Ermordung


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Der Mosambikaner Manuel Diogo (l.) mit zwei Landsleuten in den 1980er Jahren in Jeber-Bergfrieden nahe Dessau, wo er im damals größten Sägewerk der DDR als Vertragsarbeiter angestellt war.
Nannen Preis 2021

Die Serie zum Wettbewerb Fakten gegen Zeitgeist: Wie zwei Reporterinnen einen vermeintlichen Neonazi-Mord als Medien-Legende entlarvten

Ist der Mosambikaner Manuel Diogo 1986 in der DDR von Neonazis umgebracht worden? Und hat die Stasi anschließend die Tat vertuscht, um einen Image-Schaden für die sozialistische Völkerfreundschaft abzuwenden? Obwohl belastbare Belege fehlten, zog diese These im Fahrwasser der "Black lives matter" Bewegung immer weitere Kreise. Dann begannen zwei Journalistinnen der "Berliner Zeitung" zu recherchieren.
von Steffen Gassel