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Unterstützung für Steinbrück: "Peerblog" wird nach Hackerangriffen eingestellt

Das Internetportal peerblog.de sollte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück im Wahlkampf unterstützen, brachte ihm aber vor allem Ärger ein. Der Initiator zieht nach wenigen Tagen die Reißleine.

Der von Unternehmern finanzierte Unterstützerblog für SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wird nach nur wenigen Tagen wieder eingestellt. Die Seite, durch einen Hackerangriff zuletzt ohnehin lahmgelegt, werde vom Netz genommen, teilte der Betreiber von peerblog.de, der Düsseldorfer Medienberater Karl-Heinz Steinkühler, mit. Der frühere "Focus"-Redakteur wollte mit dem Portal peerblog.de nach Vorbild des US-Wahlkampfs für Steinbrück bloggen.

Laut "Spiegel" haben fünf Unternehmer eine sechsstellige Summe zur Verfügung gestellt. Die Spender blieben anonym, was von Grünen, Linken und Anti-Korruptionsgruppen kritisiert wurde. Der Bundestag hatte angekündigt zu prüfen, ob es sich bei dem Portal um eine verdeckte Form der Parteienfinanzierung handeln könnte.

Cyber-Angriffe samt Erpressung

"Die kriminellen Attacken auf das von uns herausgegebene Medium peerblog.de haben zu der Entscheidung geführt, dass wir unsere Sponsoren, Unterstützern und uns selbst nicht länger diesen skrupellosen und inhaltsleeren Anfeindungen aussetzen wollen", hieß es in einer von Steinkühlers Agentur verbreiteten Erklärung.

Die technische Analyse habe ergeben, dass die Cyber-Angriffe durch Massenanfragen von sogenannten Zombies (infizierte Rechner unbeteiligter Personen) ausgelöst worden seien. "Hinter den Virus- und Trojaner-Attacken steckt die Hacker-Gruppe "T3AM M3DUSA", die auf Twitter ankündigte, den PeerBlog auf Dauer anzugreifen." Die Angriffe aus dem Netz seien mit Erpressungsversuchen verbunden, die Geschäftsbeziehungen offenzulegen. "Darauf werden wir aus grundsätzlichen Erwägungen selbstverständlich nicht eingehen", hieß es. Es werde die Einleitung strafrechtlicher Schritte geprüft.

swd/DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.