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E-Mobiliät: Elektroroller Scuddy - ein ganz flotter Flitzer

Drei Räder, kaum größer als ein Tretroller und legal 35 km/h schnell. Der Scuddy soll Pendler glücklich machen. Der Preis ist allerdings deftig.

Praktisch: Den Scuddy kann man mit in die Bahn nehmen. Das Hinterteil wurde eingeklappt.

Praktisch: Den Scuddy kann man mit in die Bahn nehmen. Das Hinterteil wurde eingeklappt.

Elektroroller gibt es viele, aber der Scuddy kann mehr. Das fängt schon damit, dass das Gerät eine echte Straßenzulassung für Deutschland besitzt. Eingestuft wird es wie ein Moped, man benötigt also eine Versicherung. Das ist weit besser als importierte Fahrgeräte, die man in Deutschland gar nicht auf der Straße benutzen darf.

Je nach Version wird der Scuddy 20 (Modell City) oder sogar 35 km/h (Modell Sport) schnell. Die flotte Version kann mit 30 Kilometern Reichweite in der City in etwa mit einer mithalten. Hinzu kommt das typische Scooter-Fahrgefühl. Trotz der kleinen Reifen soll der Scuddy sicher fahren, dafür wurden vorn zwei Reifen eingebaut – es handelt sich also um ein Dreirad.

Ideal für Pendler

Konzipiert wurde der Scuddy als Pendlerfahrzeug. Man kann ihn nämlich schnell kompakt zusammenfalten. Dann nimmt er nicht mehr Platz als ein Handkoffer ein und er lässt sich an seinem Griff wie einen Caddy ziehen. Dann gibt es allerdings keine Hilfe durch den E-Motor. Verzichtet man auf den Griff wird der Roller zu einem kompakten Würfel. Der Vorteil: Das Gerät darf in Bus und Bahn als Gepäckstück mitgenommen werden. In einen Kofferraum passt es sowieso.

Die Falttechnik ist das Besondere an dem Gerät. Tatsächlich wird der Scuddy kleiner – wenn auch nicht leichter – als etwa ein Faltrad von Brombton. Nur in den vierten Stock wird man ihn mit einem Gewicht von über 20 Kilogramm kaum tragen wollen. Aber wenn es ebenerdig eine Abstellmöglichkeit gibt, lässt sich der Akku leicht herausnehmen. Der Kraftspender kann dann separat an der Steckdose in der Wohnung aufgeladen werden.

Scuddy ist nicht billig

Etwas abschreckend ist der Preis. 4500 Euro werden für beide Versionen verlangt. Das mit 999 Euro wesentlich billigere Light-Modell besitzt leider keine  Straßenzulassung.

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