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2. April 2009, 10:22 Uhr

"Konjunkturpakete sind unmoralisch"

Beim G20-Gipfel in London wollen die Politiker die Welt retten. Der Philosoph Otfried Höffe glaubt, dass das klappen kann. Mit stern.de sprach der Tübinger Professor über die neue Kraft der Politik, die Gefahren staatlicher Rettungspakete und die Zukunft der Demokratie.

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In Berlin demonstrieren Bürger gegen die Krisenpolitik der Regierung. Otfried Höffe fordert daher mehr Ehrlichkeit von der Politik© Klaus-Dietmar Gabber/DPA

Herr Höffe, in London treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G20 zum Kampf gegen die Wirtschaftskrise. Wie wirksam kann die Politik gegen diese Krise vorgehen?

Die Politik hat die Krise viel zu spät wahrgenommen, jetzt ist das Unheil über uns hereingebrochen. Aber die Politiker erweisen sich zumindest als bereitwillige und in Grenzen auch vernünftige Krisenmanager. Die riesigen Summen, die im Orkus verschwunden sind, werden sie zwar nicht wieder hervorzaubern. Die Politik kann jedoch aktiv eingreifen, damit sich das Finanzdebakel nicht weiter verschärft. Überdies kann sie Rahmenbedingungen, einschließlich Frühwarnsysteme, schaffen, die derart gravierende Krisen in Zukunft verhindern.

Lässt sich die Finanzwelt wirklich global reglementieren?

Wie man das technisch bewerkstelligt, kann ich als Philosoph nicht beurteilen. Aber eine Regulierung der Finanzmärkte ist jetzt eine Aufgabe der Politik. Und ich glaube, dass sie diese Aufgabe angesichts des hohen Sachverstandes, auf den sie zugreifen kann, bewältigen wird. Eine Gefahr sind allerdings nationale Sonderwege. Generell sollte das Zusammenleben der Staaten - zunächst in der EU, dann weltweit - nach verbindlichen Regeln geschehen. Das ist ein visionäres Element, gewiss, das die Politik aber nicht aus dem Blick verlieren darf.

Gewinnt die Politik gegenüber der Wirtschaft jetzt wieder an Bedeutung?

Im Zuge der Krise entwickelt die Politik tatsächlich ein höheres Maß an aktiver Gestaltung als zuvor. Sie zeigt den oft sehr selbstherrlich auftretenden Unternehmern und Managern, dass sie auf die Hilfe des Gemeinwesens angewiesen sind. Die Ökonomen sollten jetzt mehr Bescheidenheit lernen, sowohl die Ökonomen im primären Sinne, nämlich die Unternehmen und Manager, als auch die Wissenschaftler. Denn trotz einiger Unkenrufe gab es doch zu wenige Warnungen von Seiten der zahllosen Wirtschaftsinstitute in aller Welt, auch zu wenige Warnungen von den angeblich so kritischen Journalisten in den vielen Wirtschaftsredaktionen.

Durch die Krise wird das Verhältnis zwischen Wirtschaft und Politik also wieder ins Lot gebracht?

Wenn die Welt gut läuft, wenn Wissenschaft, Kultur, Gesundheitswesen und eben auch die Wirtschaft "funktionieren", dann braucht die Politik nicht einzugreifen. Für die direkte kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche "Wertschöpfung" ist sie nicht zuständig. Die Politik hat aber schon immer für den Ordnungsrahmen gesorgt und muss diesen Rahmen, wo es nötig ist, jetzt neu justieren.

Bundespräsident Horst Köhler sagte in seiner Berliner Rede, die Krise sei eine Herausforderung für die Demokratie. Bringt die Krise unsere Demokratie in Gefahr?

Die Demokratie ist überhaupt nicht gefährdet. Anders als zu Zeiten der Weimarer Republik, aber auch im Vergleich mit einigen jungen Demokratien sehe ich in Deutschland keine ernsthafte Bedrohung. Die vorhandene Unzufriedenheit richtet sich weniger gegen die Staatsform der Demokratie als gegen unsere politische Elite. Von ihr hätten viele erwartet, dass sie die Unheilsdrohungen der Krise früher erkannt hätte. Insgesamt macht die deutsche Politik derzeit aber keine schlechte Figur.

In Lettland ist die Regierung schon über die Massenproteste gegen ihre Krisenpolitik gestürzt. Auch in anderen Ländern gibt es heftige Proteste. Vielleicht ist die Demokratie in Krisenzeiten ja doch nicht so zukunftssicher.

Man sollte vorsichtig sein mit einer zu raschen Kritik an der Staatsform der Demokratie. Kaum jemand will die demokratischen Grundlagen in Frage stellen, etwa die Gewaltenteilung, den Rechtsstaat und die demokratische Öffentlichkeit. Unheilsprophezeiungen klingen derzeit vielleicht spannend. Dass morgen überall in Europa Diktaturen an die Macht kommen, ist aber allenfalls Tagesgeschwätz.

Die etablierten Demokratien sind also gegen alle Gefahren gefeit?

Die Verwerfungen der Krise darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. In der Tat sind noch manche Vorsichtsmaßnahmen geboten, denn die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit, und die Fähigkeit, die Schulden zu bezahlen, sind in manchen Ländern nicht gesichert. Man denke an Island, eine sehr alte Demokratie, die jedoch nicht substantiell bedroht ist.

Stichwort Generationengerechtigkeit: Sind milliardenschwere Konjunkturpakete auf Pump aus Sicht des Philosophen moralisch vertretbar?

Auf keinen Fall. Wir dürfen unsere jetzt schon zu hohe Staatsverschuldung nicht weiter steigen lassen. Unsere wenigen Neugeborenen erben schon heute gewaltige Schulden. Von den Summen, um die es hier geht, könnte sich jedes Kind eine Eigentumswohnung kaufen, dazu noch eine Küche und schöne Möbel. Generell laufen Demokratien Gefahr, mit Blick auf kurzfristige Umfrageergebnisse und die nächste Wahl die Nachhaltigkeit aus dem Blick zu verlieren.

"Wir zahlen nicht für eure Krise", sagen deutsche Demonstranten und werfen mit Eiern auf Politiker. Wie lässt sich die Bevölkerung für die Krisenpolitik gewinnen?

Diagnose und Therapie der Krise sollten nicht zum Gegenstand von Parteiengezänk werden. Ideologische Grabenkämpfe zwischen Kapitalismus und Sozialismus wieder auszugraben, wäre die falsche Reaktion. Die Politik muss außerdem ehrlich sein und ihre eigenen Fehler eingestehen: In der US-Bundesbankpolitik und generell bei der Bankenaufsicht, die nicht rechtzeitig gemerkt hat, in welches Desaster eine Bank wie die Hypo Real Estate sich bewegt. Und die Politik muss glaubhaft versichern, dass die Gefahr solcher Krisen für die Zukunft minimiert wird.

Angesichts der Rettungsmilliarden für die Hypo Real Estate - was kann man tun, wenn die rationale Einsichten von Experten und die Stimmung in der Bevölkerung auseinanderfallen?

Zunächst muss man das Volk aufklären. Mündige Bürger verschließen sich selten guten Argumenten. Über die Rettung der Hypo Real Estate wurde meist relativ technisch diskutiert. Hier müsste man die Folgen einer Bankenpleite für den kleinen Bürger verständlich machen, für die Mitglieder von Bausparkassen, für viele Arbeitsplätze und für unsere Sozialversicherungssysteme.

Diskutiert wird derzeit über eine Enteignung von HRE-Aktionären und über einen Einstieg des Staates bei Opel. Bekommt die Politik zu viel Macht?

Die Gefahr ist nicht von der Hand zu weisen. Der Staat billigt sich derzeit zu viel Kompetenz zu. Politiker sind nicht dazu berufen, Unternehmen zu führen, genauso wenig wie Unternehmer als Unternehmer dazu fähig sind, Politik zu betreiben. Im Sinne ihres eigenen langfristigen Wohlergehens sollte die Politik erkennen, dass es wenig sinnvoll ist, als Bankier aufzutreten. Wäre es nicht sinnvoll, zumindest bei den Landesbanken, den Einfluss der Politik in den Aufsichtsgremien stark zu reduzieren, anstatt ihn noch zu erhöhen?

Zur Person Otfried Höffe lehrt politische Philosophie an der Universität Tübingen, seine Forschungsschwerpunkte sind politische Ethik und Staatsrecht. Bekannt wurde Höffe mit Arbeiten über Aristoteles und Immanuel Kant. Sein neues Buch trägt den Titel "Ist die Demokratie zukunftsfähig?"

Interview: Torben Waleczek
 
 
KOMMENTARE (10 von 20)
 
Skillet4 (02.04.2009, 17:30 Uhr)
Spare
in der Zeit („rechtzeitig“), so hast Du in der Not („was zu beißen)!
Schöner Spruch von anno Tuck, ein Anachronismus?
Was wäre passiert, wenn jeder Michel 500 EUR von „seiner Regierung“ bekommen hätte?
Klar, ein Teil wäre wieder gespart worden.
(@knilch_59) Ein Großteil wäre jedoch gleich in den Konsum geflossen, möglicherweise ähnlich einem Strohfeuereffekt wie ihn die Abwrackprämie hervorgerufen haben wird.
Mich nervt vor allem, dass auch hier nur wieder selektiv subventioniert wird, sowie der anti-ökologische Aspekt (wo sind eigentlich unsere Ökofaschos geblieben, wollen es sich nicht verderben mit den Bürgerlichen?)!
Mag sein dass es noch ein paar (…) von Ihnen zitierte 50 – Jährige gibt mit der dicken Kohle. Meinen Glückwunsch, wenn Sie zu denen gehören.
Wie viele „50 – Jährige“ aber haben noch eine nicht unterbrochene Erwerbsphase vorzuweisen? Ich habe da so meine Zweifel, hier von sich auf Andere zu projizieren.
Immerhin, auch „Reichtum“ ist ein relativer Begriff.
knilch_59 (02.04.2009, 17:09 Uhr)
@terrax – wie üblich!
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Klar, dass jemand, der sich selbst als Trader sieht, mit diesen Vorschlägen nicht so gut klar kommt. Solle Kapital aus Deutschland abgezogen werden, brauchte wenigstens die Regierung nicht mehr dafür zu garantieren. Ich bezweifele, dass es derzeit im internationalen Markt ähnlich gute und sichere Anlagen gibt wie bei uns – also mit guter Liquidität, ordentlicher Sicherheit und ohne Wechselkursrisiko.
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Sie verweigern sich immer wieder der Frage, warum denn eigentlich Kapitalerträge niedriger besteuert werden sollen als Einkommen "aus eigener Hände Arbeit"? Was wäre an einer Quellensteuer von 45% böse? Wer einen niedrigeren persönlichen Steuersatz hat, bekommt zuviel gezahlte Steuern zurück.
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Um die Diskussion nicht völlig aus dem Artikel laufen zu lassen, höre ich an dieser Stelle auf. Wir sind bei der Moral von Konjunkturprogrammen!
terrax (02.04.2009, 16:59 Uhr)
@knilch_59 #2
Was die Riester-Renten angeht, die sind spätestens nach der Währungsreform, welche zwangsweise durch die Inflation der Kunjunkturpakete kommen wird, da die Zinsen niemals zurückgezahlt werden können (das wissen auch die Politiker) WERTLOS.
Was Ihre vorgerechnete Sparqoute betrifft, daß ist der normal gleitende Durchschnitt - Der wird schon lange von vielen Unis angezweifelt, da einige Wenige so viel Kapital besitzen, daß diese den gleitenden Durchschnitt hochziehen. Seien Sie von daher vorsichtig mit Ihren Behauptungen. Im Prinzip ist der gleitende Durchschnitt was die Sparquote angeht nutzlos geworden...
terrax (02.04.2009, 16:50 Uhr)
@knilch_59
Bei Kapitalerträgen liegen wir schon weltweit mit an der Spitze mit 25%Abgeltungssteuer + Kirchensteuer und Soli! Hinzu kommt noch die Krankenkasse mit knapp 14%. Ich glaub es hackt!!!! Das sind bald 50%! Das ist einmalig auf der Welt! Und dann wundern sich so Leute wie Sie und Herr Steinbrück, daß das Kapital aus Deutschland verduftet... Mich wunderts nicht...
knilch_59 (02.04.2009, 16:38 Uhr)
@felice4711
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„… brauchts der deutsche Michel doch nicht bangen. Er hat doch die Supra-Milliarden aufm Sparkonto. Krise? Was ist das?“
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Genau das ist das Problem: der deutsche Michel kapiert nicht, dass seine Supra-Milliarden aufm Sparkonto bald nichts mehr wert sind, wenn die Wirtschaft den Bach runter geht. Und weil dem so ist, reagiert Bundes-Angie, die im Herbst wieder gewählt werden will, völlig idiotisch, indem sie die Guthaben auf den Konten garantiert und die Banken zwangsbeatmet, den privaten Konsum und die Firmen aber den Bach runter gehen lässt. Wer hat, dem wird gegeben – und mit guten Zinsen oben drauf. Und dafür wird man wieder gewählt. Das wird sich erst ändern, wenn entweder die Hartz-IV-Empfänger die Wählermehrheit stellen, oder tatsächlich beim Wahlvolk etwas makroökonomische Vernunft einkehrt. Das Erste ist nicht wünschenswert, das Zweite völlig illusorisch.
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Der weitaus größte Teil der beiden Konjunkturprogramme ist deshalb tatsächlich unmoralisch, aber genau die Abwrackprämie ist es nicht. Eben weil sie konjunkturwirksam ist, aber gleichzeitig einen Hebel zur Umverteilung von Vermögen ansetzt. Da wird Sparkapital in Arbeitslohn umgetauscht, dadurch Sozialversicherungsbeiträge fällig usw. Klar, sie ist nicht optimal: Sie erreicht nur einen kleinen Teil der deutschen Automobilindustrie und sie streut relativ viel Geld in andere Länder. Aber die Erfahrungen der vergangenen beiden Monate sind doch nicht so schlecht: Bei Opel in Eisenach und Ford in Köln ist Kurzarbeit abgesagt, VW-Polos haben lange Lieferzeiten, …
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Das sinnvollere Konjunkturprogramm wäre jetzt eine SteuerERHÖHUNG auf Kapitalerträge durch Sparen bei gleichzeitiger SteuerSENKUNG auf Kapitalerträge aus Investition, also Unternehmensgewinne, Dividenden und gleichzeitiger Aufkündigung der Staatsgarantien für die Spargelder. Dazu eine Vermögensteuer von 2% auf Kapitalvermögen über 100.000 €. Würde man das durchziehen, würde man nach 2-3 Jahren als Retter des Landes gefeiert. Nützt nur nichts, weil man bis dahin tot ist – politisch erledigt und vom Personenschutz befreit wäre man bis dahin gesteinigt vom pöbelnden Mob!
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@Skillet4 – Sie würden sich vermutlich wundern, wie hoch das Vermögen ist, das einem normalen 50-jährigen Arbeitnehmer in Deutschland so zufällt. Der hat zwar nichts auf dem Konto, aber die Kapitalisierung seiner Betriebsrente plus das Deckungskapital der eigenen Lebensversicherung, der Vertrag mit den Vermögenswirksamen Leistungen und der Riester addieren sich zu einer erklecklichen Summe. Im Sommer 2008 erreichte die Sparquote 11,3 % der Arbeitnehmereinkommen – ein mehrfaches von dem Wert der USA – und die haben keine Gesetzliche Rentenversicherung, die im Alter wenigstens für eine Grundsicherung gerade steht. Der von @felice4711 angeführte Deutsche Michel ist auch sehr gut darin, sich selbst arm zu rechnen nach dem Motto „spare jederzeit, dann hast Du immer Not“. Jetzt wäre es an der Zeit, dieses Geld zu einen gewissen Teil auszugeben – 10% davon, und wir hätten keine Probleme mehr.
Skillet4 (02.04.2009, 16:19 Uhr)
Genau (Beispiel Abwrackprämie):
Immer schön Äpfel mit Birnen vergleichen. 6,6 Bio. EUR als Gesamtsparvermögen ergibt pro bundesdeutscher Nase immer noch ein hübsches Sümmchen von ca. 73.000 EUR auf der hohen Kante. Wer das hat und mehr, bitte vortreten. In Wahrheit ist dieses Vermögen höchst ungleich verteilt, graphisch dargestellt konzentriert sich dieses in einem jäh ansteigenden vergleichsweise schmalen Gebilde.
In der Masse sind es nicht die, welche über das ganz dicke Portemonnaie verfügen und jetzt von den ca. 2,5 Mia. EUR Abwrackprämie profitieren, sondern in der Mehrzahl Leute mit mittlerem Einkommen (1.503 EUR Durchschnittseinkommen aller Arbeitenden in 2006).
Dieser Vorteil sei denen gegönnt, ändert aber nichts an dem anti-ökologischen, unsozialem und letztlich unökonomischen Charakter dieser neueren Subventionierung.
Der Grund dieser Aktion dürfte eher mit den bevorstehenden Wahlen erklärbar sein.
Die mal neulich ins Spiel gebrachte Überlegung, jedem Michel von Staats wegen 500 EUR in die Hand zu drücken, wäre mit einem Finanzierungsaufwand von ca. 40 Mia. EUR 16 – fach teurer gekommen, würden die Leute deswegen aber anders wählen?
Also: Nicht dumm gemacht, aber m. E. im Grunde nur typisch für die hierzulande geübte Volksverarsche.
terrax (02.04.2009, 15:33 Uhr)
Abwrackprämie
Die Abwrackprämie ist aus meiner Sicht überflüssig denn die meisten Deutschen kaufen eh ausländische Autos und von daher sehe ich das als Geldverschwendung. Für diese Geldverschwendung werden alle sehr teuer bezahlen müssen, denn spätestens August bis September wird die große Inflation langsam beginnen bishin zur Geldentwertung. Da so oder so eine Geldentwertung folgt, können die Regierungen eh alles versprechen. Und die Goldreserven der EZB werden vermutlich nur noch bis September reichen und dann ist eh Bundestagswahl und dann kommt der große Knall... Kann nur sagen, gutes Timing liebe Regierung...
NewWorld (02.04.2009, 15:21 Uhr)
@Felice
1.) Ihre Beleidigungen können sie sich sparen.
2.) Es hat niemand gesagt, dass nur Autos ab 15.000€ gekauft werden. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
3.)Einen Daimler bekommen sie auch für 15.000€ nicht. Für die deutschen Premium-Marken ist die Abwrackprämie fast nutzlos. Opel, Ford und VW profitieren mit ihren kleinen Modellen ebenso wie Kleinwagen aus Asien, Frankreich und Italien.
Und wenn ein Kunde für ein Auto nach Abzug der Prämie noch 8.000€ bezahlt (der Händler bekommt also 10.500€), dann muß er 1676€ Umsatzsteuer an den Staat zurück zahlen.
Schönen Tag noch!
kabelmann (02.04.2009, 14:26 Uhr)
Der Mann liegt falsch
Die Unterlassung weiterer Konjunkturpakete hat eher zur Folge, dass das Volksvermögen durch höhere Arbeitslosigkeit weiter sinkt. Das wirkt sich negativ auf die Nachfrage aus, was wiederum die Angebotspreise nach unten zieht.
Wir reden hier also von Deflation, die über uns hereinbrechen wird
globalhumanist (02.04.2009, 13:00 Uhr)
Oha,
jetzt werden schon die Philosphen herangezogen, um die offensichtlichen Mängel der politischen Gestaltung und durch Korruption und Verquickung zwischen Wirtschaft und Politik erst möglich gemachten Fehlfunktionen zu relativieren.
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Spricht erst von "hohem Sachverstand" auf den zurückgegriffen werden kann (wo kommt der denn auf einmal her - ich mein, wo war dieser Sachverstand denn bis jetzt in Urlaub?) um dann davon zu sprechen, dass sich der Staat zu viel Kompetenz (nanu, ist das nicht nur ein anderes Wort dafür?) zubilligt....
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Eine Gefahr für die Demokratie angesichts der momentan stattfindenden Reglementierungs- und Doktrinierungswut gerade durch eben jene Politiker, die bisher ihren Pflichten nicht nachgekommen sind und denen nun eine wundergleiche "Heilung" zugesprochen wird, zu negieren, ist (selbst für einen Philosophen!) geradezu weltfremd!
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Aufwachen! Die Demokratie ist durchaus in Gefahr - nur kommt diese Gefahr nicht von den Bürgerinnen und Bürgern die diese evtl. nicht mehr stützen, sondern eben durch unsere absolut weltfremden politischen und wirtschaftlichen "Eliten"!
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