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Ford will einen Neustart: Stark aus der Krise

Die Ford Motor Company fährt derzeit durch schwere Gewässer. Das China-Geschäft geht mächtig in die Knie, Europa schwächelt und für die einst so ertragreichen US-Limousinen interessiert sich kein Mensch mehr. Der Autohersteller aus Dearborn will die Verwerfungen für einen Neustart nutzen.

Ford CEO Jim Hackett steht unter Druck

Ford CEO Jim Hackett steht unter Druck

Als die amerikanische Autoindustrie vor knapp zehn Jahren am Boden lag, General Motors wankte und Chrysler schließlich von Fiat geschluckt wurde, kam Ford mit einem blauen Auge vergleichsweise glimpflich davon. Ohne milliardenschwere Zuwendungen der US-Regierung schlingerte sich das blue oval wieder in sicheres Fahrwasser; deutlich weniger beschädigt als die direkte Konkurrenz. Kosten wurden gesenkt, das Modellprogramm gestrafft und neue Leute geholt. Doch die Ford Motor Company war zu sehr in sich gefangen; wichtige Reformen blieben auf der Strecke und der vermeintlich große Schnitt in den großen Regionen USA, Asien, Europa und Südamerika bliebt aus. Insbesondere verpasste Ford mehr als viele andere Hersteller den Trend zu den immer beliebter werdenden SUV. Speziell in Europa fuhr man der Konkurrenz lange hinter her und in die China agierten die Verantwortlichen zu zögerlich. Jetzt will der Autobauer, der mit der Massenfertigung von Fahrzeugen wie dem Model T vor einem Jahrhundert für die Massenmobilisierung sorgte, neue Wege gehen. Der Druck ist groß, denn der Handelsstreit zwischen China und den USA hatte die Nachfrage auf dem am stärksten wachsenden Weltmarkt zuletzt vehement nach unten sacken lassen.

Stark aus der Krise
Ford CEO Jim Hackett steht unter Druck

Ford CEO Jim Hackett steht unter Druck

Dabei hatte Ford die Preise für Modelle der Marken Ford und Lincoln in China zunächst um zehn Prozent gesenkt, nachdem das chinesische Wirtschaftsministerium seine Einfuhrzölle reduzierte. Aufgrund des Wirtschaftskrieges zwischen China und den USA unterliegen Autos seit dem 6. Juli jedoch einem zusätzlichen Strafzoll von 25 Prozent, den Ford nicht an seine Kunden weitergeben wollte, um nicht weiter abzusacken. Die Strafsteuern machen den Amerikanern das Leben derzeit besonders schwer. Problematisch, weil der Autobauer aus Dearborn bis zum Jahre 2025 insgesamt 50 neue China-Modelle vorstellen wollte. Doch noch werden viele Autos eingeführt, während sich die lokale Produktion erst sukzessive aufbaut. Erst 2020 sollen beliebte SUV-Modelle wie der Bestseller Explorer oder die beiden Lincoln-Versionen MKZ und MKC lokal in China vom Band laufen. Kurzfristig bringt das wenig und so gehen die Analysten von IHS davon aus, dass die Produktionsvolumen von Ford in China von über 822.000 im vergangenen Jahr in 2018 auf rund 610.000 Fahrzeuge zurückgehen.

Verkäufe. Da kommt ein Modell wie der China-SUV namens Territory gerade recht. Der kompakte Crossover wurde zusammen mit Joint-Venture-Partner Jiangling Motors Corporation entwickelt und ist als Benziner, 48-Volt-Mildhybrid und Plug-in-Hybrid erhältlich. "Der Territory ist ein wichtiger Beweis dafür, wie wir in China wachsen werden. Er wird für junge Familien und neue Käufer in ganz China erschwinglich sein", erläutert Peter Fleet, CEO von Ford Asia, "nicht nur für die Küsten-Megastädte." Das kompakte Modell wird im JMC-Werk Xiao Lan hergestellt und soll Anfang 2019 auf den Markt rollen. Doch damit nicht genug. Ford hat seine SUV-Schwäche mittlerweile erkannt und arbeitet an einem weiteren Kompakt-Crossover, der technisch mit den Modellen Focus sowie Escape verwoben ist und dabei optische Anleihen des alten Bronco tragen soll. Der Konkurrent für Toyota RAV4, VW T-Roc oder Jeep Renegade feiert sein Debüt jedoch frühestens in einem Jahr. Der Neuling kommt damit nahezu zeitgleich mit dem neuen Ford Bronco, der 2020 neu aufgelegt wird und dabei als erhoffte US-Ikone die zukünftige Ranger-Plattform nutzt. Ursprünglich sollte im Gegenzug der Focus Active aus China in die USA importiert werden. Doch nach Angaben von Kumar Galhotra, Präsident von Ford North America, wurden die Pläne durch die jüngste Strafabgabe von 25 Prozent gestrichen, da der Wagen nicht mehr gewinnträchtig verkauft werden könne.

Verkehrssünder benutzen verbotenerweise den Standstreifen.

Die Streichung des Focus Active ist jedoch nur ein kleiner Schritt in der Straffung des Ford-Modellprogramms. Immer noch werden rund 80 Prozent der in den USA verkauften Ford-Fahrzeuge auch auf dem Heimatmarkt gebaut, weitere 15 Prozent werden in den Nachbarländern Kanada und Mexiko montiert. Der Autobauer aus Dearborn hatte jüngst dem One Ford-Programm abgeschworen und setzt aus Kostengründen zukünftig weltweit nur noch auf fünf Plattformen. Der oberste Produktplaner Hua Thai-Tang bestätigte jüngst, sich zukünftig auf fünf statt bisher neun globale Fahrzeugarchitekturen zu beschränken. Die modularen Architekturen umfassen Hinterradantrieb, Allradantrieb mit Rahmen, Frontantrieb- / Allrad, kommerzielle Vans (Hinterrad / Allrad) sowie eine spezielle Elektroplattform. Die einst so beliebten Mittel- und Oberklasselimousinen stehen bei den amerikanischen Händlern dabei wie angelaufenes Blei. Nachdem der Five-Hundred bereits vor Jahren eingestellt wurde, der Dauerbrenner Crown Victoria als Liebling aller Taxler und Polizisten keinen Nachfolger bekam, betrifft das mittlerweile auch Modelle wie Taurus und Fusion. Da überrascht es nicht, dass Ford nach Angaben von Mark LaNeve, verantwortlich für Vertrieb und Marketing, seine landesweiten Werbekampagnen für Limousinen mittlerweile eingestellt hat. Während der Fusion noch ein paar Jahre im Programm bleiben soll, wird die Produktion der Modelle Fiesta und Taurus wohl 2019 enden. Würde selbst der Fusion wackeln, bekäme auch die Kölner Ford-Zentrale ein Problem, denn das Mittelklassemodell Fusion ist Plattformgeber des europäischen Mondeo sowie von Galaxy und S-Max. Doch nach Aussagen der europäischen Außenstelle soll der Mondeo auch in Zukunft im Europa-Programm bleiben. Und das obschon Gerüchte um Massenentlassungen seit längerem die Runde machen. Ford of Europe würde unter dem sich androhenden harten Brexit im kommenden Frühjahr besonders leiden. England ist einer wichtigsten Märkte für die Kölner.

Das europäische Geschäft des US-Unternehmens verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Verlust von 73 Millionen US Dollar; 2017 gab es im gleichen Zeitraum immerhin noch einen schmalen Gewinn von 88 Millionen US Dollar. "Wir sind sehr unzufrieden mit unserer Leistung in Europa", sagt CEO Jim Hackett, der Mark Fields ablöste, "der leistungsschwache Teil unseres Portfolios stellt einen Großteil unseres Volumens, unseres Umsatzes und unseres Kapitals in der Region dar", legt Finanzvorstand Bob Shanks nach. Importmodelle wie Transit, Kuga, Ranger, Edge und Mustang haben demnach einen überproportionalen Beitrag an Fords profitablen Fahrzeugverkäufen in Europa.

Es ist jedoch nicht nur der falsche Modellmix, der Ford in Europa hart getroffen hat, denn auch der Brexit hat Probleme verursacht, indem der Rückgang des Pfunds das Ergebnis belastete. Allerdings hat Ford auf viele Kundentrends deutlich langsamer als die Konkurrenz reagiert. Dabei sind Kernmodelle wie Fiesta, Focus und Mondeo besonders stark von der veränderten Kundennachfrage betroffen. Problem: SUV-Modelle wie der Ecosport oder der Edge sind dabei zu wenig auf europäische Kunden zugeschnitten. Größere SUV wie den Explorer oder Expedition gibt es ebenso wenig, wie das amerikanische Massenmodell Ford F-150 und seine größeren Brüder aus der F-Familie. Auch bei alternativen Antrieben wie Hybriden und Elektroautos fährt Ford bisher hinterher

Nichts scheint mehr gesetzt und besonders in Europa soll bald ein anderer Wind wehen. Nachdem Ford erstmals vor zwei Jahren dem Pariser Automobilsalon fernblieb und damit Wettbewerber Volkswagen ein Vorbild für die diesjährige Messe an der Seine war, wurde auch der imageträchtige Genfer Automobilsalon 2019 vom Kalender gestrichen. Auch beim Pariser Salon 2018, der kommende Woche beginnt, bleibt Ford wieder außen vor. Während sich Ford in Europa rar macht, sieht das am Stammsitz in der Nähe von Detroit ganz anders aus. So kaufte der Autobauer aus Dearborn vor einigen Monaten die legendäre Michigan Central Station, den ehemaligen Bahnhof im Detroit Corktown Distrikt. Die historischen Gebäude des Corktown Campus sollen in den nächsten Jahren Teil eines Mobilitätskorridors von Ann Arbor über Dearborn nach Detroit werden.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?