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Rallye Dakar 2015: Der rasende Held aus dem Orient

Nassar Al-Attiyah gewinnt die 36. Auflage der Rallye Dakar. Vier Jahre nach seinem ersten Sieg feiert der 44-Jährige mit seinem X-raid-Team in Buenos Aires seinen zweiten Erfolg.

Die Rallye Dakar ist die härteste Rallye der Welt. Knapp 9.000 Kilometer lang bringt sie Fahrer und Maschinen an den Rand der Belastungsgrenze - und leider ab und an auch darüber hinaus. Nicht selten wird der Sieg eines glücklichen Teams von einem oder mehreren Todesfällen begleitet. So auch in diesem Jahr. Während Nassar Al-Attiyah aus Katar mit seinem Mini des X-raid-Teams seinen persönlichen zweiten Sieg und den vierten Teamerfolg in Folge feiern darf, müssen sich Verwandte und Freunde des Motorradfahrers Michal Hernik mit dessen Tod abfinden. "Das gehört zur Dakar dazu, wie die hohen Temperaturen und der mangelnde Schlaf", heißt es stumpf im Fahrerlager.

Rallye Dakar 2015: Der rasende Held aus dem Orient
Pure Gewalt und viel Staub.

Pure Gewalt und viel Staub.

Doch genau diese Temperaturen bescheren bereits zu Anfang der diesjährigen Rallye Dakar, die in Argentinien, Chile und in Bolivien ausgetragen wird, selbst den Profis der Szene das eine oder andere Problem. So beklagt sich Altstar und Peugeot-Pilot Carlos Sainz über die Strapazen während der Anfangsetappen. Ihm wurde sogar vom eigenen Fahrstil schlecht, beziehungsweise seekrank - und das will beim 52-Jährigen El Matador schon etwas bedeuten. Sein fünffacher Überschlag zur Halbzeit der Rallye hat damit jedoch nichts zu tun. Und auch Timo Gottschalk, seines Zeichens Beifahrer von Alrajhi Yazeed, meint schon früh "die letzten 100 Kilometer hätte man sich auch locker schenken können. War völlig überflüssig und ziemlich hart."

Die unzähligen Fans stört dies nicht. Ganz im Gegenteil, haben sie dadurch noch häufiger die Möglichkeiten, ihre Helden auf dem Motorrad, Quad, im Auto und im LKW zu sehen. Selbst mitten in der 50 Grad heißen Wüste warten auch in diesem Jahr wieder echte Fans der Dakar bei einem Schluck kalten Bier und einem ordentlichen Stück argentinischen Rinds vom Grill auf die immer näher kommenden Staubwolken. Vor allem, wenn Nationalheld Juan Silva und sein Copilot Juan Pablo Sisterna mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde in greifbarer Entfernung vorbeirasen, kennen die Zuschauer keine Grenzen mehr. Dasselbe gilt auch für ganz normale Überführungsetappen, bei denen die motorisierten Superstars über öffentliche Straßen wie Autobahnen und Landstraßen fahren müssen. Und auch hier zeigt sich eine Besonderheit der Dakar, und der Grund, warum die Teilnehmer der bekanntesten Rallye der Welt immer ein paar Pesos am Mann haben müssen: Das Land muss Geld verdienen. Da kommt es schon mal vor, dass ein eigentlicher Konkurrent seinem Rivalen an einer Mautstelle mit ein paar Pesos aushelfen muss.

Neben den bezahlten Stars der Topteams wie Toyota, Mini oder Peugeot, gibt es auch 2015 wieder einen gewaltigen Anteil an Privatfahrern. Also Rennfahrern, die noch vor ihrem Abflug gen Südamerika mindestens 14.800 Euro an den Veranstalter überweisen müssen, denn so hoch ist die Startgebühr eines Motorradfahrers. Doch damit ist natürlich noch lange nicht genug. Wer sich nicht den Luxus eines eigenen Mechanikers gönnen kann, der greift entweder selbst zum Schraubenschlüssel, oder wählt den Mittelweg. Thorsten Kaiser ist so ein Mittelweg-Techniker. "Ich biete Service für alle, die bezahlen. Ich würde zwar auch gern mal selbst fahren, doch das ist zu teuer. Mindestens 50.000 Euro musst Du da schon berechnen für den ganzen Zirkus", meint der 37-Jährige. Die diesjährige Dakar ist seine 18., was ihm einen guten Ruf innerhalb des täglich neu errichteten Biwaks beschert. Am Ende schaffte es einer seiner drei Schützlinge ins Ziel.

Dass es bei der Rallye Dakar schon seit Jahren nicht mehr nur um die Fahrer und ihre Boliden geht, weiß auch Thorsten Kaiser: "Das ist eine reine Geld-Maschinerie geworden. Damals in Afrika waren zwar die hygienischen Zustände teilweise katastrophal - ich selbst bin im Jahr 2000 fast an der Cholera und an der Ruhr eingegangen. Aber es waren coolere Zeiten. Heute kommt es vor, dass einer zwar nur unter ferner liefen ins Ziel kommt, zur gleichen Zeit aber über 500 LKW verkauft hat. Marketing ist alles."

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Doch auch bei großen Herstellern wie Peugeot zählte vor allem in diesem Jahr ein Motto: "Ankommen ist alles!" Denn die Franzosen sind nach 25 Jahren zum ersten Mal wieder bei einer Dakar dabei. Von ihren drei Rennwagen schafften es am Ende sogar zwei ins Ziel. Stephane Peterhansel verpasste zwar den ersehnten Sprung in die Top 10, doch ein elfter Platz für ihn und ein 34. Platz für seinen Teamkollegen Despres schüren die guten Hoffnungen für die nächste Dakar.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(