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Erster Weltkrieg: Der erste Panzerangriff wurde ein Riesen-Erfolg - in der Propaganda

Im ersten Weltkrieg rollten zum ersten Mal Panzer auf das Schlachtfeld. Zuerst mit geringem Erfolg. Und doch wurde es ein Ereignis, das die Welt verändern sollte.

Ein britischer Tank bei Cambrai.

Ein britischer Tank bei Cambrai.

Am Morgen des 15. Septembers 1916 griffen britische Truppen die deutschen Positionen bei Flers-Courcelette im Rahmen der Somme-Offensive an. Zuvor waren nur Sturmangriffe der Infanterie nach starkem Vorbereitungsfeuer der Artillerie üblich, aber am 15. September wurden die Briten von 32 Panzern begleitet.

Angriff mit der Infanterie

Mit den schnellen hochmobilen Panzerverbänden des Zweiten Weltkriegs hatte die Attacke wenig gemein. Die Kolosse begleiteten die Infanterie, die so nicht allein mit Karabiner und Bajonett bewaffnet auf die feindlichen Gräben und ihre Maschinengewehre anstürmen musste. Die schwerfälligen Panzer wälzten sich mit den Soldaten voran und sollten ihnen mit ihren Maschinengewehren und Kanonen im Moment des Angriffs helfen.

Kampfpanzer: Vom Leopard 2 bis zum T-14 - das sind die wichtigsten Panzermodelle
Der Leopard 2A6 kann sich in Vergleichsübungen der NATO Panzer regelmäßig gegenüber dem M1 Abrams durchsetzen. Hierbei kommt es aber vor allem auf die taktischen Fähigkeiten der Besatzung an. Im Panzerwettbewerb 2016 der USA hatten die beiden Army Teams mit ihren M1 keine Chance. Die drei Leopard-Mannschaften aus Deutschland, Dänemark und Polen belegten die ersten drei Plätze. Sieger wurde Deutschland.

Der Leopard 2A6 kann sich in Vergleichsübungen der NATO Panzer regelmäßig gegenüber dem M1 Abrams durchsetzen. Hierbei kommt es aber vor allem auf die taktischen Fähigkeiten der Besatzung an. Im Panzerwettbewerb 2016 der USA hatten die beiden Army Teams mit ihren M1 keine Chance. Die drei Leopard-Mannschaften aus Deutschland, Dänemark und Polen belegten die ersten drei Plätze. Sieger wurde Deutschland.

Ein australischer Panzersoldat notierte begeistert: "Die alte Wanne machte einen plötzlichen Ruck. Oh Gott, dachte ich. Zeit, von allem Abschied zu nehmen. Aber es war nicht zu Ende. Nur ein paar deutsche Leichen, in die wir gerutscht waren. Die Deutschen schossen mit Gewehren auf uns. Das Feuer perlte ab, wie Wasser an einer Ente. Die Fritzen kamen nicht weg. Sie schossen weiter, solange bis unser Wanne über sie hinweg watschelte."

Mäßiger Erfolg, begeisterte Berichte

Wie häufig bei neuen Waffensystemen war der Einsatz nicht so erfolgreich, wie man vermuten konnte. Aber schon damals erkannten die Zeitgenossen, dass diese Schlachtschiffe zu Land den Krieg massiv verändern würden. Der "Manchester Guardian" berichtete enthusiastisch: "Eine einzige dieser Maschinen kann ein ganzes Bataillon des Feindes angreifen, eine ganze Batterie, einen Graben gespickt mit Maschinengewehren und sie wird siegreich sein."

Im gleichen Bericht wurden aber auch die Probleme erkannt: "Die verängstigten Deutschen konnten nichts unternehmen, aber die Lenkung versagte. Der Fahrer konnte nur noch geradeaus fahren, das tat er dann auch."

Einsatz als Rammbock

Unter diesen Bedingungen war es kein Wunder, dass keiner der Zeitgenossen an die spätere Panzertechnik dachte, mit tiefen Vorstößen ins feindliche Hinterland ganze Frontabschnitte auszuhebeln. Keines der damaligen Modelle hätte 100 Kilometer weit rollen können, ohne liegen zu bleiben. Den Panzer sah man in der Rolle eines Begleitfahrzeuges der Infanterie. Er sollte wie ein Rammbock die feindlichen Linien durchbrechen. Die Faszination lag in seiner Unverwundbarkeit. Der überraschte Gegner besaß keine Waffen, die die Panzerung durchbrechen konnten und war praktisch wehrlos.

Auch ohne einen Durchbruch durch die deutschen Linien hatte der Einsatz an der Somme eine psychologische Wirkung. Nach den vorhergegangenen, extrem verlustreichen Angriffen der Briten besserte das Erscheinen der Tanks die Stimmung der Truppen auf. 

Beim ersten Einsatz blieben die Panzer allerdings in dem schweren, ungeeigneten Gelände stecken. Mechanische Fehler führten zu Ausfällen, zudem rückten die Einheiten so langsam vor, dass sich die deutsche Artillerie einschießen konnte. Dieser Misserfolg führte zu dem Paradox, dass Deutschland die Entwicklung verschlief. Man unterschätzte die Bedrohung, während die Briten die Modelle technisch verbesserten.

Möglichkeiten der Panzer nicht erkannt

Während des ganzen Krieges erkannten die führenden Militärs nicht die Möglichkeiten ihrer neuen Waffe. Immer wieder wurden die Kolosse wie ein Hammer gegen schwerbefestigte deutsche Stellungen im ungeeigneten Gelände eingesetzt. Eines erreichten sie aber doch: Am Beginn des Ersten Weltkrieges zeigte sich nach fürchterlichen Verlusten, dass die klassischen Sturmangriffe dicht gedrängter Infanterie oder Kavallerie keine Chance gegen verschanzte Verteidiger mit automatischen Maschinengewehren hatten. Diese Dominanz der Verteidigung brach der Panzer wieder auf.

Das zweite Jahrhundert der Panzer beginnt

Noch vor wenigen Jahren nahm man an, dass das Jahrhundert der Kampfpanzer zu Ende gehen würde. Nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes hoffte man auf eine Welt ohne Kriege. Diese Illusion löste sich schnell auf. Dann dachte man, dass zumindest Kriege mit Bewegungsgefechten großer Armeen der Vergangenheit angehörten. Auch da ist man sich heute nicht mehr so sicher.

Technisch gesehen waren die Kolosse gegenüber den Lenkwaffen der Infanterie sehr verletzlich geworden. Aber neue Panzerungen und aktive Verteidigungssysteme scheinen das Blatt gewendet zu haben. Der russische T-14 Armata ist so gesehen der erste Panzer für das zweite Jahrhundert der Panzer. Die westlichen Gegenstücke sind bereits angekündigt.



Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.