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Hyperschallwaffen: Putins Zirkon-Rakete - schneller und tödlicher als vom Westen erwartet

Russland wird die Hyperschallrakete Zirkon schon 2019 einführen. Das Staats-TV zeigte mögliche Ziele in den USA. Durch die Geschwindigkeit von 11.000 km/h würde eine Zirkon, die von einem U-Boot gestartet würde, nur fünf Minuten brauchen, um das Pentagon zu erreichen und zu zerstören.

Russische U-Boote könnten die Zirkon-Rakete 

Russische U-Boote könnten die Zirkon-Rakete abschießen

dpa

Die Zirkon-Rakete soll bereits 2019 an die Truppe ausgeliefert werden, sagte Russlands Präsident Putin in einer Ansprache. Die Zirkon gehört zu einer ganzen Armada neuer Waffen, mit der Russland die USA beeindrucken will. Anders als viele Rüstungsprojekte des Kreml liegt die Einführung der Waffe exakt im angenommenen Zeitplan. Die neuen Raketenwaffen sind manövrierfähiger als vorhergehende Modelle und deutlich schneller. Auch die Zirkon ist eine sogenannte Hyperschallwaffe. Putin sagte, dass sie auf etwa neunfache Schallgeschwindigkeit beschleunigen kann, das sind 11.000 km/h. Außerdem gab er die Reichweite mit 1000 Kilometern an. Diese Werte entsprechen den Angaben der russischen Nachrichtenagentur "TASS" aus dem Jahr 2016, doch liegen sie deutlich über den Schätzungen, die westliche Experten gewagt hatten. Diese rechneten in etwa mit der halben Reichweite und einer Geschwindigkeit im Bereich von 6000 Stundenkilometern.

Zu schnell für Abfangwaffen

Eine Geschwindigkeit von 11.000 km/h macht es derzeit unmöglich, eine Waffe wie die Zirkon abzufangen. Konventionelle Abwehrsysteme können sie nicht einholen, außerdem schrumpft die Reaktionszeit enorm zusammen. In drei Minuten legt die Zirkon fast 600 Kilometer zurück. Raketen dieser Art könnten nur Laserwaffen oder elektronische Abwehrsysteme wirksam begegnen. Die technischen Schwierigkeiten für diesen Flug sind allerdings enorm. Die Rakete muss nicht nur stark beschleunigt werden. Um nicht von der Reibung verbrannt zu werden, muss sie sich in einer Plasma-Blase bewegen und soll dennoch hochgradig manövrierfähig bleiben.

Putin zufolge soll die Zirkon zunächst auf U-Booten und Schiffen eingesetzt werden. Sie könne den Universal-Starter 3C14 benutzen, so wie die russischen Marschflugkörper vom Typ Kalibr. Die Einführung sei daher nicht besonders teuer, versprach Putin. Von einem Einsatz vom Land aus redete Putin nicht. Noch nicht, doch nach der Kündigung des Vertrages zum Verbot von Mittelstreckenwaffen in Europa ist es wahrscheinlich, dass eine landgestützte Version der Waffe folgen wird.

Davon ging auch Tim Ripley vom angesehenen Militär-Journal "Jane's Defence Weekly" aus.

Er sagte 2016 über das Zirkon-Projekt: "Es wird die Reaktionszeit der westlichen Kräfte enorm reduzieren." Auch die USA würden entsprechende Waffen entwickeln, doch sollte es nicht irgendein super-geheimes Projekt geben, läge der Westen bei diesem Waffen-Typ weit hinter den Entwicklungen in China und Russland zurück.

Die Technologie der Zirkon würde Russland Überraschungsattacken gegen einen hilflosen Gegner ermöglichen, so Ripley. Der Einsatz als Anti-Schiffs-Rakete ist nur eine Variante. Ziele in Westeuropa könnten damit in einer Weise geschlagen werden, wie es die USA mit ihren Angriffen auf Afghanistan, Irak und Serbien vorgemacht hätten. Nur, dass der Westen in der Rolle der hilflosen Taliban wäre. "Wir leben einer Zeit, in der ein militärisches Gleichgewicht der Mächte wieder möglich ist." Ripley ergänzte, die Zirkon werde Russland einen Vorsprung geben.

Luftversion ist wahrscheinlich

Russische Medien behaupten, dass es neben der See-Zirkon eine leichtere Version geben wird, die von Flugzeugen aus gestartet werden kann. Bei ihnen benötigt man kein Boostertriebwerk für den Bodenstart. Die Zirkon wird die im letzten Jahr eingeführte Hyperschallrakete Kinzhal (Kh-47M2) ergänzen, die vom schweren Kampfflugzeug MIG-31 gestartet wird. Parallel wird eine weitere Rakete ähnlicher Bauart für den Bomber Tu-22M3M entwickelt.

Werden derartige Raketen von Flugzeugen aus gestartet, addiert sich die Einsatzreichweite des Jets zu der der Rakete. Die aus der Luft eingesetzten Waffen dieser Art richten sich hauptsächlich gegen die Trägergruppen der USA. Die Hyperschallwaffen wurden als Fleet-Destroyer konzipiert, eigens gebaut, um Flugzeugträger auszuschalten.

Genaue Informationen über die Zirkon fehlen dem Westen. Fotos zeigen nur Modelle auf Rüstungsmessen. Es wird angenommen, dass die schwere Zirkon-Rakete etwa 10 bis 11 Meter lang ist und einen Gefechtskopf von 300 bis 400 kg tragen kann. Die Gipfelhöhe wird auf 30 bis 40 Kilometer geschätzt. Die Marine-Version wird beim Start und zum Aufstieg in die Atmosphäre einen Feststoffbooster benutzen. Erst danach setzt der eigentliche Antrieb durch das Scramjet-Triebwerk ein.

Drohgebärden im Staats-TV

Besondere Brisanz bekam Putins Ankündigung, weil das Staats-TV kurz darauf einen Betrag ausstrahlte, auf dem mögliche Ziele der Zirkon markiert wurden. Darunter der Präsidentensitz Camp David und das Pentagon. Der populäre TV-Moderator Dmitrij Kisseljow, sagte, dass die Hyperschallrakete ihre Ziele in weniger als fünf Minuten erreichen könnte, wenn sie von einem U-Boot aus gestartet würde. Konteradmiral im Ruhestand, Vsevolod Khmyrov, sagte der "TASS", dass Russland auf den beiden Flotten im Atlantik und Pazifik jeweils zwei bis drei Schiffe im Einsatz haben werden, die 40 dieser Raketen tragen könnten.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.