Schwangerschaftsabbruch

Artikel zu: Schwangerschaftsabbruch

Mifepriston-Medikament

Etappensieg für US-Abtreibungsgegner: Gericht stoppt Lieferung von Mifepriston per Post

Vorläufiger Sieg für Abtreibungsgegner in den USA: Ein Berufungsgericht hat landesweit vorläufig die Postauslieferung von Medikamenten mit dem vielfach für Schwangerschaftsabbrüche verwendeten Wirkstoff Mifepriston gestoppt. Das Pharmaunternehmen Danco Laboratories forderte daraufhin am Samstag den Obersten Gerichtshof auf, die entsprechende einstweilige Verfügung auszusetzen. Der konservative südliche US-Bundesstaat Louisiana hatte in dem Fall gegen die US-Arzneimittelbehörde FDA geklagt.
Protest für besseren Zugang zu Abtreibungen

Brüssel: EU-Länder können Abtreibungen mit EU-Geldern unterstützen

Die EU-Kommission erlaubt den 27 Ländern Hilfen für Schwangerschaftsabbrüche aus EU-Geldern - hat Forderungen nach einem eigenen europäischen Fonds aber zurückgewiesen. Es sei Sache der nationalen Regierungen, Frauen mit Geldern aus bestehenden Töpfen zu unterstützen, teilte die Kommission am Donnerstag mit. Die Initiative "My Voice, My Choice", die im vergangenen Jahr mehr als eine Million Unterschriften gesammelt hatte, erzielte damit einen begrenzten Erfolg.