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News von heute: Nach Großfahndung: Polizei in Kanada findet offenbar Leichen von mordverdächtigen Teenagern

Tödliche Schwertattacke in Stuttgart: Angreifer soll Waffe erst am Tattag gekauft haben +++ Sicherheitsmangel: Bundeswehr lässt alle "Tiger"-Kampfhubschrauber am Boden +++ Nordkorea: Jüngster Raketentest war "Warnung" +++ Die Nachrichten von heute im stern-Ticker.

Die kanadische Polizei zeigt bei einer Pressekonferenz die beiden Gesuchten

Die kanadische Polizei zeigt bei einer Pressekonferenz die beiden Gesuchten (Archiv)

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Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  •  Kanadische Polizei findet offenbar Leichen von mordverdächtigen Teenagern (21.50 Uhr)
  • Tödliche Schwertattacke in Stuttgart: Angreifer soll Waffe erst am Tattag gekauft haben (18.51 Uhr)
  • Sicherheitsmangel: Bundeswehr lässt alle "Tiger"-Kampfhubschrauber am Boden (16.47 Uhr)
  • Livestream führt Polizei zu Angreifer (15.10 Uhr)
  • AfD wegen Kampagne in Anlehnung an Wende in DDR in der Kritik (14.05 Uhr)
  • Betrunkene Mutter misshandelt Säugling in Nürnberg auf offener Straße (12.30 Uhr)

Die Nachrichten von heute im stern-Ticker:

+++ 23.27 Uhr: Tote und Verletzte bei Reisebusunfall in Russland +++ 

Bei einem schweren Busunglück sind in der südrussischen Stadt Noworossijsk mindestens zwei Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Die Nachrichtenagentur Interfax berichtete von mehreren Toten und mindestens 30 Verletzten unter Berufung auf die Behörden. Bestätigt wurden demnach zunächst zwei Tote. Unbestätigten Berichten zufolge gab es aber mehr Opfer. 30 Menschen kamen den Angaben zufolge in Krankenhäuser. An Bord des Busses seien auch mehrere Kinder gewesen, darunter Verletzte, hieß es. 

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler hatte der Fahrer des Busses die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Die genaue Ursache des Unfalls war zunächst unklar. Insgesamt seien mehr als 40 Menschen an Bord gewesen.

+++ 21.50 Uhr: Kanadische Polizei findet offenbar Leichen von mordverdächtigen Teenagern +++

Die beiden wegen Mordverdachts in Kanada gesuchten Teenager sind offenbar tot. Es seien zwei männliche Leichen entdeckt worden, bei denen es sich wahrscheinlich um die Gesuchten handele, teilte die Polizei in der Provinz Manitoba mit. Die Ermittler hatten vor zwei Wochen eine Großfahndung nach dem 19 Jahre alten Kam McLeod und dem 18-jährigen Bryer Schmegelsky eingeleitet. Die beiden 18 bzw. 19 Jahre alten Jugendlichen waren landesweit im Zusammenhang mit drei Mordfällen gesucht worden. Sie galten als Hauptverdächtige. Eine Autopsie soll die Identität der beiden klären, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Royal Canadian Mounted Police (RCMP) in Manitoba twitterte: "Die Suche ist vorbei. An diesem Morgen um 10 Uhr lokalisierten die RCMP-Beamte von Manitoba die Leichen von zwei Männern, von denen angenommen wird, dass sie die Verdächtigen sind." 

"Derzeit glauben wir, dass dies die Leichen der beiden Verdächtigen sind, die im Zusammenhang mit den Morden in British Columbia gesucht werden", sagte die stellvertretende Kommissarin Jane MacLatchy bei einer Pressekonferenz, berichtet der kanadische Sender CBC. Die RCMP in Manitoba dankte auf Twitter allen, die sich an der Suche beteiligt hatten.

+++ 20.37 Uhr: Polnisches Gericht verbietet Neonazi-Gruppe nach Enthüllungsvideo +++

Ein polnisches Gericht hat eine Neonazi-Gruppe verboten, die 2017 den Geburtstag von Adolf Hitler gefeiert hatte und dabei heimlich gefilmt wurde. Das Gericht im südpolnischen Gleiwitz (Gliwice) begründete nach Angaben der polnischen Nachrichtenagentur PAP seine Entscheidung damit, dass die Gruppe Stolz und Modernität (DiN) sich darüber bewusst gewesen sei, dass sie mit der Veranstaltung Propaganda für die Nazi-Ideologie mache. Ein heimlich gedrehtes Video der Versammlung war im Januar 2018 vom Nachrichtensender TVN24 ausgestrahlt worden. Darin recken Männer in an die Nazi-Zeit erinnernden Uniformen ihre Arme zum Hitler-Gruß. Außerdem sind an Bäumen hängende rote Fahnen mit Hakenkreuzen sowie ein Altar mit einem Hitler-Porträt zu sehen. Die Männer lassen ein riesiges Hakenkreuz aus Holz in Flammen aufgehen und spielen dazu Militärmärsche ab.    

Die polnische Behörde für innere Sicherheit konnte drei der gefilmten Männer identifizieren und festnehmen. Bei der Durchsuchung ihrer Wohnungen wurden Nazi-Devotionalien wie Uniformen, Flaggen und Bücher sowie illegale Schusswaffen beschlagnahmt.   

+++ 18.51 Uhr: Tödliche Schwertattacke in Stuttgart: Angreifer soll Waffe erst am Tattag gekauft haben +++

Die Tötung eines 36-jährigen Mannes auf offener Straße in Stuttgart ist mit einem Samuraischwert verübt worden. Es handele sich um eine Deko-Waffe, die der mutmaßliche Täter am Tattag gekauft habe, sagte ein Polizeisprecher. Die Waffe ist frei verkäuflich, sie darf aber nicht am Körper geführt werden.

Der Gewaltexzess hatte sich vor einer Woche mitten auf einer Straße im Stadtviertel Fasanenhof ereignet. Die Ermittlergruppe "Fasan" versuche nach wie vor mit Hilfe von Landes- und Bundeskriminalamt, bei jordanischen Behörden die Identität des mutmaßlichen Täters klären zu lassen, sagte der Polizeisprecher weiter. Zunächst gingen die Ermittler von einem 28-jährigen Syrer aus. Zweifel daran hatte der Mann selbst genährt, als er bei seiner Festnahme angab, zwei Jahre älter und Jordanier zu sein.

+++ 16.58 Uhr: Sitzen verboten auf der Spanischen Treppe in Rom +++

Selfies erlaubt, sitzen verboten: Polizisten und Ordnungshüter pfeifen Touristen auf der Spanischen Treppe in Rom neuerdings zurück, wenn sie sich auf die berühmten Stufen der Ewigen Stadt setzen wollen. Wer sich selbst davon überzeugen will, muss nur wenige Minuten das Treiben beobachten - und schon erklingt ein Triller aus einer Pfeife. 

Man dürfe schon seit gut einem Monat nicht mehr auf den Treppenstufen sitzen, sagte ein Polizist der Deutschen Presse-Agentur vor Ort. Die neue Regelung geht auf einen vom Stadtrat erneuerten Maßnahmenkatalog zurück und ist bereits seit Anfang Juli in Kraft.

+++ 16.47 Uhr: Sicherheitsmangel: Bundeswehr lässt alle "Tiger"-Kampfhubschrauber am Boden +++

Die Pannenserie um das fliegende Gerät der Bundeswehr reißt nicht ab. Wie das Heer mitteilte, bleiben vorerst alle Kampfhubschrauber vom Typ "Tiger" am Boden. Grund seien "bestimmte Bolzen", die "einen Mangel aufweisen könnten", hieß es in der Mitteilung, ohne näher ins Detail zu gehen. Der Flugbetrieb mit dem Kampfhubschrauber sei "vorläufig" ausgesetzt. Am Donnerstag sei eine Expertenrunde mit dem General Flugsicherheit Bundeswehr geplant, die das weitere Vorgehen beraten soll. Die Heeresflieger verfügen über insgesamt 53 "Tiger"-Helikopter.

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+++ 16.22 Uhr: Nach Bluttaten: Trump will strengere Überprüfungen vor Waffenkauf +++

US-Präsident Donald Trump setzt sich für die Einführung strengerer Überprüfungen potenzieller Waffenkäufer ein. Dafür gebe es im Kongress auch auf beiden Seiten des politischen Spektrums große Unterstützung, sagte Trump am Mittwoch. "Ich will mental instabilen Menschen keine Waffen geben, oder Menschen mit Wut und Hass, oder kranken Menschen", sagte Trump vor Journalisten. Er sprach unmittelbar vor seiner Reise nach Dayton im Bundesstaat Ohio und in die texanische Stadt El Paso, in denen zwei Schützen am Wochenende 31 Menschen getötet hatten. 

Trump sagte, es gebe im Kongress "großen Appetit" für eine Verschärfung der sogenannten background checks vor dem Waffenkauf. Demokraten und Republikaner seien einer Lösung nahe. Weitergehende Schritte wie ein Verbot von Sturmgewehren hätten jedoch keine Unterstützung, sagte der Präsident. 

+++ 16.10 Uhr: Pakistan weist indischen Botschafter wegen Kaschmir-Konflikts aus +++

Im Konflikt um die Region Kaschmir weist Pakistan den indischen Botschafter aus und setzt den Handel mit Indien aus. Das kündigte die Regierung in Islamabad an. Zuvor hatte die indische Regierung per Dekret die Autonomierechte für den von Indien kontrollierten Teil der von beiden Ländern beanspruchten Region aufgehoben.

+++ 15.53 Uhr: Damm in Nordengland ist wieder sicher - Einwohner dürfen zurück +++

Nach tagelangem Kampf von Einsatzkräften gegen einen drohenden Dammbruch dürfen die Bewohner des nordenglischen Städtchens Whaley Bridge wieder in ihre Häuser zurück. Das teilte die Polizei mit. Mehr als 1500 Menschen waren in Sicherheit gebracht worden, weil der Damm nach langanhaltenden, schweren Regenfällen zu brechen drohte. Das Toddbrook Reservoir südöstlich von Manchester war bereits an einer Stelle schwer beschädigt worden.

+++ 15.19 Uhr: Hilfsorganisation: Mehr als 500 Kinder an Ebola gestorben +++

Im Ost-Kongo sind nach Angaben einer Hilfsorganisation bislang mehr als 500 Kinder an Ebola gestorben. "Wir sind an einem dramatischen Punkt angekommen bei dieser Epidemie, die so erbarmungslos Kinder in den Tod reißt - vor allem die Jüngsten", teilte Heather Kerr mit, die Leiterin von Save the Children im Kongo. Insgesamt hätten sich mindestens 737 Kinder mit dem gefährlich Virus infiziert. 40 Prozent davon sind Kerr zufolge jünger als fünf. 

+++ 15.10 Uhr: Frankreich: Polizei stoppt Angreifer wegen Livestream +++

Mit Hilfe eines Facebook-Videos konnten französische Polizisten einen Angreifer stoppen und sein Opfer retten. Die Beamten wurden am Samstag auf einen Livestream des sozialen Netzwerkes aufmerksamen, der einen gewaltsamen Angriff zeigte, wie die Gendarmerie mitteilte. Zu sehen war ein Mann mit einer Waffe, der einen anderen Mann schlug und drohte, ihn zu töten. 

Die Einsatzkräfte konnten schließlich ein Haus in Miniac-sous-Bécherel in der Bretagne als Tatort ausmachen. Sie nahmen dort den Angreifer fest, sein Opfer war verletzt und stand unter Schock. In einem Schnellverfahren wurde der Angreifer zu fünf Jahren Gefängnis - darunter ein Jahr auf Bewährung - verurteilt, nachdem er die Tat und dessen Verbreitung auf Facebook zugegeben hatte. Weitere Details zum Hintergrund des Vorfalls waren zunächst nicht bekannt. 

+++ 15.08 Uhr: Schweiz schließt Zentrum für renitente Asylbewerber +++

Die Schweiz schließt wegen der aktuell geringen Asylbewerberzahlen zumindest vorübergehend ein Zentrum für renitente Migranten. Die Einrichtung in Les Verrières werde für den Zeitraum vom 1. September bis 31. Dezember 2019 nicht belegt, teilte das Staatssekretariat für Migration (SEM) mit. Die geringe Nutzung habe zu hohen Betriebskosten geführt. In dem Zentrum wurden Asylsuchende untergebracht, die durch ihr Verhalten die öffentliche Ordnung oder den Betrieb in einem der Bundesasylzentren störten. Vorgesehen war, in Les Verrières die Belegung schrittweise auf 60 Personen zu erhöhen. Seit der Eröffnung im Dezember 2018 und bis Ende Juli wurden nur 33 Personen in das Zentrum geschickt. In der Schweiz ist seit März ein neues Asylgesetz in Kraft, das die Asylverfahren beschleunigen soll.

+++ 14.50 Uhr: Abgeordnete verlässt Mainzer AfD-Landtagsfraktion +++

Nach einer Abstimmungsniederlage ist die rheinland-pfälzische AfD-Landtagsabgeordnete Gabriele Bublies-Leifert aus ihrer Fraktion ausgetreten. Die anwesenden Mitglieder hätten mit zehn zu eins gegen ihren Antrag auf Abberufung des Vorsitzenden Uwe Junge gestimmt, teilte die Fraktion in Mainz mit. Bublies-Leifert erklärte: "Selbstverständlich werde ich als fraktionslose Abgeordnete weiterhin für die AfD dem Landtag angehören und natürlich Mitglied in der AfD bleiben."

Bublies-Leifert hatte die Abwahl Junges, der auch Landesparteichef ist, beantragt, weil er ihrer Ansicht nach zu wenig für die Aufklärung des Vorwurfs rechtsextremer Umtriebe in den eigenen Reihen tut. Junge weist die Vorwürfe zurück. Sie seien aus der Luft gegriffen, rein persönlich und hätten mit Politik nichts zu tun, sagte er kürzlich der Deutschen Presse-Agentur. Der Konflikt schwelt schon länger. Die AfD Rheinland-Pfalz hatte den Kreisvorstand Birkenfeld, zu dem Bublies-Leifert gehörte, wegen des Vorwurfs finanzieller Unregelmäßigkeiten seiner Ämter enthoben. 

+++ 14.32 Uhr: Zahl der Asylanträge geht im Juli erneut zurück +++

Die Zahl der neuen Asylanträge in Deutschland ist im Jahresvergleich weiter rückläufig: Im Juli seien insgesamt 14.108 Erst- und Folgeanträge registriert worden, teilte das Bundesinnenministerium mit. Dies waren 7,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die wichtigsten Herkunftsländer der Antragsteller waren Syrien, der Irak und die Türkei.    

In den ersten sieben Monaten des Jahres gingen demnach 100.233 Anträge ein, ein Rückgang von mehr als neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der erneute Rückgang deute darauf hin, dass der im Koalitionsvertrag vereinbarte Korridor für die Zuwanderung von 180.000 bis 220.000 Menschen jährlich unterschritten werden könnte.

+++ 14.30 Uhr: Sächsisches Polizeigesetz kommt auf den Prüfstand +++

Das umstrittene sächsische Polizeigesetz mit weitreichenden Befugnissen für die Beamten kommt beim Verfassungsgerichtshof des Freistaats in Leipzig auf den Prüfstand. Vertreter der Linken und Grünen im sächsischen Landtag teilten mit, ein entsprechendes Normenkontrollverfahren sei beantragt worden. Die beiden sächsischen Oppositionsfraktionen wollen in diesem Zuge die Streichung zahlreicher Vorschriften aus dem Gesetz erreichen. Ihrer Ansicht nach stellen die im Gesetz verankerten erweiterten Befugnisse der Polizei schwere Grundrechtseingriffe dar.

Das Gesetz war Anfang April nach kontroverser Debatte auf Vorschlag der Landesregierung aus CDU und SPD beschlossen worden und soll zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Der sächsische Grünen-Innenpolitiker Valentin Lippmann geht davon aus, dass bis zur Entscheidung bis zu eineinhalb Jahre vergehen.

+++ 14.27 Uhr: Pizza auch nach dem Brexit: Domino's investiert Millionen in Lagerung +++

Damit auch nach dem Brexit noch genügend Zutaten vorhanden sind, stockt die britische Pizzakette Domino's ihre Vorräte auf. Wie die Zeitung "The Guardian" berichtete, kauft Domino's zwar Mehl und Käse in Großbritannien ein, rund ein Drittel der Zutaten bezieht das Unternehmen aber aus dem Ausland, darunter Tomatensoße, gefrorenes Hähnchen, Thunfisch und Ananas. Nun investiert die Pizzakette sieben Millionen Pfund (7,6 Mio Euro) in die Lagerung.

Ein Ausstieg Großbritanniens ohne Abkommen aus der EU stelle ein erhöhtes Risiko für die Unterbrechung der Lieferketten dar, teilte Domino's in Milton Keynes mit. "Da sich die Wahrscheinlichkeit dieses Risikos erhöht hat, hat die Gruppe eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen auf Lieferkettenunterbrechungen zu minimieren." Es besteht die Gefahr, dass es infolge eines No-Deal-Brexits zu langen Wartezeiten für Lastwagen an den Grenzen sowie höheren Preisen für Lebensmittel kommen kann. 

+++ 14.24 Uhr: EU hilft Dürreopfern am Horn von Afrika +++

Die EU unterstützt die unter einer anhaltenden Dürre leidenden Menschen in Ostafrika mit neuen Hilfsgeldern. Insgesamt würden weitere 50 Millionen Euro nach Somalia, Äthiopien, Kenia und Uganda fließen, um die Gefahr einer Hungersnot abzuwehren, kündigte der zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides an. Mit den zusätzlichen Mitteln erhöhe sich die humanitäre Hilfe der EU für die Region seit 2018 auf insgesamt 366,5 Millionen Euro.

Nach Angaben der EU-Kommission sind in der Region am Horn von Afrika derzeit knapp 13 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen. Unter ihnen sind demnach mehr als vier Millionen akut unterernährte Kinder sowie rund drei Millionen unterernährte schwangere Frauen und stillende Mütter.

+++ 14.10 Uhr: Auswärtiges Amt gegen "Kriminalisierung von Seenotrettung" +++

Mit Blick auf ein neues italienisches Gesetz mit harten Strafen für Seenotretter warnt das Auswärtige Amt in allgemeiner Form vor einer "Kriminalisierung von Seenotrettung". "Jegliches Ansinnen in diese Richtung ist auch etwas, was wir kritisch sehen", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums in Berlin auf eine Frage nach der verschärften Gangart Italiens. Sie verwies auch auf eine Stellungnahme des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), das befürchtet, dass noch höhere Geldstrafen und weitere Sanktionen die Seenotrettung privater Helfer künftig be- oder sogar ganz verhindern könnten. Zugleich sagte die Sprecherin aber auch, sie kommentiere das neue Gesetz nicht. Der Prozess der Gesetzgebung in Italien laufe noch, möglicherweise würden sich auch die Gerichte des Landes noch damit befassen.

Das Gesetz sieht Strafen bis zu einer Million Euro vor, wenn ein Kapitän mit einem Schiff ohne Erlaubnis in die Gewässer des Landes fährt. In solchen Fällen können die Behörden ein Schiff künftig umgehend konfiszieren. 

+++ 14.05 Uhr: AfD wegen Kampagne in Anlehnung an Wende in DDR in der Kritik +++

Führende SPD-Politiker haben der AfD wegen Wahlkampfslogans in Anlehnung an die Zeit der DDR-Bürgerrechtsbewegung Unverfrorenheit vorgeworfen. So wirbt etwa die AfD in Brandenburg auf Plakaten unter dem Motto "Wende 2.0" mit Slogans wie "Wir sind das Volk!" oder "Vollende die Wende" für sich. Viele Hoffnungen der Ostdeutschen in die "erste Wende" hätten sich nicht erfüllt, so die AfD. Die kommissarische SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig sagte laut einer Mitteilung: "Die Verlogenheit der AfD ist kaum zu überbieten."

Schwesig warf den aus Westdeutschland stammenden AfD-Chefs von Thüringen und Brandenburg, Björn Höcke und Andreas Kalbitz, vor, den Menschen vorzugaukeln, sie seien bei der friedlichen Revolution dabei gewesen. "Sie haben keine Ahnung, was es bedeutet hat, in der DDR für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auf die Straße zu gehen." 

+++ 14.01 Uhr: Erdrutsch in Norditalien - Dutzende Menschen in Sicherheit gebracht +++

Ein Erdrutsch hat in einem Bergdorf in Italien Verwüstung angerichtet. Mehr als 140 Menschen mussten aus Sicherheitsgründen ihre Häuser verlassen, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Die Erdmassen hatten sich am Dienstagabend in Casargo in der Provinz Lecco östlich vom Comer See bei heftigem Regen gelöst. Zunächst gab es keine Berichte über Verletzte oder Vermisste. Auf Bildern der Feuerwehr auf Twitter war zu sehen, wie sich der Schlamm seinen Weg gebahnt und dabei Zäune mitgerissen hatte. Parkende Autos steckten tief im Schlamm.

+++ 13.51 Uhr: Giffey lässt Kandidatur für SPD-Bundesvorsitz offen +++

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat die Frage nach einer eigenen Kandidatur für den SPD-Bundesvorsitz offen gelassen. "Das ist eine Frage, die zur Zeit viele Menschen bewegt, und ich werde mich dazu zu gegebener Zeit dann ganz klar äußern", sagte die Politikerin am Rande eines Termins im Hamburger Rathaus.

Video: Klingbeil hält sich Kandidatur für Parteivorsitz offen

Der SPD-Vorsitz ist nach dem Rücktritt der bisherigen Parteichefin Andrea Nahles kommissarisch besetzt. Kandidaten für den Posten haben bis zum 1. September Zeit, sich zu bewerben. Der Vorsitz soll nach einer Mitgliederbefragung auf einem Parteitag Anfang Dezember besetzt werden. Als eine mögliche künftige Parteichefin wird auch Giffey gehandelt - sie sieht allerdings dem ungewissen Ergebnis einer Überprüfung ihrer Doktorarbeit entgegen. Auf die Frage, wann sie diese erwartet, sagte sie: "Ich habe keinen Einblick in diese Zeitplanung." Man müsse Geduld haben.

+++ 13.47 Uhr: Temperaturen im Wohlfühlbereich - aber weiter regnerisch +++

Das unbeständige Wetter in Deutschland hält sich auch in den kommenden Tagen. Mindestens bis zum Wochenende erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) weitere Schauer und Gewitter. Dabei klettern nur im Süden der Republik die Temperaturen über die 30-Grad-Marke. "Mit 22 bis 28 Grad liegen die Temperaturen für die meisten Bundesbürger im Wohlfühlbereich", sagte ein DWD-Meteorologe in Offenbach.

Ursache für das wechselhafte Wetter sind die Ausläufer mehrerer Tiefdruckgebiete über dem Atlantik, die feuchte Luft nach Deutschland fließen lassen. Lediglich am Donnerstag bleibt es bei einem Sonne-Wolken-Mix meist trocken. Doch am Freitag kommen schon wieder die nächsten Regenwolken von Westen und Nordwesten heran. Am Samstag regnet es dann vor allem im Süden und im Südosten.

+++ 13.28 Uhr: Cohn-Bendit rät Grünen zu Habeck als Kanzlerkandidat +++

Der deutsch-französische Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit hat seine Partei aufgefordert, Robert Habeck als Kanzlerkandidaten aufzustellen. "Für mich ist Robert Habeck ganz klar die Person, die als erster grüner Bundeskanzler in die Geschichte eingehen kann", sagte Cohn-Bendit der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabmeldung.

Eine Partei könne in der derzeitigen Parteienlandschaft auch mit 25 oder 26 Prozent den Kanzler stellen, sagte Cohn-Bendit. Und Habeck sei in der Grünen-Doppelspitze derjenige, dem die Kanzlerkandidatur zuzutrauen sei. "Mein Wunsch wäre, dass Annalena Baerbock ihn vorschlägt und ein Parteitag Robert Habeck aufstellt", sagte Cohn-Bendit. Er traue Baerbock "diese Klugheit absolut zu".

+++ 13.17 Uhr: Probleme beim Check-in von British Airways an mehreren Flughäfen +++

Wegen Problemen beim Einchecken an mindestens drei britischen Flughäfen müssen sich Tausende Passagiere von British Airways in der Ferienzeit in Geduld üben. Betroffen waren die Londoner Flughäfen Heathrow, Gatwick und der London City Airport. Das genaue Ausmaß der Probleme sei noch unklar, sagte eine Airline-Sprecherin.

+++ 13.06 Uhr: Mindestens 14 Tote und 145 Verletzte durch Anschlag in Kabul +++

Bei dem Autobomben-Anschlag in Kabul sind nach neuen Angaben der afghanischen Regierung mindestens 14 Menschen getötet und 145 weitere verletzt worden. Der mit Sprengsätzen gefüllte Wagen war am Morgen vor einer Polizeiwache im Westen der Hauptstadt explodiert. Zu dem Anschlag bekannten sich die radikalislamische Taliban.

+++ 12.43 Uhr: Nach Hamburger Rekordfund: Zoll entdeckt weitere 1,5 Tonnen Kokain +++

Erfolgreiche Zeiten für den Hamburger Zoll: Nach dem Rekordfund von 4,5 Tonnen Kokain im Hafen Anfang August wurden bei der Durchsuchung eines Containerschiffs weitere 1,5 Tonnen des Rauschgifts entdeckt, wie ein Sprecher  mitteilte. Demnach hatte das Kokain einen Straßenverkaufswert von 350 Millionen Euro. 

Die Drogen waren den Angaben zufolge in 64 Sporttaschen versteckt. "Der Container mit Tabakkartons wurde in Rio Grande, Brasilien, geladen und sollte wiederum in Antwerpen gelöscht werden" sagte Zoll-Pressesprecher Oliver Bachmann. 

Die 1,5 Tonnen Kokain wurden zusammen mit dem Rekordfund von 4,5 Tonnen unter strenger Geheimhaltung und umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen vernichtet.

+++ 12.30 Uhr: Betrunkene Mutter misshandelt Säugling in Nürnberg auf offener Straße +++

Auf offener Straße hat eine betrunkene Mutter in Nürnberg ihr zehn Monate altes Baby massiv misshandelt und mit einer Bierflasche beworfen. Am Ende konnten Zeugen den Säugling von der 34-Jährigen trennen, wie die Polizei in Nürnberg mitteilte. Die Frau hatte einen Alkoholpegel von 1,3 Promille und stand womöglich auch unter Drogeneinfluss. Sie kam in eine Fachklinik, das nicht schwerer verletzte Kind in ein Krankenhaus.    

Der Polizei zufolge saß die Frau am Dienstagnachmittag betrunken auf dem Gehweg und schrie ihr weinendes Kind immer wieder mit vulgären Worten an. Ein Zeuge beobachtete dann demnach, wie die Frau dem Baby mehrfach mit der Hand ins Gesicht schlug, bis der Zeuge die Gewalt unterbinden konnte. Die Frau sei daraufhin davon gelaufen, sei aber einem anderen Zeugen wegen des schreienden Kinds und ihrer Pöbeleien aufgefallen. Der Mann habe erfolglos versucht, die Frau zu beruhigen, die dann mit voller Wucht eine Bierflasche in den Kinderwagen geschleudert und auch das Kind getroffen habe. Der Zeuge habe die erneut flüchtende Frau verfolgt - diese habe unterwegs den Kinderwagen umgeworfen, so dass dieser sich überschlug. Der Zeuge habe daraufhin das aus dem Wagen gefallene Kind in seine Obhut nehmen können, während andere Zeugen die Frau bis zum Eintreffen der Polizei festhalten konnten.

+++ 12.25 Uhr: Bundesregierung zurückhaltend bei höheren Steuern auf Fleisch +++

Die Bundesregierung hat zurückhaltend auf Vorstöße für eine höhere Mehrwertsteuer auf Fleisch reagiert. Das zentrale Problem seien hohe Tierbestände und die intensive Tierhaltung, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums in Berlin. Dafür gebe es aber effektivere Mittel als das Mehrwertsteuerrecht, um zu einer "Abstockung" zu kommen - etwa strengere Düngeregeln in Regionen mit vielen großen Ställen und die künftige EU-Agrarfinanzierung. 

Das Agrarministerium äußerte sich zunächst nicht konkret zur Frage höherer Steuern. Generell sei eine neue Sensibilität zu begrüßen, dass ein Mehr an Tierwohl Kosten verursache, auf denen die Bauern nicht alleine sitzen bleiben könnten. Die Verbraucher im Laden hätten es in der Hand, welche Wirtschaftsweise sie unterstützten.

+++ 12.04 Uhr: Zahl der Ausbildungsverträge erneut gestiegen +++

Die Zahl der Azubis in Deutschland ist erneut gestiegen. Im vergangenen Jahr schlossen insgesamt 521.900 Menschen einen neuen Ausbildungsvertrag ab, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das waren 1,2 Prozent oder 6200 Auszubildende mehr als im Vorjahr.    

Bei Männern gab es bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen einen Anstieg um 2,6 Prozent, bei Frauen hingegen einen leichten Rückgang um 1,0 Prozent. Damit setze sich der seit zehn Jahren zu beobachtende Trend fort, dass Frauen immer seltener eine duale Ausbildung ergriffen, erklärten die Statistiker. 2018 begannen demnach 25 Prozent weniger Frauen eine duale Ausbildung als 2008. 

+++ 11.38 Uhr: Klimaforscher und Verbände: Deutschland soll Schutzziele verschärfen +++

Vor dem UN-Sondergipfel zum Klimaschutz im September fordert ein Netzwerk aus Forschern und Umweltschützern, dass sich die Bundesregierung zügig ehrgeizigere Ziele steckt. Schon in den nächsten Monaten müsse das bisherige Ziel verschärft werden, die Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Notwendig seien zudem ein wirksames Klimaschutzgesetz und eine Bepreisung des CO2-Ausstoßes in den Sektoren Verkehr und Gebäude, erklärte das Netzwerk Climate Transparency.

Klima-Aktivistin Luisa Neubauer diskutiert in der DISKUTHEK mit FDP-Politiker Michael Kruse

Hintergrund ist ein Appell von UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Er hatte Anfang des Monats gesagt, die "Eintrittskarte" zu seinem Gipfeltreffen am 23. September in New York für Regierungen, Firmen und Zivilgesellschaft seien "kühne Taten und viel mehr Ehrgeiz" in punkto Klimaschutz. "Wir brauchen einen schnellen und tiefgreifenden Wandel der Art und Weise, wie wir wirtschaften, Energie erzeugen, Städte bauen und die Welt ernähren", sagte er.

+++ 11.21 Uhr: Junge Frauen meiden zunehmend Lehrberufe +++

Die klassische duale Ausbildung wird in Deutschland immer mehr zur Sache junger Männer. Im vergangenen Jahr schlossen knapp 330.000 Männer einen neuen Ausbildungsvertrag ab und damit 2,6 Prozent mehr als 2017, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Vergleich dazu sank die Zahl der Ausbildungsbeginnerinnen um 1 Prozent auf gut 192.000. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl neuer weiblicher Lehrlinge um 25 Prozent zurückgegangen. Die Zahl der jungen Männer sank in dem Zeitraum nur um knapp 7 Prozent.

Besonders junge Ausländer entscheiden sich häufiger für eine Lehre, teilte das Bundesamt weiter mit. So wurden 14,8 Prozent mehr Verträge mit jungen Männern ausländischer Herkunft geschlossen, bei den Frauen nahm die Zahl um 4,2 Prozent zu. Erstmals war bei den Neuabschlüssen der Beruf Bürokaufmann/Kauffrau der beliebteste. Es folgten Einzelhandelskaufleute und Kfz-Mechatroniker. Ausländer begannen besonders häufig Lehren als zahnmedizinische Fachangestellte. Es folgten Verkäufer und Kfz-Mechatroniker.

+++ 11.13 Uhr: Kriminologe: 14-jähriger Intensivtäter ist "extremer Einzelfall" +++

Ein 14-jähriger Intensivtäter soll in einem Münchner Schwimmbad eine 13-Jährige sexuell missbraucht haben und sitzt nun in Untersuchungshaft - nach Ansicht des Kriminologen Christian Pfeiffer ist das ein "extremer Einzelfall". Die Unterbringung in U-Haft sei erst ab 14 Jahren möglich, die Einstufung als Intensivtäter ab 16 Jahren üblich. "Wenn so etwas passiert, wissen sich die Behörden nicht mehr anders zu helfen", sagte Pfeiffer. Der 14-Jährige müsse "schon reichlich viel auf dem Kerbholz haben".

Welche und wie viele Straftaten der Jugendliche schon begangen hat, wollte ein Sprecher der Polizei nicht sagen. Es lägen aber "Unterlagen quer durch das Strafgesetzbuch" vor. Die aktuellen Vorwürfe gegen 14-Jährigen: Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung und sexuellen Missbrauch eines Kindes. Als Haftgründe nannte der Polizeisprecher Wiederholungs- und Verdunkelungsgefahr.

+++ 10.50 Uhr: Deutsche wegen mutmaßlicher IS-Mitgliedschaft verhaftet +++

Die Bundesanwaltschaft hat eine Deutsche wegen der mutmaßlichen Mitgliedschaft in der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verhaften lassen. Sie wurde am Dienstag aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters am Bundesgerichtshof in Bayern festgenommen, wie die Behörde mitteilte. Die Beschuldigte Sibel H. kam demnach in Untersuchungshaft.    

Sie soll im Frühjahr 2016 mit ihrem Mann nach Syrien und später in den Irak gereist sein, um sich dem IS anzuschließen. Beide sollen dabei in Häusern gelebt haben, die ihnen die Miliz zur Verfügung stellte. Im Oktober 2017 lehnte laut Bundesanwaltschaft der Ermittlungsrichter zunächst den Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gegen die Frau ab. Bei den weiteren Ermittlungen habe sich der Tatverdacht aber verdichtet.

+++ 10.33 Uhr: Anklage gegen früheren Pfadfinder-Gruppenleiter wegen sexuellen Missbrauchs +++

Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat einen früheren Gruppenleiter bei den Pfadfindern wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in fast 700 Fällen angeklagt. Dem 41-Jährigen werden im Zeitraum von 2010 bis 2018 insgesamt 696 sexuelle Übergriffe auf vier sieben bis 14 Jahre alte Jungen zur Last gelegt, wie die Behörde mitteilte. Die Kinder lernte er demnach zum Teil über seine Arbeit bei einer Pfadfindergruppe kennen.

Der Mann war laut Staatsanwaltschaft von 1999 bis 2011 mit einer dreijährigen Unterbrechung Gruppenleiter bei einer Pfandfindergruppe in Staufen. Dort lernte er zwei Jungen kennen, die zu Beginn der mutmaßlichen Missbrauchstaten sieben und acht Jahre alt waren. Den Siebenjährigen soll er 131 Fällen schwer sexuell missbraucht haben, den Achtjährigen soll er in 14 Fällen zum Teil schwer sexuell missbraucht haben.

+++ 9.21 Uhr: Probleme beim Check-in von British Airways - Ausmaß unklar +++

Wegen Problemen beim Einchecken müssen sich zahlreiche Passagiere von British-Airways-Flügen in Geduld üben. "Hallo, wir haben heute Morgen einige Systemprobleme, die sich auf den Online-Check-in für alle auswirken. Wir entschuldigen uns dafür und schlagen vor, es später erneut zu versuchen", teilte die Airline im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Das genaue Ausmaß der Probleme mitten in den Sommerferien war jedoch zunächst unklar.

Am Flughafen Gatwick in der Nähe von London bildeten sich lange Warteschlangen. Ein Flughafensprecher sagte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass seines Wissens auch andere Airports betroffen seien. British Airways betonte aber, dass es sich nicht um einen weltweiten Ausfall der Computersysteme handele. "Wir arbeiten mit Backup- und manuellen Systemen, um die Dinge in Bewegung zu halten", teilte die Fluggesellschaft mit.

+++ 9.03 Uhr: Kretschmann gegen Verbot innerdeutscher Flüge +++

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält nach eigenen Worten wenig von einem Verbot innerdeutscher Flüge. Er halte nicht so viel von dieser Debatte, sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. "Wir müssen einen anderen Weg gehen und attraktive Alternativen anbieten." So müsse man an technischen Lösungen arbeiten, etwa Flugzeuge mit synthetischen Kraftstoffen zu betanken, um der Umwelt nicht zu schaden. Zusätzlich müssten eine Kerosinsteuer eingeführt und attraktive Alternativen wie Schnellbahntrassen entwickelt werden. "Kurzflüge von Stuttgart nach Frankfurt oder München sind Unsinn, aber auf Flüge nach Berlin kann ich aus Zeitgründen nicht verzichten", sagte er.

+++ 8.54 Uhr: Sachsens Ministerpräsident schließt Koalition mit AfD erneut klar aus +++

Dreieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen hat Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) eine Koalition mit der AfD erneut kategorisch ausgeschlossen. "Es wird keine Regierung mit der AfD geben", sagte Kretschmer im ARD-"Morgenmagazin". In der AfD gebe es eine "ganz starke Strömung", die an die NPD erinnere. "Das macht uns große Sorgen", sagte der CDU-Politiker.    

Er warf der Partei vor, ein "Zerrbild" von der Situation in Sachsen zu entwerfen. Die AfD versuche, eine "Protestwahl" zu erzeugen. Der Ministerpräsident sagte zudem an die Adresse möglicher AfD-Wähler, sie erreichten damit nur, dass in Sachsen keine stabile Regierung gebildet werden könne. Der sächsische AfD-Spitzenkandidat Jörg Urban zeigte sich dagegen gesprächsbereit. "Wir sind dialogbereit", sagte Urban im "Morgenmagazin". Das Wichtigste sei für die AfD, dass sie die meisten Stimmen von allen Parteien bekomme.

+++ 8.40 Uhr: Mädchenmorde in Rumänien - Hinweise auf drittes Opfer +++

In einem mutmaßlichen Serienmord-Fall in Rumänien sind Ermittler möglicherweise auf Überreste eines dritten Opfers gestoßen. An einer vom Tatverdächtigen angegebenen Stelle nahe der südrumänischen Stadt Caracal fanden die Ermittler Knochenfragmente und Zähne, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstagabend mit. "Die Gerichtsmediziner vor Ort kamen zu dem Schluss, dass die Überreste der untersuchten Knochenfragmente höchstwahrscheinlich menschlicher Herkunft sind", hieß es in dem Dokument.

In Rumänien hatte der Fall der 15-jährigen Alexandra, die im Vormonat verschwunden war, große Erschütterung und Empörung ausgelöst. Denn vor seiner Ermordung hatte das Mädchen drei Mal den Polizeinotruf angerufen und verzweifelt dargelegt, dass es gefangen gehalten, geschlagen und vergewaltigt werde. Die Polizei hatte nichts unternommen. Der Tatverdächtige war vor gut einer Woche festgenommen worden. 

+++ 8.02 Uhr: Abholzung des brasilianischen Regenwaldes rasant beschleunigt +++

Die Abholzung des Regenwaldes in Brasilien hat sich rasant beschleunigt. Im Juli war die Fläche des zerstörten Waldes um fast das Vierfache höher als im gleichen Monat des Vorjahres, wie das brasilianische Institut für Weltraumforschung (INPE) am Dienstag mitteilte. Das Institut liefert Satellitenbilder zum Zustand des brasilianischen Amazonaswaldes, der als "Lunge der Erde" gilt und im globalen Klimaschutz eine unverzichtbare Rolle spielt.

+++ 7.36 Uhr: Schwere Explosion erschüttert Kabul +++

Eine gigantische Explosion hat die afghanische Hauptstadt Kabul erschüttert. Die Ursache war zunächst unklar. Die Explosion ereignete sich im Westen der Stadt, wie ein Sprecher des Innenministeriums mitteilte. Eine massive Rauchwolke stieg auf.     

Die Explosion ließ bis in weite Entfernung die Fenster von Geschäften bersten, wie Augenzeugen berichteten. Ob es Tote oder Verletzte gab, war zunächst ungewiss. In Afghanistan, wo Ende September Präsidentschaftswahlen stattfinden sollen, waren in den vergangenen Wochen mehrere schwere Anschläge verübt worden.

+++ 6.18 Uhr: Kleiner Junge erstickt in Vietnam in Schulbus +++

In Vietnams Hauptstadt Hanoi ist ein sechs Jahre alter Junge in einem Schulbus erstickt, wo man ihn vergessen hatte. Das Kind wurde erst nachmittags - nach neun Stunden - in der letzten Reihe des abgestellten Busses gefunden, wie die Schule mitteilte. Offensichtlich hatte morgens beim Aussteigen niemand bemerkt, dass er sitzen geblieben war. 

Der kleine Vietnamese war nach Angaben der Schule bereits nicht mehr bei Bewusstsein, als er entdeckt wurde. Kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus sei er dann gestorben. Der Junge ging auf eine internationale Schule, die Gateway International School. Die Polizei leitete Ermittlungen ein, um die genauen Umstände seines Todes zu klären.

+++ 5.08 Uhr: Merkels Afrikabeauftragter: Von Tönnies angesprochene Probleme "real" +++

Der Persönliche Afrikabeauftragte von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Günter Nooke (CDU), fordert nach der Kritik an den Äußerungen von Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies eine ehrliche Debatte zu diesem Thema. "Die von Tönnies angesprochenen Probleme wie das Verschwinden des Regenwalds und das Bevölkerungswachstum auf dem afrikanischen Kontinent sind real und darüber muss gesprochen und gegebenenfalls kontrovers diskutiert werden", sagte Nooke dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Tönnies hatte beim Tag des Handwerks in Paderborn vergangene Woche Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert. Stattdessen solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren", sagte Tönnies, der sein Amt nun für drei Monate ruhen lassen will. Der Schalker Ehrenrat hatte nach einer Sitzung am Dienstagabend mitgeteilt, dass der Vorwurf des Rassismus unbegründet sei, Tönnies jedoch gegen das in der Vereinssatzung und im Leitbild verankerte Diskriminierungsverbot verstoßen habe. 

+++ 5.05 Uhr: Kretschmann: "Ich halt' von dieser ganzen Moralisiererei wenig" +++

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann will den Menschen nach eigenen Worten keinen Lebensstil vorschreiben - auch nicht für den Klimaschutz. "Ich halt' von dieser ganzen Moralisiererei wenig", sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur etwa mit Blick auf die Debatte über Flugscham. "Rumzumoralisieren ist Aufgabe von Eltern, von Erziehern, von Kirchen, von Philosophen, von der Gesellschaft überhaupt - aber nicht von der Politik." Es sei nicht Aufgabe der Politik, den Leuten zu sagen, was sie essen dürfen und was nicht und wie sie sich fortbewegen. "Das ist Bestandteil der persönlichen Lebensführung." 

Die Politik müsse aber die Dinge so ordnen, dass umweltschädliches Verhalten teuer und im Extremfall auch verboten werde. Sie müsse vor allem praktikable Lösungen bieten statt zu moralisieren. "Wenn meine Politik dazu führt, dass Leute wie Trump regieren, habe ich 'was falsch gemacht", sagte Kretschmann. "Deshalb reden wir über eine CO2-Bepreisung und nicht darum, ob man fliegen darf."

+++ 4.59 Uhr: Privatschulen liegen im Trend +++

Privatschulen haben in Deutschland deutlichen Zulauf - mit konstanten oder weiter steigenden Schülerzahlen in den einzelnen Bundesländern. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergeben. Zu Privatschulen gehören etwa Waldorf- und Montessorischulen oder Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft. Sie müssen allesamt staatlich genehmigt werden und haben eine "heterogene Schülerschaft", wie der Verband Deutscher Privatschulverbände betonte. Jeder elfte Schüler lerne inzwischen in einer Privatschule. 

Aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wirken private Schulen aber "sozial selektiv" und verschärfen die soziale Spaltung. Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann hatte mit einer Äußerung über häufig unzureichende Sprachkompetenz vor der Einschulung Wirbel ausgelöst. Dabei hatte er der "Rheinischen Post" auch gesagt: "Bis tief hinein in die Mittelschicht erlebe ich Eltern, die ihre Kinder auf Privatschulen schicken, weil das Niveau an staatlichen Schulen sinkt."

+++ 4.44 Uhr: US-Polizisten führen Schwarzen in Texas mit Strick ab +++

In den USA hat ein Foto für Empörung gesorgt, auf dem zwei Polizisten zu Pferde einen festgenommenen Schwarzen mit einem Strick abführen. Der Polizeichef der texanischen Stadt Galveston entschuldigte sich nun für das Vorgehen der Beamten. Die beiden weißen Polizisten hätten ein "schlechtes Urteilsvermögen" an den Tag gelegt, erklärte Vernon Hale. Sie hätten dem Afroamerikaner Donald Neely "unnötige Scham" zugefügt. Gleichwohl betonte der Polizeichef, bei der Methode handle es sich um eine "trainierte Technik", die in bestimmten Fällen die "beste Vorgehensweise" sei.

+++ 3.09 Uhr: Star-Regisseur Guillermo del Toro mit Stern auf Hollywood Walk of Fame geehrt +++

Der mexikanische Star-Regisseur Guillermo del Toro ist mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt worden - und hat die Zeremonie für einen politischen Appell genutzt. Der Oscar-Preisträger rief die Menschen wenige Tage nach dem mutmaßlich rassistisch motivierten Schusswaffenangriff von El Paso auf, sich nicht durch Angst spalten zu lassen.

+++ 2.23 Uhr: Pentagon-Experten warnen vor Wiedererstarken des IS in Syrien und im Irak +++

Experten des US-Verteidigungsministeriums haben vor einem Wiedererstarken der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak gewarnt. In Syrien nutze die Miliz nach dem Abzug von US-Soldaten die Schwäche einheimischer Sicherheitskräfte aus, heißt es in einem am Dienstag vorgelegten Bericht des Pentagon-Generalinspektors. Der US-Abzug sei erfolgt, obwohl die von den USA unterstützen Syrischen Demokratischen Kräfte deutlich gemacht hätten, dass sie mehr Training und Ausrüstung für Anti-Terror-Maßnahmen benötigten.

US-Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Jahr einen Sieg über den IS in Syrien verkündet und einen Abzug der US-Streitkräfte aus dem Bürgerkriegsland angeordnet. Der Schritt wurde international, aber auch in den USA als verfrüht kritisiert. 

+++ 1.30 Uhr: UN-Experten: Nordkorea erbeutet Milliarden bei Hacker-Raubzügen +++

Nordkoreanische Hacker haben UN-Experten zufolge durch Angriffe im Internet Geldwerte in Milliardenhöhe gestohlen. Viele der Spezialisten arbeiteten unter Leitung des Geheimdienstes des autokratischen Staates und "beschaffen Geld für sein Programm für Massenvernichtungswaffen", heißt es in einem Bericht unabhängiger Experten für den Nordkorea-Sanktionsausschuss der Vereinten Nationen. 

Der Gesamterlös durch die Online-Raubzüge wird auf bis zu zwei Milliarden Dollar geschätzt, wobei unklar blieb, von welchem Zeitraum die Experten ausgehen. Die Deutsche Presse-Agentur konnte die Zusammenfassung des noch unveröffentlichten Berichts einsehen. Mehrere Diplomaten bestätigten, dass dieser an die Mitglieder des Sanktionsausschusses verschickt wurde. Veröffentlicht werden soll er im September.

+++ 1.08 Uhr: Touristen dürfen nicht mehr auf Spanischer Treppe in Rom sitzen +++

Touristen dürfen nicht mehr auf der berühmten Spanischen Treppe in Rom sitzen und la Dolce Vita genießen. Polizisten vertrieben am Dienstag mit Trillerpfeifen Besucher, die sich auf den berühmten Marmorstufen im historischen Zentrum der italienischen Hauptstadt ausruhen wollten. Der Stadtrat hatte im Sommer einen Erlass verabschiedet, der es untersagt, sich auf Monumente zu setzen. Bei Zuwiderhandlungen drohen Strafen von bis zu 400 Euro.

+++ 0.42 Uhr: FBI: Todesschütze von Dayton war an "gewalttätigen Ideologien" interessiert +++

Der Todesschütze von Dayton im US-Bundesstaat Ohio war nach Angaben der Bundespolizei FBI an "gewalttätigen Ideologien" interessiert. Das hätten die bisherigen Ermittlungen ergeben, sagte FBI-Agent Todd Wickerham am Dienstag. Angaben, um welche Ideologien es sich handelt, machte er nicht. Bislang gebe es aber keine Hinweise, dass der 24-jährige Connor Betts aus rassistischen Motiven gehandelt habe, sagte Wickerham.    

Betts hatte am Wochenende in Dayton neun Menschen getötet, bevor er von der Polizei erschossen wurde. Das Motiv für diese Tat ist bislang unklar. Unter den Opfern sind sechs Schwarze. Der 24-Jährige tötete auch seine Schwester. Betts soll in der Vergangenheit frauenverachtende Verhaltensweisen gezeigt haben.

+++ 0.08 Uhr: Nordkorea: Jüngster Raketentest war "Warnung" an USA und Südkorea +++

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat den jüngsten Raketentest seines Landes als Warnung an Südkorea und die USA bezeichnet. Es habe sich um eine "angemessene Warnung" angesichts des Militärmanövers der beiden Verbündeten gehandelt, sagte Kim nach Angaben der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA. Mit dem Abfeuern der Raketen sei die "Kriegsfähigkeit" der "neuartigen taktischen Lenkraketen" getestet worden.    

News im Video: Nordkorea testet offenbar erneut Raketen

Nordkorea hatte am Dienstag nach südkoreanischen Angaben zwei mutmaßliche Kurzstreckenraketen abgefeuert. Die Geschosse flogen rund 450 Kilometer weit und stürzten dann ins Meer. Es war bereits der vierte Raketentest Nordkoreas in weniger als zwei Wochen.

+++ 0.06 Uhr: Experten entdecken neue Sicherheitslücke bei Intel-Chips +++

Die Probleme mit Sicherheitslücken in Prozessoren von Intel scheinen noch lange nicht vorbei. Die IT-Sicherheitsfirma Bitdefender veröffentlichte zur Branchenkonferenz Black Hat eine weitere Schwachstelle, die inzwischen mit Updates unter anderem von Microsoft geschlossen werden kann. Der von Bitdefender entdeckte Angriffsweg umgehe alle bisherigen Schutzmechanismen, die im Frühjahr 2018 nach Bekanntwerden der Schwächen im Chipdesign eingesetzt wurden, sagte Bitdefender-Forscher Bogdan Botezatu der dpa. Es sei zu befürchten, dass in Zukunft noch weitere ähnliche Sicherheitsprobleme auftauchen, warnte er. Von der neuen Schwachstelle waren alle Rechner mit neueren Intel-Prozessoren, auf denen das Windows-Betriebssystem läuft, betroffen. Die Gefahr war mit Software-Updates im Frühjahr 2018 weitgehend eingedämmt worden.

fs / wue / tkr / rw / DPA / AFP
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.