Rechtsextrem

Artikel zu: Rechtsextrem

Protestplakat im Gedenken an den getöteten Rechtsextremen

Gewaltsamer Tod eines Rechtsextremen in Lyon schürt Befürchtungen vor Racheakten

Der gewaltsame Tod eines jungen Rechtsextremen in der französischen Stadt Lyon hat Befürchtungen vor möglichen Racheakten geschürt. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron rief am Samstag zu "Ruhe, Zurückhaltung und Respekt" auf. In Frankreich könne "keine Ideologie jemals rechtfertigen, dass man tötet", schrieb der Präsident im Kurzbotschaftendienst X. Justizminister Gerald Darmanin beschuldigte am Sonntag die "extreme Linke", für die Tat verantwortlich zu sein. 
Gedenken in Dresden

Dresden gedenkt Bombardierung im Zweiten Weltkrieg - Rechtsextremer Aufmarsch am Samstag

In Dresden ist am Freitag der Bombardierung der Stadt kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs vor 81 Jahren gedacht worden. Am Abend schloss sich wieder die traditionelle Menschenkette um die historische Altstadt, zuvor hatte es Gedenkveranstaltungen etwa auf Friedhöfen gegeben. Am Samstag mobilisieren wie in den Vorjahren Rechtsextreme zu einem sogenannten Gedenkmarsch. Es gibt Gegenproteste, die Polizei plant einen Einsatz.
Maja T. am Mittwoch in Budapest vor Gericht

Urteil in Ungarn: Acht Jahre Haft für Maja T. wegen Angriffs auf Rechtsextreme

In einem umstrittenen Prozess um einen Angriff auf Rechtsextremisten in Ungarn ist Maja T. aus Deutschland zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Budapest befand die 25-jährige nicht-binäre Person am Mittwoch für schuldig, die Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches in Budapest im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Linksextremisten angegriffen zu haben. Unterstützer von T. sowie Vertreter von Linken und SPD prangerten einen politischen "Schauprozess" an.
Maja T. am Mittwoch im Gericht in Budapest

Angriff auf Rechtsextreme in Ungarn: Urteil gegen Maja T. in Budapest erwartet

In Ungarn wird im Prozess um Gewalttaten gegen Rechtsextremisten in Budapest vor drei Jahren am Mittwochnachmittag das Urteil gegen die deutsche Person Maja T. erwartet. Das Gericht in Budapest könnte eine bis zu 24 Jahre lange Haftstrafe gegen die 25-jährige nicht-binäre Person verhängen, T.s Vater bat das Gericht um "Gerechtigkeit für mein Kind". Unterstützer von T. bezweifeln, dass das Verfahren gegen die non-binäre Person fair war. Wegen des sogenannten Budapest-Komplexes müssen sich in Deutschland 13 Angeklagte vor Gericht verantworten.