Grubenunglück

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Rettungskräfte und Einsatzwagen nahe der Kohlegrube

Tödliches Grubenunglück in China: Suche nach Vermissten dauert an

Nach dem schweren Grubenunglück im Norden Chinas mit mindestens 82 Todesopfern dauert die Suche nach zwei Vermissten an. An einer Straßensperre nahe dem Liushenyu-Kohlebergwerk in der nördlichen Provinz Shanxi warteten besorgte Angehörige am Sonntag weiter auf Informationen über das Schicksal ihrer Liebsten. In dem Bergwerk hatte sich am Freitag eine schwere Gasexplosion ereignet. Die Behörden warfen dem Betreiber "schwere Verstöße" gegen Sicherheitsvorschriften vor.
Rettungskräfte vor dem Liushenyu-Kohlebergwerk

Mehr als 80 Tote bei Grubenunglück in China

Beim folgenschwersten Grubenunglück in China seit Jahren sind mindestens 82 Bergleute ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag berichtete, ereignete sich am Freitagabend im Liushenyu-Kohlebergwerk in der nördlichen Provinz Shanxi eine schwere Gasexplosion. Nach ersten Erkenntnissen habe der Betreiber des Bergwerks "schwerwiegende" Verstöße begangen.
Video: Zahl der Todesopfer bei Grubenunglück in Kasachstan auf 35 gestiegen

Video Zahl der Todesopfer bei Grubenunglück in Kasachstan auf 35 gestiegen

STORY: In der zentralasiatischen Republik Kasachstan ist die Zahl Opfer nach einer Methangasexplosion in einem Kohlebergwerk nach Angaben der örtlichen Behörden am Sonntag auf 35 gestiegen. Wie das Ministerium für Notfallsituationen mitteilte, wird immer noch nach elf Bergleuten gesucht. Weitere 18 Personen seien in ärztlicher Behandlung. Am Samstag teilte der Betreiber ArcelorMittal Temirtau, der kasachische Ableger des luxemburgischen Stahlherstellers, mit, dass 206 von 252 Personen in der Kostenko-Mine nach einer Methanexplosion evakuiert worden seien. Das Unternehmen habe daraufhin den Betrieb des Kohlebergwerks, das sich rund 200 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Astana befindet, für 24 Stunden ausgesetzt, um die Gaswerte zu überprüfen. Der kasachische Präsident Tokajew sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und ordnete für den 29. Oktober einen nationalen Trauertag an.