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Ex-Präsident der Malediven im stern-Gespräch: "Nach diesem Interview werde ich mehr Todesdrohungen bekommen"

Mohamed Nasheed wurde gefoltert, war Präsident der Malediven, wurde zum Klimakämpfer. Nun ließen ihn seine Gegner verhaften. Dem stern gab er eines seiner letzten Interviews vor dem Gefängnis.

Von Marc Goergen

Der ehemalige politische Häftling Mohamed Nasheed gelangte 2008 als erster demokratisch gewählter Präsident an die Spitze des Inselstaats Malediven

Der ehemalige politische Häftling Mohamed Nasheed gelangte 2008 als erster demokratisch gewählter Präsident an die Spitze des Inselstaats Malediven

Die Malediven gelten als der Inbegriff des friedlichen Paradieses – tatsächlich aber werden die Atolle im Indischen Ozean autoritär regiert. Mohamed Nasheed war einmal die Hoffnung der Demokratie auf den Malediven. 2008, bei den ersten freien Wahlen im Land, wurde er zum Präsidenten gewählt. Schnell galt er wegen seines Charismas, seines jugendlichen Auftretens und wegen seines Kampfes gegen den Klimawandel als "Unterwasser-Obama". Im 2012 aber wurde Nasheed aus dem Amt geputscht. Seitdem kämpft er aus der Opposition heraus gegen das Regime.

Dabei wurde er immer wieder bedroht, von Islamisten wie auch aus der Regierungs heraus. Vor wenigen Tagen ist Nasheed wieder verhaftet worden. Er wird beschuldigt, im Januar 2012 die Verhaftung des Vorsitzenden des Strafgerichtshofs der Malediven wegen Korruption veranlasst zu haben. Im Falle seiner Verurteilung drohen dem 47-Jährigen mehr als zehn Jahre Gefängnis. Nasheeds oppositionelle Maledivische Demokratische Partei (MDP) und Anwälte nannten die am Sonntag erfolgte Festnahme des Politikers "politisch motiviert" und "vollkommen willkürlich".

Zuletzt tauchten Videos im Netz auf, die zeigen, wie Nasheed von Polizisten über den Boden ins Gerichtsgebäude gezerrt wurde. Ihm wurde ein Anwalt wie auch eine ärztliche Untersuchung verweigert. Der stern hat Nasheed im November letzten Jahres zu einem Gespräch in Male getroffen. Damals lebte er noch in Freiheit – von Todesdrohungen allerdings berichtete er auch in jenen Tagen schon.

Ihre Heimat, die Malediven, sind für viele ein Traumziel. Das Paradies auf Erden.

Wie haben ein wunderbares Land, stimmt. Die Strände, das kristallklare Wasser, das gibt es nur einmal.

Wo ist Ihr Paradies im Paradies? Wo entspannen Sie?

Ich hatte das Glück, wenn man das so nennen will, schon in meiner Anfangszeit als Politiker ein paar ziemlich abgelegene Inseln kennenzulernen – das Regime hatte mich dorthin verbannt. Wunderschöne Plätze. Später im Wahlkampf haben wir immer wieder die Atolle von Nord bis Süd bereist. Ich kenne alle bewohnten Inseln der Malediven, das sind über 100. Meine Heimat aber ist die Hauptstadt Male. Heute ist sie voller Hochhäuser und ziemlich hektisch. Aber als Junge konnte ich hier von Baum zu Baum über die halbe Insel klettern.

Wie kann es sein, dass aus dieser uns so friedlich erscheinenden Traumwelt immer mehr junge Männer nach Irak und Syrien gehen, um dort für den barbarischen Islamischen Staat zu kämpfen?

Der Islamismus ist schon seit den 70er Jahren auf dem Vormarsch auf den Malediven. Konservative Imame aus Saudi Arabien brachten damals die Lehren ins Land. Als später Diktator Gayoom die Macht übernahm, unterdrückte er alle politischen Gegner. Religion wurde zur einzigen Möglichkeit, sich gegen das Regime zu stellen. Den Islamisten von damals ging es um die Vorherrschaft von Sunniten gegenüber Schiiten. Heute ist das alles viel extremer. Wir haben mehrere Gruppen, die sich offen zu al-Baghdadi bekennen, dem Anführer des Islamischen Staats.

Wie viele Menschen aus den Malediven kämpfen in Syrien und Irak?

Wir schätzen etwa 200.

Die Malediven haben nur 300.000 Einwohner. Pro Kopf brächte dann kein Land der Welt mehr Dschihadisten hervor.

Ja, das ist eine sehr, sehr traurige Entwicklung.

Wie kommen Sie auf diese Zahl?

Ein Großteil unserer politischen Arbeit besteht darin, von Tür zu Tür zu gehen. So bekommen wir einiges mit. Es sind übrigens nicht nur ledige junge Männer. Erst neulich ist ein Ehemann mit Frau, Mutter und seiner zehn Jahre alten Schwester nach Syrien gegangen. Wir wissen das von seinem Vater. Der hat eine Nachricht vom Sohn bekommen, dass die Familie jetzt in der Obhut des Islamischen Staats sei und nicht zurückkehren werde in das Land der Sünde. Gerade auf den abgelegenen Inseln gibt es offenbar viele, die bereit sind, in den Heiligen Krieg zu ziehen.

Werden diese Leute gezielt rekrutiert?

Mit Sicherheit. Ihnen wird Geld versprochen. Häufig bekommen die Familien zusätzlich eine Art Pension, während die Söhne kämpfen. Auch ein paar Leute aus unserer Armee sind übrigens darunter.

Im Oktober demonstrierten in der Hauptstadt Male mehrere Dutzend Männer und Frauen für den Islamischen Staat. Szenen, die so gar nicht zu unserem Bild von den Malediven passen wollen.

Es gibt einen harten Kern von Islamisten, die gut aufgestellt sind, sowohl in der Organisation wie auch in der Rekrutierung. Die haben gute Beziehungen ins Militär und in die Polizei. Bei dieser Demonstration zum Beispiel haben Leute gesehen, dass Polizisten einige der schwarzen IS-Banner und Flaggen zusammengebaut haben.

Man kann sich vorstellen, dass es vielen nicht gefällt, wenn Sie so über die dunklen Seiten ihrer Heimat sprechen. Die Malediven leben ja vom Traumziel-Image.

Ich glaube nicht, dass ich ein Image zerstöre. Wir sind ein lebendiges Land. Was in der Welt passiert, das passiert auch hier. Für die letzten Tausend Jahre waren wir ein Schmelztiegel. Wenn es eine Dschihadisten-Bewegung gibt, dann gibt es sie auch hier. Wenn die Welt ein Drogenproblem hat, dann haben es auch die Malediven. Wenn Verbrechersyndikate immer mehr Macht übernehmen, dann tun sie es auch auf unseren Inseln.

Warum geht die Regierung dieses Probleme nicht offen an?

Der aktuelle Präsident Gayoom ist eine Allianz mit Salafisten eingegangen. Das macht es natürlich schwierig für ihn, den radikalen Islam offen zu kritisieren - auch wenn diese Leute ihn immer mehr herausfordern: Neulich zum Beispiel ging es um den Lehrplan. Die Islamisten in der Regierung haben gefordert, man solle Tanz und Musik aus den Schulen verbannen.

Klingt eher nach Somalia.

Als ich jung war, war es ganz normal, dass wir auf Parties tanzten. Dann aber wurde uns eingetrichtert, dass so etwas nicht in Ordnung sei, und irgendwann begannen das einige auch zu glauben. Jetzt sollen Tanz und Musik aus unseren Schulen verbannt werden. Wenn wir nichts tun, geht das immer so weiter, und wir werden zu etwas, das wir eigentlich gar nicht sind.

Wie reagieren die radikalen Islamisten auf Ihre Kritik?

Sie schicken mir regelmäßig Todesdrohungen.

Welcher Art?

Normalerweise per SMS. Seit vor ein paar Monaten ein Journalist verschleppt worden ist, der kritisch über die Regierung und die Syndikate geschreiben hat, muss man das auch ernst nehmen. Die Polizei unternimmt aber nichts.

Was wird nach diesem Interview hier geschehen?

Ich werde noch mehr Drohungen bekommen. Übrigens auch aus der Regierung.

Eigentlich sind die Malediven zu 100 Prozent islamisch. Alkohol oder Schweinefleisch etwa sind verboten. Dann aber gibt es die Urlaubsresorts, wo man das alles bekommt. Manche der Ferieninseln haben sogar eine eigene Zeitzone, um den Sundowner perfekt zum Sonnenuntergang servieren zu können.

Das ist ein riesiger Widerspruch. Aber diese Scheinheiligkeit ist für uns normal geworden. Wenn Regime zusammenbrechen, dann tun sie es übrigens meistens an zu großen inneren Widersprüchen.

Sie sehen das Regime vor dem Zusammenbruch?

Auf dem Weg. Wir haben einen Vorteil: Bei uns gibt es politische Parteien, eine politische Infrastruktur. Aber ja: Es gibt starke Kräfte, die uns in Richtung Kollaps ziehen. Ich hoffe, die internationale Gemeinschaft ist sich darüber im Klaren.

Was erwarten Sie von uns, dem Westen?

Dass Sie die Regierung drängen, endlich Polizei und Militär zu reformieren. Ich wurde im Februar 2012 aus dem Amt geputscht. Danach gab es einen Untersuchungsbericht, worin stand, der Coup sei legitim gewesen. Wir haben diesen Bericht am Ende akzeptiert - weil er auch die Forderung aufstellte, Polizei und Militär vor der nächsten Wahl zu reformieren. Was ist passiert? Nichts. Jetzt sind wir noch anfälliger für Coups geworden. Ich glaube, dass wir bald einen weiteren erleben werden.

Warum?

Das Militär ist gespalten. Die Polizei ist gespalten. Die Justiz ist gespalten. Und der Präsident hat das alles nicht mehr im Griff.

Welche Rolle spielen die Verbrechersyndikate? Die haben auf den Malediven große Macht. Nirgendwo zum Beispiel ist Heroin so billig und so leicht zu haben.

Ja, es gibt bei uns etwa fünfzig verschiedene Gruppen. Und ich sage offen: Die Regierung wird von den Gangs in Geiselhaft genommen. Die haben enge Beziehungen in die Polizei. Die Regierung unternimmt nichts, weil sie befürchten müsste, dann gestürzt zu werden.

Von 2008 bis 2012 waren Sie selbst Präsident der Malediven. Bekannt in der Welt machte sie damals ihr Engagement als Klimakämpfer. Einmal ließen sie ihr Kabinett unter Wasser tagen, um vor dem Versinken ihrer Heimat zu warnen.

Das war vor dem Klimagipfel von Kopenhagen. Wir hatten gemerkt, dass wir als kleiner Inselstaat nicht die Mittel hatten, gegen die Macht von großen Konzernen anzukommen. Wir brauchten etwas Visuelles - wie die Unterwassersitzung. Ein paar Minister mussten davor zwar Tauchstunden nehmen, aber ich glaube, die Aktion war ein Erfolg.

In nächsten Jahr soll ein neues Abkommen beschlossen werden. Aber auch Angela Merkel scheint nicht mehr die einst bewunderte Klimakanzlerin zu sein. Ihr wird vorgeworfen, die Industrie zu schonen.

Ich war von Angela Merkel immer sehr beeindruckt. Wenn wir sprachen, hatte ich das Gefühl, sie versteht, dass wir über etwas reden, was für unser Land direkte Folgen hat. Sie ist überzeugt, dass der Klimawandel Realität ist. Deswegen ist sie erst mal ein Trumpf für alle, die für ein Abkommen kämpfen. Und sie hat Empathie: Als ich Angela Merkel einmal in Berlin besuchte, zeigte sie mir eines der Stasi-Gefängnisse. Sie wusste, dass ich selbst keine guten Erinnerungen an Gefängnisse habe.

Werden die Malediven also aufgrund des steigenden Meerespiegels untergehen?

Wenn es so weiter geht, dann werde ich das noch selbst erleben. Ich und meine Familie werden unsere Heimat verlassen müssen.

Während Sie im Ausland gefeiert wurden, warf man ihnen zuhause vor, dass die neuen Freiheiten vor allem von radikalen Islamisten genutzt würden. Sind sie mitverantworlich für die Lage heute?

Wir haben die Islamisten 30 Jahre lang unterdrückt. Das hat uns nirgendwo hin geführt. Ich habe den Geist aus der Flasche gelassen, stimmt, aber ich musste doch wissen, mit welchem Geist wir es zu tun hatten.

War es vielleicht zu schnell zu viel Freiheit?

Das höre ich immer wieder: Das sind die Malediven, das ist nicht der Westen. Die ganze Sache mit den kulturellen Unterschieden. Nein, wir sind doch alle Menschen!

Ähnelt die Situation auf den Malediven jener in den arabischen Ländern? Auch dort profitierten erst mal die Islamisten, später folgte fast überall Chaos.

Ja, auch wir bewegen uns tatsächlich in Richtung politisches Chaos. Aber wir wissen zumindest darüber Bescheid, wir reden darüber, wir haben eine politische Infrastruktur.

Das Ende ihre Präsidentschaft war dramatisch. Im Februar 2012 wurden sie in einer Art Miltärputsch abgesetzt.

Es gab eine Verschwörung innerhalb der Polizei und des Militärs. Ich hatte die Wahl, getötet zu werden oder abzutreten. Das letzere schien mir die vernünftigere Lösung für unser Land. Ich wurde unter Hausarrest gestellt, aber meine Sekretärin hat es geschafft, mich aus dem Präsidentenpalast zu schmuggeln.

Hatten Sie Angst um ihre Familie?

Freunde von mir wurden vor meinen Augen zusammengeschlagen. Hätte ich mich an die Macht geklammert, wären viele, viele Menschen ums Leben gekommen.

Ein Jahr später haben sie wieder kandidiert und eine umstrittene Wahl knapp verloren. Sie scheinen niemals aufzugeben. Während der Diktatur waren sie immer wieder im Gefängnis, 18 Monate lang sogar Einzelhaft. Was muss man sich darunter vorstellen?

Man ist 24 Stunden am Tag allein in einer Zelle, in Handschellen und angekettet. Einmal am Tag darf man kurz nach draußen, um seinen Toiletteneimer zu leeren. Einmal in der Woche darf man duschen.

War die Einsamkeit schlimmer als die Schläge?

Ja. Die physischen Schmerzen, das übersteht man irgendwie. Heute habe ich zwar immer noch Rückenprobleme, aber ich kann wieder Tennis spielen. Die psychische Folter ist grausamer. Die Langeweille, die Einsamkeit, die Ruhe, die Dunkelheit, die Leere in sich, die endlose Leere in sich....

Wie haben sie überlebt?

Man lebt von einer Stunde zur nächsten. Von einem Tag zum nächsten. Hat man zwei Tage geschafft, dann sagt man sich: Die Woche schaffe ich auch noch. Das tut weh. Aber man darf nicht aufgeben.

Hatten Sie Angst, verrückt zu werden?

Ja. Aber dann habe ich begonnen, im Kopf ein Buch zu schreiben. Satz für Satz. Seite und Seite. Eine Liebesgeschichte. Später nach meiner Freilassung hab ich sie sogar veröffentlicht.

Erst gefolterter Sträfling, dann gefeierter Präsident, dann wieder abgesetzt. Was macht das mit einem?

Es lehrt, dass man niemals aufgeben darf. Wenn ich das jetzt täte, dann wäre mein Leben verloren. Ich habe zwei Töchter und möchte, dass sie ein glückliches Leben in unserem Land leben. Die allermeisten Menschen auf den Malediven sind doch fröhlich und ausgelassen. Es wird für sie nur immer schwerer, das auszuleben.

Sie wollen also wieder kandidieren?

Ja.

Was würden Sie jetzt anders machen?

Ich würde erst mal die Justiz reformieren. Und ich würde unsere Ideologie besser vermitteln. Das war unser großer Fehler. Wir haben uns darum gekümmert, Schulen zu eröffnen oder Häfen zu bauen. Unsere Gegner haben sich derweil der Ideologie bemächtigt. Sie haben Themen wie Religion oder Nationalstolz für sich vereinnahmt. So konnten sie uns als unislamisch und unpatriotisch darstellen.

Was erwarten Sie von den tausenden Touristen, die auch aus Deutschland Jahr für Jahr auf die Malediven reisen?

Sie sollen an ihre Regierung appellieren, damit diese auf unsere Druck ausübt. Wir müssen Polizei, Militär und Justiz reformieren!

Sie hatten früher mal einen Boykott ins Spiel gebracht.

Heute glaube ich, dass es konterproduktiv wäre.

Sagen sie das, weil der Aufruf zum Boykott mittlerweile unter Strafe steht?

Nein, deswegen mit Sicherheit nicht. Am Ende müssten ja Gerichte darüber entscheiden. Und man kann doch nicht bestraft werden dafür, dass man die Wahrheit sagt, oder?

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(