Großbritannien will einen Zerstörer in die Golfregion entsenden. Vor der Insel Kharg soll sich ein Ölteppich gebildet haben. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Moritz Dickentmann
Großbritannien schickt Zerstörer in die Golfregion
Die britische Armee kündigt an, den Zerstörer „HMS Dragon“ aus dem Mittelmeer in die Golfregion zu schicken. Dort könne er sich an einer möglichen internationalen Mission zur Sicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus beteiligen, teilt das Verteidigungsministerium in der Hauptstadt London mit.
Die Positionierung der „HMS Dragon“ sei „Teil einer umsichtigen Planung, die sicherstellen wird, dass das Vereinigte Königreich als Teil einer multinationalen Koalition unter der gemeinsamen Führung Großbritanniens und Frankreichs bereit ist, die Meerenge zu sichern, wenn die Bedingungen dies zulassen“, sagt ein Sprecher des Ministeriums der Nachrichtenagentur AFP. Sobald die Feindseligkeiten in der Region beendet seien, könne das Schiff unter anderem bei der Minenräumung helfen.
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Moritz Dickentmann
Die israelische Armee hat libanesischen Staatsmedien zufolge nach einer Evakuierungsaufforderung für mehrere Dörfer Ziele im Süden des Libanon angegriffen. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtet, israelische Kampfjets hätten nach der Warnung am Morgen die Stadt Srarijeh attackiert. Auch mehrere andere Ortschaften, die am Morgen von Israel gewarnt worden seien, seien angegriffen worden. Zudem seien weitere, in der Warnung nicht genannte Gebiete, aus der Luft und mit Artillerie angegriffen worden.
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Katharina Brenner-Meyer
Die israelische Armee hat die Einwohner von neun Dörfern und Ortschaften im Südlibanon zur Evakuierung aufgefordert. Ein Armeesprecher erklärt auf der Plattform X, die Menschen müssten ihre Häuser zu ihrer eigenen Sicherheit verlassen und sich mindestens 1000 Meter von den Dörfern und Ortschaften entfernt in offenes Gelände begeben. Laut Armee besteht Lebensgefahr für Personen, die sich in der Nähe von Kämpfern, Stützpunkten und Waffenlagern der Hisbollah-Miliz aufhalten.
Die Armee begründet ihren Einsatz mit Verletzungen einer geltenden Waffenstillstandsvereinbarung durch die Hisbollah-Miliz. Sie kündigte an, mit aller Härte vorgehen zu wollen.
Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist laut der Deutschen Presse-Agentur derzeit nicht möglich.
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Tim Schulze
Satellitenbilder deuten auf Ölteppich vor iranischer Insel Kharg hin
Ereignet sich eine Umweltkatastrophe im Persischen Golf? Satellitenbilder deuten auf einen möglichen Ölteppich von etwa 45 Quadratkilometern vor der iranischen Ölinsel Kharg hin. Die grau-weiße Schliere sei auf Aufnahmen der europäischen Copernicus-Satelliten vom 6. bis 8. Mai westlich der acht Kilometer langen Insel zu sehen gewesen, erklären Umweltforscher. Die Verschmutzung, etwa so groß wie der Ammersee, stimme vom Aussehen mit einem Ölteppich überein. Die Ursache und die genaue Herkunft seien unbekannt. Das US-Militär und die iranische UN-Vertretung in Genf äußern sich bisher nicht zu den Aufnahmen.
Von der Insel Kharg, etwa 25 Kilometer vor der iranischen Küste, werden 90 Prozent der iranischen Ölexporte verschifft. Die US-Streitkräfte haben seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar nach eigenen Angaben militärische Ziele auf der Insel angegriffen.
Von der Insel Kharg, etwa 25 Kilometer vor der iranischen Küste, werden 90 Prozent der iranischen Ölexporte verschifft. Die US-Streitkräfte haben seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar nach eigenen Angaben militärische Ziele auf der Insel angegriffen.
Vor der Insel Kharg soll sich ein Ölteppich gebildet haben, sagen Umweltschützer. European Space Agency via AP / Picture Alliance
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Tim Schulze
Das iranische Militär erklärt die Gefechte mit US-Kriegsschiffen in der Straße von Hormus für beendet. „Nach einer gewissen Zeit gegenseitigen Beschusses sind die Kämpfe derzeit eingestellt und die Lage ruhig“, zitiert die iranische Nachrichtenagentur Tasnim eine namentlich nicht genannte militärische Quelle.
Nach iranischer Darstellung war der Beschuss eines unbeladenen Öltankers unter iranischer Flagge durch US-Streitkräfte am Mittwoch Auslöser für die jüngste Eskalation. Darauf hatte die iranische Marine demnach auf die „Verletzung der Feuerpause“ reagiert.
In der vergangenen Nacht hatten sich die beiden Konfliktparteien gegenseitig angegriffen. Der Iran attackierte US-Militärschiffe, die USA griffen Ziele auf dem iranischen Festland an.
Nach iranischer Darstellung war der Beschuss eines unbeladenen Öltankers unter iranischer Flagge durch US-Streitkräfte am Mittwoch Auslöser für die jüngste Eskalation. Darauf hatte die iranische Marine demnach auf die „Verletzung der Feuerpause“ reagiert.
In der vergangenen Nacht hatten sich die beiden Konfliktparteien gegenseitig angegriffen. Der Iran attackierte US-Militärschiffe, die USA griffen Ziele auf dem iranischen Festland an.
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Jacqueline Haddadian

Erneut haben iranische Medien Explosionen an der Südküste gemeldet. Nahe der Stadt Sirik in der Provinz Hormusgan seien Explosionsgeräusche zu hören gewesen, berichtete unter anderem die Nachrichtenagentur Mehr. Der Grund dafür war zunächst unklar, wie es in dem Bericht hieß.
Zwischen den Kriegsparteien war es in der Nacht zu militärischen Spannungen gekommen. Die USA hatten Ziele auf dem iranischen Festland angegriffen. Der Iran hatte US-Militärschiffe mit Raketen und Schnellbooten attackiert. Unklar war, welche Kriegspartei zuerst das Feuer eröffnet hatte. Bereits am Mittwoch hatten die USA auf einen iranischen Tanker geschossen und nach eigenen Angaben dessen Ruder außer Betrieb genommen.
Zwischen den Kriegsparteien war es in der Nacht zu militärischen Spannungen gekommen. Die USA hatten Ziele auf dem iranischen Festland angegriffen. Der Iran hatte US-Militärschiffe mit Raketen und Schnellbooten attackiert. Unklar war, welche Kriegspartei zuerst das Feuer eröffnet hatte. Bereits am Mittwoch hatten die USA auf einen iranischen Tanker geschossen und nach eigenen Angaben dessen Ruder außer Betrieb genommen.
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Lennard Worobic
Nach dem iranischen Angriff am Morgen melden die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten drei Verletzte. Das Verteidigungsministerium fing dabei nach eigenen Angaben zwei ballistische Raketen und drei Drohnen ab, die aus dem Iran gestartet worden seien. Die Gesamtzahl der Verletzten sei seit Ausbruch des Iran-Kriegs Anfang Februar damit auf 230 gestiegen. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit den Angriffen liege nach offiziellen Angaben bei insgesamt 13.
Alexandra Kraft

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind eigenen Angaben zufolge erneut vom Iran angegriffen worden. Die Luftverteidigung wehre derzeit Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran ab, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Katastrophenschutzbehörde rief die Bevölkerung auf der Plattform X dazu auf, an einem sicheren Ort zu bleiben und auf offiziellen Warnungen zu achten.
Anwohner sollten herabfallende Trümmer nicht anfassen oder fotografieren und sich ihnen auch nicht nähern. Zu den Zielen der iranischen Angriffe gab es zunächst keine Informationen.
Anwohner sollten herabfallende Trümmer nicht anfassen oder fotografieren und sich ihnen auch nicht nähern. Zu den Zielen der iranischen Angriffe gab es zunächst keine Informationen.
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Lennard Worobic
Die USA fordern den Iran auf, die schwer erkrankte iranische Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi sofort aus dem Gefängnis freizulassen. Die inhaftierte 54-Jährige müsse die nötige Behandlung bekommen, die Welt schaue zu, schreibt der im US-Außenministerium für Menschenrechte zuständige Spitzenbeamte Riley Barnes auf der Plattform X. „Sie befindet sich nun in kritischem Zustand und erhält eine völlig unzureichende medizinische Versorgung.“ Am Mittwoch hatten Unterstützer Mohammadis mitgeteilt, sie schwebe „zwischen Leben und Tod“.
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Alexandra Kraft

Iran greift wieder die VAE an
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind eigenen Angaben zufolge erneut vom Iran angegriffen worden. Die Luftverteidigung wehre derzeit Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran ab, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Katastrophenschutzbehörde rief die Bevölkerung auf der Plattform X dazu auf, an einem sicheren Ort zu bleiben und auf offiziellen Warnungen zu achten.
Anwohner sollten herabfallende Trümmer nicht anfassen oder fotografieren und sich ihnen auch nicht nähern. Zu den Zielen der iranischen Angriffe gab es zunächst keine Informationen.
Anwohner sollten herabfallende Trümmer nicht anfassen oder fotografieren und sich ihnen auch nicht nähern. Zu den Zielen der iranischen Angriffe gab es zunächst keine Informationen.
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Alexandra Kraft

Trump spricht über jüngste Kampfhandlungen als „kleinen Denkzettel“
US-Präsident Donald Trump bezeichnet die Vergeltungsschläge der USA gegen iranische Ziele als einen „kleinen Denkzettel“. Zugleich betont er in einem Interview mit dem Sender ABC News, dass die Waffenruhe Bestand habe. „Sie ist in Kraft“, sagt Trump und fügt hinzu, dass drei US-Zerstörer die Straße von Hormus unter Beschuss erfolgreich verlassen hätten. Die Schiffe seien nicht beschädigt worden, die iranischen Angreifer hätten jedoch schwere Schäden erlitten.
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Alexandra Kraft

Trotz der neuen Kämpfe zwischen dem Iran und den USA in der Straße von Hormus ist die Waffenruhe im Iran-Krieg US-Präsident Donald Trump zufolge weiterhin in Kraft. Auf eine Journalistenfrage in Washington, ob die Feuerpause trotz der Angriffe noch gelte, antwortet Trump: „Ja.“ Die iranischen Angriffe auf US-Zerstörer in der Straße von Hormus bezeichnete er als „Bagatelle“.
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Alexandra Kraft

Trump droht Iran mit weiteren Angriffen
Nach neuen Gefechten zwischen dem Iran und den USA in der Straße von Hormus droht US-Präsident Donald Trump Teheran mit weiteren US-Angriffen, sollte nicht bald ein Abkommen geschlossen werden. „Wir werden sie in Zukunft viel härter und viel gewaltsamer ausschalten, wenn sie ihr Abkommen nicht schnell unterzeichnen“, erklärt Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.
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Alexandra Kraft

Trotz Waffenruhe haben sich die USA und der Iran gegenseitig in der Straße von Hormus beschossen. „US-Streitkräfte wehrten unprovozierte iranische Angriffe ab und reagierten mit Schlägen zur Selbstverteidigung“, so das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) des US-Militärs auf der Plattform X. Das iranische Militär bestätigt Angriffe auf US-Kriegsschiffe und macht dafür US-Attacken auf einen iranischen Öltanker verantwortlich.
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Alexandra Kraft

USA greifen militärische Ziele im Iran an
Das US-Militär greift nach eigenen Angaben als Vergeltung militärische Ziele im Iran an. Das US-Zentralkommando Centcom teilt mit, es seien unter anderem Startplätze für Raketen und Drohnen sowie Kommandozentralen attackiert worden. Zuvor habe der Iran drei Zerstörer der US-Marine bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus mit Raketen, Drohnen und kleinen Booten angegriffen, heißt es in der Erklärung weiter.
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Alexandra Kraft

Iran: USA haben die Waffenruhe gebrochen
Der Iran wirft den USA den Bruch der Waffenruhe durch Angriffe auf zwei Schiffe in der Straße von Hormus und auf zivile Gebiete vor. Dies teilt das oberste Militärkommando des Landes mit.
Ein Sprecher des Zentralkommandos Chatam al-Anbija erklärt laut Staatsmedien, die USA hätten einen iranischen Öltanker nahe Dschask sowie ein weiteres Schiff nahe dem emiratischen Hafen Fudschaira ins Visier genommen. Gleichzeitig hätten sie mit Unterstützung einiger Länder der Region Luftangriffe auf zivile Gebiete an den Küsten von Bandar Chamir, Sirik und der Insel Keschm geflogen.
Ein Sprecher des Zentralkommandos Chatam al-Anbija erklärt laut Staatsmedien, die USA hätten einen iranischen Öltanker nahe Dschask sowie ein weiteres Schiff nahe dem emiratischen Hafen Fudschaira ins Visier genommen. Gleichzeitig hätten sie mit Unterstützung einiger Länder der Region Luftangriffe auf zivile Gebiete an den Küsten von Bandar Chamir, Sirik und der Insel Keschm geflogen.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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