Die USA setzen das „Projekt Freiheit“ aus, die Seeblockade bleibt. Trump deutet an, dass ein Abkommen mit dem Iran vorliegt. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Alexandra Kraft

Trump lässt prüfen, ob Abkommen mit dem Iran unterzeichnet werden kann
US-Präsident Donald Trump will seine Initiative für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus „für kurze Zeit“ aussetzen. Während des Stopps von „Projekt Freiheit“ solle geprüft werden, ob ein Abkommen zwischen Washington und Teheran abgeschlossen und unterzeichnet werden könne, teilt Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Die US-Seeblockade gegen Schiffe, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, bleibe hingegen in vollem Umfang in Kraft.
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Tim Schulze
Rubio: Mindestens zehn zivile Seeleute in Straße von Hormus getötet
US-Außenminister Marco Rubio gibt an, dass mindestens zehn Seeleute auf zivilen Frachtern im Konflikt um die Straße von Hormus getötet worden. Die Besatzungen der Schiffe seien isoliert und verwundbar gewesen und hätten gehungert, erklärt er im Weißen Haus, ohne weitere Details zu nennen. Die USA würden ihre militärischen Mittel einsetzen, um die Freiheit der Schifffahrt in der vom Iran blockierten wichtigen Wasserstraße zu verteidigen.
"Wir reagieren nur, wenn wir zuerst angegriffen werden", sagt der Außenminister. Die USA stünden mit mehreren Schiffen in Kontakt, damit diese die Meerenge verlassen könnten. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge warten Hunderte Schiffe auf die Durchfahrt. Vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar passierten täglich etwa 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung die Straße von Hormus.
"Wir reagieren nur, wenn wir zuerst angegriffen werden", sagt der Außenminister. Die USA stünden mit mehreren Schiffen in Kontakt, damit diese die Meerenge verlassen könnten. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge warten Hunderte Schiffe auf die Durchfahrt. Vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar passierten täglich etwa 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung die Straße von Hormus.
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Tim Schulze
Die USA sind nach Angaben von Außenminister Marco Rubio weiter „sehr intensiv“ damit befasst, Möglichkeiten für eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg auszuloten. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Präsidentenschwiegersohn Jared Kushner bemühen sich darum, sagt Rubio bei einer Pressekonferenz. Falls es einen diplomatischen Weg gebe, könne dieser den Iran zu „Wiederaufbau, Wohlstand und Stabilität“ führen.
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Tim Schulze
Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert den Iran auf, die "Politik der Brandstiftung" zu beenden. „Iran muss sein ballistisches Raketenprogramm aufgeben. Und Iran muss seine Politik der Brandstiftung in der Region aufgeben“, sagt Wadephul nach einem Treffen mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar in Berlin. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) fordert bei einem Treffen mit dem portugiesischen Regierungschef Luís Montegro ein dauerhaftes Ende des iranischen Atomprogramms.
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Tim Schulze
Trump nennt Irankrieg „kleines militärisches Scharmützel“
Donald Trump bezeichnet den Irankrieg als „kleines militärisches Scharmützel". "Ich nenne es ein Scharmützel, weil der Iran keine Chance hat. Die hatten sie nie", sagt er im Weißen Haus. Zugleich forderte er die Führung in Teheran auf, klug vorzugehen.
Trump sagt über den Iran weiter: „Sie sollten das Vernünftige tun, denn wir wollen nicht dort einmarschieren und Menschen töten.“ Das sei ihm persönlich „zu hart“, sagt er bei einer Veranstaltung zur körperlichen Fitness von Kindern und Jugendlichen.
Trump sagt über den Iran weiter: „Sie sollten das Vernünftige tun, denn wir wollen nicht dort einmarschieren und Menschen töten.“ Das sei ihm persönlich „zu hart“, sagt er bei einer Veranstaltung zur körperlichen Fitness von Kindern und Jugendlichen.
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Tim Schulze
Der Iran hat die Vereinigten Arabischen Emirate nach Angaben der dortigen Regierung am zweiten Tag in Folge mit Raketen und Drohnen angegriffen. Die Flugabwehr reagiere auf diese Angriffe, teilt das emiratische Verteidigungsministerium mit. „Bitte bleiben Sie an einem sicheren Ort und folgen Sie den offiziellen Kanälen für Warnungen und Neuigkeiten“, heißt es in einer Mitteilung der Behörde für Katastrophenschutz. Anwohner sollten herabfallende Trümmer nicht anfassen oder fotografieren und sich ihnen auch nicht nähern.
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Daniel Bakir
Viele deutsche Firmen sind wegen des Irankriegs und dessen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft im Krisenmodus. Eine Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter 4500 international tätigen Unternehmen ergab: Nur 21 Prozent rechnen damit, dass sich die Lage an ihren ausländischen Standorten in den kommenden zwölf Monaten verbessert. 32 Prozent erwarten eine Verschlechterung. „Wir erleben ein gefährliches Zusammenspiel aus Energiepreisschock, fragiler Logistik und wachsendem geopolitischem Misstrauen“, sagt DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier.
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Daniel Bakir
Während die USA Schiffe ermutigen, die Straße von Hormus trotz iranischer Blockade zu durchfahren, droht der Iran mit militärischer Gewalt. Die Armee seines Landes habe mit den Angriffen „noch nicht einmal begonnen“, erklärte Ghalibaf am Dienstag im Onlinedienst X. „Wir wissen genau, dass die Fortsetzung der gegenwärtigen Situation für die Vereinigten Staaten unhaltbar ist, obwohl wir noch nicht einmal begonnen haben.“
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Alexandra Kraft

Erste Schiffe durch Straße von Hormus eskortiert
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben damit begonnen, Handelsschiffe durch die vom Iran blockierte Straße von Hormus zu eskortieren. Zwei US-Handelsschiffe hätten die Meerenge mit Unterstützung von Zerstörern der Marine passiert, teilt das US-Militär mit.
Die Reederei Maersk bestätigt, dass der unter US-Flagge fahrende Frachter „Alliance Fairfax“ des US-Militärs den Golf über die Straße von Hormus verlassen habe. Der Befehlshaber der US-Streitkräfte in der Region, Admiral Brad Cooper teilt mit, das US-Militär ermutige Schiffe und Reedereien, die Meerenge trotz iranischer Drohungen zu durchfahren.
Die Reederei Maersk bestätigt, dass der unter US-Flagge fahrende Frachter „Alliance Fairfax“ des US-Militärs den Golf über die Straße von Hormus verlassen habe. Der Befehlshaber der US-Streitkräfte in der Region, Admiral Brad Cooper teilt mit, das US-Militär ermutige Schiffe und Reedereien, die Meerenge trotz iranischer Drohungen zu durchfahren.
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Alexandra Kraft

Der britische Premierminister Keir Starmer kritisiert die jüngsten Angriffe des Iran auf die Vereinigten Arabischen Emirate und ruft zu einer Deeskalation auf. London „verurteilt die Drohnen- und Raketenangriffe, die auf die Vereinigten Arabischen Emirate abzielen“, erklärt Stamer. „Diese Eskalation muss aufhören“, fügt er hinzu.
Der Iran müsse sich „ernsthaft an Verhandlungen beteiligen, um sicherzustellen, dass die Waffenruhe im Nahen Osten Bestand hat und eine langfristige diplomatische Lösung erreicht wird“, fordert der britische Premier.
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Tim Schulze
Irans Streitkräfte verteidigen ihren Angriff auf Ölanlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Attacke sei zunächst nicht geplant gewesen, sagt ein namentlich nicht genannter Militärvertreter dem staatlichen iranischen Rundfunk. Sie sei jedoch Ergebnis des „Abenteurertums der US-Armee“, heißt es zur Begründung. Konkret nannte der Vertreter eine „illegale Passage von Schiffen durch verbotene Routen der Straße von Hormus“. Dafür müsse die US-Marine Rechenschaft ablegen.
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Tim Schulze
Zu Beginn des US-Einsatzes zur Sicherung der Straße von Hormus ist nach Angaben von Präsident Donald Trump ein südkoreanisches Schiff beschädigt worden. Trump schreibt in seinem Onlinedienst Truth Social, der Iran habe im Zusammenhang mit dem US-Einsatz "Projekt Freiheit" unter anderem den Frachter aus Südkorea unter Beschuss genommen.
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Tim Schulze
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben am Montag sechs iranische Boote zerstört. Die Kleinboote hätten "die Handelsschifffahrt bedroht" und seien von Kampfhubschraubern der US-Streitkräfte beschossen worden, erklärt der Befehlshaber des US-Zentralkommandos, Brad Cooper. Zudem seien alle von iranischer Seite abgefeuerten Raketen und Drohnen "erfolgreich bekämpft" worden. Teheran dementiert unterdessen, dass iranische Boote versenkt worden seien.
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Tim Schulze
Iran greift Vereinigte Arabische Emirate mit Drohnen und Marschflugkörpern an
In den Vereinigten Arabischen Emiraten bricht Behördenangaben zufolge nach einem iranischen Drohnenangriff ein Großbrand aus. Betroffen ist eine Industriezone der Hafenstadt Fudschaira, wie das Medienbüro der Küstenstadt berichtet.
Dem emiratischen Verteidigungsministerium zufolge attackierte der Iran mehrere Teile des Golfstaats mit vier Marschflugkörpern. Drei davon seien abgefangen worden und einer ins Meer gestürzt. Wie die Nachrichtenagentur WAM unter Berufung auf das Ministerium berichtete, war die Luftabwehr im Einsatz.
In Fudschaida befindet sich einer der wichtigsten Häfen der Emirate. Frachtschiffe können dort anlegen, ohne die seit März vom Iran blockierte Straße von Hormus passieren zu müssen. In der Stadt beginnt zudem eine Erdöl-Pipeline, weitere Ölindustrieanlagen befinden sich dort.
Dem emiratischen Verteidigungsministerium zufolge attackierte der Iran mehrere Teile des Golfstaats mit vier Marschflugkörpern. Drei davon seien abgefangen worden und einer ins Meer gestürzt. Wie die Nachrichtenagentur WAM unter Berufung auf das Ministerium berichtete, war die Luftabwehr im Einsatz.
In Fudschaida befindet sich einer der wichtigsten Häfen der Emirate. Frachtschiffe können dort anlegen, ohne die seit März vom Iran blockierte Straße von Hormus passieren zu müssen. In der Stadt beginnt zudem eine Erdöl-Pipeline, weitere Ölindustrieanlagen befinden sich dort.
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Eugen Epp
US-Kriegsschiffe sollen Straße von Hormus durchfahren haben
US-Kriegsschiffe haben nach Angaben der US-Armee die bislang vom Iran blockierte Straße von Hormus durchfahren. Nach ihrer Durchfahrt durch die Meerenge befänden sich die Zerstörer nun im Persischen Golf, teilt das für die Golfregion zuständige Zentralkommando der US-Streitkräfte mit. Die Schiffe unterstützten die Mission „Projekt Freiheit“, heißt es – so wird der US-Marineeinsatz genannt, den US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte und bei dem internationale Schiffe aus der Straße von Hormus hinaus „geleitet“ werden sollen.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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