Die USA haben eine Teilblockade der Straße von Hormus begonnen. Merz will nach Paris reisen, um über eine Sicherung der Wasserstraße zu sprechen. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Alexandra Kraft

Gespräche zwischen Israel und Libanon
Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump wird es am Donnerstag Gespräche zwischen Israel und dem Libanon geben. Trump sagte, es sei lange her, dass die Staats- und Regierungschefs beider Länder miteinander gesprochen hätten, etwa 34 Jahre. „Das wird jetzt geschehen.“ Man versuche, Israel und dem Libanon eine kleine Atempause zu verschaffen."
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Alexandra Kraft

Die Bundesregierung genehmigt auch in den ersten Wochen des Iran-Kriegs Rüstungsexporte nach Israel – allerdings in verhältnismäßig geringem Umfang. Vom 28. Februar, dem Tag des Angriffs israelischer und US-amerikanischer Streitkräfte auf den Iran, bis zum 27. März gab die schwarz-rote Regierung grünes Licht für Ausfuhren im Wert von 6,6 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf mehrere Anfragen des Linken-Abgeordneten Ulrich Thoden hervor.
Zum Vergleich: In den ersten gut vier Monaten nach der Aufhebung der wegen des Gaza-Kriegs von der Bundesregierung zwischenzeitlich gegen Israel verhängten Exportbeschränkungen am 24. November 2025 wurden Rüstungslieferungen im Gesamtwert von 166,95 Millionen Euro genehmigt. Darunter waren allerdings keine Kriegswaffen wie Panzer, Artillerie oder Ähnliches, sondern nur „sonstige Rüstungsgüter“.
Zum Vergleich: In den ersten gut vier Monaten nach der Aufhebung der wegen des Gaza-Kriegs von der Bundesregierung zwischenzeitlich gegen Israel verhängten Exportbeschränkungen am 24. November 2025 wurden Rüstungslieferungen im Gesamtwert von 166,95 Millionen Euro genehmigt. Darunter waren allerdings keine Kriegswaffen wie Panzer, Artillerie oder Ähnliches, sondern nur „sonstige Rüstungsgüter“.
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Alexandra Kraft

Der Militärberater von Irans oberstem Führer Modschtaba Chamenei, Mohsen Resai, droht mit Angriffen auf US-Schiffe in der Straße von Hormus. US-Präsident Donald Trump wolle sein Land zur „Polizei der Straße von Hormus“ machen, so Resai im iranischen Staatsfernsehen. „Ist das die Aufgabe einer mächtigen Armee wie der der USA?“.
„Ihre Schiffe werden von unseren ersten Raketen versenkt werden“, sagte Resai. „Sie können definitiv unseren Raketen ausgesetzt werden, und wir können sie zerstören.“
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Rune Weichert
Nach dem Scheitern einer ersten Runde von Friedensgesprächen mit dem Iran in Pakistan erwägt die US-Regierung eine zweite Verhandlungsrunde. „Es gibt diese Diskussionen“, sagt die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Karoline Leavitt, über die Möglichkeit neuer Gespräche. Die US-Regierung sei guter Dinge, dass es zu einem „Deal“ kommen könne. Eine zweite Gesprächsrunde würde „sehr wahrscheinlich“ wieder in Pakistans Hauptstadt Islamabad stattfinden, so Leavitt.
Eine erste Runde von Verhandlungen zwischen Vertretern des Iran und der USA war am Wochenende in Islamabad ohne Ergebnis zu Ende gegangen.
Eine erste Runde von Verhandlungen zwischen Vertretern des Iran und der USA war am Wochenende in Islamabad ohne Ergebnis zu Ende gegangen.
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Rune Weichert
Die USA werden die Ausnahmegenehmigungen nicht verlängern, die den Kauf von iranischem und russischem Öl ohne US-Sanktionen ermöglichen. Dies sagt US-Finanzminister Scott Bessent vor Journalisten.
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Rune Weichert
US-Regierung dementiert Bericht über Forderung nach Waffenruhe
Berichte, wonach das Weiße Haus eine Waffenruhe im Irankrieg gefordert habe, sind laut der Sprecherin des US-Präsidialamts, Karoline Leavitt, falsch. Die Gespräche über eine zweite Verhandlungsrunde mit den Iranern seien produktiv. Diese Verhandlungen dürften wahrscheinlich wieder in Pakistan stattfinden.
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Tim Schulze
Die im Süden des Libanon stationierten israelischen Soldaten haben den Befehl zur Tötung jedes Hisbollah-Kämpfers im Gebiet südlich des Litani-Flusses erhalten. "Ich habe angeordnet, dass das ganze Gebiet im Südlibanon bis zur Litani-Linie zu einer Tötungszone für Hisbollah-Terroristen wird", sagt der israelische Generalstabschef Ejal Samir bei einem Truppenbesuch in dem Gebiet.
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Rune Weichert
Im Konflikt mit dem Iran setzt das US-Militär nach eigenen Angaben seine Sperre für die Schifffahrt erfolgreich um. Während der ersten 48 Stunden der US-Blockade von Schiffen, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, sei keines der Schiffe an US-Streitkräften vorbeigekommen, teilt das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Zusätzlich hätten neun Schiffe der Aufforderung von US-Streitkräften entsprochen, umzukehren und zu einem iranischen Hafen oder einer Küstenzone zurückzukehren.
Centcom-Kommandeur Admiral Brad Cooper erklärt in einem weiteren X-Beitrag, die US-Streitkräfte hätten ihre Überlegenheit auf dem Meer im Nahen Osten behauptet und den Handel in den Iran und aus dem Iran über das Meer vollständig zum Erliegen gebracht. Rund 90 Prozent der Wirtschaft der Islamischen Republik seien vom Seehandel abhängig.
Centcom-Kommandeur Admiral Brad Cooper erklärt in einem weiteren X-Beitrag, die US-Streitkräfte hätten ihre Überlegenheit auf dem Meer im Nahen Osten behauptet und den Handel in den Iran und aus dem Iran über das Meer vollständig zum Erliegen gebracht. Rund 90 Prozent der Wirtschaft der Islamischen Republik seien vom Seehandel abhängig.
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Rune Weichert
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) fliegt an diesem Freitag zu den Beratungen über eine mögliche Militärmission zur Absicherung der Straße von Hormus nach einem Ende des Irankriegs nach Paris. Die physische Teilnahme des CDU-Chefs an der teilweise als Videoschalte geplanten Konferenz wurde der Deutschen Presse-Agentur aus deutschen Regierungskreisen in Berlin bestätigt. Die Konferenz wurde von Frankreich und Großbritannien initiiert. Wer sonst noch alles teilnimmt, ist noch unklar.
Ziel der Konferenz am Freitagnachmittag ist es, die Arbeiten an einem „koordinierten, unabhängigen und multinationalem Plan“ zur Sicherung der internationalen Schifffahrt nach dem Irankrieg voranzutreiben, wie ein Sprecher Starmers sagt. Die kriegführenden Länder USA, Israel und der Iran sind nicht dazu eingeladen.
Ziel der Konferenz am Freitagnachmittag ist es, die Arbeiten an einem „koordinierten, unabhängigen und multinationalem Plan“ zur Sicherung der internationalen Schifffahrt nach dem Irankrieg voranzutreiben, wie ein Sprecher Starmers sagt. Die kriegführenden Länder USA, Israel und der Iran sind nicht dazu eingeladen.
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Tim Schulze
Klingbeil geht von längerem Energiepreisschock aus
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil rechnet mit stärkeren Belastungen der deutschen Wirtschaft durch die Folgen des Iran-Kriegs. Der SPD-Chef sagt am Rande der Tagung des Internationalen Währungsfonds in Washington, es müsse alles versucht werden, um zu einer tragfähigen Friedenslösung im Nahen Osten zu kommen.
„Das ist aus sehr unterschiedlichen Gründen wichtig“, sagt Klingbeil. „Und trotzdem will ich sagen, dass alles, was wir gerade an Rückmeldungen bekommen, darauf hindeutet, dass wir uns auf einen längeren Energiepreisschock einstellen müssen, dass wir uns darauf einstellen müssen, dass wir länger auch die ökonomischen Konsequenzen dieses Krieges spüren werden.“ Klingbeil erneuerte zugleich seine Kritik am US-Vorgehen im Iran.
„Das ist aus sehr unterschiedlichen Gründen wichtig“, sagt Klingbeil. „Und trotzdem will ich sagen, dass alles, was wir gerade an Rückmeldungen bekommen, darauf hindeutet, dass wir uns auf einen längeren Energiepreisschock einstellen müssen, dass wir uns darauf einstellen müssen, dass wir länger auch die ökonomischen Konsequenzen dieses Krieges spüren werden.“ Klingbeil erneuerte zugleich seine Kritik am US-Vorgehen im Iran.
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Tim Schulze
Bundeskanzler Friedrich Merz reist am Freitag zu Beratungen über einen möglichen internationalen Einsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus nach Paris. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Regierungskreisen in Berlin. Zu den Gesprächen haben Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premier Keir Starmer eingeladen.
Macron wirbt bereits seit Anfang März für einen internationalen Einsatz an der Straße von Hormus nach dem Ende der Kampfhandlungen in der Region. Die Gespräche in Paris sollen am Freitagnachmittag beginnen. Macron und Starmer wollen sie gemeinsam von Paris aus leiten, die meisten Teilnehmer sollten per Videokonferenz zugeschaltet werden.
Macron wirbt bereits seit Anfang März für einen internationalen Einsatz an der Straße von Hormus nach dem Ende der Kampfhandlungen in der Region. Die Gespräche in Paris sollen am Freitagnachmittag beginnen. Macron und Starmer wollen sie gemeinsam von Paris aus leiten, die meisten Teilnehmer sollten per Videokonferenz zugeschaltet werden.
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Moritz Dickentmann
Iran droht wegen Seeblockade mit Angriffen
Irans Militärführung droht angesichts der US-Seeblockade mit einer Wiederaufnahme von Angriffen. Sollte die Blockade die Sicherheit von iranischen Handelsschiffen und Öltankern bedrohen, werde sie einen Bruch der Waffenruhe einleiten, heißt es in einer Mitteilung der Militärführung, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet.
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Moritz Dickentmann
Der Iran hat einem Zeitungsbericht zufolge heimlich einen chinesischen Spionagesatelliten erworben und damit während des Krieges im Nahen Osten US-Militärstützpunkte in der Region ins Visier genommen. Die Zeitung „Financial Times“ berichtet unter Berufung auf durchgestochene iranische Militärdokumente, die Luft- und Raumfahrtkräfte der Iranischen Revolutionsgarde hätten den Satelliten TEE-01B Ende 2024 übernommen. Dieser sei von dem chinesischen Unternehmen Earth Eye gebaut und ins All gebracht worden. Die iranischen Kommandeure hätten mit dem Satelliten US-Militäranlagen beobachtet. Die Zeitung beruft sich dabei auf mit Zeitangaben versehene Koordinatenlisten, Satellitenbilder und Orbitalanalysen.
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Alexandra Kraft

Im Konflikt mit dem Iran hat das US-Militär nach eigenen Angaben seine Sperre für die Schifffahrt erfolgreich umgesetzt. „Die Blockade iranischer Häfen ist vollständig ausgeführt worden“, teilt der Kommandeur des US-Regionalkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, auf der Online-Plattform X mit.
Die US-Streitkräfte hätten ihre Überlegenheit auf dem Meer im Nahen Osten behauptet, erklärt Cooper. In weniger als 36 Stunden seit Beginn der Blockade hätten US-Streitkräfte den Handel in den Iran und aus dem Iran über das Meer vollständig zum Erliegen gebracht, heißt es weiter.
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Alexandra Kraft

In einer gemeinsamen Mitteilung fordern Kanada, Großbritannien, die Schweiz und sieben weitere Staaten „ein unverzügliches Ende der Kampfhandlungen im Libanon“. Die Länder seien „zutiefst besorgt über die sich verschlechternde humanitäre Lage und die Vertreibungskrise im Libanon“, heißt es in der von Kanada verbreiteten Stellungnahme. Vor allem Zivilisten und zivile Infrastruktur müssten vor den Auswirkungen der Feindseligkeiten geschützt werden. Die Länder begrüßen die jüngst zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe. Aber auch im Libanon müssten nun die Waffen schweigen.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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