Donald Trump hat keine Eile, den Krieg im Iran zu beenden. Er schließt aber den Einsatz von Atomwaffen in dem Konflikt aus. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Alexandra Kraft

US-Präsident Donald Trump schreibt auf seiner Plattform Truth Social, die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon werde um drei Wochen verlängert.
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Alexandra Kraft

Der Flugzeugträger „USS George H.W. Bush“ ist im Bereich des für den Nahen Osten zuständigen US-Kommandos (Centcom) angekommen. Er befinde sich im Indischen Ozean, teilt das Regionalkommando auf der Plattform X mit.
Die Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ und „USS Abraham Lincoln“ waren zuvor bereits dorthin verlegt worden. Das letzte Mal, dass die USA drei Flugzeugträger im Zuständigkeitsbereich von Centcom hatten, sei 2003 gewesen, als die USA sich auf die Invasion des Iraks vorbereiteten, zitiert das „Wall Street Journal“ einen US-Beamten.
Die Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ und „USS Abraham Lincoln“ waren zuvor bereits dorthin verlegt worden. Das letzte Mal, dass die USA drei Flugzeugträger im Zuständigkeitsbereich von Centcom hatten, sei 2003 gewesen, als die USA sich auf die Invasion des Iraks vorbereiteten, zitiert das „Wall Street Journal“ einen US-Beamten.
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Eugen Epp
Auch werde er in dem Krieg keine Atomwaffe einsetzen, sagt Trump. „Nein, ich würde sie nicht einsetzen. Eine Atomwaffe sollte niemals von irgendjemandem eingesetzt werden dürfen“, antwortet der US-Präsident auf eine entsprechende Frage.
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Eugen Epp
US-Präsident Donald Trump sagt auf die Frage eines Reporters, wie lange er bereit sei, auf ein langfristiges Friedensabkommen mit dem Iran zu warten: „Drängen Sie mich nicht.“ Er könne zwar „sofort“ ein Abkommen schließen. „Aber das möchte ich nicht. Ich möchte, dass es von Dauer ist.“ Trump sagt zudem, der Iran habe während des zweiwöchigen Waffenstillstands vielleicht „ein wenig“ seine Waffenvorräte aufgefüllt. Die USA könnten dies in etwa einem Tag aber wieder ausschalten.
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Eugen Epp
Papst Leo XIV. fordert die USA und den Iran zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Auf dem Rückflug von einer Afrika-Reise mahnt das Oberhaupt der katholischen Kirche eine neue „Kultur des Friedens“ an, um Konflikte ohne militärische Gewalt zu regeln. Leo spricht von einer „chaotischen Situation“. „An einem Tag sagt der Iran Ja, die Vereinigten Staaten sagen Nein, und umgekehrt. Wir wissen nicht, wo das hingehen wird.“
Der Papst ermutigt alle Seiten, „Antworten zu finden, die aus einer Kultur des Friedens und nicht aus Hass und Spaltung hervorgehen“. Zugleich verurteilt er die Tötung von Demonstranten im Iran und auch die dortigen Hinrichtungen.
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Eugen Epp
Die iranische Agentur Fars zitiert einen ihrer Reporter mit den Worten, die zuvor am Abend erfolgte Aktivierung der Luftabwehr sei darauf zurückzuführen gewesen, dass an verschiedenen Orten im Iran kleine Drohnen am Himmel entdeckt worden seien.
Eugen Epp
Explosionen in Teheran
Laut iranischen Medien kommt es in der Hauptstadt Teheran zu Explosionen – trotz der derzeit geltenden Waffenruhe. Die iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtet, in Teilen der Hauptstadt Teheran seien Luftabwehrsysteme zu hören. Diese gingen gegen „feindliche Ziele“ vor. Die Hintergründe sind bisher noch unklar.
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Eugen Epp
Die USA haben nach den Worten von Donald Trump keine Eile, den Iran-Krieg zu beenden – im Gegensatz zu Teheran. „Ich habe alle Zeit der Welt“, erklärt Trump in Onlinediensten. Der Iran dagegen steht aus seiner Sicht viel stärker unter Druck. Teheran habe diese Zeit „nicht“, schreibt Trump weiter und fügt hinzu: „Die Uhr tickt.“
Trump verweist unter anderem darauf, dass das iranische Militär zerstört worden sei. „Ihre Führer weilen nicht mehr unter uns; die Blockade ist lückenlos und stark, und von dort aus wird es nur noch schlimmer“, erklärt er. Über eine mögliche Vereinbarung mit dem Iran sagt er, es werde „erst dann ein Abkommen geben, wenn es sinnvoll und gut für die Vereinigten Staaten, unsere Verbündeten und tatsächlich den Rest der Welt ist“.
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Eugen Epp
Israelische Sicherheitskreise erklären, dass Israel den Iran derzeit nicht angreife. Gleichwohl ist Israel laut Verteidigungsminister Israel Katz „bereit, den Krieg gegen den Iran wieder aufzunehmen“. Israel warte auf grünes Licht aus den USA, sagt er nach Angaben seines Büros bei einer Lagebeurteilung. Die Ziele seien bereits festgelegt.
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Eugen Epp
Explosionen in Teheran
Laut iranischen Medien kommt es in der Hauptstadt Teheran zu Explosionen – trotz der derzeit geltenden Waffenruhe. Die iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtet, in Teilen der Hauptstadt Teheran seien Luftabwehrsysteme zu hören. Diese gingen gegen „feindliche Ziele“ vor. Die Hintergründe sind bisher noch unklar.
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Eugen Epp
Medienbericht: Chamenei schwer entstellt, aber „klar im Kopf“
Der neue oberste iranische Führer Modschtaba Chamenei ist laut einem US-Medienbericht schwer verletzt, geistig aber klar. Die „New York Times“ (NYT) berichtet unter Berufung auf ungenannte iranische Regierungsvertreter, Chamenei habe aufgrund der Verletzungen, die er bei einem US-israelischen Angriff Ende Februar erlitten habe, die Entscheidungsgewalt „zumindest für den Augenblick“ in die Hände von Generälen der Revolutionsgarden gelegt.
Laut NYT ist Chamenei bei dem Angriff zwar „schwer verwundet“ worden, aber „klar im Kopf und präsent“. „Ein Bein wurde drei Mal operiert und er wartet auf eine Prothese. Er hatte eine Operation an einer Hand und erlangt langsam wieder Kontrolle über sie. Sein Gesicht und seine Lippen wurden schwer verbrannt, was es schwierig für ihn macht zu sprechen“, zitierte das Blatt die iranischen Regierungsvertreter. Langfristig werde Chamenei eine plastische Operation benötigen.
Laut NYT ist Chamenei bei dem Angriff zwar „schwer verwundet“ worden, aber „klar im Kopf und präsent“. „Ein Bein wurde drei Mal operiert und er wartet auf eine Prothese. Er hatte eine Operation an einer Hand und erlangt langsam wieder Kontrolle über sie. Sein Gesicht und seine Lippen wurden schwer verbrannt, was es schwierig für ihn macht zu sprechen“, zitierte das Blatt die iranischen Regierungsvertreter. Langfristig werde Chamenei eine plastische Operation benötigen.
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Phil Göbel
US-Präsident Donald Trump weist die US-Marine nach eigenen Angaben an, jedes Boot zu beschießen und zu zerstören, das in der Straße von Hormus Minen verlegt.
US-Minensuchboote seien zudem mit dreifacher Kapazität im Einsatz, um die Gewässer von Minen zu räumen, erklärt er.
US-Minensuchboote seien zudem mit dreifacher Kapazität im Einsatz, um die Gewässer von Minen zu räumen, erklärt er.
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Thomas Krause
Kurz nach dem iranischen Angriff auf drei Frachtschiffe hat das US-Militär nach eigenen Angaben einen Öltanker aufgebracht. In der Nacht zum Donnerstag sei im Indischen Ozean das sanktionierte und staatenlose Schiff „Majestic X“ gestoppt worden, wie das US-Verteidigungsministerium auf X schreibt. US-Einsatzkräfte seien an Bord des Frachters gegangen, der Öl aus dem Iran transportiert habe. Die Maßnahme sei im Zuständigkeitsbereich des Indopazifischen Kommandos der US-Streitkräfte (Indopacom) erfolgt.
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Thomas Krause
Trotz der US-Seeblockade vor der Straße von Hormus durchfahren einige Schiffe mit Verbindung zum Iran die Meeresenge. 34 sanktionierte Tanker oder Tanker mit Verbindungen zum Iran hätten das Gebiet der US-Seeblockade vom 13. bis 21. April durchfahren, schreibt der Datenanbieter Vortexa in einem Bericht.
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Thomas Krause
Sollte es zu einem internationalen Marineeinsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus kommen, könnten die Fähigkeiten der Deutschen Marine zur Suche und Räumung von Minen gefragt sein. Nach Überzeugung des Inspekteurs der Marine, Vizeadmiral Jan Christian Kaack, sind die entsprechenden Einheiten gerüstet. „Die Marine, das kann ich Ihnen versichern, wird bereit sein“, sagte Kaack bei einer Informationsveranstaltung beim 3. Minensuchgeschwader in Kiel.
Voraussetzungen für einen Einsatz seien das Ende der Kampfhandlungen im Einsatzgebiet, ein Mandat und ein Parlamentsbeschluss. „Zum Glück sind wir eine Parlamentsarmee“, sagte der Vizeadmiral.
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Phil Göbel
Der Irankrieg wird nach Einschätzung der Vereinten Nationen (UN) weltweit über 30 Millionen Menschen in die Armut treiben. Grund dafür seien vor allem Engpässe bei Kraftstoff und Düngemitteln, sagte der Chef des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), Alexander De Croo, der Nachrichtenagentur Reuters. Die Blockade von Frachtschiffen in der Straße von Hormus im Zuge des Kriegs habe die landwirtschaftliche Produktivität bereits verringert, erklärte der ehemalige belgische Ministerpräsident.
Dies dürfte die Ernteerträge belasten. „Die Ernährungsunsicherheit wird in einigen Monaten ihren Höhepunkt erreichen – und man kann nicht viel dagegen tun“, sagte De Croo. Selbst bei einem sofortigen Ende der Kämpfe seien die Auswirkungen spürbar und würden die Menschen in die Armut zurückdrängen.
Dies dürfte die Ernteerträge belasten. „Die Ernährungsunsicherheit wird in einigen Monaten ihren Höhepunkt erreichen – und man kann nicht viel dagegen tun“, sagte De Croo. Selbst bei einem sofortigen Ende der Kämpfe seien die Auswirkungen spürbar und würden die Menschen in die Armut zurückdrängen.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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