Der Iran und die USA versuchen eine diplomatische Annäherung. Nun haben die USA aber Vergeltungsangriffe gestartet. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Alexandra Kraft

Trotz Waffenruhe haben sich die USA und der Iran gegenseitig in der Straße von Hormus beschossen. „US-Streitkräfte wehrten unprovozierte iranische Angriffe ab und reagierten mit Schlägen zur Selbstverteidigung“, so das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) des US-Militärs auf der Plattform X. Das iranische Militär bestätigt Angriffe auf US-Kriegsschiffe und macht dafür US-Attacken auf einen iranischen Öltanker verantwortlich.
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Alexandra Kraft

USA greifen militärische Ziele im Iran an
Das US-Militär greift nach eigenen Angaben als Vergeltung militärische Ziele im Iran an. Das US-Zentralkommando Centcom teilt mit, es seien unter anderem Startplätze für Raketen und Drohnen sowie Kommandozentralen attackiert worden. Zuvor habe der Iran drei Zerstörer der US-Marine bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus mit Raketen, Drohnen und kleinen Booten angegriffen, heißt es in der Erklärung weiter.
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Alexandra Kraft

Iran: USA haben die Waffenruhe gebrochen
Der Iran wirft den USA den Bruch der Waffenruhe durch Angriffe auf zwei Schiffe in der Straße von Hormus und auf zivile Gebiete vor. Dies teilt das oberste Militärkommando des Landes mit.
Ein Sprecher des Zentralkommandos Chatam al-Anbija erklärt laut Staatsmedien, die USA hätten einen iranischen Öltanker nahe Dschask sowie ein weiteres Schiff nahe dem emiratischen Hafen Fudschaira ins Visier genommen. Gleichzeitig hätten sie mit Unterstützung einiger Länder der Region Luftangriffe auf zivile Gebiete an den Küsten von Bandar Chamir, Sirik und der Insel Keschm geflogen.
Ein Sprecher des Zentralkommandos Chatam al-Anbija erklärt laut Staatsmedien, die USA hätten einen iranischen Öltanker nahe Dschask sowie ein weiteres Schiff nahe dem emiratischen Hafen Fudschaira ins Visier genommen. Gleichzeitig hätten sie mit Unterstützung einiger Länder der Region Luftangriffe auf zivile Gebiete an den Küsten von Bandar Chamir, Sirik und der Insel Keschm geflogen.
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Tim Schulze
Präsident Donald Trump hat den US-Einsatz für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus Medienberichten zufolge nach Druck von Verbündeten am Golf ausgesetzt. Trumps überraschender Stopp von „Projekt Freiheit“ erfolgte, nachdem Saudi-Arabien den USA die Nutzung eines Luftwaffenstützpunktes sowie des saudischen Luftraums zur Unterstützung der Initiative untersagt hatte, wie der Sender NBC News unter Berufung auf zwei US-Beamte berichtet.
Das „Wall Street Journal“ berichtet unter Berufung auf saudische Beamte, dass neben Saudi-Arabien auch Kuwait dem US-Militär die Nutzung von Stützpunkten beziehungsweise seines Luftraums verwehrt hatte. Dazu sei es gekommen, nachdem hochrangige US-Beamte iranische Angriffe in der Region als Reaktion auf „Projekt Freiheit“ heruntergespielt hätten. Die US-Initiative habe den größten Streit in den militärischen Beziehungen der USA und Saudi-Arabiens seit Jahren ausgelöst, hieß es.
Das „Wall Street Journal“ berichtet unter Berufung auf saudische Beamte, dass neben Saudi-Arabien auch Kuwait dem US-Militär die Nutzung von Stützpunkten beziehungsweise seines Luftraums verwehrt hatte. Dazu sei es gekommen, nachdem hochrangige US-Beamte iranische Angriffe in der Region als Reaktion auf „Projekt Freiheit“ heruntergespielt hätten. Die US-Initiative habe den größten Streit in den militärischen Beziehungen der USA und Saudi-Arabiens seit Jahren ausgelöst, hieß es.
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Tim Schulze
Iranisches TV: Explosionen bei Schusswechsel auf Insel in Straße von Hormus
Auf einer Insel in der Straße von Hormus ist es dem iranischen Staatsfernsehen zufolge zu einem Schusswechsel mit mehreren Explosionen gekommen. An einem Pier auf der Insel Keschm hätten "die iranische Armee und der Feind einander beschossen", berichtet der Sender Irib. Auch die iranischen Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim berichten über Explosionen, ein Sprecher der israelischen Armee gibt an, von keinem "Angriff" zu wissen.
Unterdessen spekulierten iranische Medien über einen möglichen Luftangriff der Vereinigten Arabischen Emirate. Erst vor wenigen Tagen hatten Irans Streitkräfte Ölanlagen in dem arabischen Golfstaat attackiert.
Unterdessen spekulierten iranische Medien über einen möglichen Luftangriff der Vereinigten Arabischen Emirate. Erst vor wenigen Tagen hatten Irans Streitkräfte Ölanlagen in dem arabischen Golfstaat attackiert.
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Tim Schulze
US-Präsident Donald Trump sieht die USA nach eigenen Worten kurz vor einer Einigung mit dem Iran zur Beendigung des Konflikts. Man sei „sehr nah dran“, sagt Trump dem US-Sender PBS laut Transkript eines Telefoninterviews. Eine Einigung könne möglicherweise noch vor seiner für kommende Woche geplanten China-Reise zustande kommen. Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran „in Grund und Boden zu bombardieren“, sagt Trump.
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Lennard Worobic
Insider: USA und Iran kommen Vereinbarung zum Kriegsende näher
Die USA und der Iran stehen pakistanischen Vermittlerkreisen zufolge kurz vor einer Vereinbarung für ein Kriegsende. Eine Absichtserklärung könne sehr bald zum Abschluss gebracht werden, sagt ein pakistanischer Insider aus dem Umfeld der Vermittlungen. „Wir sind kurz davor“, heißt es weiter. Es ist demnach von einem Memorandum im Umfang von einer Seite die Rede. Damit wird ein Bericht des US‑Nachrichtenportals „Axios“ bestätigt. Stellungnahmen aus Washington oder Teheran liegen zunächst nicht vor.
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Lennard Worobic
Trotz der geltenden Waffenruhe setzen Israel und die Hisbollah-Miliz im Libanon ihre gegenseitigen Angriffe fort. Israel greift mit Kampfflugzeugen und Drohnen im südlichen Libanon an, wie die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtet. Der Ort Maifadun sei dabei auch mit Artillerie beschossen worden. Dabei habe es zwei Tote gegeben. Die Nachrichtenagentur meldet in der Bekaa-Ebene im Osten vier Tote nach einem israelischen Luftangriff.
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Lennard Worobic
Schiff aus französischer Reederei in Hormus-Meerenge angegriffen
Ein Schiff der französischen Reederei CMA CGM ist in der Straße von Hormus angegriffen worden. Mitglieder der Crew wurden verletzt und evakuiert, teilt das Unternehmen mit Sitz in Marseille mit. Der unter maltesischer Flagge fahrende Frachter „San Antonio“ wurde bei dem Angriff am Dienstag demnach beschädigt. Nähere Details zu dem Angriff während der Durchfahrt der Meeresenge nennt die Reederei nicht – auch nicht zur Frage, wer dafür verantwortlich ist. Zum Zustand der Verletzten gibt das Unternehmen ebenfalls keine Auskunft.
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Lennard Worobic
Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat inmitten der Spannungen mit den USA seinen chinesischen Amtskollegen Wang Yi getroffen. Wie Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, tauschten sie sich in der Hauptstadt Peking aus. Staatliche iranische Medien bestätigen die Zusammenkunft.
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Lennard Worobic
Bei einem Brand in einem Einkaufszentrum im Iran sind nach Berichten staatlicher Medien mindestens acht Menschen ums Leben gekommen und dutzende Menschen verletzt worden. Das Feuer sei am Dienstag in einem Geschäftskomplex in der Stadt Andischeh westlich der Hauptstadt Teheran ausgebrochen, meldet das Staatsfernsehen. Der Komplex beherberge rund 250 Läden und 50 Büros.
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Lennard Worobic
Die USA schlagen ihren Partnern den Aufbau einer neuen multinationalen Marinekoalition für den Nahen Osten vor. Das Bündnis mit dem Namen „Maritime Freedom Construct“ (MFC) soll einen Sicherheitsrahmen für die Zeit nach Ende des Konflikts schaffen und die Durchfahrt durch die Straße von Hormus wieder ermöglichen, sobald sich die Lage stabilisiert, heißt es in einem Entwurf der US-Regierung, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt.
Das MFC soll mit einer separaten französisch-britischen Marinemission zusammenarbeiten, an der rund 30 Länder beteiligt sind. Sie arbeitet mit dem Iran daran, eine sichere Durchfahrt zu ermöglichen. Einigen Staaten zufolge erfordert die Entsendung militärischer Einheiten jedoch zunächst ein Mandat der Vereinten Nationen (UN). Das MFC soll organisatorisch eigenständig bleiben, seine Einsätze aber eng mit anderen Einsatzgruppen abstimmen, heißt es in dem informellen Dokument weiter.
Das MFC soll mit einer separaten französisch-britischen Marinemission zusammenarbeiten, an der rund 30 Länder beteiligt sind. Sie arbeitet mit dem Iran daran, eine sichere Durchfahrt zu ermöglichen. Einigen Staaten zufolge erfordert die Entsendung militärischer Einheiten jedoch zunächst ein Mandat der Vereinten Nationen (UN). Das MFC soll organisatorisch eigenständig bleiben, seine Einsätze aber eng mit anderen Einsatzgruppen abstimmen, heißt es in dem informellen Dokument weiter.
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Alexandra Kraft

Der südkoreanische Leitindex Kospi steigt nach Anzeichen einer Deeskalation im Irankrieg auf ein neues Rekordhoch. Eine Stunde nach Handelsstart ging der Index um 5,6 Prozent nach oben und durchbrach erstmals die Marke von 7000 Punkten. Wegen der starken Kursbewegung setzte die Börse in Seoul den Handel für fünf Minuten aus. Die japanische Börse bleibt heute wegen eines Feiertags geschlossen.
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Alexandra Kraft

Trump lässt prüfen, ob Abkommen mit dem Iran unterzeichnet werden kann
US-Präsident Donald Trump will seine Initiative für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus „für kurze Zeit“ aussetzen. Während des Stopps von „Projekt Freiheit“ solle geprüft werden, ob ein Abkommen zwischen Washington und Teheran abgeschlossen und unterzeichnet werden könne, teilt Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Die US-Seeblockade gegen Schiffe, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, bleibe hingegen in vollem Umfang in Kraft.
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Tim Schulze
Rubio: Mindestens zehn zivile Seeleute in Straße von Hormus getötet
US-Außenminister Marco Rubio gibt an, dass mindestens zehn Seeleute auf zivilen Frachtern im Konflikt um die Straße von Hormus getötet worden. Die Besatzungen der Schiffe seien isoliert und verwundbar gewesen und hätten gehungert, erklärt er im Weißen Haus, ohne weitere Details zu nennen. Die USA würden ihre militärischen Mittel einsetzen, um die Freiheit der Schifffahrt in der vom Iran blockierten wichtigen Wasserstraße zu verteidigen.
"Wir reagieren nur, wenn wir zuerst angegriffen werden", sagt der Außenminister. Die USA stünden mit mehreren Schiffen in Kontakt, damit diese die Meerenge verlassen könnten. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge warten Hunderte Schiffe auf die Durchfahrt. Vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar passierten täglich etwa 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung die Straße von Hormus.
"Wir reagieren nur, wenn wir zuerst angegriffen werden", sagt der Außenminister. Die USA stünden mit mehreren Schiffen in Kontakt, damit diese die Meerenge verlassen könnten. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge warten Hunderte Schiffe auf die Durchfahrt. Vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar passierten täglich etwa 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung die Straße von Hormus.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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