Nach den jüngsten russischen Großangriffen und Warnungen an ausländische Botschaften in Kiew hat US-Außenminister Marco Rubio erklärt, dass sein Land weiter im Ukraine-Krieg vermitteln wolle. "Jedes Mal, wenn man diese massiven Angriffe der einen oder anderen Seite sieht, ist dies eine mahnende Erinnerung daran, warum dies ein schrecklicher Krieg ist", sagte Rubio am Dienstag in Indien. "Er muss beendet werden."
Nach Warnungen von Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einem neuen russischen Großangriff ist in der Nacht zum Dienstag fast in der gesamten Ukraine Luftalarm ausgelöst worden. Bei massiven Raketen- und Drohnenangriffen wurden nach Behördenangaben in verschiedenen Landesteilen mindestens fünf Menschen getötet. Unter anderem sei in Charkiw ein 61-jähriger Insasse einer Straßenbahn gestorben, die von einer russischen Drohne getroffen wurde.
Die Linke hat die Sparvorschläge des CDU-nahen Wirtschaftsrats scharf zurückgewiesen. Die Forderungen seien "ein Großangriff auf unsere Daseinsvorsorge und damit auf fast alle Menschen im Land", sagte Bundestags-Fraktionschef Sören Pellmann am Montag der Nachrichtenagentur AFP. "Von früheren Generationen schwer erkämpfte Sicherheitsnetze sollen völlig zerlöchert werden." Dabei würden Kranken- und Pflegeversicherung schon jetzt oft nur das Nötigste abdecken, kritisierte Pellmann.
Mehr als zwei Jahre nach dem Großangriff auf Israel ist die Leiche der letzten Hamas-Geisel aus dem Gazastreifen zurückgebracht worden. Seine Regierung habe mit der Rückkehr des Leichnams des israelischen Polizisten Ran Gvili ihre "moralische und ethische Mission" erfüllt, sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montag vor dem Parlament. Polizisten würdigten den Verstorbenen bei der Ankunft seines Sarges in Israel. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) nannte die Rückgabe eine "große Erleicherung".
Zwei Jahre nach dem Großangriff der Hamas in Israel berichtet eine Studie von weit verbreitetem Antisemitismus bei Demonstrationen in Deutschland. Zwischen dem 7. Oktober 2023 und Ende 2024 seien bei insgesamt 2225 Versammlungen "antisemitische Inhalte dokumentiert" worden, geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) hervor. Das seien rechnerisch etwa fünf Versammlungen mit antisemitischen Inhalten pro Tag gewesen.