Vor zwei Jahren starb Alexej Nawalny in einer Strafkolonie. Die Behörden sprachen von einer natürlichen Todesursache. Deutschland und andere Europäer berichten nun etwas anderes.
Er war Teil des größten Gefangenenaustauschs seit dem Kalten Krieg: Wladimir Kara-Mursa wirkte auf der Pressekonferenz nach seiner Ankunft in Köln gelöst. Der Deal habe 16 Menschenleben gerettet.
Dass Kremlkritiker auch im Exil nicht sicher sind, hat zuletzt der Fall Leonid Wolkow gezeigt: Der Mitarbeiter von Alexej Nawalny wurde in Litauen attackiert. Und die Behörden haben auch schon einen Verdacht, von wem.