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US-Wahl 2016: Lange Gesichter auf deutschen Wahlpartys

Tausende fiebern in der US-Wahlnacht auch in Deutschland mit. Die meisten Partys sind aber vorbei lange bevor das Ergebnis steht. Die Gesichter: eher lang.

Wahlparty zur US-Wahl: Ernüchterung in Berlin

Ernüchterung bei einer Wahlparty zur US-Wahl in Berlin

Die Anstecker von Donald Trump finden plötzlich doch noch Liebhaber. Denn je weiter die Nadel in der US-Wahlnacht in Richtung von Donald Trump ausschlägt, desto begehrter werden die Souvenirs auf deutschen Wahlpartys. Zugleich werden viele Gesichter länger. Denn die Sympathien waren eigentlich klar verteilt - und zwar an die Demokratin Hillary Clinton und nicht an den überraschend starken, in Deutschland stark kritisierten Republikaner Trump.

Viele geben auf den Wahlpartys frustriert vor dem Schluss auf. Um kurz vor fünf Uhr, als Trump schon deutlich führt, kommentiert der SPD-Bundestagsabgeordnete Niels Annen in Berlin: "Das sind wirklich schockierende Neuigkeiten." Andere wollen überhaupt nichts mehr sagen, verabschieden sich still nach Hause. SPD-Chef Sigmar Gabriel ist da schon längst weg.

Gefeiert wird mit Donuts, Popcorn und Hamburgern. Auf den Partys in Berlin, Frankfurt und Stuttgart sind Anstecker mit den Gesichtern der Demokratin Clinton und ihres Vize-Kandidaten Tim Kaine zunächst deutlich häufiger zu sehen als jene mit Trumps Konterfei. Bei traditionellen Party-internen Abstimmungen wählen die Gäste mit großer Mehrheit Clinton. Zugleich verfärbt sich die Landkarte der USA im Fernsehen Stück für Stück mehr republikanisch rot als demokratisch blau.

Pappkameraden nach Wahlparty lädiert

Eine Meinung hat in dieser Nacht fast jeder. Über Trump sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil: "Es ist ein verheerendes Zeichen, wenn jemand mit einer solchen Strategie der Spaltung, Polarisierung und der Demütigung ganzer Wählerschichten Erfolg hat."

Doch der umstrittene Republikaner hat auch Anhänger. "Ich will, dass Trump gewinnt, weil er einfach besser ist als die Clinton", sagt der 65-jährige Unternehmensberater Lothar Ziegler in Stuttgart. "Er ist von der Mentalität ein Macher und Geschäftsmann." Clinton habe "das Gen nicht".

"Ob man es mag oder nicht, Trump hat da etwas angezapft", sagt der Chicagoer Michael Pierce. Ein anderer Exil-Amerikaner vergleicht Trumps Wähler mit denen der AfD in Deutschland. "Die Leute, die das wählen, wollen das System kaputt machen und neu anfangen", sagt er.
"Aber das ist nicht meine Vorstellung von Neuanfang."

In Frankfurt sieht es einmal am Wahlabend so aus, als hätten sich die Kandidaten versöhnt. Einander zugewandt stehen sie an eine Sesselgruppe gelehnt. Pappkameraden, die in dieser Nacht fotografiert, herumgeschoben, umarmt werden. Eine ältere Dame tanzt sogar mit ihnen. Am Ende der Party sehen sie lädiert aus. Wer gewonnen hat, weiß man da noch nicht.
 

jek / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(