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stern-RTL-Wahltrend: AfD kommt im Osten auf 16 Prozent

AfD im Aufwind: Während die Union verliert, legt die rechtspopulistische Alternative für Deutschland im stern-RTL-Wahltrend wieder zu und kommt nun auf acht Prozent. In Ostdeutschland ist der Zuspruch sogar doppelt so hoch.

AfD-Demonstration in Rostock

AfD-Anhänger demonstrieren in Rostock gegen die Politik der Bundesregierung. Vor allem in Ostdeutschland bekommt die Alternative für Deutschland viel Zuspruch.

Für die Unionsparteien bröckelt wieder die Zustimmung: Im stern-RTL-Wahltrend verlieren CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und kommen auf 38 Prozent. Auch die FDP büßt einen Punkt ein und wäre mit 4 Prozent nicht im Bundestag vertreten. Dafür gewinnt die AfD gleich zwei Punkte auf nun 8 Prozent. Die SPD verharrt bei 24 Prozent, die Grünen bleiben weiterhin bei 10 Prozent, und auch der Wert für die Linke (9 Prozent) verändert sich nicht. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen 7 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt jetzt 36 Prozent, immerhin drei Punkte mehr als in der vergangenen Woche.

Union wie SPD rutschen bei der politischen Kompetenz – welche Partei also mit den Problemen in Deutschland am besten fertig wird – um jeweils einen Punkt ab: Der Union trauen dies 29 Prozent der Wahlberechtigten zu, der SPD nur 9 Prozent. 54 Prozent dagegen trauen es keiner Partei mehr zu. Auch bei der Kanzlerpräferenz – wenn also die Spitze des Kanzleramts direkt gewählt werden könnte – verschlechtern sich sowohl Angela Merkel als auch Sigmar Gabriel um jeweils einen Punkt: Mit nun 48 Prozent liegt Merkel aber weiterhin 33 Prozentpunkte vor Gabriel mit 15 Prozent.

In Bayern würden zehn Prozent AfD wählen

Dass die AfD bundesweit um zwei Prozentpunkte zulegen kann, führt Forsa-Chef Manfred Güllner nicht nur auf die Talkshow-Auftritte prominenter AfDler in öffentlich-rechtlichen Sendern zurück, sondern vor allem auf die sinkende Zahl der Wahlwilligen von 67 auf nur noch 64 Prozent. "Bei einem Nichtwähler-Anteil von 36 Prozent relativiert sich der Zuwachs der rechten AfD jedoch", so Güllner, "bezogen auf alle Wahlberechtigten steigt er von vier auf gerade mal fünf Prozent." Trotzdem: "Von denen, die jetzt an die Urnen gehen würden, bekäme die AfD in Ostdeutschland 16 und in Bayern zehn, im Rest der Republik aber nur sechs Prozent der Stimmen."

Datenbasis Wahltrend: Das Forsa-Institut befragte vom 30. November bis 4. Dezember 2015 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2506 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.



wm
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.