Manuela Schwesig
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) posiert im Rahmen eines Fototermins für den Sat.1-Film "Die Ungehorsame" am 25.03.2015 in Berlin. Der Film wird am 31.03.2015 ausgestrahlt.

Manuela Schwesig

Manuela Schwesig ist eloquent, klug und attraktiv: ein Glücksfall für die SPD. 2009 wurde die ehemalige Steuerfahndungsprüferin zur stellvertretenden Parteichefin gewählt. Seit 2008 amtiert sie als M...

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Artikel zu: Manuela Schwesig

Ministerin Warken mit Heimbewohnern

Protest in Politik und bei Betroffenen gegen Mehrbelastung für Pflegebedürftige

Der Protest gegen die geplanten Mehrbelastungen für Pflegebedürftige hält an: Aus der SPD und von Betroffenen kam am Dienstag Widerstand gegen die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) - sie warnten vor allem vor Altersarmut. Der für die Begutachtung von Pflegebedürftigen zuständige Medizinische Dienst forderte, bei der anstehenden Pflegereform vor allem auf Prävention zu setzen, um Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder eine Verschlechterung zu verhindern.

Manuela Schwesig ist eloquent, klug und attraktiv: ein Glücksfall für die SPD. 2009 wurde die ehemalige Steuerfahndungsprüferin zur stellvertretenden Parteichefin gewählt. Seit 2008 amtiert sie als Ministerin mit den Fachgebieten Familie, Gesundheit und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern. Bundesweit bekannt wurde sie, als SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sie für sein "Kompetenzteam" nominierte. In Berlin profilierte sie sich als Verhandlungsführerin ihrer Partei bei der Anpassung der Hartz-IV-Sätze. Sie wurde so zur prominenten Gegenspielerin von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Kampf gegen Kinderpornografie im Internet. Manuela Schwesig, verheiratet, ein Kind, geboren 1974 in Frankfurt an der Oder, hat sich im Alter von 26 Jahren noch taufen lassen und ist jetzt Mitglied der evangelischen Landeskirche Mecklenburg. Im Dezember 2013, nach einem langen Prozess zur Bildung einer großen Koalition wurde Schwesig zur Nachfolgerin von Kristina Schröder als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend berufen.