Reich mit Röhren Bestechungsverdacht – wie Putins Freunde vom Geschäft mit "Nord Stream 2" profitieren

Schröder und Putin
Ost-westliche Umarmung: Gerhard Schröder, Verwaltungsratschef der Nord Stream 2 AG, und Wladimir Putin bei der Fußball-WM 2018 in Moskau
© imago images/ITAR-TASS
An der Gaspipeline Nord Stream 2 verdienen Freunde von Russlands Präsidenten Putin. Gegen einen deutschen Gazprom-Zulieferer ermittelt bereits die Staatsanwaltschaft. Der Verdacht: Bestechung.

Gerhard Schröder war der Überraschungsgast an diesem lauen Sommerabend am 12. September auf Usedom. Ein Orchester spielte zur Feier von 30 Jahren deutscher Vereinigung. Die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sprach zur Begrüßung – und ­sogleich spekulierten Journalisten über einen möglichen Krisenbesuch: Wollte Schröder die Reihen mit Parteifreundin Schwesig fester schließen, in Sachen Nord Stream 2?

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