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DFB-Pokal: Valdez bringt Werder ins Achtelfinale

Ein Doppelschlag des überragenden Nelson Valdez hat Cup-Verteidiger Werder Bremen ins Achtelfinale des DFB-Pokals gebracht. Hertha BSC und Kaiserslautern mussten sich allerdings verabschieden.

Die Reihen der Fußball-Bundesligisten im DFB-Pokal haben sich weiter gelichtet. Während Cupverteidiger SV Werder Bremen durch ein 3:2 über Bayer Leverkusen ins Achtelfinale einzog, schieden am Mittwochabend mit Hertha BSC und dem 1. FC Kaiserslautern zwei weitere Erstliga-Vertreter in der 2. Runde aus dem Wettbewerb aus. Die in der Bundesliga noch sieglosen Berliner unterlagen beim Regionalligisten Eintracht Braunschweig mit 2:3, die Pfälzer verloren gegen den Liga-Rivalen FC Schalke 04 mit 3:4 im Elfmeterschießen.

Ein Doppelschlag des überragenden Jungstars Nelson Valdez in der 55. und 58. Minute brachte den Meister und Pokalsieger aus Bremen auf die Siegerstraße. Zuvor hatte bereits Johan Micoud (5.) für Werder getroffen. Auf Seiten der ersatzgeschwächten Gäste aus Leverkusen waren Marko Babic (17.) und Dimitar Berbatow (69.) erfolgreich.

Stuttgart und Dortmund weiter

Keine Blöße gaben sich der VfB Stuttgart, der 2:0 bei Rot-Weiß Oberhausen gewann, und Borussia Dortmund, die die SpVgg. Unterhaching dank der Tore von Ewerthon (2) und Jan Koller 3:1 besiegte. Hannover 96 benötigte beim Zweitligisten Energie Cottbus ein Elfmeterschießen, um mit 5:4 weiterzukommen. Gleiches galt für Hansa Rostock, das sich im Elfmeter-Krimi 4:2 beim 1. FC Köln durchsetzte. Mit Eintracht Braunschweig und den Amateuren des FC Bayern München qualifizierten sich nach dem SC Paderborn zwei weitere drittklassige Clubs für die 3. Runde, die am Sonntag im Rahmen der ARD-Sportschau ausgelost wird.

Dank der Nervenstärke im Elfmeterschießen blieb der FC Schalke 04 auch im dritten Spiel unter der Regie von Interimstrainer Eddy Achterberg siegreich. In dramatischen 90 Minuten trafen Ebbe Sand (32./90.) und der Ex-Lauterer Lincoln (78.) für die Knappen. Vor 22 365 Zuschauern retteten sich die Lauterer durch Selim Teber (59.), ein Eigentor von Mladen Krstajic (61.) und Ingo Hertzsch (90.) in die Verlängerung. Dort gelang Teber (95.) das 4:3, ehe Krstajic (116.) erneut ausglich. Der VfB Stuttgart tat sich nur eine Halbzeit lang schwer gegen Zweitliga-Schlusslicht Rot-Weiß Oberhausen, dann machten Cacau (55.) und Alexander Hleb (58.) den Favoritensieg perfekt.

Hertha verliert gegen "Pokal-Schreck" Braunschweig

Mit dem 3:2 gegen Berlin entpuppte sich Eintracht Braunschweig einmal mehr als Pokal-Schreck. Daniel Graf (59.) machte die Hertha- Führung durch Marcelinho (58.) postwendend wett. Dem 2:1 durch Marco Grimm (74.) folgte zwar Andreas Neuendorfs Ausgleich (79.), doch dann sorgte Alexander Madlung (80./Eigentor) für die Entscheidung zu Gunsten der Amateure. Schon vor einem Jahr hatte die Eintracht durch Pokal-Erfolge gegen Kaiserslautern und Hannover für Furore gesorgt.

Das Zweitliga-Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Spitzenreiter SpVgg. Greuther Fürth wurde erst in 30 Extra-Minuten entschieden, in denen Alexander Meier (103.) und Du Ri Cha (110.) das 4:2 für die Hessen sicherten. In der regulären Spielzeit hatten die Franken durch Danny Fuchs (34.) und Sascha Rösler (85.) die Eintracht-Führung durch Andrée Wiedener (15.) und Christian Lenze (76.) jeweils egalisiert.

Für Alemannia Aachen endete der Traum vom erneuten Final-Einzug: Der UEFA-Cup-Teilnehmer verlor bei den FC Bayern-Amateuren mit 1:2 und verabschiedete sich sang- und klanglos aus dem Wettbewerb. Paulo Guerrero (14./86.) erzielte beide Tore für den Süd-Regionalligisten.

DPA / DPA

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