VG-Wort Pixel

+++ Countdown Frankreich - Deutschland +++ Klose beginnt im Sturm, Lahm spielt auf rechts


Miroslav Klose steht gegen Frankreich vor seinem Startelf-Debüt bei der WM 2014. Per Mertesacker sitzt zunächst auf der Bank. Die News zum DFB-Team.

+++ Promis fiebern dem WM-Viertelfinale entgegen +++

Kurz vor Anpfiff fiebern auch zahlreiche Prominente dem Viertelfinalspiel gegen Frankreich entgegen. TV-Moderator Niels Ruf veröffentlichte auf Twitter etwa ein Foto seines Hundes als WM-Orakel. Der Vierbeiner hat sich demnach für Deutschland entschieden - allerdings weil er die Wahl zwischen deutscher Wurst und französischem Wein hatte. Comedian Olvier Pocher lobte indes die Aufstellung der Mannschaft. "Geht doch", twitterte er. Schauspieler Elyas M'Barek wiederum postete augenzwinkernd das Foto eines fiktiven Spiels, bei dem nur Thomas Müller und Manuel Neuer gegen Frankreich antreten. TV-Koch Tim Mälzer hatte vorher bereits ein Foto vom Public Viewing vor seinem Lokal "Bullerei" in Hamburg veröffentlicht.

+++ Aufstellungen sind da +++

Joachim Löw überrascht: Per Mertesacker sitzt gegen Frankreich zunächst nur auf der Bank. Jerome Boateng spielt in der Innenverteidigung. Philipp Lahm rückt auf die rechte Abwehrseite. Im Sturm beginnt Miroslav Klose, dafür rückt Mario Götze auf die Bank. Die Aufstellung im Überblick:

Frankreich beginnt mit der erwarteten Aufstellung:

+++ Team ist im Stadion angekommen +++

+++ Außenministerium schickt Gruß +++

Das Team des Außenministers Frank-Walter Steinmeier schickt dem DFB-Team Grüße vor dem Viertelfinale gegen Frankreich:

+++ DFB-Team in der Besprechung +++

+++ Google sagt Niederlage Deutschlands voraus +++

Bei den Paarungen des Achtelfinales haben die Programmierprofis von Google bereits alle Gewinner richtig prognostiziert, nun hat sich der Suchmaschinenbetreiber die anstehenden Viertelfinale vorgenommen. Das Ergebnis wird deutsche Fans wenig erfreuen. Denn zu 69 Prozent wird Frankreich als Sieger vom Platz gehen. Für die Berechnungen hat Google unter anderem Spielerdaten aus den Ligen und den Gruppenspielen während der Fußball-WM herangezogen. In einem Blogbeitrag beschreibt das Team, wie es genau vorgegangenen ist (englisch). Für die anderen Viertelfinalspiele sieht das Modell folgende Gewinner: Brasilien (gegen Kolumbien, 71 Prozent), Niederlande (gegen Costa Rica, 68 Prozent) und Argentinien (gegen Belgien, 81 Prozent).

+++ Merkel: Deutschland gewinnt - "egal wie" +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) rechnet fest mit einem Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Frankreich. Ihr Sprecher Steffen Seibert sagte, natürlich werde die Kanzlerin das Viertelfinale am Fernseher verfolgen und mitfiebern: "Sie drückt Joachim Löw und seiner Mannschaft die Daumen."

Mit Blick auf die Debatte, dass die Nationalelf im Achtelfinale gegen Algerien (2:1) spielerisch enttäuscht habe, ließ Merkel ausrichten, sie wünsche sich, dass die Mannschaft gewinnt - "egal wie".

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) twitterte an seinen französischen Amtskollegen Laurent Fabius, gerade heute Abend sei die deutsch-französische Freundschaft besonders wichtig: "Auch wenn wir heute 3:2 gewinnen."

+++ Beckenbauer tippt auf einen 2:1-Sieg +++

+++ Guten Morgen in Rio de Janeiro +++

Für die Spieler ist die Nachtruhe in Kürze wohl beendet:

+++ 73 Prozent der Deutschen erwarten einen Sieg +++

Für die meisten Deutschen ist bei der WM das Ergebnis wichtiger als schöner Fußball. 52 Prozent entschieden sich nach dem knappen Achtelfinalsieg gegen Algerien für die Antwort: Hauptsache gewinnen. Für 27 Prozent ist attraktiver Fußball wichtiger, dem Rest ist es egal. Das ergab eine repräsentative YouGov-Meinungsumfrage in der Zeit vom 2. bis 4. Juli. Für das Viertelfinale gegen Frankreich sind die 1039 Befragten sehr optimistisch: 73 Prozent erwarten einen Sieg.

Philipp Lahm soll für die meisten Befragten wieder zurück in die Außenverteidigung: 41 Prozent sehen den Kapitän wieder auf seiner angestammten Abwehrposition, nur 17 Prozent im defensiven Mittelfeld. Auffallend ist die hohe Zahl der Unentschlossenen: 35 Prozent wissen auf diese vieldiskutierte Frage keine Antwort oder machten keine Angaben. Frauen und Männer sowie die verschiedenen Altersgruppen waren sich bei den drei Fragen in der Tendenz weitgehend einig.

+++ Fischer kann Fallrückzieher gegen Frankreich noch immer genießen +++

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Klaus Fischer kann seinen spektakulären Fallrückzieher zum 3:3 gegen Frankreich auch 32 Jahre später noch genießen. "Das habe ich noch vor Augen. Und es ist immer wieder ein schönes Gefühl", sagte Fischer im rbb-Inforadio. Der heute 64-Jährige hatte im Halbfinale der WM 1982 in der Verlängerung den Ausgleich erzielt und so das Elfmeterschießen erzwungen - das Deutschland am Ende 5:4 gewann. Von der aktuellen Mannschaft Frankreichs zeigt sich Fischer beeindruckt: "Die Franzosen hatte ich ja nicht auf der Rechnung. Aber sie haben mich eines Besseren belehrt."

+++ Auch die Bälle sind spielbereit +++

Frisch aufgepumpt und bedruckt: Die offiziellen Spielbälle sind für das heutige Duell bereits startklar:

+++ VW lässt Spätschicht ausfallen +++

VW lässt am Freitag im Wolfsburger Stammwerk die komplette Spätschicht ausfallen, damit die Belegschaft das heutige Viertelfinale sehen kann. Die Bänder stünden zwischen 14.00 und 22.00 Uhr still, sagte ein Betriebsratssprecher. Während dieser Zeit hätten etwa 4000 Mitarbeiter frei. Der Arbeitsausfall werde über Zeitkonten geregelt. Bereits für das Achtelfinal-Spiel am Montag gegen Algerien waren die Schichtpläne angepasst worden.

+++ Zwei-Mann-Team gegen Frankreich +++

Wer soll heute spielen? Der frühere Bundesliga-Profi Hans Sarpei hätte da einen Vorschlag für Bundestrainer Löw ...

+++ Die Vorfreude steigt +++

Nicht nur ganz Fußball-Deutschland kann die Partie gegen die bisher stark aufgetretenen Franzosen erwarten - auch bei den Spielern steigt die Vorfreude aufs Duell:

+++ Tiefenentspannt vor der Partie +++

Mit großer Zuversicht geht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in den WM-Klassiker gegen Frankreich. "Wir sind gut vorbereitet, wir sind siegessicher, wir brennen auf dieses Spiel. Wir sind unter den letzten Acht und werden unter die letzten Vier kommen", sagte Bundestrainer Joachim Löw vor dem WM-Viertelfinale in Rio de Janeiro. Er sei "tiefenentspannt", versichert Löw vor dem Duell mit dem alten Rivalen.

+++ Keiner erkältet - alle fit +++

Die deutsche WM-Auswahl hat vor dem Viertelfinale gegen Frankreich mit allen zur Verfügung stehenden Spielern trainieren können. Mit Ausnahme des verletzten Shkodran Mustafi versammelte Fußball-Bundestrainer Joachim Löw am Donnerstag in Rio de Janeiro seinen noch 22 Mann starken Kader zum Abschlusstraining. Mats Hummels, der im Achtelfinale gegen Algerien krank gefehlt hatte, stand im Estádio do Maracanã ebenso mit auf dem Platz wie Christoph Kramer. Der Gladbacher musste am Mittwoch noch wegen Schüttelfrosts pausieren.

Die sieben Akteure, die Löw am Vortag als "leicht grippeerkrankt" bezeichnet hatte, liefen also allesamt in der Einheit auf. Einen Tag vor dem K.o.-Spiel gegen die "Grande Nation" an diesem Freitag (18.00 Uhr/ARD und im stern-Liveticker) waren nur die ersten 15 Minuten des Trainings offen. Nach dem Aufwärmen studierte der Bundestrainer dann im Geheimen seinen Plan für das Viertelfinale ein. Aufschlüsse darüber, ob Kapitän Philipp Lahm im Mittelfeld oder als Verteidiger zum Einsatz kommt, gab die kurze Beobachtungszeit nicht.

+++ Abschlusstraining im Maracana-Stadion +++

feh/kng/mod/DPA/Reuters DPA Reuters

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker