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Linken-Vizefraktionschef Ulrich Maurer sieht nach dem Rückzug Oskar Lafontaines für seine Partei nur eine Zukunft, wenn sie jünger und weiblicher wird.
Der Vizefraktionschef der Linken im Bundestag, Ulrich Maurer, sieht nach dem Rückzug Oskar Lafontaines für seine Partei nur eine Zukunft, wenn sie jünger und weiblicher wird.
Mauerbau-Debatte, Castro-Glückwunsch: Die Linke stolpert von einem Streit in den nächsten. Fraktionsvize Ulrich Maurer hat deshalb bei einigen Parteifreunden Zweifel an der politischen Zurechnungsfähigkeit.
Am Ende gelingt der ungeliebten Parteichefin noch ein echter Paukenschlag: Völlig überraschend verkündet Gesine Lötzsch in der Nacht zu Mittwoch ihren sofortigen Rücktritt und stürzt die Linke damit in eine ungewisse Zukunft.
Im Machtkampf der Linken soll nun eine weibliche Doppelspitze die Partei aus der Krise führen: Vizeparteichefin Katja Kipping und die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Katharina Schwabedissen kündigten in Hannover ihre gemeinsame Kandidatur für die beiden Vorsitzenden-Posten an.
Trotz Lafontaines Rückzug geht die Krise bei der Linken weiter. Die stellvertretende Vorsitzende Katja Kipping und die NRW-Landeschefin Katharina Schwabedissen kämpfen gemeinsam um den Parteivorsitz. Fraktionsvize Dietmar Bartsch hält an seiner Kandidatur fest.
Wird das bevölkerungsreichste Bundesland künftig von einer rot-rot-grünen Koalition regiert? Heute starten die Sondierungsgespräche. Allzu große Chancen scheint das Linksbündnis aber nicht zu haben. Stattdessen wirbt die CDU mit Macht für eine Große Koalition.
Dass die FDP nach der Wahl nicht mehr an der Regierung in NRW beteiligt sein wird, ist ziemlich sicher. Wem die Liberalen die Schuld dafür geben, auch. Außerdem: Wie Annette Schavan ihr Profil stärken will und wann sich Grünen und Linke zum Showdown treffen.
Die Berliner Politik ist manchmal bizarr: Die FDP-Fraktionsvorsitzende Homburger sammelt Bären, SPD-Mann Friedrich verschmäht Kleingeld und Linkenpolitiker Maurer sinniert über Rationalität. Warum?
Die Linke hat einen harten Machtkampf hinter - und eine ungewisse Zukunft vor sich. stern.de sprach mit Ulrich Maurer über Lafontaine, Bartsch und die rot-rot-güne Option in Nordrhein-Westfalen.
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