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Supercomputer im Ranking: Chinas "Tianhe-2" erobert den ersten Platz

Zuletzt hatten die USA im Wettrennen um den schnellsten Supercomputers der Welt die Nase vorn. Nun führt China wieder das Ranking an. Deutschland platziert sich mit zwei Supercomputern in den Top Ten.

Der schnellste Supercomputer der Welt wird Ende dieses Jahres in China seinen Betrieb aufnehmen. Mit der Anlage "Tianhe-2" hat sich China aus dem Stand auf den ersten Platz der am Montag veröffentlichten Liste der "Top 500" schnellsten Rechner katapultiert. Das System, das ins Deutsche übersetzt Milchstraße heißt, kommt auf eine Rechenleistung von 33,86 Petaflops (Billiarden Rechenschritte) pro Sekunde - fast die doppelte Leistung der bisherigen Nummer eins.

Auch Deutschland spielt in der Rangliste, die zweimal im Jahr veröffentlicht wird, ganz vorne mit: Das im Forschungszentrum Jülich betriebene und von IBM gebaute "Juqueen" hat eine Spitzenleistung von 4,1 Petaflops und rangiert auf dem siebten Platz. Vor sechs Monaten belegte der Rechner noch Platz fünf. SuperMuc (2,8 Petaflops) aus dem Leibniz-Rechenzentrum bei München kommt auf Platz neun (zuvor Platz sechs). Die IBM-Anlage wird von Wissenschaftlern an der Münchner Universität und der Bayerischen Akademie der Wissenschaft genutzt.

Auf den zweiten Platz verwiesen wurde die Anlage "Titan" des Herstellers Cray, das vom amerikanischen Energieministerium in Oak Ridge (Tennessee) unter anderem für Material- und Klimaforschung sowie für Nuklear-Simulationen genutzt wird. "Titan" war mit einer neuartigen Architektur vor einem halben Jahr an die Spitze gelangt. Seine Leistung von 17,59 Petaflops bezieht sie dadurch, dass sie 90 Prozent der Rechenleistung von Grafikprozessoren des Herstellers Nvidia erledigen lässt. Den Rest übernehmen Mehrkern-Prozessoren von AMD. Grafikprozessoren (GPU) sind vor allem dafür ausgelegt, einfache Rechenaufgaben besonders schnell abzuarbeiten.

USA dominieren die Top Ten mit vier Anlagen

China war mit dem Vorgängermodell des Tianhe schon einmal im November 2010 auf den ersten Platz der Liste gekommen. Die neue Anlage wurde an der Universität für Verteidigungstechnologie gebaut und soll im Supercomputerzentrum in Guangzho ihren Dienst aufnehmen. Betrieben wird der Rechner ausschließlich mit Prozessoren von Intel. Neben Xeon-Chips nutzt "Milky Way" auch Xeon Phi-Koprozessoren, die Intel erst vor sechs Monaten auf den Markt gebracht hat. Wie Deutschland ist auch China unter den Top Ten mit zwei Anlagen vertreten. Japan platziert seinen K-Computer von Fujitsu auf Rang vier, die USA dominieren die Top Ten mit insgesamt vier Anlagen.

80,4 Prozent der Anlagen aus den Top 500 laufen inzwischen mit Prozessoren von Intel. Leistungsfähige Chips schafften die Möglichkeit, wichtige wissenschaftliche Forschungen auch in Zukunft weiter voranzutreiben, sagte Intel-Manager Rajeeb Hazra. Ohne die großen Fortschritte beim Supercomputing wäre heute vieles in Forschungsbereichen wie der Hirnforschung, Energie- und Klimaforschung, im Gesundheitswesen, aber auch in manchen Industrien nicht möglich. Der Einsatz von Rechenleistung in kommerziellen Bereichen nehme enorm zu. Dass heute etwa neue Auto-Modelle detailreich und realistisch an Computern entworfen werden können, dürfe die gesamte Branche verändern.

Die aktuelle Liste der Top 500 wurde im Rahmen der International Supercomputing Conference (ISC) veröffentlicht, die diese Woche in Leipzig stattfindet.

amt/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.