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Atomkatastrophe in Japan, Tag 12: AKW-Arbeiter weichen Rauch und Hitze

Die Lage im AKW Fukushima ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Tokio beginnt mit der Verteilung von Mineralwasser. Der zwölfte Tag nach dem Erdbeben und dem Tsunami im Überblick.

+++ 22.41 Uhr: Wasserflaschen für Familien mit Babys +++

Die Stadtverwaltung von Tokio hat angekündigt, abgefülltes Wasser für Familien mit Babys bereitzustellen. Die lokalen Behörden seien aufgefordert, an diesem Donnerstag rund 80.000 Haushalte mit 3,5 Liter-Flaschen zu versorgen, berichtete der staatliche Fernsehsender NHK. Zudem rief die Stadtverwaltung Mineralwasser-Hersteller dazu auf, ihre Produktion hochzufahren. Die Behörden ziehen damit die Konsequenz aus Messergebnissen in einer Wasseraufbereitungsanlage, wo am Mittwoch erhöhte Werte an radioaktivem Jod 131 festgestellt worden waren. Der Höchstwert betrug 210 Becquerel pro Liter. Der Grenzwert des japanischen Gesundheitsministeriums für Babynahrung liegt bei 100 Becquerel pro Liter. Die Behörden ordneten deshalb an, dass Babys in 23 Stadtteilen Tokios sowie in fünf weiteren Städten kein Leitungswasser mehr trinken dürfen.

+++ 20.40 Uhr: Partikel aus Fukushima in Deutschland erwartet +++

Strahlenschutz-Experten rechnen fest mit dem Eintreffen radioaktiver Partikel in Deutschland im Laufe der nächsten Tage, geben aber gleichzeitig Entwarnung. Die Messwerte dürften weit unterhalb der gesundheitlich bedenklichen Konzentrationen bleiben, betonte das Bundesumweltministerium. "Insbesondere kann eine radioaktive Belastung von Lebensmitteln mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden."

Von "extrem niedrigen Werten nahe der Nachweisgrenze" sprach der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch. Er misst die Aktivitätskonzentrationen in der Luft an 50 Messstationen. Bei Lebensmitteln sollen alle Bundesländer ihre Vorsichtsmaßnahmen verstärken, die Messergebnisse sammelt der Bund. Vor allem bei Fisch und Fischerzeugnissen solle die Strahlenbelastung überprüft werden, kündigte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) an. Sie sieht derzeit aber keine Gefahren für die Verbraucher. Lebensmittel und Trinkwasser werden laut Bundesregierung fortlaufend in mehr als 60 Labors getestet.

Die Ungefährlichkeit der Partikel aus dem japanischen Krisen-AKW Fukushima betont auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Die Behörde geht davon aus, dass die Messfühler bis spätestens Ende März auch hierzulande erhöhte Strahlenwerte registrieren werden. "Sobald erste Partikel an Radioaktivität Deutschland erreichen, wird das BfS die Bevölkerung umfassend informieren", kündigte Sprecher Florian Emrich an.

+++ 18.19 Uhr: Reaktor 3 weiterhin ohne Strom +++

Die Lage in Fukushima bleibt für die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) trotz einiger Verbesserungen sehr ernst. "Die Gesamtsituation gibt uns weiter Anlass zu erheblicher Sorge", sagte der IAEO-Experte Graham Andrew bei einer Pressekonferenz in Wien.

Im stark zerstörten Reaktor 3 ist es nach IAEO-Informationen nicht möglich, die Instrumente mit Strom zu versorgen. Dort stieg am Mittwoch schwarzer Rauch auf, und Arbeiter mussten die Anlage verlassen. Dazu habe man noch keine aktuellen Informationen japanischer Behörden, sagte die IAEO-Expertin Elena Buglova. Im Reaktor 1 steigt nach Informationen der UN-Behörde der Druck, im Reaktor 3 war er bis zum Auftreten des Rauches stabil. Während die Radioaktivitätswerte an der Anlage laut mehreren Stunden alten Daten der IAEO sanken, stiegen die Werte von radioaktivem Jod und Cäsium in der weiteren Umgebung an. Der Trend gehe in zehn Präfekturen generell nach oben, sagte Andrew. Auch im zur Kühlung der Anlage genutzten Meerwasser wurden hohe Jod- und Cäsiumwerte gemessen. Eine positive Entwicklung sei aber, dass nun alle Reaktoren des AKW außer Reaktor 3 Stromversorgung hätten.

+++ 17.49 Uhr: Sondermaschine fliegt Hilfsgütern nach Japan +++

Mit 70 Tonnen Hilfsgütern an Bord startet eine weitere Frachtmaschine aus Frankfurt nach Japan. Der Lufthansa-Flug wurde von der Europäischen Kommission organisiert. "Transportiert werden vor allem Decken, die im Norden Japans, der vom kalten Winterwetter betroffen ist, dringend benötigt werden", teilte die Lufthansa Frachtairline vor dem Start mit. Das Material wurde von den Regierungen aus Dänemark, den Niederlanden und Litauen gespendet.

+++ 16:55 Uhr: Opferzahlen steigen weiter +++

Die Zahl der Toten und Vermissten in Japan nach dem großen Erdbeben und dem Tsunami steigen weiter. Nach Angaben der nationalen Polizeibehörde gibt es 9523 bestätigte Todesopfer. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Fast 16.100 Menschen werden noch vermisst. Die meisten Toten kommen aus der Präfektur Miyagi, dort starben mehr als 5700 Menschen. Regierungsangaben zufolge verloren mehr als 260.000 Menschen ihre Wohnungen und sind in Notfalllagern untergebracht. Das Beben der Stärke 9 hatte Japan am 11. März erschüttert.

+++ 15:08 Uhr: AKW-Betreiber baut Tsunami-Schutzwall +++

Nach der Atomkatastrophe in Fukushima will der Betreiber eines Kernkraftwerks an der Küste im Süden Tokios einen zwölf Meter hohen Tsunami-Schutzwall bauen. Zudem werde der Bau eines sechsten Reaktors in der Anlage nach dem verheerenden Erdbebeben um ein Jahr verschoben, teilte Japans drittgrößter Energiekonzern Chubu Electric Power am Mittwoch weiter mit. Für diese Zeit kündigte der Versorger eine Überprüfung seiner Sicherheitspläne an. Der neue Reaktor solle aber dennoch wie geplant im März 2024 in Betrieb genommen werden. Der Konzern hielt zudem an seinem erst kürzlich angekündigten Vorhaben fest, bis zum Jahr 2030 ein zweites Atomkraftwerk zu bauen.

+++ 14:09 Uhr: Günstige Winde für Tokio +++

Der Wind in der japanischen Unglücksregion um Fukushima dreht günstig: Nordwestwinde tragen mögliche radioaktive Stoffe auf den Pazifik hinaus, sagte Bernd Zeuschner vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Bis zum Wochenende sei überwiegend mit Westwind zu rechnen. Am Freitag dreht ein schwacher Wind kurzzeitig auf südliche Richtung. Danach weht er wieder aus Westen und somit die Schadstoffe vom Festland weg auf den Pazifik. Zum Wochenende zieht ein Tief über Japan nach Nordost und bringt leichten Frost.

+++ 13:48 Uhr: Strahlenbelastung auf Rekordniveau +++

Die Strahlenbelastung im Bereich von Reaktor zwei des Kraftwerks Fukushima ist nach Angaben der japanischen Atomaufsicht so hoch wie noch nie.

+++ 13:17 Uhr: Keine erhöhte Radioaktivität über Deutschland +++

In der Atmosphäre über Deutschland sind bis zum Mittwochmittag keine radioaktiven Partikel aus dem beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima nachweisbar gewesen. Das teilte das Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter mit. Die Strahlenschutzbehörde untersucht die Luft über Deutschland laufend mit einem sehr genauen Messnetz auf Strahlenbelastungen.

+++ 12:39 Uhr: Opferzahlen steigen weiter +++

Während die Welt gebannt auf den Atomreaktor in Fukushima schaut, kämpfen die Menschen in den japanischen Erdbeben- und Tsunami-Gebieten weiter verzweifelt ums Überleben. Hunderttausende Obdachlose harrten am Mittwoch im Nordosten des Landes weiter in Notunterkünften aus - teilweise ohne Strom und sauberes Wasser. Rettungsmannschaften bargen derweil nur noch weitere Leichen; neuen Polizeiangaben zufolge wurden durch die Katastrophe offiziell 9408 Menschen getötet. Allerdings gelten weiterhin 14.716 Menschen als vermisst - es gibt kaum noch Hoffnung, dass sie überlebten. Damit sind der Erdstoß der Stärke 9,0 und der anschließende Tsunami am 11. März die schlimmste Naturkatastrophe in Japan seit dem großen Kanto-Beben 1923.

+++ 12:13 Uhr: 210 Becquerel pro Liter Wasser +++

Neue Informationen zur Trinkwasserverseuchung in Tokio: In einer Wasseraufbereitungsanlage in der japanischen Hauptstadt seien erhöhte Werte an radioaktivem Jod 131 festgestellt worden, sagte ein Sprecher der Hauptstadtpräfektur. Der Wert habe 210 Becquerel pro Liter betragen. Der Grenzwert des japanischen Gesundheitsministeriums liegt für Babys bei 100 Becquerel pro Kilogramm - das entspricht einem Liter Wasser. Für Erwachsene und ältere Kinder beträgt der Grenzwert in Japan 300 Becquerel pro Kilo. Regierungssprecher Yukio Edano betonte, dass die Grenzwerte sehr streng seien. In Deutschland dürfen Milch und Säuglingsnahrung mit mehr als 370 Becquerel pro Liter nicht mehr in den Handel.

+++ 11:52 Uhr: USA verschärft Importvorschriften +++

Auch die US-Behörden kündigen strenge Importvorschriften für Lebensmittel aus Japan an. Die Lebensmittelbehörde erklärte in einer Mitteilung, sowohl Milch und Milchprodukte als auch Gemüse und Obst aus den Präfekturen Fukushima, Ibaraki, Tochigi und Gunma dürften nur noch nach vorherigen Radioaktivitätsmessungen eingeführt werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rechnete damit, dass Luftströme mit radioaktiven Partikeln im Tagesverlauf Mitteleuropa erreichen könnten.

+++ 11:17 Uhr: Erneutes Erdbeben in Fukushima +++

In der Nähe des schwerbeschädigten Atomkraftwerks Fukushima hat es am Mittwoch erneut ein Erdbeben gegeben. Die Stärke des Erdstoßes gaben die japanischen Behörden vorläufig mit 4,7 an. Das Epizentrum habe zehn Kilometer unter dem Meeresspiegel gelegen. Ein erneuter Tsunami drohe nicht, hieß es in einem Fernsehbericht. Angaben zu möglichen Schäden lagen zunächst nicht vor.

+++ 11:05 Uhr: Keine neue Kühlaktion für Reaktor 3 +++

Die Feuerwehr soll den Reaktor 3 des havarierten Atomkraftwerks in Fukushima doch nicht mehr von außen mit Wasser kühlen. Die Aktion sei abgeblasen worden, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Zuvor hatte der Sender NHK gemeldet, die gesamte Atomanlage sei aus Sicherheitsgründen geräumt worden. Der neue Feuerwehreinsatz sollte eigentlich am Mittwochnachmittag starten und zwei Stunden dauern. Außerdem sollte eine Kühlpumpe für den Block 3 getestet werden. Als jedoch wieder schwarzer Rauch von dem Reaktor aufstieg, mussten sich die Arbeiter an Block 3 in Sicherheit bringen

+++ 10:19 Uhr: Schwarzer Rauch lässt nach +++

Der schwarze Rauch über dem Reaktor 3 des schwer beschädigten Atomkraftwerks in Fukushima lässt offenbar wieder nach. Das teilte die Betreiberfirma Tepco inzwischen mit, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Alle Arbeiter an den Reaktoren 1 bis 4 mussten sich vorübergehend in Sicherheit bringen, berichtete Kyodo. Die Intensität der radioaktiven Strahlung habe sich im Bereich um das Haupttor der Anlage jedoch nicht verändert, seit der Rauch aufgestiegen sei.

+++ 09:58 Uhr: Radioaktivität außerhalb von Evakuierungszone +++

Auch außerhalb der Sicherheitszone um das Atom-Wrack in Fukushima ist nach Schätzungen der Regierung stark erhöhte radioaktive Strahlung aufgetreten. An manchen Orten, die weiter als 30 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt seien, habe die Strahlung zeitweise womöglich bei mehr als 100 Millisievert pro Stunde gelegen, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Die natürliche Hintergrundstrahlung liegt bei etwa 2 Millisievert pro Jahr. Es bestehe allerdings kein Grund, die Evakuierungszone von 20 Kilometern um das Kraftwerk auszuweiten, sagte Edano.

+++ 09:45 Uhr: Deutschland erhöht Vorsichtsmaßnahmen +++

Zum Schutz vor radioaktiven Lebensmitteln aus Japan haben Bund und Länder ihre Vorsichtsmaßnahmen verstärkt. Vor allem bei Fisch und Fischerzeugnissen solle die Strahlenbelastung überprüft werden, teilte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) am Mittwoch mit. Die Bundesländer hätten die nötigen Maßnahmen eingeleitet, der Bund sammle alle Messergebnisse. "Die deutschen Behörden bleiben sehr wachsam, vor allem was mögliche Importe aus der Krisenregion betrifft", sagte Aigner. Das Ministerium sprach von umfangreichen Vorkehrungen, um zu verhindern, dass radioaktiv verseuchte Lebensmittel nach Deutschland kommen. Gefahren für den Verbraucher sieht Aigner derzeit nicht.

+++ 09:36 Uhr: Japans Regierung warnt vor Panikkäufen +++

Die japanische Regierung hat vor Panikkäufen von Wasser gewarnt. Die Einwohner von Tokio sollten nicht mehr Trinkwasser in Flaschen kaufen als nötig. Denn Trinkwasser sei in den Katastrophenregionen im Nordosten weiterhin knapp, sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Mittwochabend (Ortszeit). "Wir müssen sicherstellen, dass genug Wasser bereitgestellt wird." In Tokio war erhöhte Strahlung im Trinkwasser gemessen worden.

+++ 09:17 Uhr: Radioaktive Strahlung gesunken +++

Kurz nach Entdeckung des Rauchs aus Reaktor 3 betrug die radioaktive Belastung nach Angaben der Atombehörde 283,7 Mikrosievert. Zwei Stunden zuvor habe sie bei 435 Mikrosievert gelegen. Die Regierung erklärt, es bestehe keine Notwendigkeit, die Evakuierungszone um das AKW auszuweiten.

+++ 08:57 Uhr: Reaktorgebäude evakuiert +++

Der schwarzer Rauch über dem beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima behindert die Arbeiten der Einsatzkräfte. Das Gebäude von Reaktor 3 musste nach Angaben des Betreibers Tepco am Nachmittag geräumt werden, weil dort wieder Rauch aufstieg. Es sei unklar, ob der Rauch von der Turbine oder aus der Schutzhülle des Reaktorkerns stamme, sagte ein Tepco-Sprecher. Die Mitarbeiter des dortigen Kontrollraums seien in Sicherheit gebracht worden. In den Brennelementen des durch eine Explosion bereits beschädigten Reaktors befindet sich auch hochgefährliches Plutonium.

+++ 08:36 Uhr: Rauch über Reaktorblock 3 +++

Erneut ist von Reaktor 3 am havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins schwarzer Rauch aufgestiegen. Der Fernsehsender NHK zeigte Bilder von dunklen Schwaden über dem Reaktor. Der Rauch habe sich am Mittwochnachmittag (Ortszeit) entwickelt, hieß es. Die Arbeiter seien in Sicherheit gebracht worden. Woher der Rauch kam, war zunächst noch nicht bekannt.

+++ 06:50 Uhr: Leitungswasser in Tokio kontaminiert +++

Babys sollen in Tokio kein Leitungswasser mehr trinken. Im Wasser seien erhöhte Werte von radioaktiven Jod festgestellt worden, sagte ein Sprecher der Stadtregierung. Die Werte übersteigen nach seinen Angaben den Genzwert, den das Gesundheitsministerium für Kleinkinder festgesetzt hat. Die Warnung gelte unter anderem für 22 der 23 Bezirke der japanischen Hauptstadt.

+++ 06:20 Uhr: Hohe Strahlung behindert Arbeiten +++

Hohe Strahlung und Hitze behindern die Arbeiten am Unglückskraftwerk in Fukushima. Die Arbeiten zur Instandsetzung der Reaktortechnik im Block 2 wurden am Mittwoch unterbrochen, weil nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo eine Radioaktivität von 500 Millisievert pro Stunde gemessen wurde. Die natürliche Hintergrundstrahlung liegt bei etwa 2 Millisievert pro Jahr.

In Block 2 wird befürchtet, dass der innere Reaktorbehälter bei einer Explosion in der vergangenen Woche beschädigt wurde. Techniker wollen dort wie schon im Reaktorblock 3 zunächst die Beleuchtung im Kontrollraum wiederherstellen und Messinstrumente mit Strom versorgen.

+++ 06:11 Uhr: Erhöhte Strahlung auch in Deutschland erwartet +++

Der Leiter der Messstation Schauinsland des Umweltbundesamts, Erich Wirth, sagte dem MDR, in den vergangenen Tagen sei sowohl in Kalifornien als auch in Island eine erhöhte radioaktive Strahlung gemessen worden. "Und von da ist es nicht mehr weit bis Mitteleuropa", fügte er hinzu. Die ankommende Radioaktivität werde jedoch "sehr, sehr niedrig sein". In Deutschland stiegen die Werte nach Wirths Angaben bisher noch nicht an. Es werde aber ein erster Anstieg bei der sogenannten Spurenanalyse erwartet.

+++ 06:08 Uhr: Schäden bis zu 300 Milliarden Dollar +++

Japan geht einem Zeitungsbericht zufolge inzwischen von Kosten von bis zu 300 Milliarden Dollar in Folge der Naturkatastrophen aus. In der Summe seien die Schäden an Straßen, Gebäuden, Fabriken und an der übrigen Infrastruktur eingerechnet, berichtete die Zeitung "Nikkei" am Mittwoch. Die Schätzung schließt allerdings noch nicht die Kosten ein, die durch den Produktionsausfall in den Unternehmen entstehen.

swd/be/AFP/DPA/Reuters / DPA / Reuters