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Indonesien: Mission im Zentrum des Grauens

Mit Glanz und Gloria von TV-Serien hat der Einsatz des fliegenden Arztes Dr. Rusdi auf Sumatra nichts zu tun. Überall ragen aufgeblähte Leichen aus dem Schutt, noch immer vergeht kein Tag, an dem er nicht in den Verwüstungen auf Verletzte stößt.

Von Joachim Rienhardt

Der Ruf zum Frühgebet klingt über den Trümmern von Banda Aceh noch flehender als sonst. Er ist noch nicht lange verklungen, da steht Dr. Rusdi Ali Halid schon wieder am Hangar des örtlichen Flughafens, militärischer Teil. Ausgiebig hat er seinen Gott schon um fünf Uhr darum gebeten, die Opfer des Tsunami mögen bei ihm gnädig aufgenommen werden. "Es sind unschuldige Menschen gestorben", sagt Rusdi, als er die Kommandozentrale der provisorisch organisierten Flugrettung betritt. Sein parfümiertes Wickeltuch, das der gläubige Muslim zur Andacht trug, hat er gegen ein schwarzes T-Shirt, graue Hose und Gummistiefel getauscht. "Ich hab' auch dafür gebetet, dass Gott uns auch heute Sicherheit gibt für unseren Job", sagt und blickt kurz auf den Einsatzplan.

Rusdi ist 59 und eigentlich schon pensioniert. Man sieht dem kleinen Mann mit der leicht gebückten Haltung nicht an, dass er mal als Generalstabsarzt die gesamte Sanitätsdivision der Indonesischen Luftwaffe kommandierte. Heute ist er nur einer der zahllosen Helfer bei der weltgrößten humanitären Mission seit dem Zweiten Weltkrieg.

Mitten im Zentrum des Grauens. Denn in Aceh, der nördlichsten Provinz der indonesischen Insel Sumatra, gab es 200.000 Tote, so die derzeitigen Schätzungen. Das wären knapp dreimal so viel wie in allen anderen von der Monsterwelle am zweiten Weihnachtstag getroffenen Regionen zusammen. Zunächst brachte ein Erdbeben die halbe Provinzhauptstadt mit ihren 300.000 Einwohnern zum Einsturz. Als alle, die noch lebten, dachten, es wäre vorbei, kam die erste Welle. Fünfzehn Minuten später eine zweite. Wiederum fünfzehn Minuten später die dritte. Die schwerste Naturkatastrophe seit Menschengedenken war perfekt. "Noch immer vergeht kein Tag, an dem wir nicht irgendwo da draußen auf Verletzte stoßen. Die hatten seit dem Unglück noch keinen Kontakt zur Außenwelt", sagt Rusdi zwei Wochen nach dem Beginn des Infernos.

Rusdi hebt ab. Mit an Bord ist auch Hartati Murdaya, 57, eine der reichsten Unternehmerinnen des Landes. Sie ist die Präsidentin der Hilfsorganisation "Walubi", für die Rusdi seit sieben Jahren ehrenamtlich tätig ist. Unter dem Helikopter ist das ganze Ausmaß der Katastrophe zu erkennen. Die Wellen haben die Stadt auf einer Breite von fünf Kilometern unter sich begraben. Der Todesstreifen verläuft direkt an der ehemaligen Hauptverkehrsader Jalan Tgk. Daud Beureueh. Fischkutter, Yachten und Polizeiboote liegen im Schutt, wie Streichölzer hergespült, fünf Kilometer landeinwärts. Überall ragen schwarz verfärbte, aufgeblähte Leichen aus dem Schutt. Und über allem schwebt der süßliche Geruch menschlicher Verwesung. Es gibt kein Entrinnen davor. In der ganzen Stadt sind Massengräber angelegt. Täglich müssen sie vergrößert werden.

"Gestern erst haben wir ein riesiges SOS-Zeichen entdeckt, das Flüchtlinge mit Steinen auf den Boden geschrieben haben", sagt Freddy Sutrisno, 57, Chef der Hilfsorganisation Global Rescue Network, der eng mit Rusdi zusammenarbeitet. Erst gestern ist er mit seinem Erkundungskommando im Dschungel unweit eines zerstörten Dorfes auf 5000 Überlebende gestoßen. "Es hieß, dass es kein Leben mehr gibt", sagt Sutrisno. "Aber wir sind trotzdem hin." Sofort nach der Landung haben sie Nahrung und Wasser verteilt, Verletzte aufgenommen und nach Banda Aceh geflogen. Dort kommen auch heute noch Katastrophen-Opfer zu Fuß an. Ihre Gesichter sind entstellt. Vom Schock. Von der Unterernährung. Vor Erschöpfung. Manche haben zehn Tage Marsch hinter sich.

Diejenigen, auf die Rusdi stößt, sind meist noch elender dran. Sie haben sich aus der Todeszone kaum wegbewegen können. Wie planiert sieht der Strand vom Hubschrauber aus. Mit bloßen Auge sind die zurückgebliebenen Leichen kaum zu erkennen. Es sind Zehntausende. Viele hat das Meer sich geholt. Die schwer Verletzten haben sich Richtung Berge geflüchtet. Oder sind gerade dabei. Manche haben Brüche. Manche offene Wunden, schon nach wenigen Tagen wegen der Infektionen mehr tot als lebendig. Andere haben die Lungen voller Sand. Die kann Rusdi gar nicht mehr aufnehmen. "Die würden den Flug wegen des Drucks nicht überleben", sagt er.

Trotzdem reichen die Helikopter

hinten und vorne nicht. Die indonesische Armee hat nur zwei im Einsatz. Über mehr verfüge ihre Flotte nicht, sagen die Militärs, weil die USA lange Jahre ein Waffenembargo gegen die Regierung in Jakarta verhängt hatten. Der Konflikt um die Unabhängigkeit von Ost-Timor war der Grund. Um die 14.000 Toten in Aceh, die der Kampf der Regierung gegen die "Bewegung freies Aceh" (GAM) in den letzten 26 Jahren gefordert hat, hat sich die internationale Gemeinschaft dagegen nie groß geschert. Auch die Amerikaner nicht. Sie fördern Öl und Erdgas. "Exxon macht Öl", sagt Rusdi und zwinkert mit dem linken Auge. "Caltex macht Gas. Es sind die größten Erdgasvorkommen der Welt."

Ungestört konnte die indonesische Regierung im Mai 2003 Aceh zum militärischen Sperrgebiet erklären und den Ausnahmezustand ausrufen. Die Regierung schickte 30.000 Soldaten und 10.000 Polizisten, um die ohnehin schon dezimierten GAM, die in Aceh einen Gottesstaat aufbauen möchte, endgültig zu erledigen. Viele der Gotteskrieger sind ausgebildet in Lybien und in Afghanistan. Aber die Offensive der Regierung haben, Schätzungen zufolge, 2500 Rebellen nicht überlebt. Genaue Informationen gibt es nicht aus der entlegenen Provinz, in der heute noch eine besonders strenge Form des Islam gelebt wird. Mitunter wird sogar das Gesetz der Scharia angewandt. Es gibt keinen Alkohol, keine Discos, keinen Sex ohne Trauschein und seit dem Ausnahmezustand auch keine Mitarbeiter von internationalen Hilfsorganisationen mehr. Für Journalisten war der Zutritt strengstens verboten.

Entsprechend waren die Nachrichten, als die Welle kam. Rusdi feierte den Geburtstags eines Neffen, als jemand nachmittags den Fernseher anstellte. Da hieß es, es würde sich um 400 Opfer handeln. Vier Tage später war Rusdi im Einsatz.

Anfangs sind er

und Freddy Sutrsno mit dem Schlauchboot an der Küste entlang gefahren, um Verletzte zu bergen. "Gerade so weit, dass der Sprit noch reichte", sagt Freddy. "Ein Fischer war mit seinem Boot gerade einen Kilometer von der Küste entfernt gewesen. Er wurde durch das Beben mitsamt Boot an den Strand geschleudert. Dann hat er auch noch die nachfolgenden Wellen überlebt. Die Gedärme hingen aus seinem Leib." Das war am Tag vier nach der Welle. "Da hat dann auch die Regierung um Hilfe geschrien."

Damit kam die große Stunde der Amerikaner. Seit Jahren bieten sie militärische Unterstützung an. Offiziell geht es immer um den "Kampf gegen Terrorismus". Ihr Militärstützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean liegt vergleichsweise nahe. Sie müssen nicht wie die 120 Spezialisten der Bundeswehr daran verzweifeln, dass sie mit ihrer Antonow nicht landen können, um ein mobiles Feldlazarett herbeizuschaffen. Sie müssen nicht wie das Technische Hilfswerk ihr Gerät auf dem Landweg herschaffen. 16 Stunden durch unsicheres Gebiet, wo sich nachts Wegelagerer aus Bäumen auf die Ladefläche hangeln, um Beute loszubinden und dann abzuwerfen.

Die Amerikaner haben zehn Kilometer vor der Küste ihren Flugzeugträger USS Abraham Lincoln, Helikopterträger, Versorgungs- und Medizinschiffe stationiert. Insgesamt 12.000 Mann. Dr. Rusdi zeigt aus dem Fenster Richtung Horizont. Unter ihm fliegt gerade ein Hubschrauber der Amerikaner, eine Sea Hawk. Sie haben 17 im Einsatz. Mehr Hubschrauber als alle andere Nationen zusammen. An vorbestimmten Punkten werfen sie Pakete mit Nahrungsmitteln ab. Meist ohne zu landen. Wer sie holt, kann kein Mensch mit Gewissheit sagen. Flüchtlinge? Rebellen? Oder das Militär?

Egal. Es hilft den Amerikanern auf jeden Fall, um in der islamischen Welt ihr Image aufzumöbeln. In Washington ist man sich der Symbolkraft natürlich bewußt. Auch in Indonesien, dem Land mit der größten Muslim-Bevölkerung der Welt, ist die Skepsis großer Teile der Bevölkerung gegen die USA seit den US-Kriegen in Afghanistan und Irak in Abneigung umgeschlagen. Wenn die Amerikaner nun von ihren Flügen auch noch Verletzte mitbringen, macht sich das gut.

Sie landen auf dem Fußballfeld

am Flughafen in Banda Aceh. Mehrere Dutzend Journalisten aus aller Welt verfolgen dies, weil sie darauf warten, von den Amerikanern über die Desaster-Zonen geflogen zu werden. Natürlich drücken sie auf den Auslöser. Motiv: Amerika hilft dem Rest der Welt. Kleine, verletzte Kinder in den Armen starker Soldaten lösen besonders reges Interesse unter den Medienvertretern aus.

Rusdi schmunzelt über das Schauretten vor der Weltpresse. Aber er ist trotzdem froh, dass die Amerikaner hier sind. "Selbst wenn sie gar nichts machen würden, wäre es gut. Allein ihre Präsenz ist wichtig. Wenn die hier sind, sind auch die anderen hier." Jeder Hubschrauber mehr tut gut. Denn selbst Leute wie Robert Ashe, 52, der Statthalter des Flüchtlinghilfswerks UNHCR in der Hauptstadt Jakarta, wartet manche Tage am Hangar des Flughafens vergeblich auf Fluggerät für Erkundungsflüge.

Denn noch immer geht es bei vielen von der Flut Getroffenen ums nackte Überleben. Freddy Sutrisno hat mit seinen Leuten in den Bergen oberhalb der Küste schon zwei provisorische Arztstationen errichtet. Zelte aufgebaut, Funkverbindung installiert, Impfgeräte und Medikamente eingeflogen. Internationale Helfer sind hier nicht erlaubt. Rebellen-Land. Dass auch die Moslem-Guerrilla von der Nahrungskette abgeschnitten ist, macht die Gegend nicht ungefährlicher. Natürlich auch nicht für die Flüchtlinge, die ohnehin schon immer als Zivilisten am schlimmsten unter dem Bürgerkrieg gelitten haben.

Rusdi und Sutrisno wollen sich trotzdem nach und nach den gesamten Küstenstreifen hinunter arbeiten und Arztposten aufbauen. Bis runter nach Meulaboh, der ersten größeren Stadt entlang der Westküste. Dort landen Rusdi und sein Team nach einer Stunde Flug. Auf einem Spielplatz. Soldaten sitzen daneben vor ihren grünen Baracken, reinigen Gewehre von Rebellen, die sie in einem völlig zerstörten Dorf gefunden haben. Frei gespült von der großen Welle. Auf dem Schwarzweiß-Fernseher des Kommandanten flackern Bilder von Kofi Annan. Ein Video von der Geberkonferenz in Jakarta.

Rusdis Leute entladen

Säcke mit Reis, Nudeln, Speiseöl und zwei Gasofen. Alles für ihr Team vor Ort, das sich teils zu Fuß in Erkundungstrupps in den Dschungel Richtung Norden durchschlägt. Rusdi und die Präsidentin seiner Hilfsorganisation gehen hinüber zum örtlichen Krankenhaus, das unversehrt geblieben ist. Mehrere Hilfsorganisationen halten den Betrieb aufrecht. Ein Team von "Ärzte ohne Grenze/Médecins Sans Frontières" (MSF) hat vor zwei Tagen einen Teil übernommen. Kinder spielen in dem kleinen Gärtchen. Die Präsidentin erkundigt sich, an was es mangelt. Sie möchte spenden. Es fehlt vor allem an Beatmungsgeräten. Und an Platz. "Patienten mit Knochenbrüchen, die normalerweise drei Tage nach der OP entlassen werden, müssen wegen der Infektionen drei Wochen bleiben", sagt MSF-Arzt Didier Laureillard. Nachschub an Medikamenten bekommt er von der "Rainbow-Warrior", dem Aktionsschiff von Greenpeace, die seit heute vor dem zerstörten Hafen liegt.

Das Krankenhausschiff der Bundeswehr, die "Berlin", soll nächste Woche von Somalia kommmend hier eintreffen. Generalmajor Bambang Dalmono in Banda Aceh möchte es vor der Westküste stationieren, um von dort die kleinen Camps in den Bergen anzufliegen.

Rusdi macht sich nun auch auf den Weg dorthin. Wie ein Adler späht der ehemalige Generalstabsarzt nach unten. Flüchtlinge schleppen sich in kleinen Gruppen Richtung Berge. Verletzte haben sie in Kisten gelegt und ziehen sie über die überflutete Landschaft. Kleinkinder sind unter Decken auf Treibholz gebettet. Rusdi möchte runter.

Das Wetter spielt nicht mit. Es ist Regenzeit. Eine dunkelschwarze Gewitterfront steht über den Bergen. Gestern erst mussten sie auf dem Rückweg kurz vor Banda Aceh notlanden. Direkt an der Ruine des ehemaligen Zementwerks, in dem von 600 Arbeitern genau 20 überlebten. Die Leichen hängen teilweise in den Fenstergittern. Der Gestank ist kaum zu ertragen. Der Regen stoppte kurz vor der absoluten Dunkelheit und rettete das notgelandete Team davor, an dem Geisterort die Nacht zu verbringen.

Zurück in der Provinzhauptstadt

steht ein Termin mit der Gesundheitsministerin an. Sie kommt zum Camp von Rusdis Organisation, unweit des Flughafens. Im Krankenzelt ist gerade eine Frau an einem Lungenödem gestorben. Ein Arzt hat ein 12-jähriges Mädchen adoptiert, das sämtliche Geschwister und die Eltern verloren hat. Sie wird gerade zum Flug nach Jakarta gebracht. Bei Rusdis Meeting geht es um den Bau der vorübergehenden Unterkünfte. "Wir rechnen mit 400.000 Menschen, die eine neue Bleibe brauchen", sagt Koordinationsminister Alwi Shihab.

Er erwartet, dass es mindestens ein halbes Jahr dauern wird, bis die örtliche Wirtschaft wieder einigermaßen funktioniert. Zwar hat er Personal aus der Hauptstadt geschickt bekommen, um in der Verwaltung auszuhelfen. Aber es dürfte Jahre dauern, bis das normale Leben zurückkehrt. Wenn überhaupt. Heute haben die Suchtrupps in der Stadt 2580 Leichen geborgen. Gestern rief der amtierende Gouverneur die Überlebenden seiner Mitarbeiter dazu auf, wieder zur Arbeit zu erscheinen. 20 von 100 kamen. "Die Verzweiflung ist zu groß. Die Menschen sind noch nicht bereit, das normale Leben wieder anzugehen", sagt der Minister.

Draußen tobt ein tropisches Gewitter. Blitze zucken durch die Nacht. Ein leichtes Nachbeben erschüttert die Unglücksregion. Rusdi hat sich in seine kleine Bleibe neben dem Camp zurück gezogen. Es ist Zeit fürs Abendgebet. Von den Türmen der Moscheen dringen die Rufe der Muezzine. Die Imame sprechen ihre Abendgebete. Viele von ihnen predigen, die Katastrophe sei die Strafe Gottes. Strafe dafür, dass sich die muslimischen Brüder im Bürgerkrieg gegenseitig abschlachten. Aber die Strafe sei auch ein Geschenk. "Dhani" ist das neue Zauberwort - Frieden. Die Gläubigen begreifen die von Gott gesandte Naturkatastrophe als Prüfstein, als eine große Möglichkeit, sich zu bewähren. Als einmalige Chance, endlich in Frieden miteinander zu leben.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.