HOME
+++ Ticker +++

News des Tages: Bericht: IS plante für 2016 Terroranschlag in Deutschland - Ermittler durchkreuzten Vorhaben

Mehrere Tote bei Explosion in einer Schule auf der Krim +++ Maas legt Reisepläne nach Saudi-Arabien zunächst auf Eis +++ Grüne fordern Entgegenkommen der CSU +++ USA loben Millionen-Kopfgeld auf Drogenboss aus +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Bericht über vereitelte IS-Anschlagspläne auf Deutschland

Das Logo des deutschen Bundesnachrichtendienstes BND am Eingang des Hauptsitzes (Symbolbild)

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Zweite Bombe in Schule in Kertsch gefunden (18.58 Uhr)
  • Bericht: Sicherheitsbehörden durchkreuzten großen IS-Terroranschlag in Deutschland (17.28 Uhr)
  • Flugzeug mit Melania Trump an Bord muss wegen Defekts umdrehen (17.06 Uhr)
  • Mehrere Tote auf der Krim - Ermittler: Opfer von Angriff auf Schule starben durch Schüsse (15.21 Uhr)
  • Maas legt Reisepläne nach Saudi-Arabien zunächst auf Eis (13.24 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 19.41 Uhr: WHO ruft wegen Ebola keinen Gesundheitsnotstand in Afrika aus +++

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen der Ebola-Krise im Kongo in Zentralafrika nicht einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Sie folgte damit den Empfehlungen eines eigens für diese Entscheidung zusammengerufenen Expertengremiums. "Wir sind optimistisch, dass dieser Ausbruch in absehbarer Zeit unter Kontrolle gebracht werden kann", sagte der Leiter des Notfallausschusses, der Züricher Spezialist für ansteckende Krankheiten, Robert Steffen, am Mittwochabend in Genf. 

Im Kongo haben sich seit Anfang August wahrscheinlich mehr als 200 Menschen mit dem gefährlichen und hoch ansteckendem Virus angesteckt. Rund 140 sind gestorben.

+++ 18.58 Uhr: Zweite Bombe in Schule in Kertsch gefunden +++

Nach dem Angriff auf eine Schule in Kertsch auf der Krim haben Sicherheitskräfte dort einen zweiten, nicht explodierten Sprengsatz gefunden. Die Bombe sei unschädlich gemacht worden, meldeten mehrere russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf eine Quelle in der Einsatzleitung. Durch Schüsse und die Explosion eines ersten Sprengsatzes sind in der Berufsschule 19 Menschen getötet und etwa 40 verletzt worden. Die Behörden gehen nicht von einem Terrorakt, sondern vom Amoklauf eines Schülers aus.

Die Ukraine betrachtet die Krim weiter als ihr Staatsgebiet, auch wenn Russland die Halbinsel 2014 annektiert hat. Präsident Petro Poroschenko sprach den Opfern sein Beileid aus. "Warum das für uns so wichtig ist? Weil das ukrainische Staatsbürger sind", sagte er in einem Statement auf Facebook. "Wenn ukrainische Staatsbürger umkommen, wo immer das auch geschieht, dann ist das eine Tragödie."

+++ 18.51 Uhr: Merkel: Brexit-Abkommen mit Großbritannien "für alle Seiten besser" +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat beim EU-Gipfel dafür geworben, die Gespräche mit Großbritannien über den Brexit fortzusetzen. "Wir wollen gute Beziehungen zu Großbritannien", sagte Merkel in Brüssel. Ihre Absicht sei es, "immer alles zu versuchen, eine Übereinkunft zu finden. Das wäre für alle Seiten besser."    

Großbritannien tritt Ende März aus der EU aus. Der Austrittsvertrag, der einen reibungslosen Brexit ermöglichen soll, ist weitgehend fertig. Probleme bereitet aber seit Monaten die künftige Grenze zwischen Irland und der britischen Provinz Nordirland

+++ 17.49 Uhr: DWD-Experte: Noch nie war es im Oktober so spät sommerlich +++

Ein goldener Oktober mit Sonne und blauem Himmel - das gibt es immer wieder. Noch nie aber seien so spät im Oktober noch so sommerliche Temperaturen verzeichnet worden wie in diesem Jahr, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. "In Waltrop-Abdinghof wurden vom 10. bis 16. Oktober sieben Tage mit mindestens 25 Grad gemessen", sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich. Für die Meteorologen sind 25 Grad das offizielle Maß für einen Sommertag. Die Messstation in Nordrhein-Westfalen war dabei kein Sonderfall für ungewöhnlich warme Tage in der Monatsmitte. 

Hitzewelle: Gut schlafen trotz der Hitze: Mit diesen Tipps klappt es

"Das ist ein Vorgriff auf das Klima in 30 oder 40 Jahren", sagte Friedrich über den derzeit sommerlichen Oktober. Aussagen über einen "wärmsten Oktober aller Zeiten" wären dennoch voreilig: In der kommenden Woche soll es nach DWD-Angaben deutlich kühler werden. Das dürfte sich dann auch auf die Wetterbilanz am Monatsende auswirken.

+++ 17.46 Uhr: Mordanklage nach gewaltsamem Tod von 16-Jähriger erhoben +++

Nach dem gewaltsamen Tod einer 16-Jährigen im niedersächsischen Barsinghausen hat die Staatsanwaltschaft Hannover Anklage gegen einen 24-Jährigen erhoben. Ihm werde Mord aus niedrigen Beweggründen vorgeworfen, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Die Leiche der Jugendlichen war Mitte Juni vor einer Grundschule in dem Ort westlich von Hannover entdeckt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten der mutmaßliche Täter und das Opfer sich erst am Tatabend am Bahnhof kennengelernt. Das Mädchen starb der Obduktion zufolge durch Schläge auf den Kopf. Hinweise auf ein Sexualdelikt gab es nicht. Der Mordverdächtige, der das Verbrechen bestreitet, sitzt in Untersuchungshaft.

+++ 17.44 Uhr: Mindestens 14 Tote bei Verkehrsunfall in Malawi +++

Bei einem Verkehrsunglück im ostafrikanischen Malawi sind mindestens 14 Menschen getötet worden. Ein Geländewagen sei in der Region Mchinji nahe der Grenze zu Sambia mit einem Lastwagen zusammengestoßen, sagte Polizeisprecher Lubrino Kaitano. Zwölf Menschen seien bei dem Unfall verletzt worden. Wie genau es zu dem Unglück am Dienstagabend kam, war zunächst unklar. Die Insassen des Geländewagens mit Ladefläche waren demnach auf dem Weg zurück von einer Beerdigung in der Hauptstadt Lilongwe. In Malawi und vielen anderen afrikanischen Ländern kommt es oft zu tödlichen Unfällen, unter anderem wegen schlechter Straßen und defekter Fahrzeuge.

+++ 17.28 Uhr: Bericht: Sicherheitsbehörden durchkreuzten großen IS-Terroranschlag in Deutschland +++

Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hat einem Medienbericht zufolge einen großen Anschlag in Deutschland geplant, der von Sicherheitsbehörden vereitelt wurde. Demnach hatte der IS 2016 den Auftrag erteilt, einen großen Anschlag in Deutschland durchzuführen, wie "Süddeutsche Zeitung", WDR und NDR berichten.

Laut dem Bericht sah der Plan offenbar vor, dass drei Zellen mit potenziellen Attentätern nach Deutschland geschleust werden sollten. Als eines der möglichen Ziele hatte die Terrororganisation womöglich bereits ein Musikfestival ausgesucht. "Wir haben sehr frühzeitig von den Anschlagsplanungen erfahren," zitiert die "Süddeutsche Zeitung" den Generalbundesanwalt Peter Frank. Die Faktenlage sei "sehr konkret und auch belastbar" gewesen. Die Planungen für den Anschlag wurden durch die Ermittlungen und den Zerfall des sogenannten "Islamischen Staates" durchkreuzt, heißt es in dem Bericht.

+++ 17.06 Uhr: Flugzeug mit Melania Trump an Bord muss wegen Defekts umdrehen +++

Ein Flugzeug mit der US-Präsidentengattin Melania Trump an Bord hat wegen eines technischen Defekts umdrehen müssen. Während des Fluges am Mittwoch von der Luftwaffenbasis Andrews bei Washington nach Philadelphia war Rauch in der Kabine aufgetreten, wie mitreisende Reporter berichteten. Die Regierungsmaschine flog daraufhin zum Startflughafen zurück.    

Es habe sich um einen "kleineren" technischen Defekt gehandelt, teilte eine Sprecherin der First Lady mit. Alle Insassen des Flugzeugs seien wohlbehalten zurückgekehrt. Nach Angaben von US-Medien hatten Reporter den Rauch in der Kabine bemerkt. Sie wurden daraufhin angewiesen, sich notfalls nasse Handtücher aufs Gesicht zu halten. Der Rauch löste sich demnach jedoch bereits während des Fluges auf.    

Die Ehefrau von Präsident Donald Trump wollte im rund 225 Kilometer nordöstlich von Washington gelegenen Philadelphia ein Krankenhaus besuchen. Das Hospital ist auf die Behandlung von Müttern mit Opioide-Sucht spezialisiert sowie auf die Therapie von Babys, die im Mutterleib ebenfalls von den Schmerzmitteln abhängig geworden sind.

+++ 16.41 Uhr: Pompeo: Washington erwägt Aufhebung von Sanktionen gegen Türkei +++

Nach der Freilassung eines US-Pastors aus türkischer Haft erwägen die USA laut Außenminister Mike Pompeo die Aufhebung von Sanktionen gegen die Türkei. Einige der US-Sanktionen gegen Ankara seien direkt mit dem Fall des Pastors Andrew Brunson verbunden, daher wäre es "logisch", diese nun aufzuheben, sagte Pompeo bei einem Zwischenstopp auf der Rückreise von einem Besuch in der Türkei. Der Geistliche Brunson war am Freitag nach zweijähriger Haft in der Türkei freigelassen worden, die türkischen Behörden hatten ihm Spionage und die Unterstützung einer Terrororganisation vorgeworfen.

+++ 16.32 Uhr: Fall Kashoggi: Türkei durchsucht Haus des saudischen Konsuls +++

Mit einem Tag Verspätung suchen die türkischen Behörden nun auch in der Residenz des Konsuls in Istanbul nach Spuren des vermissten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi. Ein Ermittlungsteam habe das Gebäude betreten, meldete die staatliche Nachrichtagentur Anadolu. 

Um die Durchsuchung hatte es zunächst Verwirrung gegeben. Außenminister Mevlüt Cavusoglu dementierte am Mittwoch Medienberichte, wonach die Residenz des Konsuls am Vortag durchsucht worden sei. Die Inspektion habe verschoben werden müssen, weil die Familie des Konsuls anwesend war. Der Konsul selbst war am Dienstag nach Saudi-Arabien gereist. Die Türkei habe ihn nicht zurückgeschickt, betonte Cavusoglu.

Schon am Montagabend hatten Ermittler das nahe der Residenz gelegene Konsulat neun Stunden lang durchsucht und dabei unter anderem DNA-Proben mitgenommen.

+++ 15.56 Uhr: UN-Syriengesandter de Mistura kündigt Rücktritt an +++

Der UN-Syriengesandte Staffan de Mistura hat seinen Rücktritt angekündigt. Er werde sein Amt "aus persönlichen Gründen" Ende November aufgeben, gab de Mistura im UN-Sicherheitsrat bekannt. Er verwies auf seine Zeit von "vier Jahren und vier Monaten" als UN-Gesandter für das Bürgerkriegsland.

+++ 15.40 Uhr: Oettinger: EU-Kommission will Italiens Haushalt zurückweisen +++

Der wegen hoher Schulden umstrittene Haushalt Italiens trifft auf Widerstand der EU-Kommission. Die Behörde werde den Entwurf offiziell zurückweisen, sagte der deutsche Kommissar Günther Oettinger nach einem Bericht des "Spiegel". "Es hat sich die Vermutung bestätigt, dass Italiens Haushaltsentwurf für 2019 mit den Verpflichtungen, die in der EU bestehen, so nicht vereinbar ist", sagte Oettinger. Der entsprechende Brief des zuständigen Wirtschafts- und Finanzkommissars Pierre Moscovici soll am Donnerstag oder Freitag in Rom eintreffen.

Der Schritt war erwartet worden, weil die neue Regierung aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega in Rom 2019 weit mehr Schulden aufnehmen möchte als mit der EU vereinbart. Das Haushaltsdefizit soll bei 2,4 Prozent liegen, während die Vorgängerregierung eine Grenze von 0,8 Prozent akzeptiert hatte.

+++ 15.29 Uhr: Bouffier: Geld für Diesel-Nachrüstung notfalls aus öffentlichem Topf +++

In der Debatte um die Finanzierung der Diesel-Nachrüstung hat Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) öffentliche Fördertöpfe ins Gespräch gebracht. "Wir haben auch die Möglichkeit, mit öffentlichen Mitteln zu helfen", sagte Bouffier im Wahlduell des Hessischen Rundfunks (hr) und bezog sich auf nicht abgerufene Mittel des Bundes zur Unterstützung der Elektromobilität. "Bevor der Dieselfahrer der Dumme ist, bin ich bereit, auch darüber zu diskutieren." Das vorab aufgezeichnete TV-Duell sollte am Mittwochabend um 20.15 Uhr im hr-Fernsehen gezeigt werden.

Im Diesel-Konzept der Bundesregierung sind Hardware-Nachrüstungen für Euro-5-Diesel neben Umtauschaktionen als Möglichkeit vorgesehen, um die Luft in Städten mit hoher Schadstoffbelastung zu verbessern. Bezahlen sollen dies die Autohersteller. Diese lehnen Hardware-Nachrüstungen aber ab. Der SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel sagte zu der Frage, ob kommunale Fahrzeuge mit der Hilfe von Steuergeld nachgerüstet werden sollten: "Es ist die einzige Chance, hier schnellstmöglich Fahrverbote zu verhindern, und deswegen ist es in der Tat eine Notmaßnahme."

+++ 15.21 Uhr: Ermittler: Opfer von Angriff auf Schule auf der Krim starben durch Schüsse +++

Die Opfer des Angriffs an einer Schule auf der ukrainischen Krim-Halbinsel sind nach neuesten Angaben der Ermittlungsbehörden erschossen worden. Erste Untersuchungen der Leichen hätten ergeben, dass die Opfer an Schussverletzungen gestorben seien, erklärte die russische Staatsanwaltschaft.     

Aufnahmen aus einer Überwachungskamera zeigten demnach, wie ein mit einem Gewehr bewaffneter junger Mann an der Berufsschule ankommt. Die Leiche des Täters sei mit Schussverletzungen aufgefunden worden. Zuvor hatten die Ermittler von einer Explosion an der Polytechnischen Schule der Hafenstadt Kertsch gesprochen. Die Staatsanwaltschaft gab die Zahl der Todesopfer mit 17 an. Krim-Regierungschef Sergej Aksjonow hatte zuvor von 18 Toten gesprochen.

+++ 15.03 Uhr: Bundesanwaltschaft: Terroristisches Motiv bei Geiselnehmer von Köln möglich +++

Der Geiselnehmer vom Kölner Hauptbahnhof könnte nach Ansicht der Bundesanwaltschaft aus terroristischen Motiven gehandelt haben. "Nach dem bisherigen Erkenntnisstand liegen zureichende Anhaltspunkte für einen radikal-islamistischen Hintergrund der Tat vor", teilte der Generalbundesanwalt in Karlsruhe mit. Er beruft sich dabei auf Zeugenangaben. Außerdem soll der 55 Jahre alte Syrer geäußert haben, dass er Mitglied der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) sei und und zu diesem nach Syrien ausreisen wolle. 

Der Mann hatte am Montag einen Brandanschlag auf ein Schnellrestaurant im Kölner Hauptbahnhof verübt und eine Frau als Geisel genommen. Die oberste deutsche Anklagebehörde will nun vor allem klären, ob er die Tat als IS-Mitglied begangen hat oder Kontakt zur Terrororganisation hatte. "Auch wird der Frage nachgegangen, ob bislang unbekannte Tatbeteiligte oder Hintermänner in die Tat eingebunden waren", teilte die Bundesanwaltschaft mit.

+++ 14.50 Uhr: Krim-Regierungschef nennt Schüler als Attentäter - wohl 18 Tote +++

Die Explosion in einer Berufsschule auf der Halbinsel Krim mit mehr als einem Dutzend Toten war nach Angaben des Krim-Regierungschefs die Tat eines Schülers. Der junge Mann sei im vierten Lehrjahr gewesen, sagte Krim-Chef Sergej Aksjonow in Kertsch der Agentur Tass zufolge. Der Schüler habe sich daraufhin erschossen. Seine Leiche wurde nach Aksjonows Angaben in der Bibliothek im zweiten Stock des Gebäudes gefunden.  

Bei der Explosion soll nach Angaben der Behörden eine Bombe hochgegangen sein, die mit Metallteilen gefüllt war. Aksjonow sprach am Nachmittag von 18 Toten und rund 50 Verletzten. Das Staatliche Ermittlungskomitee sprach jedoch von 17 Toten. Dabei soll es sich vor allem um Jugendliche handeln, die sich in der Kantine der Schule aufhielten. 

+++ 14.45 Uhr: Schüler kündigt Tötungsdelikte an - Großeinsatz in Heilbronn +++

Ein 16-Jähriger hat in Heilbronn mit der Tötung von Mitschülern gedroht und so einen stundenlangen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Der Junge hatte sich am Mittwoch - zwei Tage nach seiner Ankündigung - in der Realschule krankgemeldet, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Als der Rektor von einer Schülerin erfuhr, dass der Verdächtige ihr am Montag gesagt habe, dass er alle töten wolle, sich Waffen besorgen und Bomben bauen könne, rief er die Polizei. Daraufhin durchsuchten Ermittler die elterliche Wohnung des Schülers. Weil der Junge zunächst nicht gefunden werden konnte, wurde die Schule den Angaben zufolge am frühen Nachmittag geschlossen; die Schüler sollten nach Hause gehen. Polizisten nahmen den 16-Jährigen kurz darauf fest. Weitere Einzelheiten waren zunächst unklar.

+++ 13.55 Uhr: Hunderte Migranten mit falschen Pässen in Thessaloniki festgenommen +++

mmer mehr Migranten versuchen mit gefälschten Pässen von Griechenland hauptsächlich nach Deutschland zu fliegen. Allein im Flughafen der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki seien in den ersten acht Monaten des Jahres 850 Menschen mit falschen Pässen festgenommen worden. "Das sind 450 Prozent mehr als im ganzen Jahr davor", sagte Theodoros Tsairidis, Präsident der Gewerkschaft der Polizeibeamten der zweitgrößten griechischen Stadt, der staatlichen Nachrichtenagentur ANA MPA. 

Die Menschen hoffen, dass während der Tourismussaison ihre gefälschten Pässe nicht auffallen. Auch auf den Inseln werden fast täglich Migranten kurz vor dem Abflug nach Mitteleuropa gestoppt. In den Flughäfen von Santorini und Kos hatte die Polizei am Vortag zwölf Migranten gestoppt. Sie hatten für Flüge nach Deutschland, Belgien und Italien eingecheckt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. 

+++ 13.45 Uhr: Merkel: Großbritannien soll auch nach Brexit enger Partner bleiben +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht immer noch Chancen für einen geordneten Austritt Großbritanniens aus der EU in den kommenden sechs Monaten. Beide Seiten hätten sich aufeinander zubewegt, sagte Merkel am Mittwoch in einer Regierungserklärung zum EU-Gipfel im Bundestag. 90 Prozent seien geregelt. Es liege im Wesentlichen noch an der Frage, wie die Grenze zwischen Irland und Nordirland geregelt werden solle. "Die Tücke liegt da sehr im Detail." 

Zudem müssten auch die künftigen Beziehungen zu Großbritannien auf eine neue Grundlage gestellt werden. Sie wolle, dass Großbritannien auch nach dem Austritt ein enger und vertrauensvoller Partner der EU sei, sagte die Kanzlerin. Sie betonte, dass die Bundesregierung auf alle Möglichkeiten des Brexits vorbereitet sei, auch auf einen sogenannten harten Brexit ohne Abkommen. 

Am Abend beginnt ein EU-Gipfel in Brüssel mit Gesprächen über den Stand der Brexit-Verhandlungen.

+++ 13.44 Uhr: Nach Mallorca-Unwetter: Vermisster Junge tot geborgen +++

Ein nach der schweren Unwetterkatastrophe auf Mallorca vermisster Junge ist tot geborgen worden. Die Leiche sei unweit des besonders schlimm betroffenen Ortes Sant Llorenç des Cardassar entdeckt worden, berichtete die spanische Zeitung "El País" unter Berufung auf die Einsatzkräfte.

Hunderte Helfer hatten mehr als eine Woche unermüdlich unter anderem mit Spürhunden und Booten nach dem Achtjährigen gesucht. Die Familie sei bereits benachrichtigt worden, hieß es.

Damit ist die Zahl der Opfer der Sturzflut vom 9. Oktober auf 13 gestiegen, darunter drei Deutsche. Die Mutter des Jungen war in dem Hochwasser im Osten der Insel ebenfalls gestorben, die siebenjährige Schwester wurde von einem Deutschen gerettet.

+++ 13.31 Uhr: Iran: Drahtzieher des Anschlags in Ahwas getötet +++

Der Drahtzieher eines Anschlags auf eine iranische Militärparade ist nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) im Irak getötet worden. Abu Sahi, einer der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat, und vier weitere Terroristen seien in der irakischen Provinz Dijala von "Widerstandseinheiten" getötet worden, erklärten die IRGC über die Nachrichtenagentur ISNA. Die "Widerstandseinheiten" wurden nicht näher identifiziert. 

Bei dem Anschlag auf eine Militärparade in Ahwas im Nordwestiran waren im September 25 Menschen getötet worden, hauptsächlich IRGC-Soldaten, aber auch Zivilisten. Mehr als 60 Menschen wurden verletzt. Der iranische Geheimdienst nahm im Zusammenhang mit dem Anschlag 22 Mitglieder der Separatistengruppe Al-Ahwasieh fest, denen Teheran Nähe zum IS nachsagt. 

+++ 13.24 Uhr: Maas legt Reisepläne nach Saudi-Arabien zunächst auf Eis +++

Außenminister Heiko Maas (SPD) macht eine geplante Reise nach Saudi-Arabien vom weiteren Verlauf der Ermittlungen im Fall des verschwundenen Journalisten Jamal Khashoggi abhängig. Der Fall müsse unverzüglich und lückenlos aufgeklärt werden, sagte Maas in Berlin. Verantwortliche müssten zur Rechenschaft gezogen werden. "Die Vorwürfe, die im Raum stehen, die sind gravierend bis verstörend, muss man ja fast sagen", fügte Maas bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem tunesischen Kollegen Khemaies Jhinaoui hinzu.

Deutschland werde die Ermittlungen genau verfolgen. "Wir wollen wissen, was dort geschehen ist", betonte Maas. "Was meine Reisepläne angeht: Wir hatten das tatsächlich vorgesehen im Rahmen des Dialoges mit Saudi-Arabien. Das werden wir jetzt noch einmal abwarten. Es ist ein Statement der saudischen Seite angekündigt. Und das werden wir zum Anlass nehmen, auch nochmal zu entscheiden, ob eine Reise nach Saudi-Arabien zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll erscheint oder eben nicht."

+++ 13.20 Uhr: Organisation: Sexuelle Misshandlungen im Flüchtlingslager auf Lesbos +++

Mindestens 23 Menschen sind nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen in und rund um das Flüchtlingslager von Moria auf der griechischen Insel Lesbos in den ersten neun Monaten dieses Jahres sexuell misshandelt worden. Darunter seien auch minderjährige Kinder gewesen, teilte die humanitäre Organisation mit. Die Organisation habe die Opfer in einer Klinik außerhalb des Camps behandelt. Der Direktor des Flüchtlingslagers, Giannis Balbakakis, wies entsprechende Berichte als "Lüge" zurück. 

Balbakakis forderte die Organisation auf, den Behörden Beweise vorzulegen, wie die staatliche griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA berichtete. Zahlreiche Migranten versuchen sich nach Ansicht des Direktors mit falschen Angaben als Opfer zu präsentieren, damit sie zum Festland gebracht werden.

Im sogenannten Hotspot von Moria auf Lesbos harren zurzeit gut 7200 Migranten aus. Das Lager hat aber eine Aufnahmekapazität für nur 3100 Menschen.

+++ 13.16 Uhr: Russland vermutet Terroranschlag hinter Explosion auf der Krim +++

Russische Behörden schließen nach der Explosion in einer Berufsschule auf der Halbinsel Krim mit Toten und Verletzten einen Terroranschlag nicht aus. Dieser Verdacht werde geprüft, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. Präsident Wladimir Putin sei informiert worden.  

In ersten Berichten waren die örtlichen Behörden von einer Gasexplosion in der Stadt Kertsch ausgegangen. Später sprach das Nationale Anti-Terror-Komitee Russlands (NAK) aber von der Explosion eines unbekannten Sprengsatzes. Der örtliche Gasversorger auf der Krim teilte mit, die Berufsschule habe keinen Gasanschluss.

Die genaue Anzahl der Opfer stand zunächst nicht fest. "Nach vorläufigen Angaben sind 10 Menschen getötet worden, etwa 50 wurden verletzt", teilte die NAK-Pressestelle mit. Zunächst wurden 25 Verletzte in Krankenhäuser gebracht. 

Kertsch liegt ganz im Osten der ukrainischen Halbinsel Krim, die Russland sich 2014 einverleibt hat. Von dort führen eine Fährverbindung und seit diesem Jahr auch eine Brücke auf das russische Festland. Beim letzten großen Terroranschlag in Russland im April 2017 waren in der U-Bahn von St. Petersburg 14 Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden.

+++ 12.54 Uhr: Seehofer: Personaldebatte nutzt uns nicht +++

CSU-Chef Horst Seehofer hat die aufkeimende parteiinterne Debatte über seine politische Zukunft und einen möglichen Rücktritt als nicht hilfreich kritisiert. "Wir haben einen klaren Fahrplan beschlossen im Vorstand und an den halte ich mich strikt", sagte der Bundesinnenminister am Rande der Koalitions-Sondierungen im bayerischen Landtag der Deutschen Presse-Agentur und fügte hinzu: "Und alles andere nutzt uns nicht."

Nach der schweren CSU-Niederlage bei der bayerischen Landtagswahl hatten zu Wochenbeginn schon zwei CSU-Kreisverbände die Ablösung des 69-Jährigen an der Parteispitze gefordert. Der größte Bezirksverband Oberbayern verlangt einen Sonderparteitag noch in diesem Jahr. Sogar in der CSU-Landesgruppe in Berlin regte sich am Dienstag Unmut.

Seehofer hatte nach einer CSU-Vorstandssitzung am Montag eine Aufarbeitung der Wahlniederlage "in einer geordneten Form in einem geeigneten Gremium" angekündigt - aber erst nach Abschluss der Regierungsbildung in Bayern. Am Dienstag zeigte er sich dann offen für einen Parteitag und sagte, das sei "wohl das beste Instrument". Dies will er aber gemeinsam mit den CSU-Bezirksvorsitzenden klären.

+++ 12.48 Uhr: Sprengsatz für tödliche Exposion auf der Krim verantwortlich +++

Die Explosion auf der Krim mit mindestens zehn Toten ist durch einen Sprengsatz ausgelöst worden. "Ein nicht identifizierter Sprengsatz" sei für die Explosion in einer technischen Schule der Hafenstadt Kertsch verantwortlich, meldeten russische Nachrichtenagenturen unter Verweis auf eine Mitteilung der Anti-Terror-Behörde der Schwarzmeer-Halbinsel. Bei der Explosion wurden nach Angaben der Rettungskräfte dutzende weitere Menschen verletzt.     

+++ 12.33 Uhr: Mindestens zehn Tote bei Explosion in Schule auf der Krim +++

Bei einer Explosion in einer Schule auf der Krim sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Wie die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden bei der Explosion in der technischen Schule der Hafenstadt Kertsch etwa 70 weitere Menschen verletzt. Bei den Ermittlungen zur Ursache der Explosion würden derzeit alle Möglichkeiten in Betracht gezogen.

+++ 12.08 Uhr: Barley soll SPD-Spitzenkandidatin für Europawahl werden +++

Die bisherige Bundesjustizministerin Katarina Barley soll die SPD als Spitzenkandidatin in die Europawahl führen. Das Parteipräsidium habe sich einstimmig für Barley ausgesprochen, sagte SPD-Chefin Andrea Nahles in Berlin. Auf Listenplatz zwei soll der derzeitige Fraktionsvorsitzende der sozialistischen Fraktion im Europaparlament, Udo Bullmann, antreten.

+++ 12.02 Uhr: Tote und Verletzte bei Gasexplosion auf der Krim +++

Durch eine Gasexplosion in einer Berufsschule auf der Halbinsel Krim sind nach russischen Medienberichten mehrere Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden. Die Rede sei von bis zu zehn Todesopfern, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax eine nicht genannte Quelle in den Sicherheitsbehörden der Krim. Etwa 50 Menschen seien verletzt worden. Den Angaben nach ereignete sich die Explosion in der Stadt Kertsch am östlichen Ende der 2014 von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel. Zahlreiche Rettungssanitäter seien an der Berufsschule im Einsatz.

+++ 11.28 Uhr: Türkische Minister bitten um Geduld bei Aufklärung im Fall Khashoggi +++

Im Fall des in Istanbul verschwundenen Journalisten Jamal Khashoggi haben türkische Minister um Geduld bei der Aufklärung gebeten. "Jeder soll auf das Ergebnis der Ermittlung warten", sagte Innenminister Süleyman Soylu der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Staatsanwalt oder Polizei würden die Ergebnisse dann der ganzen Welt präsentieren. Er selbst habe "Gewissheit" über das Schicksal Khashoggis, sagte Soylu, müsse aber die Ergebnisse der Ermittlung abwarten.

Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte nach einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Mike Pompeo, er werde Medienberichte zum Verschwinden Khashoggis nicht kommentieren. Die Ermittlungen gingen weiter. Das Gespräch mit Pompeo sei positiv verlaufen. Man habe nicht nur über den Fall Khashoggi gesprochen, sondern auch über die Entwicklungen in der Region.

+++ 11.18 Uhr: Fund in Pompeji: Vesuv-Ausbruch womöglich später als gedacht +++

Der Vesuv ist womöglich später ausgebrochen als bisher gedacht und hätte damit auch Pompeji später verschüttet. Die Eruption des Vulkans bei Neapel könnte erst im Oktober 79 nach Christus passiert sein - und damit zwei Monate später als bisher angenommen. Darauf deuten Inschriften in der Ausgrabungsstätte Pompeji hin, die jetzt entdeckt wurden, erklärte Generaldirektor Massimo Osanna. Bisher hieß es, der Vulkan habe am 24. August unter anderem die Städte Pompeji und Herculaneum in Schutt und Asche gelegt. 

Jetzt wurde jedoch eine Kohle-Inschrift bei Grabungen an einem Haus entdeckt. Sie könnte von einem Bauarbeiter stammen und deutet auf das Datum 17. Oktober hin, wie Osanna auf Instagram berichtete. Die Eruption könnte dann eine Woche später geschehen sein, also am 24. Oktober, erklärte eine Sprecherin der Ausgrabungsstätte. 

+++ 11.15 Uhr: Ryanair-Chef O'Leary will 2021 oder 2022 aufhören +++

Der langjährige Ryanair-Chef Michael O'Leary denkt darüber nach, in wenigen Jahren aufzuhören. Sein Vertrag laufe bis zum nächsten Sommer, sagte der 57-Jährige in Berlin. Der Verwaltungsrat habe ihn gebeten, um weitere fünf Jahre zu verlängern. "Ich will keine weiteren fünf Jahre machen", sagte O'Leary. "Aber ich denke darüber nach, weitere zwei oder drei Jahre zu machen, damit wäre ich 2021 oder 2022 raus." O'Leary führt Ryanair seit 1993. In dieser Zeit wurde aus der defizitären irischen Airline die größte Billigfluggesellschaft Europas.

+++ 10.53 Uhr: Deutschland weltweit Spitze bei Innovationen +++

Deutschland ist weltweit die Nummer eins bei Innovationen  - und landet im jährlichen Ranking des Weltwirtschaftsforums auch daher in der Gesamtwertung auf Platz drei der wettbewerbsfähigsten Wirtschaften der Welt. Ganz vorn sehen die Autoren hier die USA, gefolgt von Singapur. Die Schweiz, jahrelang an der Spitze, kommt demnach nur auf Platz vier, weil die Autoren ihre Bewertungsmethoden änderten und neue Technologien stärker berücksichtigten.    

Bei der Innovationsfähigkeit - für das Weltwirtschaftsforum eine von zwölf Säulen der Wettbewerbsfähigkeit - geht es um die Entwicklung einer neuen Idee bis hin zu ihrer erfolgreichen Vermarktung. Hundert von hundert möglichen Punkten geben die Autoren Deutschland bei Patentanträgen, der Veröffentlichung wissenschaftlicher Studien und der Qualität der Forschung. Hohe Werte stehen auch bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung und der internationalen Zusammenarbeit bei Erfindungen.  

+++ 10.40 Uhr: "Jetset"-Mönch in Thailand wegen Vergewaltigung verurteilt +++

Ein in Thailand für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannter Ex-Mönch ist wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. Der 39-Jährige habe das 14-jährige Mädchen zwischen 2000 und 2001 vergewaltigt und geschwängert, sagten Gerichtsbeamte. 

Im August war der auch als "Jetset-Mönch" bezeichnete Mann unter anderem wegen Geldwäsche und Betrugs bereits zu zusammengerechnet 114 Jahren Haft verurteilt worden. Das thailändische Strafrecht erlaubt pro Schuldspruch aber lediglich eine maximale Haft von 20 Jahren, so dass er nun insgesamt 36 Jahre verbüßen soll.

Der Mönch war 2013 aus Thailand in die USA geflohen, um einem Haftbefehl zu entgehen, im Juli 2017 aber ausgeliefert worden. Bevor er Thailand verlassen hatte, sorgten Fotos und Videos für Schlagzeilen, auf denen der damalige Mönch mit einer Marken-Sonnenbrille sowie einer Tasche von Louis Vuitton in einem Privatjet zu sehen war. Der Kritik an seinem Lebensstil und an seinem ungewöhnlichem Reichtum folgte bald eine Serie von Anschuldigungen, darunter Betrug mit Spendengeldern. 2017 wurde er aus der Mönchsgemeinschaft ausgeschlossen. Sein Vermögen von 1,3 Millionen Dollar (etwa 1,1 Millionen Euro) ließ ein Gericht beschlagnahmen.  

+++ 10.15 Uhr: Kandidat für Parlamentswahl in Afghanistan durch Bombe getötet +++

Bei einem Bombenanschlag in Afghanistan ist - drei Tage vor der Parlamentswahl - ein Kandidat getötet worden. Die Verantwortung für das Attentat in Laschkar Gah, der Hauptstadt der südlichen Provinz Helmand, übernahmen die islamistischen Taliban-Kämpfer. Ein Sprecher des Provinzgouverneurs sagte, der Kandidat Dschabar Kahraman habe sich in seinem Wahlkampfbüro mit Unterstützern getroffen, als ein unter seinem Sofa platzierte Sprengsatz explodierte. Sieben Menschen wurden demnach verletzt und mehrere Verdächtige festgenommen.    

Die Zahl der vor den Parlaments- und Kommunalwahlen am Samstag getöteten Kandidaten stieg damit auf zehn. Die Taliban hatten die Kandidaten aufgefordert, sich aus dem Wahlkampf zurückzuziehen. Sie bezeichneten die anstehenden Wahlen als "böswillige amerikanische Verschwörung" und kündigten Angriffe auf Wahllokale und Teilnehmer an. 

+++ 9.55 Uhr: Bundespolizei beendet nächtliche Spritztour von 16-Jährigem in die Niederlande +++

Ein 16-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen hat sich das Auto seines Vaters für eine heimliche nächtliche Spritztour in die Niederlande "geborgt". Eine Streife der Bundespolizei stoppte den jungen Mann allerdings in Herzogenrath bei Aachen kurz nach der Rückkehr nach Deutschland, wie die Beamten in Sankt Augustin mitteilten. Den Beamten erschien der Fahrer demnach "etwas zu jung", daher entschlossen sie sich zu einer Kontrolle. Der Jugendliche räumte ein, das Auto ohne Wissen seiner Eltern genutzt zu haben. Sein Vater holte ihn ab. Dieser sei "wenig begeistert vom nächtlichen Ausflug seines Sohnemanns" gewesen, berichtete die Bundespolizei.

+++ 9.23 Uhr: CSU und Freie Wähler starten Sondierungen - Grüne am Nachmittag +++

Drei Tage nach der Landtagswahl in Bayern haben die ersten Sondierungsgespräche begonnen. Angeführt von den Parteichefs Horst Seehofer und Hubert Aiwanger suchen zunächst CSU und Freie Wähler nach Grundlagen für mögliche Koalitionsverhandlungen. "Jetzt lassen Sie uns erstmal anfangen", sagte Seehofer bei seiner Ankunft im Landtag in München. Für den Nachmittag sind Gespräche mit den Grünen geplant. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) betonte, er gehe "optimistisch in die Gespräche".

Wie in den vergangenen Tagen gab sich Aiwanger zuversichtlich, dass die beiden Parteien sich schnell einigen könnten. "Wir werden das schon hinkriegen", sagte er. Er arbeite seit Jahren darauf hin.

+++ 9.05 Uhr: Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof +++

Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zu der Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof an sich gezogen. Das sagte eine Sprecherin der Kölner Polizei. Die Ermittler gehen demnach einem Anfangsverdacht auf einen terroristischen Anschlag nach. Ein 55-jähriger Syrer hatte am Montag zunächst in einem Schnellrestaurant eine Explosion ausgelöst. Anschließend nahm er in einer Apotheke eine Frau als Geisel. 

Der Täter lebt laut Polizei seit März 2015 in Deutschland und ist seitdem unter anderem wegen Drogen-, Diebstahls- und Betrugsdelikten aufgefallen. Der anerkannte Flüchtling habe eine Aufenthaltserlaubnis bis Juni 2021. Nach Angaben der Ermittler leben auch der Bruder des Manns und sein Sohn in Deutschland. Seine Frau soll sich demnach aber noch in Syrien aufhalten.

+++ 8.35 Uhr: Bundeswehrhubschrauber in Afghanistan beschossen - Keine Soldaten verletzt +++

Im Norden Afghanistans sind Hubschrauber der Bundeswehr beschossen worden. Die Transporthubschrauber vom Typ CH-53 waren von Kundus nach Masar-i-Scharif unterwegs, wie die Bundeswehr mitteilte. Das Feuer sei von Soldaten an Bord erwidert worden. Die deutschen Soldaten blieben den Angaben zufolge unverletzt. Der Beschuss mit Handfeuerwaffen ereignete sich den Bundeswehrangaben zufolge am Dienstagvormittag. Die Formation habe ihren Flug fortgesetzt und den Flugplatz Masar-i-Scharif erreicht.    

Die Bundeswehr ist mit derzeit gut 1100 Soldaten im Rahmen der Nato-Ausbildungsmission "Resolute Support" am Hindukusch im Einsatz. Wegen der angespannten Sicherheitslage in Afghanistan hatte der Bundestag im März die Obergrenze für den Einsatz von 980 auf 1300 Soldaten erhöht.

+++ 6.50 Uhr: Gefangenenlager Guantanamo soll mindestens 25 Jahre offen bleiben +++

Das umstrittene US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba soll nach Militärangaben noch mindestens 25 Jahre lang betrieben werden. Das Lager solle mindestens über diesen Zeitraum verfügbar sein, sagte der zuständige Konteradmiral John Ring bei einem Besuch von Journalisten in Guantanamo.    

US-Präsident Donald Trump hatte Anfang des Jahres angekündigt, das von Menschen- und Bürgerrechtlern angeprangerte Gefangenenlager erhalten und neue Häftlinge dorthin schicken zu wollen. Ex-Präsident Barack Obama hatte vergeblich die Schließung des nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 eingerichteten Lagers auf Kuba angestrebt.

+++ 5.23 Uhr: Aus Gazastreifen abgefeuerte Rakete schlägt in Israel ein +++

Eine vom Gazastreifen aus abgefeuerte Rakete hat Schäden im Süden Israels angerichtet. Die Rakete sei am frühen Mittwochmorgen in der Stadt Beer Sheva eingeschlagen, erklärte die israelische Armee. "Wir werden israelische Zivilisten schützen", fügte die Armee hinzu - was auf eine militärische Reaktion schließen lässt.      Berichte über mögliche Verletzte gab es zunächst nicht. Zuletzt hatten die Spannungen zwischen Israel und Palästinensern wieder zugenommen.

+++ 5.10 Uhr: Grüne fordern Entgegenkommen der CSU bei Sondierungen +++

Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat vor den Sondierungsgesprächen in Bayern ein Entgegenkommen der CSU gefordert. "Wir wollen dem anti-europäischen Spaltungskurs eine positive, zuversichtliche Politik entgegensetzen", sagte Baerbock den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. "Dafür braucht es aber sehr grundlegende Änderungen. Bei der CSU, bei Herrn Söder."    

"Ohne die geht es für uns nicht", bekräftigte Baerbock. "Das war vor der Wahl klar und gilt mit diesem Ergebnis umso mehr." Die Grünen hatten bei der Landtagswahl in Bayern stark zugelegt und waren mit 17,5 Prozent zweitstärkste Kraft hinter der CSU geworden. Allerdings hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) klargemacht, dass er auf ein bürgerliches Bündnis mit den Freien Wählern setzt. Am Mittwoch wird die CSU Sondierungsgespräche zunächst mit den Freien Wählern und dann mit den Grünen führen.    

Auf die Frage, ob es noch eine Restchance für Schwarz-Grün in Bayern gebe, sagte Baerbock den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland: "Unsere Ansage war: Wir reden mit jedem über eine ökologische, gerechte und weltoffene Politik. Wir reden aber nicht über ein Weiter so! Das gilt auch jetzt." 

+++ 4.27 Uhr: G-7-Minister: Verantwortliche für Khashoggis Verschwinden zur Rechenschaft ziehen +++

Die Außenminister der G-7-Staaten haben gefordert, die Verantwortlichen für das Verschwinden des saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi zur Rechenschaft zu ziehen. In einer Erklärung Kanadas, das derzeit den Vorsitz der Gruppe der sieben wichtigsten Industrienationen führt, riefen die Außenminister Saudi-Arabien zu einer "gründlichen, glaubwürdigen, transparenten und zügigen Untersuchung" auf. Das Verschwinden des Regierungskritikers sei "sehr beunruhigend", heißt es in der Erklärung. "Diejenigen, die für sein Verschwinden Verantwortung tragen, müssen zur Rechenschaft gezogen werden."

+++ 4.05 Uhr: Hebammen sollen künftig an Hochschulen ausgebildet werden +++

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Geburtshilfe zu einem akademischen Beruf machen. "Die Anforderungen an Geburtshilfe steigen ständig", sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe zur Begründung. Statt wie bisher an Hebammenschulen ausgebildet zu werden, sollen Hebammen und Entbindungspfleger zukünftig in einem dualen Studium auf den Beruf vorbereitet werden. Duale Studiengänge verknüpfen Vorlesungen und Seminare an einer Hochschule mit praktischer Arbeit, Studierende erwerben am Ende des Studiums einen Bachelor-Abschluss. "Hebammen helfen beim Start ins Leben", sagte der Gesundheitsminister. "Dafür brauchen sie die bestmögliche Ausbildung - theoretisch und praktisch." Spahn setzt damit auch eine EU-Richtlinie um, nach der die Ausbildung für das Berufsfeld bis Anfang 2020 reformiert sein muss.

+++ 3.35 Uhr: USA loben Millionen-Kopfgeld auf Chef von mexikanischem Drogenkartell aus +++

Die USA haben ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar auf den Anführer eines mexikanischen Drogenkartells ausgelobt. Die Belohnung wird für Hinweise versprochen, die zur Ergreifung des 52-jährigen Nemesio Oseguera Cervantes führen können. US-Justizminister Jeff Sessions bezeichnete dessen Kartell Jalisco Nueva Generación als eine der "fünf gefährlichsten transnationalen kriminellen Organisationen der Welt".    

Das Kartell schmuggle Monat für Monat mindestens fünf Tonnen Kokain und fünf Tonnen Methamphetamin in die USA. Es "vergiftet und tötet Amerikaner im ganzen Land, stiehlt unseren Wohlstand und unsere Sicherheit", sagte Sessions.

+++ 3.14 Uhr: EU-Gipfel berät über Brexit - Bietet May neue Vorschläge? +++

Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen am Mittwoch (19.00) zum Auftakt des zweitägigen EU-Gipfels in Brüssel über die festgefahrenen Brexit-Verhandlungen beraten. Zunächst soll mit der britischen Premierministerin Theresa May der aktuelle Stand erörtert werden. Anschließend kommen die verbleibenden 27 EU-Spitzen zusammen und sollen von Brexit-Chefunterhändler Michel Barnier informiert werden. 

EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte zuletzt deutlich gemacht, dass er neue Vorschläge von May erwarte, um die derzeitige Blockade bei den Verhandlungen über den britischen EU-Austritt zu lösen. Der Stand der Gespräche gebe kaum Anlass zu Optimismus. Strittig ist vor allem die Frage, wie Schlagbäume und Kontrollen an der EU-Außengrenze in Irland vermieden werden können. 

+++ 2.53 Uhr: Zahl der Todesopfer durch Hurrikan "Michael" steigt auf mindestens 30 +++

In den USA ist die Zahl der Todesopfer durch den Hurrikan "Michael" auf mindestens 30 gestiegen. Allein im besonders betroffenen US-Bundesstaat Florida stieg die Opferzahl nach dem Fund von zwölf Leichnamen auf 20, wie Sheriff Tommy Ford am Dienstag örtlichen Medien sagte. In Georgia starb mindestens ein Mensch, in North Carolina gab es drei und in Virginia sechs Tote. Die Behörden befürchten, bei den Such- und Aufräumarbeiten noch weitere Tote zu bergen.     

"Michael" war am vergangenen Mittwoch als Hurrikan der zweithöchsten Stufe 4 in Florida auf die US-Küste getroffen und später über weitere Bundesstaaten gezogen. Der Wirbelsturm richtete schwere Verwüstungen an. Am Dienstag waren in Florida noch fast 137.000 Haushalte und Geschäfte ohne Strom.

+++ 2.13 Uhr: Deutscher Reisebus auf Schweizer Autobahn ausgebrannt +++

Ein deutscher Reisebus ist auf einer Autobahn in der Schweiz vollständig ausgebrannt. Die rund 20 Insassen blieben unverletzt, wie die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) unter Berufung auf die Polizei mitteilte. Den Angaben zufolge ereignete sich das Unglück östlich von St. Gallen. Als im Innern des Doppeldeckers Rauch festgestellt wurde, hielt der Fahrer auf dem Seitenstreifen an. Die Passagiere und der Fahrer konnten sich in Sicherheit bringen. Der Bus ging in Flammen auf.    

Am Sonntag war beim Unfall eines deutschen Reisebusses in der Schweiz eine 27-jährige Deutsche ums Leben gekommen. Mehrere Passagiere wurden verletzt. Der Bus war auf dem Weg von Köln ins italienische Assisi gewesen, als er mit voller Wucht gegen einen Pfeiler prallte.

+++ 1.44 Uhr: Südafrika: 36 schwangere Schülerinnen an einem Gymnasium +++

An einem Gymnasium im Nordosten Südafrikas sind 36 Schülerinnen schwanger. Die Mädchen an der Schule im Ort Vhembe seien zwischen 14 und 18 Jahre alt, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums der Provinz Limpopo, Neil Shikhwambana. "Es ist überraschend. Normalerweise sollte es in der Schule nicht so viele Schwangerschaften geben." Die Behörden untersuchten nun die Gründe dafür, erklärte er. Das Gymnasium in der Nähe der Stadt Thohoyandou habe gut 900 Schülerinnen und Schüler.

Schwangerschaften von Teenagern sind in Südafrika ein verbreitetes Phänomen, vor allem in ländlichen Gebieten wie Limpopo. Landesweit haben rund 15 Prozent aller Mädchen vor Vollendung des 19. Lebensjahres bereits ein oder mehrere Kinder, wie Zahlen der Statistik-Behörde zeigen. Experten machen dafür unter anderem mangelnde Kenntnis über Verhütungsmöglichkeiten, Armut und auch Fälle von sexuellem Missbrauch verantwortlich.

+++ 0.37 Uhr: Landtag statt Gericht: TV-Richter Hold im Parlament +++

TV-Richter Alexander Hold (56) wird künftig im bayerischen Landtag mit über die Geschicke des Freistaats richten. Als Abgeordneter der Freien Wähler - jener Partei, die als wahrscheinlichster Koalitionspartner für die CSU gilt - wird er fortan einen Platz im Parlament haben. Das geht aus den am Dienstagabend veröffentlichten Listen der gewählten Kandidaten hervor. Hold hatte am Sonntag mit 21,4 Prozent der Erststimmen den zweiten Platz in seinem Stimmkreis Kempten/Oberallgäu erzielt. 

Er ist als Sat.1-Fernsehrichter bundesweit bekanntgeworden.  Politik ist für ihn aber kein Neuland: Hold arbeitet schon als Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Stadtrat von Kempten. Bei der Bundespräsidentenwahl 2017 war der Jurist Kandidat der Freien Wähler.

+++ 0.15 Uhr: Hausarrest für migrantenfreundlichen Ex-Bürgermeister aufgehoben +++

Der migrantenfreundliche und mittlerweile suspendierte Bürgermeister eines italienischen Dorfs, Domenico "Mimmo" Lucano, soll nicht länger unter Hausarrest stehen. Er müsse aber seinen Wohn- und Wirkungsort, das süditalienische Riace, verlassen, entschied ein italienisches Berufungsgericht laut der Nachrichtenagentur Ansa. Lucano galt international als Symbol für Toleranz und hatte in seinem Dorf Hunderte Migranten aufgenommen. Anfang Oktober wurde er allerdings festgenommen: Ihm wird Begünstigung illegaler Einwanderung vorgeworfen.

Die Ermittler verdächtigen Lucano unter anderem, zusammen mit seiner Partnerin Scheinehen von Migranten mit Einwohnern organisiert zu haben. Die Ermittlungen dauern an. Zuvor hatte Lucano am Dienstag gesagt, er habe vor, ungeachtet von Entscheidungen der Regierung oder von Gerichten weiter Migranten in seinem Ort aufzunehmen.

vit / fs / DPA / AFP
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg