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News des Tages: Durchsuchungen bei Kontaktmann von Anis Amri

Zwölf wichtige syrische Rebellengruppen stoppen Gespräche über politische Lösung +++ Taliban peitschen 13 Menschen aus +++ Donald Trump giftet gegen Nordkorea und China +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

Bei dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt bei der Berliner Gedächtniskirche starben zwölf Menschen

Bei dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt bei der Berliner Gedächtniskirche starben zwölf Menschen

Die Nachrichten des Tages:

+++ 23.26 Uhr: Tesla verfehlt Absatzziele +++

Der Elektroautobauer Tesla hat seine ambitionierten Absatzziele im vergangenen Jahr nicht erreicht. Insgesamt seien rund 76.230 Wagen ausgeliefert worden, teilte das Unternehmen des schillernden Tech-Milliardärs Elon Musk mit. Noch im Oktober hatte die Firma bekräftigt, mindestens 80.000 Autos an die Kundschaft bringen zu wollen. Im Schlussquartal sank der Absatz verglichen mit dem Vorquartal von 24.500 auf etwa 22.200 Fahrzeuge. Die Umstellung auf eine neue Fahrassistenz-Hardware habe die Produktion zwischenzeitlich gebremst, begründete Tesla. 


+++ 22.33 Uhr: Türkisches Parlament verlängert Ausnahmezustand um drei Monate +++

Das türkische Parlament hat den Ausnahmezustand im Land erneut um drei Monate verlängert. Die Volksvertretung fällte den Entschluss unter dem Eindruck des Anschlags auf einen Istanbuler Nachtclub in der Silvesternacht mit 39 Todesopfern. Der Ausnahmezustand war nach dem gescheiterten Militärputsch vom 15. Juli verhängt worden und wäre eigentlich am 19. Januar ausgelaufen.

+++ 21.46 Uhr: Lebensmittelhändler in New Mexiko plakatiert gegen "Obama und andere Muslime" +++

In den USA sorgt ein Lebensmittelhänder im Bundesstaat New Mexico für Empörung, der vor seinem Laden Sprüche wie "Obama und andere Muslime sind hier nicht erwünscht" plakatiert. Der Laden in der Kleinstadt Mayhill ist bei den Bewohnern offenbar schon seit längerer Zeit wegen derartiger Vorgänge bekannt, die Geschichte wurde nun aber weithin publik, nachdem ein Durchreisender einen Fernsehsender auf die Sache aufmerksam machte. Der Ex-Angestellte Marlon McWilliams sagte dem Sender KOB, wenn Kunden gegen die Ansichten des Besitzers protestierten, würden sie vor die Tür gesetzt. Der Eigentümer des Ladens greife mit seinen Sprüchen Obama und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens an. Schilder wie "Muslime nicht erwünscht" würden sogar an die Kunden verkauft. Ein weiteres Schild habe in großen Buchstaben die Aufschrift getragen "Tötet Obama", in kleinen Buchstaben den Zusatz "care" - ein Hinweis auf die in Republikaner-Kreisen verhasste Gesundheitsreform, die nach dem scheidenden Präsidenten gemeinhin Obamacare genannt wird.

+++ 20.44 Uhr Durchsuchungen bei Kontaktmann des mutmaßlichen Attentäters Anis Amri +++

Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag in einem Berliner Flüchtlingsheim die Unterkunft eines Kontaktmanns des mutmaßlichen Attentäters vom Berliner Weihnachtsmarkt durchsuchen lassen. Es bestehe der Verdacht, dass der 26-jährige tunesische Staatsangehörige "von den Anschlagsplänen wusste und möglicherweise Anis Amri geholfen hat", erklärte die Behörde in Karlsruhe.

+++ 20.08 Uhr: Explosionsgefahr in Lübeck - Straße zeitweise gesperrt +++

Die Lübecker Innenstadt ist möglicherweise knapp einer gefährlichen Gasexplosion entgangen. In einer Werkstatt seien am Mittag vier geöffnete Propangasflaschen, in dem Obergeschoss ausgekipptes Benzin und eine brennende Kerze entdeckt worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Vermieter habe das bei einer Begehung entdeckt, die Kerze gelöscht und die Polizei alarmiert. Am Nachmittag hätten der alarmierte Kampfmittelräumdienst und die Feuerwehr Entwarnung gegeben.

+++ 19.16 Uhr: Rund 100 Meter hohes Windrad umgestürzt +++

Südlich von Hamburg ist ein rund 100 Meter hohes Windrad umgestürzt. Die Anlage in Neu Wulmstorf sei am Dienstagmorgen umgeknickt, sagte ein Polizeisprecher. "Ein Fußgänger hat das Umfallen beobachtet und die Feuerwehr verständigt." Verletzt wurde niemand. Nun wird geprüft, warum die Bolzen der Rohrverschraubung in etwa 20 Metern Höhe rissen.

Die Anlage auf dem Gelände einer früheren Deponie für Hausmüll wird von der Stadtreinigung Hamburg betrieben. "Das ist wohl ein Totalschaden", hieß es von dort. Das Windrad hatte nach Angaben eines Sprechers der Stadtreinigung eine Gesamthöhe von 94 Metern. Die Freiwillige Feuerwehr Neu Wulmstorf sicherte den Bereich, berichteten das "Stader Tageblatt" und der NDR.

+++ 19.00 Uhr: Beobachtungsstelle: Mindestens 25 Tote bei Luftangriff in Syrien +++

Bei einem Luftangriff auf die radikalislamische syrische Rebellengruppe Fateh al-Scham sind nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation mindestens 25 Menschen getötet worden. Unter den Toten seien auch Führungsmitglieder der Gruppe, die früher mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündet war, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag.

Der Luftangriff habe sich in der nordwestsyrischen Provinz Idlib ereignet. Wer den Angriff geflogen habe, sei unklar, teilte die oppositionsnahe Beobachtungsstelle mit. In der Vergangenheit hatten sowohl die US-geführte Koalition als auch Russland die radikalislamische Gruppierung aus der Luft angegriffen. Die Angaben der Beobachtungsstelle ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

+++ 18.08 Uhr: Guterres: Ich kann keine Wunder vollbringen +++

Der neue UN-Generalsekretär António Guterres hat vor zu hohen Erwartungen an seine Amtsführung gewarnt. "Ich kann keine Wunder vollbringen", sagte der ehemalige portugiesische Ministerpräsident am Dienstag im Foyer des UN-Hauptsitzes in New York vor mehreren hundert UN-Mitarbeitern. Seine Wahl ins Amt des UN-Generalsekretärs habe "viele Erwartungen" geweckt. "Wir müssen in der Lage sein, unsere Schwächen und Misserfolge anzuerkennen."

Guterres wandte sich aus Anlass seines ersten offiziellen Arbeitstages in dem Amt des Generalsekretärs an die UN-Mitarbeiter. Er forderte sie auf, sich kollektiv dafür einzusetzen, die Weltorganisation zu "reformieren" und zu "verbessern". Die UNO müsse sich vom "Joch der Bürokratie befreien", fügte Guterres hinzu.


+++ 17.34 Uhr: Weihnachtsbäume in Zoos verfüttert - Spielzeug für Elefanten +++

Übrig gebliebene Weihnachtsbäume werden derzeit an Tiere in Zoos verfüttert - oder zu Spielzeug umfunktioniert. "Wegen der Stämme und Nadeln braucht man sich keine Sorgen machen", sagte ein Sprecher des Zoologisch-Botanischen Gartens in Stuttgart. Esel, Ziegen oder Damhirsche fressen die Tannenbäume demnach durchaus. "Für Elefanten ist ein Tannenbaum kein echter Leckerbissen", räumte der Sprecher aber ein. Ähnlich wie die Menschenaffen spielten die Dickhäuter eher damit. "Das ist eine Beschäftigungsmöglichkeit."

Das war auch im Berliner Zoo zu beobachten. Tierpfleger hatten für die sechs Weibchen jeweils einen Tannenbaum in das Außengehege gelegt. Mit dabei war auch die vierjährige Anchali, die wie ihre Artgenossen bereits das über 26 Jahre alte Ritual des Zoos kannte. Die Bäume stammen von Großhändlern, die die ungespritzten Tannen nicht verkauft haben. Private Spenden nimmt der Zoo in Berlin nicht an, da sich die Elefanten an Dekorationsresten verletzen können. Auch im Stuttgarter Zoo werden unbehandelte Bäume verwendet, die Verkäufer übrig haben.

+++ 16.31 Uhr: 75-Jährige wird Treppe herunter geschubst und bestohlen +++

Eine 75 Jahre alte Frau ist an einem S-Bahnhof in Hamburg eine Treppe hinab geschubst und anschließend beklaut worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte das Opfer gerade den Bahnsteig verlassen, als die Täter zu schlugen. Sie fiel auf ihr Gesäß, anschließend entriss ihr einer der beiden Männer die Handtasche. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Angaben zu den flüchtigen Tätern machen können.

+++ 16.27 Uhr: Fünf Tote bei schweren Winterstürmen in den USA +++

Im Süden der Vereinigten Staaten haben schwere Winterstürme Verwüstungen und Überflutungen ausgelöst. Fünf Menschen seien bereits gestorben, teilten die Behörden mit. In Florida ertrank ein Mann, als er versuchte, sich aus seinem in den Fluten versinkenden Auto zu retten. In Alabama wurden am Montagabend vier Menschen von einem Baum erschlagen, der auf ihr Haus fiel. Die Stürme mit heftigen Windböen und starkem Regen betrafen vor allem die Staaten Louisiana, Mississippi und Alabama. Insgesamt wurden von den Wetterdiensten zwölf Tornados gemessen.

+++ 15.51 Uhr: Prozess um Oben-ohne-Fotos von Herzogin Kate verschoben +++

Im Fall der Veröffentlichung von Oben-ohne-Fotos von Herzogin Kate ist ein Prozess gegen sechs französische Medienverantwortliche und Fotografen vertagt worden. Das Gericht in Nanterre bei Paris verschob die Verhandlung auf den 2. Mai. Nach Angaben eines Anwalts war einer der Verteidiger kurzfristig ausgetauscht worden, dem nun genug Zeit zur Vorbereitung eingeräumt werden soll.

Das französische Magazin "Closer" hatte im September 2012 Bilder veröffentlicht, die die Frau des britischen Prinzen William beim Sonnenbaden oben ohne auf dem Balkon eines Privatanwesens in der Provence zeigen. Das Ehepaar war dort im Urlaub, die Fotos wurden per Teleobjektiv aufgenommen. Kate und William hatten Strafanzeige wegen Verletzung ihrer Privatsphäre gestellt.

+++ 15.46 Uhr: Schockierende Fotos: Migrant an Grenze zu Ceuta in Koffer entdeckt +++

Die spanische Polizei hat schockierende Fotos von einem jungen Migranten veröffentlicht, der in einen Koffer gepresst in die EU gelangen wollte. Sicherheitsbeamte hatten vor wenigen Tagen an der Grenze zur spanischen Exklave Ceuta eine Marokkanerin angehalten, weil sie sich merkwürdig und ängstlich verhielt. Als die Polizisten das Gepäck der 22-Jährigen durchsuchten, bot sich ihnen ein grausiges Bild: Eingezwängt in dem Koffer fanden sie einen 19-Jährigen aus Gabun in Zentralafrika, der bereits unter schwerer Atemnot litt. 

Der Migrant wurde noch vor Ort ärztlich behandelt. Die Frau wurde nach Angaben aus Justizkreisen festgenommen.

Immer wieder versuchen Afrikaner, in die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla und somit in die Europäische Union zu gelangen. In den vergangenen Monaten hatten Hunderte von ihnen mehrmals versucht, den doppelten Zaun, der Ceuta von Marokko trennt, zu stürmen. Der Zaun ist acht Kilometer lang und sechs Meter hoch.

+++ 14.38 Uhr: Streit in Düsseldorfer Lokal eskaliert - Mindestens ein Mann angeschossen +++

Bei einem heftigen Streit in einem Düsseldorfer Restaurant ist mindestens ein Mann durch einen einen Schuss schwer verletzt worden. An der Auseinandersetzung in und vor dem Lokal waren am Montagabend mehrere Männer beteiligt, wie die Polizei mitteilte. Demnach wurde in dem Restaurant mindestens ein Schuss abgegeben, zwei weitere Schüsse fielen anschließend auf der Straße.

Laut Polizei suchten alle Beteiligten nach der Auseinandersetzung das Weite. Den Ermittlern zufolge könnten neben einem 30-Jährigen, der einen Schussverletzung am Oberkörper davontrug, noch weitere Männer verletzt worden sein.

Nach ersten Erkenntnissen war womöglich ein Beziehungsstreit Grund für die Auseinandersetzung. Die Polizei ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Der Verletzte befindet sich nicht in Lebensgefahr.

+++ 13.21 Uhr: Agentur: Nach Anschlag in Istanbul zwei Ausländer am Flughafen festgenommen +++

Im Zusammenhang mit dem Anschlag auf einen Nachtclub in Istanbul sind am Flughafen der Stadt zwei Ausländer festgenommen worden. Die beiden Verdächtigen seien am Eingang des Abflugterminals des Atatürk-Flughafens festgenommen worden, meldete die Nachrichtenagentur Dogan am Dienstag, ohne Angaben zur Nationalität der beiden zu machen. Bei dem Anschlag auf den Nachtclub "Reina" waren in der Silvesternacht 39 Menschen getötet und 69 weitere verletzt worden.

+++ 12.35 Uhr: Vier Fünftel halten Vorgehen von Polizei in Kölner Silvesternacht für angemessen +++

Das Vorgehen der Kölner Polizei in der zurückliegenden Silvesternacht stößt bei einer großen Mehrheit der Deutschen auf Zustimmung. In einer Umfrage des Institus Forsa für den Sender RTL schätzten mit 79 Prozent knapp vier Fünftel der Befragten den Einsatz der Polizei in der Domstadt als angemessen ein. Gegenteiliger Meinung waren demnach lediglich 13 Prozent.
Für die repräsentative Erhebung hatte Forsa am Montag 504 Menschen befragt. Die Polizei hatte in der Nacht zum 1. Januar in Köln unter anderem hunderte vorwiegend aus Nordafrika stammende Männer gestoppt, die nach Einschätzung der Einsatzkräfte aggressiv aufgetreten waren. Es sei mit Übergriffen wie in der vorangegangen Silvesternacht zu rechnen gewesen, hieß es zur Begründung. An dem Einsatz hatte sich eine Debatte darüber entzündet, ob das Vorgehen überzogen oder womöglich rassistisch war.

+++ 12 Uhr: Ostseeküste droht in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag eine Sturmflut +++

Der deutschen Ostseeküste droht in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag eine Sturmflut. Nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) werden Wasserstände von 1,20 bis 1,50 Meter über Normal erwartet. Es sei aber auch nicht auszuschließen, dass es zu Wasserständen über 1,50 Meter kommen könne, sagte Ines Perlet vom BSH am Dienstag. Dies würde einer schweren Sturmflut entsprechen. Ursache sei der derzeit generell hohe Füllungsgrad der Ostsee von etwa 30 bis 40 Zentimeter über Normal.

Bei einer anhaltenden Südwest-/Westwetterlage in den vergangenen Tagen sei viel Wasser aus der Nordsee bis in die zentrale Ostsee gedrückt worden. Ein von Skandinavien über die zentrale Ostsee nach Russland ziehendes Tief schiebe von der zentralen Ostsee den Wasserberg an die südliche Ostseeküste. Der Sturm selbst halte sich mit Windstärken um 7, maximal 8 in Grenzen.

+++ 10.45 Uhr: 77-jähriger Häftling erschlägt Zellengenossen offenbar mit Toaster +++

In einem australischen Senioren-Gefängnis unweit von Sydney hat ein 77-jähriger Insasse einen Mithäftling mutmaßlich mit einem Sandwich-Toaster erschlagen. Alarmiert durch Lärm aus einer Zelle ging ein Wärter am späten Montagabend zu den beiden Männern und fand einen von ihnen verletzt vor, wie eine Sprecherin der Strafvollzugsbehörden im Staat New South Wales mitteilte. Das 71-jährige Opfer erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Über einen möglichen Streit zwischen den Zellengenossen war den Strafvollzugsbehörden nichts bekannt. Der mutmaßliche Angreifer wurde 2008 wegen des brutalen Mordes an seiner Frau und seinen beiden Enkeln bereits zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Er soll auch versucht haben, seine Tochter mit einer Axt zu töten. Am Mittwoch muss er sich vor Gericht verantworten.

+++ 9.50 Uhr: Zwei Bewohner nach Brand in Wohnheim vermisst +++

Nach einem Brand in einem Wohnheim für sozial Benachteiligte im thüringischen Apolda werden zwei Bewohner vermisst.
Es sei noch unklar, ob sich die beiden beim Brandausbruch in dem Gebäude befunden hätten, erklärte die Polizei in Jena.
Ein Sprecher sagte, es sei durchaus möglich, dass sie den Brand nicht überlebt hätten.

Das Feuer brach am Montagabend in dem Heim aus, in dem ehemals obdachlose Menschen leben. Fünf Bewohner wurden verletzt, eine 23-Jährige wurde mit schweren Verbrennungen per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Vier Bewohner des Heims erlitten Rauchvergiftungen.

+++ 9.20 Uhr: Drei Kinder in Viersen durch Böller verletzt +++

Beim Hantieren mit einem Silvesterböller haben sich drei Kinder in Viersen in Nordrhein-Westfalen verletzt, eines von ihnen schwer. Auf einem Spielplatz zündeten sie am Montag einen Knaller, den sie zuvor auf der Straße gefunden hatten, wie die Polizei mitteilte. Der Böller, der eine viel zu kurze Lunte hatte, explodierte in der Hand eines Zehnjährigen. Der Junge wurde mit schweren Handverletzungen in eine Klinik eingeliefert.

Die beiden anderen Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren erlitten leichtere Verletzungen im Gesicht und an den Händen. Sie wurden ambulant in einer Klinik behandelt.

+++ 8.01 Uhr: Taliban peitschen 13 Menschen in Afghanistan aus +++

Die radikalislamischen Taliban haben in der ostafghanischen Provinz Gasni nach eigenen Angaben sechs Männer mit je 25 bis 39 Peitschenhieben für Verbrechen bestraft. Fünf der Männer seien Diebe gewesen, einer sei beim Sex außerhalb der Ehe erwischt worden, heißt es in einer in der Nacht zum Dienstag veröffentlichten Stellungnahme. Lokale Behörden bestätigten den Bericht. Die afghanische Nachrichtenagentur Pajhwok veröffentlichte außerdem eine Sammlung ähnlicher Vorfälle mit mindestens sieben weiteren Opfern. Taliban haben demnach in Gasni in den vergangenen zwei Wochen unter anderem ein "unerlaubtes" Liebespaar verprügelt und ein anderes ausgepeitscht. Berichte über eine Rückkehr der archaischen Bestrafungsmethoden mehren sich seit Monaten. Sie steinigen, erschießen oder peitschen Menschen aus. 

+++ 7.30 Uhr: Mehr Asylanträge in Deutschland als in übrigen 27 EU-Staaten zusammen +++

In Deutschland sind in den ersten drei Quartalen 2016 einem Bericht zufolge mehr Asylanträge gestellt und bearbeitet worden als in den übrigen 27 EU-Staaten zusammen. In der gesamten EU gab es rund 756.000 erstinstanzliche Entscheidungen über Asylanträge, davon rund 420.000 in Deutschland, wie die Zeitung "Die Welt" in ihrer Dienstagausgabe unter Berufung auf Zahlen der europäischen EU-Statistikbehörde Eurostat berichtete. 

Demnach wurden bis Ende September 2016 in der EU insgesamt 988.000 Asylanträge gestellt. Davon entfielen laut Eurostat mehr als 60 Prozent auf Deutschland. Den zweiten Platz nimmt dem Bericht zufolge Italien ein, wo 85.000 Anträge gestellt und 68.000 Entscheidungen getroffen wurden, gefolgt von Frankreich. In Griechenland gab es Eurostat zufolge hingegen in den ersten drei Quartalen 2016 nur 7600 Asylentscheidungen.

+++ 6.30 Uhr: Militärhubschrauber in Venezuela verschollen +++

In Venezuela wird ein Militärhubschrauber mit 13 Insassen vermisst. Der Kontakt mit der Maschine vom Typ MI-17 brach bei einem Flug bereits am Freitag ab, wie das venezolanische Verteidigungsministerium mitteilte. Der Helikopter war von Puerto Ayacucho im südvenezolanischen Bundesstaat Amazonas gestartet.

Ziel war der 370 Kilometer entfernte Ort Puerto Esmeraldas. Nach rund 70 Kilometer Flug sei die Verbindung abgebrochen. Die schlechte Wetterlage habe die Suche nach der Maschine bislang erschwert. Venezuela hatte vor zehn Jahren einige MI-17-Hubschraubern von Russland gekauft. Seitdem gab es mit diesen Hubschraubern mindestens fünf Unfälle.

Syrien: Kämpfer der "Freien Syrischen Armee": Sie sind eine der Rebellengruppen die sämtliche Friedenverhandlungen abbrechen

Kämpfer der "Freien Syrischen Armee": Sie sind eine der Rebellengruppen die sämtliche Friedenverhandlungen abbrechen


+++ 5.05 Uhr: Syrische Rebellen stoppen Verhandlungen über politische Lösung +++

Die Hoffnung auf eine politische Lösung im syrischen Bürgerkrieg schwindet wieder einmal: Zwölf wichtige syrische Rebellengruppen erklärten, wegen Verstöße gegen die Waffenruhe sämtliche Gespräche über geplante Friedensverhandlungen in der kasachischen Hauptstadt Astana einzufrieren. Syriens Regime und seine Verbündeten hätten die Feuerpause trotz anderslautender Garantien immer wieder gebrochen, hieß es in einer am späten Montagabend veröffentlichten Erklärung der "Freien Syrischen Armee" (FSA). Die Milizen hätten sich hingegen an die landesweite Feuerpause gehalten, behaupten zumindest sie selbst.

+++ 4.25 Uhr: Trump sieht in Nordkoreas Atomwaffenprogramm keine Gefahr für USA +++

Der künftige US-Präsident Donald Trump sieht im nordkoreanischen Atomprogramm keine Gefahr für sein Land. Er schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter: "Nordkorea hat gerade verkündet, die Endphase der Entwicklung einer Atomwaffe erreicht zu haben, die Teile der USA erreichen kann. Das wird nicht passieren!" Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte in seiner Neujahrsansprache am Sonntag gesagt, in naher Zukunft eine atomar bestückbare Interkontinentalrakete testen zu lassen. 

Wann genau der Versuch erfolgen soll, blieb unklar. Nordkorea ist wegen seines Atom- und Raketenprogramms international isoliert. 

Trump kritisierte darüber hinaus China. Das Land habe große Beträge an Geld und Vermögen von den USA durch einen "komplett einseitigen Handel erworben, aber will uns bei Nordkorea nicht helfen. Nett!"

ivi / AFP / DPA