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News des Tages: Tengelmann-Chef Haub seit Samstag in Skigebiet vermisst

Bemessung der Grundsteuer ist verfassungswidrig +++ Tochter von Ex-Doppelagent Skripal hat Krankenhaus verlassen +++ Streiks führen zu Flugausfällen in Köln, München, Frankfurt und anderen Städten +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub (Archivbild vom Juli 2013) ist von einer Skitour am Matterhorn nicht zurückgekehrt

Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub (Archivbild vom Juli 2013) ist von einer Skitour am Matterhorn nicht zurückgekehrt

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Tengelmann-Chef Haub nach Skitour vermisst (21.27 Uhr)
  • Womöglich neun Millionen Euro für scheidenden Deutsche-Bank-Chef Cryan (17.16 Uhr)
  • Bundeswehrhubschrauber kracht gegen Tower - ein Mann stirbt (15.05 Uhr)
  • Bemessung der Grundsteuer ist verfassungswidrig (14.12 Uhr)
  • Julia Skripal wurde offenbar aus Krankenhaus entlassen (9.46 Uhr)​

Die Nachrichten des Tages im  -Newsticker.

+++ 23.34 Uhr: Brasilien: Mindestens 20 Tote bei Gefängnis-Ausbruch +++

Bei einem versuchten Gefängnisausbruch im Norden von Brasilien sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Eine "extrem schwer bewaffnete Gruppe" habe den Ausbruchsversuch unterstützt, teilten die Sicherheitsbehörden des Bundesstaates Para mit. Zu den Toten sei es bei Zusammenstößen mit der Polizei gekommen.

+++ 21.59 Uhr: Tourist stirbt im Schiefen Turm von Pisa +++

Ein japanischer Tourist ist im berühmten Schiefen Turm von Pisa gestorben. Der 63-Jährige habe sich im vierten Stock des Bauwerks aufgehalten, als er sich plötzlich unwohl fühlte und auf der Stelle starb, teilte die Feuerwehr der italienischen Stadt mit. Die Rettungskräfte hätten vergeblich versucht, den Mann wiederzubeleben.

Die Todesursache war zunächst unklar. Möglicherweise sei das Treppensteigen ein Faktor gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Schiefe Turm lockt jedes Jahr unzählige Touristen nach Pisa. Nach dem tödlichen Zwischenfall wurde das Wahrzeichen der Stadt für Besucher geschlossen. 

+++ 21.27 Uhr: Tengelmann-Chef Haub in Skigebiet vermisst +++

Der geschäftsführende Gesellschafter der Tengelmann-Gruppe, Karl-Erivan Haub, wird seit Samstag in einem Skigebiet an der schweizerisch-italienschen Grenze vermisst. Das bestätigte eine Tengelmann-Sprecherin am Abend auf Anfrage. "Die Suche läuft auf Hochtouren, wir tun alles, um ihn zu finden", sagte sie.

Die von der Familie angeblich ausgesetzte Belohnung konnte die Sprecherin zunächst nicht bestätigen. Haub war den Angaben zufolge als Skitourengeher unterwegs. Nach Angaben der Schweizer Zeitung "Blick" hat seine Familie die Polizei alarmiert, als Karl-Erivan Haub nicht zu einer Verabredung in seinem Hotel in Zermatt erschienen sei. Zum Tengelmann-Konzern gehören Deutschlands größter Textildiscounter Kik und die Baumarktkette Obi - lange Zeit war das Unternehmen auch im Lebensmittelhandel ein ernstzunehmender Wettbewerber.  

+++ 21.09 Uhr: Facebook: Mark Zuckerberg stellt sich US-Senat +++

Im -Datenskandal hat sich Gründer und Chef Mark Zuckerberg seiner ersten Anhörung im US-Senat gestellt. Zuckerberg, der für den Auftritt Anzug und Krawatte statt des üblichen grauen T-Shirts und Jeans trug, wurde im Kongress in Washington von Dutzenden Fotografen empfangen. Wie bereits aus seiner vorab veröffentlichten Stellungnahme für die Anhörung hervorging, räumte der 33-jährige Konzernchef Fehler ein und sicherte mehr Datenschutz zu.

+++ 20.34 Uhr: VW: Osterloh-Vertrauter soll Personalvorstand werden +++

Ein enger Vertrauter von Betriebsratschef Bernd Osterloh soll im Zuge des geplanten Umbaus beim Autobauer Volkswagen neuer Personalvorstand werden. Den Posten übernehmen soll Gunnar Kilian, aktuell Generalsekretär des -Konzernbetriebsrates, wie die Deutsche Presse-Agentur am Abend aus Kreisen des Aufsichtsrats erfuhr. Kilian soll den bisherigen Personalvorstand Karlheinz Blessing ablösen. Das hatte zuvor der "Spiegel" berichtet, über die geplante Ablösung Blessings auch das "Handelsblatt".

Kilian ist seit Jahren der engste Vertraute des einflussreichen VW-Betriebsratschefs Osterloh, der auch im Aufsichtsrat sitzt. Blessing ist erst seit Anfang 2016 im Amt.

+++ 20.33 Uhr: Frankreich: Macron erwägt Angriffe auf syrische Chemie-Anlagen +++

Nach der vermuteten Giftgasattacke in Syrien sind nach Worten des französischen Präsidenten Emmanuel Macron Angriffe auf "chemische Kapazitäten" des Regimes möglich. Frankreich tausche sich mit Partnern aus, vor allem mit den USA und mit Großbritannien: "Wir werden unsere Entscheidung in den kommenden Tagen mitteilen", sagte Macron in Paris.

+++ 20.30 Uhr: Kenia: Mindestens 17 Tote bei Busunglück +++

Bei einem schweren Busunfall im Südwesten Kenias sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus stürzte in einen Fluss, als der Fahrer versuchte, einem entgegenkommenden Fahrzeug auszuweichen, wie die Polizei mitteilte. Mehr als 40 Menschen mussten demnach ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Bus war auf dem Weg vom Bezirk Homa Bay im Westen in die Hauptstadt Nairobi.

Ursache des Unglücks war offenbar ein menschlicher Fehler: Der Kontrolleur, der den Verkehr auf einer Brücke regelte, gab ein falsches Zeichen, wie die Polizei weiter mitteilte. Daraufhin kam ein Fahrzeug dem Bus direkt auf der Brücke entgegen. Beim Versuch, einem Zusammenstoß auszuweichen, verlor der Busfahrer dann die Kontrolle über sein Fahrzeug.

+++ 19.38 Uhr: Kabinett tagt in Meseberg: Antisemitismusbeauftragter soll berufen werden +++

Die Bundesregierung setzt ihre Klausurtagung auf Schloss Meseberg nahe Berlin fort. Am Morgen kommen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Minister zunächst zu einer Kabinettssitzung zusammen (09.00 Uhr). Dabei will die Regierung die Berufung des Diplomaten Felix Klein zum Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung beschließen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese soll zudem neuer Russlandbeauftragter werden.

Auf der Tagesordnung des Kabinetts steht weiterhin die Verlängerung der Auslandseinsätze der Bundeswehr EUTM in Mali und Atalanta am Horn von Afrika. Die Regierung will in Meseberg das Regierungsprogramm für die kommenden Monate festlegen. Zum Abschluss der Klausur treten Merkel und Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) vor die Presse (12.00 Uhr).

+++ 19.28 Uhr: Seebeben erschüttert südliche Ägäis - keine Verletzten +++

Ein Seebeben der Stärke 4,7 hat die Inseln der Kykladen und der Dodekanes erschüttert. Dies teilte das geodynamische Institut in Athen mit. Das Zentrum des Bebens lag ersten Messungen zufolge etwa zehn Kilometer unter dem Meeresboden zwischen den Inseln Amorgos und Astypalaia. Gespürt wurde das Beben in fast allen Regionen der südlichen Ägäis und auf der Insel Kreta.
Verletzungen oder nennenswerte Schäden wurden der griechischen Polizei nicht gemeldet, berichtete das griechische Staatsradio (ERT).

+++ 19.20 Uhr: Facebook will Belohnungen für Hinweise auf Datenmissbrauch zahlen +++

Facebook wird künftig Belohnungen für konkrete Hinweise auf den Missbrauch von Nutzerdaten zahlen. Wenn jemand einen direkten Beweis dafür liefere, dass mittels auf Facebook heruntergeladenen Apps private Nutzerdaten eingesammelt würden, "um sie zu verkaufen, zu stehlen, für betrügerische Zwecke oder die politische Einflussnahme zu nutzen", werde er finanziell dafür belohnt, kündigte der Internetkonzern an.

Die Ankündigung erfolgte vor dem Hintergrund des derzeitigen Datenmissbrauchsskandals, der Facebook massiv zusetzt. Über eine App mit einem Persönlichkeitstest war die britische Datenanalysefirma Cambridge Analytica in den Besitz der Daten von bis zu 87 Millionen Facebook-Nutzern gelangt. Die Firma arbeitete für das Wahlkampfteam des heutigen US-Präsidenten Donald Trump. Die Daten sollen für dessen Kampagne ausgeschlachtet worden sein.

+++ 19.16 Uhr: Abstimmungen über drei UN-Resolutionen zu Syrien noch am Dienstag +++

Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien will der UN-Sicherheitsrat am (heutigen) Dienstag über drei verschiedene Resolutionsentwürfe abstimmen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Diplomatenkreisen. Darunter sind zwei konkurrierende Entwürfe Russlands und der USA zur Frage, wie genau der Einsatz von Chemiewaffen in Syrien untersucht werden soll. Die erste Abstimmung ist für 15.00 Uhr (Ortszeit, 21.00 MESZ) geplant. Früher hatte der sogenannte Joint Investigative Mechanism (JIM), ein Team aus Experten der Vereinten Nationen und der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW), solche Untersuchungen vorgenommen. Diese klärten soweit möglich, welche Parteien in Syrien chemische Waffen einsetzten. Das Mandat des JIM lief im vergangenen November jedoch ab, nachdem Russland eine Verlängerung mehrfach mit seinem Veto gestoppt hatte.

Als Nachfolger soll nun eine neue UN-Untersuchungskommission namens UNIMI geschaffen werden. Dem US-Resolutionsentwurf zufolge soll sie diejenigen identifizieren, die in Syrien Chlorgas und andere toxische Chemikalien einsetzen. Dem russischen Entwurf zufolge soll UNIMI aber lediglich "zweifelsfreie Fakten aufzeigen", auf deren Grundlage der Sicherheitsrat dann die jeweiligen Täter benennt. Nach dieser Variante könnten die fünf ständigen Ratsmitglieder mit ihrem Veto am Ende verhindern, dass die Verantwortlichen benannt werden.

+++ 18.36 Uhr: Opa und Enkelin ertrunken - Mann wollte Mädchen wohl retten +++

Ein Großvater und seine Enkelin sind in der Mosel ertrunken. Nach Einschätzung der Polizei hat der 69-Jährige versucht, das in Kobern-Gondorf (Rheinland-Pfalz) in den Fluss gestürzte vierjährige Mädchen zu retten. Zunächst hätten Zeugen der Polizei eine in der Mosel treibende leblose Person gemeldet. Dann hätten Retter zwei Menschen geborgen. Wiederbelebungsversuche seien ohne Erfolg geblieben. "Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich um einen tragischen Unglücksfall", teilte die Polizei mit.

+++ 18.15 Uhr: Kein dringender Tatverdacht nach Razzien in Reichsbürger-Szene +++

Bei den Durchsuchungen im Umfeld der sogenannten Reichsbürger am Sonntag haben die Ermittler weder Waffen gefunden, noch Verdächtige festgenommen. Bei den Razzien in mehreren Bundesländern habe sich kein dringender Tatverdacht ergeben, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft. Bei den Durchsuchungen in Berlin, Brandenburg und Thüringen ging es um den Verdacht der Gründung und Mitgliedschaft in einer rechtsterroristischen Vereinigung und Verstöße gegen das Waffengesetz.

Das Ziel der Verdächtigen sei es, die staatliche Ordnung der Bundesrepublik abzuschaffen und durch eine neue, an die organisatorische Struktur des deutschen Kaiserreiches angelehnte, zu ersetzen. Dafür hätten sie in Betracht gezogen, nötigenfalls Menschen zu töten und dafür möglicherweise bereits Waffen beschafft, hatte der Generalbundesanwalt am Sonntag mitgeteilt. Dafür, so die Bundesanwaltschaft am Dienstag, hätten sich am Sonntag zunächst keine Beweise finden lassen. Die Auswertung einiger Beweismittel, zum Beispiel von beschlagnahmten Datenträgern, halte jedoch noch an.

+++ 18.13 Uhr: Israelische Arbeitspartei kappt Verbindungen zu Labour-Chef Corbyn +++

Wegen des Vorwurfs der Antisemitismus bricht die israelische Arbeitspartei den Kontakt zu Labour-Chef Jeremy Corbyn ab. Der britische Oppositionsführer stehe der jüdischen Gemeinde feindlich gegenüber und habe antisemitische Tendenzen innerhalb der Labour-Partei geduldet, schrieb Parteichef Avi Gabbay in einem veröffentlichten Brief an Corbyn. Der Beschluss gelte nur für den Labour-Vorsitzenden persönlich, der Kontakt zwischen den Schwesterparteien solle bestehen bleiben. Corbyn steht seit Langem wegen antisemitischer Vorfälle innerhalb seiner Partei unter Druck. Mehrere Labour-Mitglieder mussten wegen antisemitischer Äußerungen zurücktreten oder wurden ausgeschlossen, seitdem Corbyn 2015 die Parteiführung übernahm.

+++ 17.57 Uhr: DFB-Frauen gewinnen zweites Spiel mit Hrubesch 4:0 in Slowenien +++

Die deutschen Fußball-Frauen haben auch ihr zweites Länderspiel mit Interimstrainer Horst Hrubesch gewonnen. Drei Tage nach dem 4:0 gegen Tschechien setzte sich die DFB-Auswahl in der WM-Qualifikation mit 4:0 (2:0) in Slowenien durch. Vor rund 500 Zuschauern in Domzale erzielten Lina Magull (10. Minute), Lana Golob (43./Eigentor), Alexandra Popp (53.) und Linda Dallmann (61.) die Tore für das deutsche Team. Dzsenifer Marozsan scheiterte kurz vor Schluss mit einem Foulelfmeter an Torhüterin Zala Mersnik (90.).

Mit dem fünften Sieg im sechsten Spiel verteidigte Deutschland in der Gruppe 5 die Tabellenführung vor Island und hielt Kurs auf die Weltmeisterschaft in Frankreich im kommenden Jahr.

+++ 17.39 Uhr: Chemiewaffen-Organisation schickt Experten nach Duma in Syrien +++

Die Internationale Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) schickt Experten zur Untersuchung des mutmaßlichen Giftgas-Angriffs nach Duma in Syrien. Ein Team solle "bald" in der Rebellenhochburg zum Einsatz kommen, teilte die OPCW in Den Haag mit. Die syrische Regierung und Moskau hatten eine Untersuchung der Vorwürfe eines Chemiewaffen-Angriffs durch OPCW-Experten verlangt.

+++ 17.16 Uhr: Womöglich neun Millionen Euro für scheidenden Deutsche-Bank-Chef Cryan +++

Der scheidende Chef der Deutschen Bank, John Cryan, hat wahrscheinlich Anspruch auf rund neun Millionen Euro an Abfindung und Altersversorgung. Dem Jahresbericht der Bank zufolge beträgt die Abfindung "in der Regel zwei Jahresvergütungen". Das wären in Cryans Fall 6,8 Millionen Euro. Außerdem hat seine Altersversorgung einen Wert von 1,9 Millionen Euro. Die Bank wollte Abfindungszahlungen nicht kommentieren. Der Brite muss die Deutsche Bank Ende April verlassen - deutlich vor dem eigentlichen Ende seines Vertrags im Mai 2020. Über das Wochenende hatte Aufsichtsratschef Paul Achleitner Cryans Vize Christian Sewing zum neuen Bankchef ernannt.

+++ 17.10 Uhr: Brotdose tickt verdächtig - Arbeitsagentur wird geräumt +++

Weil eine Brotdose mysteriös tickte, ist die Arbeitsagentur in Balingen bei Stuttgart geräumt worden. Zwei Stunden später gaben die alarmierten Entschärfer Entwarnung: In der Metallbox lag lediglich eine Uhr. Nach Polizeiangaben hatte ein 31-Jähriger diese in die etwa 10 mal 15 Zentimeter große Pausenbrot-Box gepackt, aber bei einem Besuch in der Behörde vergessen.
Mitarbeiter fanden das tickende Kästchen und riefen die Polizei.

+++ 16.25 Uhr: Nach Amokfahrt von Münster noch vier Verletzte in Lebensgefahr +++

Nach der Amokfahrt von Münster mit zwei Todesopfern schweben noch vier der Schwerverletzten ins Lebensgefahr. Zwei Patienten werden in lebensbedrohlichem Zustand im Universitätsklinikum Münster behandelt, zwei weitere Patienten im Münsteraner Clemenshospital, wie Sprecher der Kliniken mitteilten. Bei ihren Ermittlungen zu der Todesfahrt konzentrierte sich die Polizei derweil auf die Herkunft der Waffe, mit der sich der Amokfahrer erschoss. 


+++ 16.22 Uhr: Italiens Flüchtlings-Hotspots regelmäßig überfüllt +++

Das Antifolterkomitee des Europarats hat die Überfüllung in italienischen Flüchtlings-Zentren angeprangert. Die Belegung der der sogenannten Hotspots überschreite regelmäßig die offizielle Aufnahmekapazität, heißt es in einem Bericht. Außerdem müssten gelegentlich unbegleitete Minderjährige mehrere Wochen in den Hotspots bleiben, weil in den eigens für sie errichteten Zentren kein Platz sei. Die Experten hatten einen Hotspot auf der Mittelmeerinsel Lampedusa und drei weitere auf Sizilien besucht. Italien, das wegen seiner Lage am Mittelmeer besonders viele Migranten aufnimmt, müsse mehr Unterstützung von den europäischen Ländern bekommen, forderte die Expertengruppe. Europa müsse koordiniert vorgehen, um das Land zu entlasten. 

+++ 15.12 Uhr: Trump sagt Reise nach Lateinamerika wegen Syrien ab +++

US-Präsident Donald Trump hat seine Reise nach Südamerika wegen der Ereignisse in Syrien abgesagt. Trump bleibe in den Vereinigten Staaten, um sich um die Reaktion der USA auf den mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien zu kümmern, teilte Trumps Sprecherin Sarah Sanders mit.

+++ 15.05 Uhr: Bundeswehrhubschrauber kracht gegen Tower - ein Mann stirbt +++

Trümmerteile eines Bundeswehrhubschraubers haben einen Mitarbeiter des Verkehrslandeplatzes im fränkischen Haßfurt-Schweinfurt getötet. Der 60 Jahre alte Mann sei tödlich am Kopf durch Teile verletzt worden, die der Hubschrauber beim Zusammenstoß mit dem Flughafentower verloren habe, teilten die Staatsanwaltschaft Bamberg und das Polizeipräsidium Unterfranken mit.

Den Ermittlern zufolge sollte der in Manching gestartete Bundeswehrhubschrauber bei einem Zwischenstopp am Montag betankt werden. Beim Anrollen zur Tankstelle seien die laufenden Rotorblätter gegen den Tower gestoßen. Dabei seien Trümmerteile durch die Luft geschleudert worden, die den Mitarbeiter am Kopf trafen. Der Mann sei zwar noch ins Krankenhaus gekommen, dort sei er aber gestorben.

+++ 14.52 Uhr: Frau verschanzt sich in Wohnung +++

Eine 26-Jährige hat sich in Südhessen möglicherweise bewaffnet in ihrer Wohnung verschanzt und damit einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Schließlich wurde die "unklare Bedrohungslage" ohne Blutvergießen beendet: Beim Fluchtversuch wurde die als psychisch labil geltende Frau festgenommen. "Es gab keine Verletzten", sagte eine Polizeisprecherin in Darmstadt. Ob die 26-Jährige mit einem Messer bewaffnet war, wie anfangs vermutet, sei noch nicht bekannt. Die 26-Jährige hatte sich mit ihrer Mutter gestritten und diese aus der Wohnung ausgesperrt. 

+++ 14.37 Uhr: Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister will Straftäter nach Syrien abschieben +++

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat gefordert, "die ersten Schwerstkriminellen auch nach Syrien" abzuschieben. Der Abschiebestopp für Syrien werde offenbar "von manchem als Einladung für gesetzeswidriges Verhalten interpretiert", erklärte Caffier anlässlich der Vorstellung der Kriminalstatistik seines Landes für 2017 in Schwerin. "Das dürfen wir nicht dulden." Insgesamt sei etwa jeder zweite ausländische Straftäter in Mecklenburg-Vorpommern ein Zuwanderer. Diese Entwicklung bereite ihm Sorgen, erklärte Caffier. Auch wenn bekannt sei, dass sich viele Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen und Bedrohungen gegen andere Zuwanderer richteten - "eine Straftat bleibt eine Straftat". Der deutsche Staat dürfe sich dieses Verhalten nicht bieten lassen. Deswegen sei es auch richtig, Straftäter und Gefährder weiterhin nach Afghanistan abzuschieben.

+++ 14.22 Uhr: VW-Konzernchef Müller soll Posten für Markenchef Diess räumen +++ 

Volkswagen-Chef Matthias Müller soll nach Informationen des "Handelsblatts" als Konzernvorsitzender abgelöst werden. Wie die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, soll VW-Markenchef Herbert Diess Nachfolger werden. Kurz zuvor hatte VW mitgeteilt, personelle Veränderungen im Vorstand zu erwägen.

+++ 14.12 Uhr: Bemessung der Grundsteuer ist verfassungswidrig +++

Die Bemessung der Grundsteuer für Immobilien ist verfassungswidrig. Die seit über 50 Jahren nicht mehr angepassten Einheitswerte für Grundstücke seien "völlig überholt" und führten zu "gravierenden Ungleichbehandlungen" der Immobilienbesitzer, entschied das Bundesverfassungsgericht. Demnach muss der Gesetzgeber bis Ende 2019 eine Neureglung schaffen - sollte diese Frist ungenutzt verstreichen, dürften die derzeitigen Regeln nicht mehr angewandt werden.

+++ 13.17 Uhr: Julia Skripal will bald um Asyl ersuchen +++ 

Die bei einem Attentat in Großbritannien vergiftete Russin Julia Skripal will nach Darstellung ihrer Cousine um Asyl ersuchen. "Sie wird bald eine Pressekonferenz geben, bei der sie um politisches Asyl bitten wird", sagte Viktoria Skripal der russischen Agentur Interfax am Dienstag. Ob Julia in Großbritannien oder in einem anderem Land Asyl beantragen werde, sei ihr nicht bekannt.

+++ 12.50 Uhr: Rosberg steigt als Investor in Formel E ein +++ 

Der frühere Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg steigt als Investor und Anteilseigner langfristig in die Formel E ein. Dies teilte die vollelektrische Rennserie mit. Der Weltmeister von 2016 wird zudem als erster Fahrer den neuen Formel-E-Wagen am Rande des Deutschland-Rennens am 19. Mai in Berlin testen. "Ich freue mich wirklich darauf, mich hinter das Steuer des Gen2-Fahrzeugs zu setzen", sagte der 32-Jährige, der lange Fan der Formel E ist.

+++ 12.32 Uhr: Saharastaub trübt Sicht in Mitteleuropa +++

Wenn beim Blick zum Himmel eine eher trübe Sicht herrscht, ist Sahara-Sand schuld: Der Wüstensand wirbelt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) derzeit aus dem Süden und Südwesten nach Mitteleuropa und kann dort zur Wolkenbildung beitragen. Da in den kommenden Tagen gebietsweise Regenschauer, Gewitter und sogar Starkregen drohen, könnten diese Staubpartikel ausgewaschen werden und nach dem Regen als feine Schicht auf der Oberfläche von Autos, Terrassen oder Dächern liegen bleiben.

+++ 12.12 Uhr: Japaner gilt mit 112 Jahren jetzt als ältester Mann der Welt +++

Ein 112 Jahre alter Japaner gilt jetzt als ältester Mann der Welt. Der auf Japans nördlichster Hauptinsel Hokkaido lebende Masazo Nonaka war dort am 25. Juli 1905 geboren worden, wie die Organisation des "Guinness-Buch der Rekorde" bekanntgab. Im selben Jahr hatte Albert Einstein seine Realitätstheorie veröffentlicht. Nonakas Vorgänger als ältester Mann der Welt war der Holocaust-Überlebende Israel Kristal, der im vergangenen Jahr im Alter von 113 gestorben war. Als ihm Vertreter des "Guinness-Buch der Rekorde" das Zertifikat als ältester Mann der Welt zu Hause überreichten, spreizte der geistig rege Japaner zwei Finger lächelnd zum Siegeszeichen und sagte "Danke", wie örtliche Medien berichteten.

+++ 12.08 Uhr: Brauerei Beck scheitert mit Verfassungsbeschwerde gegen Gewerbesteuer +++

Viele Unternehmen müssen nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts auch künftig beim Verkauf von Firmenanteilen Gewerbesteuer zahlen. Die Bremer Brauerei Beck ist mit einer Verfassungsbeschwerde gegen einen Gewerbesteuerbescheid in Millionenhöhe für das Jahr 2002 gescheitert. Mit einer Gesetzesänderung, die Grundlage der Steuerforderung war, habe der Bund weder gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Grundgesetzes noch gegen das Rückwirkungsverbot verstoßen, entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. In dem Fall geht es um rund 146 Millionen Euro, die nach dem Verkauf von Kommanditanteilen, also Firmenanteilen, an der Brauerei Beck fällig wurden.

+++ 11.43 Uhr: Keine Bestätigung für Giftgaseinsatz von UN-Organisationen in Syrien  +++

Die UN-Mitarbeiter in Syrien können Berichte über einen mutmaßlichen Einsatz chemischer Waffen in der Rebellenregion um Duma nicht verifizieren. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden in den vergangenen Tagen in der Region Menschen mit Atembeschwerden behandelt. Ob ihre gesundheitlichen Probleme durch chemische Waffen ausgelöst wurden, könnten die Mitarbeiter vor Ort aber nicht beurteilen, sagte WHO-Sprecherin Fadela Chaib in Genf. 


Auch Mitarbeiter des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) und das UN-Nothilfebüro (Ocha) haben keine eigenen Erkenntnisse zu einem möglichen Giftgaseinsatz. Die UN-Mitarbeiter seien selbst nicht in der betroffenen Region, betonte der Ocha-Sprecher Jens Laerke. Das Gebiet Ost-Ghuta sei nach wie vor belagert, UN-Mitarbeiter hätten außer bei den selten erlaubten Konvois mit Hilfslieferungen keinen Zugang. 

+++ 11.39 Uhr: Tödlicher Busunfall auf Malta: Deutsche Verletzte in stabilem Zustand  +++

Nach dem Busunfall mit zwei toten Touristen auf Malta ist eine deutsche Schwerverletzte nach Angaben eines Regierungssprechers in stabilem Zustand. Die 31-Jährige werde aber noch auf der Mittelmeerinsel behandelt, sagte der Sprecher Paul Azzopardi. Drei Menschen seien noch in kritischem Zustand, darunter eines der beiden sechs und acht Jahre alten Kinder aus Großbritannien. Eine weitere Person aus Deutschland sei verletzt worden, hieß es aus dem Auswärtigen Amt in Berlin - ohne Angaben über den Grad der Verletzung oder die genaue Herkunft. 

+++ 10.52 Uhr: Amokfahrer von Münster suchte offenbar vergeblich nach Hilfe +++

Ein tragischer Zufall könnte laut einem Zeitungsbericht verhindert haben, dass die städtischen Behörden in Münster auf die akuten Suizidabsichten des Amokfahrers Jens R. rechtzeitig aufmerksam wurden. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete, liefen wichtige Informationsstränge aneinander vorbei, so dass der 48-jährige Industriedesigner nicht gestoppt werden konnte.

Am 27. März hatte R. demnach den sozialpsychiatrischen Dienst Münsters aufgesucht, bei dem er schon seit Jahren aktenkundig war. Zwei Tage später verschickte der Freiberufler eine Art Abschiedsmail mit verschiedenen Anhängen. Ein Bekannter schaltete dem Bericht zufolge daraufhin den sozialen ambulanten Dienst beim Amtsgericht in Münster ein. Über die Feuerwehr sei die Polizei unterrichtet worden.

Eine Streife habe dann nach dem Mann gesucht, ohne ihn zu finden. Am selben Tag soll der Gesuchte bei der Psychiatrieanlaufstelle der Stadt Münster aufgetaucht sein. Nach Informationen der Zeitung bat er um ein Gespräch mit seinem Betreuer, der sich aber im Urlaub befand. R. habe das Haus verlassen, die Behörde habe offenbar nichts von seinen Suizidabsichten erfahren.

+++ 10.42 Uhr: Hamburger Alstervergnügen fällt aus +++

Das Hamburger Volksfest Alstervergnügen fällt in diesem Jahr erstmals seit 1976 aus. Grund dafür sei unter anderem die langwierige Diskussion um die Kostenübernahme der Terrorabwehrmaßnahmen, teilte der Veranstalter laut "Hamburger Abendblatt" mit. Die Zusage der Behörden, für Betonpoller und andere Schutzeinrichtungen aufzukommen, sei demnach zu spät getroffen worden, sodass es für dieses Jahr nicht mehr möglich sei, Sponsoren für das Event zu akquirieren. Im Sommer 2019 soll das Fest rund um die Hamburger Binnenalster wieder stattfinden. Das Alstervergnügen wird regelmäßig von mehr als 500.000 Menschen besucht, einer der Höhepunkte ist das inernationale Feuerwerkfestival.

+++ 10.16 Uhr: Heimlich gemachte Aufnahmen aus Öko-Hühnerställen zulässig +++

Ungenehmigte Filmaufnahmen sind zulässig, wenn sie Missstände von erheblichem öffentlichen Interesse offenlegen. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Damit darf der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) Bilder von erbärmlichen Zuständen in Öko-Hühnerställen weiter verwenden - obwohl die darin angeprangerten Unternehmen nicht gegen Vorschriften verstoßen hatten. 

Die Aufnahmen basierten zwar auf einer Verletzung des Hausrechts und damit einem Rechtsbruch, führte der Vorsitzenden Richter Gregor Galke aus. Das Informationsinteresse der Öffentlichkeit sei in diesem Falle aber höher zu bewerten, als die Rechte des Erzeugerbetriebs. "Es ging um Massenproduktion bei Bioerzeugnissen und damit um ein hoch aktuelles Thema", sagte Galke weiter. 

Die Aufnahmen waren undercover entstanden und später unter anderem im Rahmen einer Reportage zu billiger Bio-Ware ausgestrahlt worden. Sie zeigten die Tiere zum Teil federlos oder sogar tot am Boden liegend. Das Material war in der Sendung "Exclusiv im Ersten" und im ARD-Magazin "Fakt" verwendet worden. 

+++ 10.16 Uhr: Wölfe töteten im vergangenen Jahr in Norddeutschland mehr als 500 Nutztiere +++

Wölfe haben in Norddeutschland im vergangenen Jahr einem Medienbericht zufolge mehr als 500 Nutztiere gerissen. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf eigene Anfragen bei den entsprechenden Flächenländern schrieb, entfiel mit 403 Tieren der größte Teil auf Niedersachsen. In Schleswig-Holstein waren es 43 und in Mecklenburg-Vorpommern 66 getötete Nutztiere.

Die Zahlen stieg demnach im Vergleich zum Vorjahr teils deutlich an. In Niedersachsen waren 2016 nur 178 getötete Schafe, Ziegen und andere Tiere gemeldet worden, in Schleswig-Holstein 15 und in Mecklenburg-Vorpommern 48. Wölfe breiten sich seit einigen Jahren wieder aus. Das sorgt zunehmend für Konflikte, vor allem mit Landwirten. Bei Wolfsrissen werden diese aber entschädigt.

+++ 9.46 Uhr: Tochter von Ex-Doppelagent Skripal hat offenbar Krankenhaus verlassen +++

Fünf Wochen nach dem Giftanschlag in Großbritannien hat die Tochter des russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal Medienberichten zufolge das Krankenhaus verlassen. Die 33-jährige Julia Skripal sei bereits am Montag aus der Klinik entlassen und an einen sicheren Ort gebracht worden, berichtete die britische BBC am Dienstag. Ihr Vater werde nach wie vor im Krankenhaus von Salisbury behandelt. 

+++ 9.44 Uhr: Kassenpatienten warten im Schnitt 20 Wochen auf Behandlung bei Psychotherapeuten +++ 

Kassenpatienten müssen im Schnitt rund 20 Wochen auf eine Behandlung beim Psychotherapeuten warten. Die Wartezeit ging nach einer Umfrage der Bundespsychotherapeutenkammer seit 2011 nur leicht von damals 23,4 Wochen auf jetzt 19,9 Wochen zurück, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtete. Am längsten warten demnach Patienten in Thüringen und im Saarland auf den Beginn der Behandlung - und zwar fast 24 Wochen. Am schnellsten geht es in Berlin (13 Wochen), Hessen (17 Wochen) und Hamburg (18 Wochen).

 "20 Wochen Wartezeit sind unzumutbar", sagte Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), dem NDR. Das bedeute eine zusätzliche Belastung für die Patienten. Als Ursache sieht er eine veraltete Bedarfsplanung, die zuletzt 1999 aktualisiert wurde. Um eine ausreichende Versorgung der Patienten zu gewährleisten, fehlen nach Meinung der Kammer bundesweit 7000 Kassensitze für Psychotherapeuten.

+++ 9.13 Uhr: Bill Cosby zahlte mutmaßlichem Missbrauchsopfer 3,38 Millionen Dollar +++

Der frühere US-Fernsehstar Bill Cosby hat einem mutmaßlichen Missbrauchsopfer vor zwölf Jahren im Zuge einer außergerichtlichen Einigung 3,38 Millionen Dollar gezahlt. Diese Summe nannte die Anklage beim Auftakt eines neuen Prozesses gegen den 80-Jährigen in Norristown im US-Bundesstaat Pennsylvania. Dem einstigen Comedy-Star wird vorgeworfen, 2004 in seinem Haus in Philadelphia eine Frau mit Tabletten betäubt und sich an ihr vergangen zu haben.

+++ 8.01 Uhr: Erneut Erdbeben in Mittelitalien +++

Erneut hat es in Mittelitalien ein Erdbeben gegeben. Der Erdstoß der Stärke 4,7 habe sich in der Provinz Macerata ereignet, zunächst seien keine Schäden oder Verletzten gemeldet worden, teilte der Zivilschutz mit. Die Erdbebenwarte erklärte, das Bebenzentrum habe bei dem Ort Muccia gelegen. Der Bürgermeister sagte laut Nachrichtenagentur Ansa, dass ein kleiner Glockenturm in dem Ort eingestürzt sei. 

In der Region hatte im Sommer vor zwei Jahren eine Erdbebenserie begonnen, die immer noch nicht beendet zu sein scheint. Im August 2016 kamen in der Stadt Amatrice und Umgebung fast 300 Menschen ums Leben. Darauf folgten über Monate in den Regionen Marken, Abruzzen und Latium weitere Beben. Viele Orte sind immer noch zerstört und nicht bewohnbar.

+++ 6.56 Uhr: Warnstreik trifft Flugreisende - Flüge in Tegel gestrichen +++

Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst hat auch den Berliner Flughafen Tegel erreicht. Rund 70 Inlandsflüge fallen hier am Dienstag aus. Betroffen sind Fluggäste der Lufthansa und ihrer Tochter Eurowings, wie die beiden Unternehmen und die Berliner Flughafengesellschaft mitteilten.

+++ 6.47 Uhr: Auch 18 Flüge am Flughafen Leipzig/Halle gestrichen +++

Auch am Flughafen Leipzig/Halle 18 Flüge sind gestrichen worden. Grund dafür waren die Arbeitsniederlegungen an den Flughäfen in Frankfurt am Main, , Köln und Bremen, wie die Mitteldeutsche Airport Holding am Dienstagmorgen mitteilte. Betroffen waren die Linien Lufthansa und Eurowings. Reisende, die einen solchen Flug gebucht hatten, sollen sich mit der zuständigen Airline in Verbindung setzen.

+++ 6.43 Uhr: Warnstreik in NRW beginnt mit ersten Ausfällen bei Bahnen und Flügen +++

Mit Ausfällen bei Flügen und Bahnen hat auch in Nordrhein-Westfalen ein massiver Warnstreik im öffentlichen Dienst begonnen. Vorsorglich seien mehr als 70 Flüge gestrichen worden, teilte ein Sprecher des Flughafens /Bonn mit. Über diese Annullierungen hinaus rechnete der Airport mit weiteren Einschränkungen. Köln/Bonn ist einer von vier Flughäfen in Deutschland, die bestreikt werden: Ausstände gab es noch in München, Frankfurt und Bremen.

+++ 6.34 Uhr: Warnstreiks auch am Münchner Flughafen +++

Am Flughafen München hat ein ganztägiger Warnstreik begonnen - mit erheblichen Beeinträchtigungen im Luftverkehr. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi starten voraussichtlich die Hälfte aller Flüge verspätet oder gar nicht. Wie eine Lufthansa-Sprecherin bestätigte, strich das Unternehmen an Deutschlands zweitgrößtem Airport vorab insgesamt 240 Inlands- und Auslandsflüge.

+++ 4.44 Uhr: Xi kündigt neue Schritte zur Öffnung von Chinas Wirtschaft an +++

Inmitten des Handelsstreits mit den USA hat Chinas Präsident Xi Jinping weitere Schritte zur Öffnung der Wirtschaft seines Landes angekündigt. Bei einem Wirtschaftsform auf der südlichen Insel Hainan sprach Xi von einer "neuen Phase der Öffnung". Er versicherte zugleich, Peking strebe keinen Handelsüberschuss an.

+++ 4.24 Uhr: Piraterie wird wieder zum Problem - Schwerpunkt Westafrika +++

Attacken von Piraten auf Handelsschiffe werden wieder zu einem größeren Problem. Nachdem die Piraterie vor Somalia erfolgreich bekämpft werden konnte, verlagert sich das Problem nunmehr an die Westküste Afrikas und die Gewässer vor Nigeria teilte das Schifffahrtsbüro der Internationalen Handelskammer (ICC) mit.

Die Experten zählten in den ersten drei Monaten weltweit 65 Piratenangriffe, das sind ungefähr die Hälfte mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Piraten enterten 39 Schiffe, beschossen 10 und entführten 4 Frachter. In 12 Fällen konnten sie abgewehrt werden.

ivi/fs/tkr / AFP / DPA
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?
Gerneralvollmacht und Insichgeschäft
Wir sind 3 Kinder und 2 haben Generalvollmacht. Unser Bruder hat Vorkaufsrecht eingetragen für die Elterliche Wohnung. Unsere Mutter ist im Mai 2016 gestorben, meinem Bruder war der Vater zu stressig im Haus also kam er 4 Tage nach Mutter s Tod ins Pflegeheim. Ich fragte meinen Bruder der in dem Haus wohnt wo auch die Eltern lebten was nun mit der Wohnung geschieht. Mein Bruder erklärte die bleibt leer es kommen keine Fremden ins Haus. Ich ging mit meiner Vollmacht zum Notar und fragte nach da in der Vollmacht geschrieben war den Besitz ordentlich verwalten. Ich bekam vom Notar die Auskunft vermieten oder verkaufen und wir benötigen einen Gutachter. Mein Bruder bekam 3 Wochen später von dem selben Notar die gleiche Information. Ein paar Tage später schickte mir mein Bruder eine Mail, er möchte die Wohnung kaufen, schickte mir ein leeres Dokument mit das ich unterschreiben soll und zu diesem Betrag geht dann die Wohnung an ihn über. Er wollte ein Gutachten bei der Gemeinde erstellen lassen wo seine ganzen Freunde im Ausschuss sitzen. Ich hab das natürlich nicht unterschrieben und wir holten (der andere Bruder und ich ) einen Gutachter. Die Wohnung mit 93 qm, riesigem Garten, Stellplatz, 2 Fam. Haus zentrale Lage mit S-Bahn-Anbindung wurde geschätzt auf 139.000 Euro. Also kam der nächste Kaufvertrag meines Bruders zu dem Wert.Mit dem Wert waren wir ebenso nicht einverstanden, warum verkauft man eine Wohnung zum Gutachterwert wenn man auf dem freien Markt einen total anderen Preis erzielt ! WIr setzten die Wohnung in Immoscout und hatten eine feste Kaufzusage für 218.000 Euro ! Hatten von unserem Bruder einen Termin gesetzt bekommen zum 30.11.16 sollen wir nachweisen wie wir einen Preis um die 200.000 erzielen wollen. Wir hatten unserem Bruder die Kaufzusage vor dem gesetzten Termin gesendet und boten ihm an die Wohnung für 200.000 Euro zu kaufen. Noch vor Ablauf und nach unserem Angebot kam von der Gegenseite .. tut uns leid die Wohnung ist seit 15.11.16 vermietet auf 3 Jahre ohne Kündigungsrecht von beiden Seiten, somit ist der Verkauf nicht mehr möglich ..... so nun kam der Hammer, das Schloss wurde ausgetauscht und ich kam weder in den Garten noch ins Haus. Wir haben Klage gestellt ! Bis der Termin auf dem Gericht endlich kam, wurde von unserem Bruder 3 x verschoben kam die Hiobsbotschaft bei dem Termin.. unser Bruder fuht im April 17 zu einem Notar, 100 km von unserem Wohnort und verkaufte sich die Wohnung mit seiner Vollmacht selbst zum Preis von 160.000 Euro... . ...58.000 Euro weniger als wir auf dem freien Markt bekommen hätten und natürlich steckt er ab diesem Termin die Miete ein. Wir haben Klage beim Landgericht gestellt...und jetzt kommt der Witz.. er kommt damit wahrscheinlich durch .. Wertgutachten waren 139.0000 Euro, wir hätten 218.000 Euro bekommen Differenz 58.000 Euro und er darf bis 30 % abweichen ! Was ist das denn für ein Gesetz .. Im Testament stand alles zu gleichen Teilen und wir sollen das Vorkaufsrecht unseres Bruders beachten.... 1, 16.08.17 starb Vater ! Rechtzeitig die Wohnung aus dem Erbe geholt ! Weiss jemand einen Rat ?