Mit dem Irankrieg ist eine Durchfahrt der Straße von Hormus schwierig geworden. Ein Frachter aus Europa wurde jetzt angegriffen. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Lennard Worobic
Insider: USA und Iran kommen Vereinbarung zum Kriegsende näher
Die USA und der Iran stehen pakistanischen Vermittlerkreisen zufolge kurz vor einer Vereinbarung für ein Kriegsende. Eine Absichtserklärung könne sehr bald zum Abschluss gebracht werden, sagt ein pakistanischer Insider aus dem Umfeld der Vermittlungen. „Wir sind kurz davor“, heißt es weiter. Es ist demnach von einem Memorandum im Umfang von einer Seite die Rede. Damit wird ein Bericht des US‑Nachrichtenportals „Axios“ bestätigt. Stellungnahmen aus Washington oder Teheran liegen zunächst nicht vor.
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Lennard Worobic
Trotz der geltenden Waffenruhe setzen Israel und die Hisbollah-Miliz im Libanon ihre gegenseitigen Angriffe fort. Israel greift mit Kampfflugzeugen und Drohnen im südlichen Libanon an, wie die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtet. Der Ort Maifadun sei dabei auch mit Artillerie beschossen worden. Dabei habe es zwei Tote gegeben. Die Nachrichtenagentur meldet in der Bekaa-Ebene im Osten vier Tote nach einem israelischen Luftangriff.
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Lennard Worobic
Schiff aus französischer Reederei in Hormus-Meerenge angegriffen
Ein Schiff der französischen Reederei CMA CGM ist in der Straße von Hormus angegriffen worden. Mitglieder der Crew wurden verletzt und evakuiert, teilt das Unternehmen mit Sitz in Marseille mit. Der unter maltesischer Flagge fahrende Frachter „San Antonio“ wurde bei dem Angriff am Dienstag demnach beschädigt. Nähere Details zu dem Angriff während der Durchfahrt der Meeresenge nennt die Reederei nicht – auch nicht zur Frage, wer dafür verantwortlich ist. Zum Zustand der Verletzten gibt das Unternehmen ebenfalls keine Auskunft.
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Lennard Worobic
Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat inmitten der Spannungen mit den USA seinen chinesischen Amtskollegen Wang Yi getroffen. Wie Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, tauschten sie sich in der Hauptstadt Peking aus. Staatliche iranische Medien bestätigen die Zusammenkunft.
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Lennard Worobic
Bei einem Brand in einem Einkaufszentrum im Iran sind nach Berichten staatlicher Medien mindestens acht Menschen ums Leben gekommen und dutzende Menschen verletzt worden. Das Feuer sei am Dienstag in einem Geschäftskomplex in der Stadt Andischeh westlich der Hauptstadt Teheran ausgebrochen, meldet das Staatsfernsehen. Der Komplex beherberge rund 250 Läden und 50 Büros.
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Lennard Worobic
Die USA schlagen ihren Partnern den Aufbau einer neuen multinationalen Marinekoalition für den Nahen Osten vor. Das Bündnis mit dem Namen „Maritime Freedom Construct“ (MFC) soll einen Sicherheitsrahmen für die Zeit nach Ende des Konflikts schaffen und die Durchfahrt durch die Straße von Hormus wieder ermöglichen, sobald sich die Lage stabilisiert, heißt es in einem Entwurf der US-Regierung, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt.
Das MFC soll mit einer separaten französisch-britischen Marinemission zusammenarbeiten, an der rund 30 Länder beteiligt sind. Sie arbeitet mit dem Iran daran, eine sichere Durchfahrt zu ermöglichen. Einigen Staaten zufolge erfordert die Entsendung militärischer Einheiten jedoch zunächst ein Mandat der Vereinten Nationen (UN). Das MFC soll organisatorisch eigenständig bleiben, seine Einsätze aber eng mit anderen Einsatzgruppen abstimmen, heißt es in dem informellen Dokument weiter.
Das MFC soll mit einer separaten französisch-britischen Marinemission zusammenarbeiten, an der rund 30 Länder beteiligt sind. Sie arbeitet mit dem Iran daran, eine sichere Durchfahrt zu ermöglichen. Einigen Staaten zufolge erfordert die Entsendung militärischer Einheiten jedoch zunächst ein Mandat der Vereinten Nationen (UN). Das MFC soll organisatorisch eigenständig bleiben, seine Einsätze aber eng mit anderen Einsatzgruppen abstimmen, heißt es in dem informellen Dokument weiter.
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Alexandra Kraft

Der südkoreanische Leitindex Kospi steigt nach Anzeichen einer Deeskalation im Irankrieg auf ein neues Rekordhoch. Eine Stunde nach Handelsstart ging der Index um 5,6 Prozent nach oben und durchbrach erstmals die Marke von 7000 Punkten. Wegen der starken Kursbewegung setzte die Börse in Seoul den Handel für fünf Minuten aus. Die japanische Börse bleibt heute wegen eines Feiertags geschlossen.
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Alexandra Kraft

Trump lässt prüfen, ob Abkommen mit dem Iran unterzeichnet werden kann
US-Präsident Donald Trump will seine Initiative für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus „für kurze Zeit“ aussetzen. Während des Stopps von „Projekt Freiheit“ solle geprüft werden, ob ein Abkommen zwischen Washington und Teheran abgeschlossen und unterzeichnet werden könne, teilt Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Die US-Seeblockade gegen Schiffe, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, bleibe hingegen in vollem Umfang in Kraft.
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Tim Schulze
Rubio: Mindestens zehn zivile Seeleute in Straße von Hormus getötet
US-Außenminister Marco Rubio gibt an, dass mindestens zehn Seeleute auf zivilen Frachtern im Konflikt um die Straße von Hormus getötet worden. Die Besatzungen der Schiffe seien isoliert und verwundbar gewesen und hätten gehungert, erklärt er im Weißen Haus, ohne weitere Details zu nennen. Die USA würden ihre militärischen Mittel einsetzen, um die Freiheit der Schifffahrt in der vom Iran blockierten wichtigen Wasserstraße zu verteidigen.
"Wir reagieren nur, wenn wir zuerst angegriffen werden", sagt der Außenminister. Die USA stünden mit mehreren Schiffen in Kontakt, damit diese die Meerenge verlassen könnten. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge warten Hunderte Schiffe auf die Durchfahrt. Vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar passierten täglich etwa 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung die Straße von Hormus.
"Wir reagieren nur, wenn wir zuerst angegriffen werden", sagt der Außenminister. Die USA stünden mit mehreren Schiffen in Kontakt, damit diese die Meerenge verlassen könnten. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge warten Hunderte Schiffe auf die Durchfahrt. Vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar passierten täglich etwa 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung die Straße von Hormus.
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Tim Schulze
Die USA sind nach Angaben von Außenminister Marco Rubio weiter „sehr intensiv“ damit befasst, Möglichkeiten für eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg auszuloten. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Präsidentenschwiegersohn Jared Kushner bemühen sich darum, sagt Rubio bei einer Pressekonferenz. Falls es einen diplomatischen Weg gebe, könne dieser den Iran zu „Wiederaufbau, Wohlstand und Stabilität“ führen.
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Tim Schulze
Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert den Iran auf, die "Politik der Brandstiftung" zu beenden. „Iran muss sein ballistisches Raketenprogramm aufgeben. Und Iran muss seine Politik der Brandstiftung in der Region aufgeben“, sagt Wadephul nach einem Treffen mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar in Berlin. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) fordert bei einem Treffen mit dem portugiesischen Regierungschef Luís Montegro ein dauerhaftes Ende des iranischen Atomprogramms.
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Tim Schulze
Trump nennt Irankrieg „kleines militärisches Scharmützel“
Donald Trump bezeichnet den Irankrieg als „kleines militärisches Scharmützel". "Ich nenne es ein Scharmützel, weil der Iran keine Chance hat. Die hatten sie nie", sagt er im Weißen Haus. Zugleich forderte er die Führung in Teheran auf, klug vorzugehen.
Trump sagt über den Iran weiter: „Sie sollten das Vernünftige tun, denn wir wollen nicht dort einmarschieren und Menschen töten.“ Das sei ihm persönlich „zu hart“, sagt er bei einer Veranstaltung zur körperlichen Fitness von Kindern und Jugendlichen.
Trump sagt über den Iran weiter: „Sie sollten das Vernünftige tun, denn wir wollen nicht dort einmarschieren und Menschen töten.“ Das sei ihm persönlich „zu hart“, sagt er bei einer Veranstaltung zur körperlichen Fitness von Kindern und Jugendlichen.
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Tim Schulze
Der Iran hat die Vereinigten Arabischen Emirate nach Angaben der dortigen Regierung am zweiten Tag in Folge mit Raketen und Drohnen angegriffen. Die Flugabwehr reagiere auf diese Angriffe, teilt das emiratische Verteidigungsministerium mit. „Bitte bleiben Sie an einem sicheren Ort und folgen Sie den offiziellen Kanälen für Warnungen und Neuigkeiten“, heißt es in einer Mitteilung der Behörde für Katastrophenschutz. Anwohner sollten herabfallende Trümmer nicht anfassen oder fotografieren und sich ihnen auch nicht nähern.
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Daniel Bakir
Viele deutsche Firmen sind wegen des Irankriegs und dessen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft im Krisenmodus. Eine Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter 4500 international tätigen Unternehmen ergab: Nur 21 Prozent rechnen damit, dass sich die Lage an ihren ausländischen Standorten in den kommenden zwölf Monaten verbessert. 32 Prozent erwarten eine Verschlechterung. „Wir erleben ein gefährliches Zusammenspiel aus Energiepreisschock, fragiler Logistik und wachsendem geopolitischem Misstrauen“, sagt DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier.
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Daniel Bakir
Während die USA Schiffe ermutigen, die Straße von Hormus trotz iranischer Blockade zu durchfahren, droht der Iran mit militärischer Gewalt. Die Armee seines Landes habe mit den Angriffen „noch nicht einmal begonnen“, erklärte Ghalibaf am Dienstag im Onlinedienst X. „Wir wissen genau, dass die Fortsetzung der gegenwärtigen Situation für die Vereinigten Staaten unhaltbar ist, obwohl wir noch nicht einmal begonnen haben.“
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DPA · AFP · Reuters · SID
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