Hat der Iran die Straße von Hormus vermint oder nur geschlossen? Eine Räumung der Seeminen könnte lange dauern. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Phil Göbel
Pahlavi bei Berlin-Besuch mit Tomate beworfen
Zwischenfall beim Besuch von Reza Pahlavi in Berlin: Der Exilpolitiker wurde mit einer Tomate beworfen. Ein Mann wurde festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Der Vorfall ereignete sich, nachdem der Sohn des 1979 gestürzten Schahs in der Bundespressekonferenz zu Gast war. Weitere Details nannte die Polizei nicht. Die soßenartige Flüssigkeit war auf der Schulter und am Hals Pahlavis zu sehen.
Michael Kappeler / DPA
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Phil Göbel
Im Krieg zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah sind im Libanon nach dortigen Angaben mehr als 50.000 Häuser beschädigt oder zerstört worden. Das teilte der Nationale Rat für Forschung mit, der Schäden im Krieg seit 2023 im Auftrag der Regierung untersucht.
Mehr als die Hälfte der Schäden und Zerstörung gab es demnach im südlichen Libanon und im Gebiet nahe der israelischen Grenze.
Mehr als die Hälfte der Schäden und Zerstörung gab es demnach im südlichen Libanon und im Gebiet nahe der israelischen Grenze.
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Phil Göbel
Der iranische Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi hat die Europäer zu einer entschlosseneren Haltung gegenüber der Führung in Teheran aufgerufen. „Wenn Sie glauben, Sie könnten mit diesem Regime Frieden schließen, irren Sie sich gewaltig“, so Pahlavi bei einem Besuch in Berlin. „Es wird niemals Stabilität geben, wenn auch nur eine abgeschwächte Version dieses Systems überlebt.“
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Thomas Krause
Minenräumung in der Straße von Hormus könnte Monate dauern
Die Räumung von Seeminen in der Straße von Hormus könnte nach Einschätzung des US-Militärs einige Zeit dauern. Eine Einschätzung des Pentagons, über die die „Washington Post“ berichtet, nennt einen Zeitraum von sechs Monaten, die es dauern könnte, bis vom Iran platzierte Minen geräumt sind. Ein Pentagonsprecher sagte der Zeitung zwar, dass die Angaben „ungenau“ seien, das US-Ministerium machte aber auch auf AFP-Anfrage zunächst keine näheren Angaben.
Die Sechs-Monats-Schätzung wurde den Mitgliedern des Ausschusses für Streitkräfte des Repräsentantenhauses im Rahmen einer vertraulichen Unterrichtung mitgeteilt, schreibt die „Washington Post“.
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Thomas Krause
Eine Serie an Hinrichtungen im Iran dauert an. Wie das Justizportal Misan berichtet, wurde am Morgen (Ortszeit) ein Mann exekutiert. Die iranische Justiz hatte ihm Zusammenarbeit mit dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad und Mitgliedschaft in einer Oppositionsgruppe zur Last gelegt.
Davor waren seit Montag bereits vier Exekutionen durchgeführt worden. Ein Todesurteil wurde im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar vollstreckt. Drei weitere Männer wurden nach Spionagevorwürfen hingerichtet. Menschenrechtler sprachen bei zwei von ihnen hingegen von politischen Gefangenen, die den oppositionellen Volksmudschaheddin angehört haben sollen. Die Exil-Gruppe ist im Iran verboten; sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Herrschaftssystem im Iran zu stürzen.
Davor waren seit Montag bereits vier Exekutionen durchgeführt worden. Ein Todesurteil wurde im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar vollstreckt. Drei weitere Männer wurden nach Spionagevorwürfen hingerichtet. Menschenrechtler sprachen bei zwei von ihnen hingegen von politischen Gefangenen, die den oppositionellen Volksmudschaheddin angehört haben sollen. Die Exil-Gruppe ist im Iran verboten; sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Herrschaftssystem im Iran zu stürzen.
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Thomas Krause
US-Präsident Donald Trump gibt dem Iran Berichten zufolge nur noch wenige Tage Zeit für einen Vorschlag zur Beendigung des Krieges. Teheran sieht sich jedoch mit der Blockade der für die Weltwirtschaft wichtigen Straße von Hormus in einer Position der Stärke. Vermittlerstaaten, darunter die Türkei, Pakistan und Ägypten, bemühen sich nach Informationen des „Wall Street Journal“ fieberhaft, ein neues Treffen der beiden Seiten zu arrangieren, möglicherweise für diesen Freitag. Die USA wie auch der Iran warnten, sie seien bereit, die Kämpfe wieder aufzunehmen.
Trump sei willens, die Waffenruhe um drei bis fünf Tage zu verlängern, melden das US-Nachrichtenportal „Axios“ und der Sender Fox News unter Berufung auf eine US-Quelle beziehungsweise einen Beamten des Weißen Hauses. Trumps am Dienstag verkündete Verlängerung der Waffenruhe ist demnach nur für einen kurzen Zeitraum angedacht. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt sagte zu Journalisten, Trump habe Teheran keine Frist für die Vorlage eines Vorschlags gesetzt. Er sei es aber, der den Zeitplan vorgebe. Der Iran sieht das aber anders. Die „Verliererseite kann die Bedingungen nicht diktieren“, schrieb ein Berater des Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf auf X.
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Eugen Epp
Auch CNN berichtet unter Berufung auf zwei mit den internen Gesprächen vertraute Quellen, dass Trump plane, den Iranern ein begrenztes Zeitfenster zu geben, um einen geeinten Vorschlag für neue Verhandlungen zu erarbeiten und den diplomatischen Prozess so wieder in Gang zu bringen. Ob dies auch an die Iraner übermittelt worden ist, ist demnach unklar.
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Eugen Epp
US-Präsident Donald Trump will der iranischen Führung Medienberichten zufolge nur wenige Tage geben, um sich auf einen geeinten Vorschlag zur Beilegung des Krieges zu verständigen. Er sei bereit, die Waffenruhe um drei bis fünf Tage zu verlängern, berichten das Nachrichtenportal „Axios“ und der Sender Fox News unter Berufung auf eine US-Quelle beziehungsweise einen Beamten aus dem Weißen Haus. Trumps am Dienstag angekündigte Verlängerung der Waffenruhe ist demnach nur für einen kurzen Zeitraum angedacht.
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Eugen Epp
Die US-Botschaft in Beirut legt Amerikanerinnen und Amerikanern dringend nahe, den Libanon zu verlassen. „Die Sicherheitslage ist weiterhin komplex und kann sich schnell ändern“, teilt die Botschaft in einer Sicherheitswarnung mit. US-Bürgerinnen und Bürgern sollten ausreisen, solange es noch kommerzielle Flugverbindungen gebe. Wer im Libanon bleibe, sollte Pläne für Notfallsituationen erstellen und die aktuellen Entwicklungen verfolgen.
Es gibt derzeit Hinweise darauf, dass die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon wackelt. Ein Abgeordneter der libanesischen Hisbollah-Miliz, Hussein Hadsch Hassan, sagte einem libanesischen TV-Sender, die Organisation sei der Waffenruhe nicht mehr verpflichtet. Zuvor hatten Israel und die proiranische Hisbollah sich mehrfach Verstöße gegen die zehntägige Waffenruhe vorgeworfen, die in der Nacht auf Freitag in Kraft getreten war.
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Eugen Epp
Von Journalisten auf die Beschlagnahmung zweier Schiffe durch den Iran angesprochen, sagt Leavitt zudem dem Sender Fox News, Trump werte dies nicht als Verstoß gegen die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. „Nein, denn es handelte sich weder um amerikanische noch um israelische Schiffe. Es handelte sich um zwei internationale Schiffe“, sagte Leavitt.
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Eugen Epp
Trump hat nach Angaben des Weißen Hauses für einen iranischen Vorschlag zur Beendigung des Krieges keine Frist gesetzt. Anders als in einigen Medien berichtet worden sei, habe der US-Präsident „keine feste Frist für die Vorlage eines iranischen Vorschlags gesetzt“, sagt seine Sprecherin Karoline Leavitt. „Letztlich wird der Zeitplan vom Oberbefehlshaber festgelegt.“
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Eugen Epp
Trump: Iran stoppt geplante Hinrichtung von acht Frauen auf seine Bitte hin
Der Iran hat nach den Worten von US-Präsident Donald Trump auf seine Bitte hin die geplante Hinrichtung von acht zum Tode verurteilten Frauen gestoppt. „Ich weiß sehr zu schätzen, dass der Iran und seine Führung meine Forderung als Präsident der USA respektiert und die geplanten Hinrichtungen ausgesetzt haben“, schreibt Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Der Iran wies zurück, eine Hinrichtung der Frauen geplant zu haben.
Trump hatte am Dienstag Teheran aufgefordert, acht mutmaßlich zum Tode verurteilte Frauen freizulassen und einen solchen Schritt als „sehr guten Start für die Verhandlungen“ zwischen den USA und dem Iran bezeichnet.
Trump hatte am Dienstag Teheran aufgefordert, acht mutmaßlich zum Tode verurteilte Frauen freizulassen und einen solchen Schritt als „sehr guten Start für die Verhandlungen“ zwischen den USA und dem Iran bezeichnet.
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Phil Göbel
Angesichts der einseitig von US-Präsident Donald Trump verlängerten Waffenruhe bekräftigt der Iran, die US-Seeblockade sei ein Verstoß gegen die Feuerpause. Die Öffnung der Straße von Hormus sei nicht möglich, wenn es zu solchen „schweren Verstößen gegen die Waffenruhe“ komme, schrieb Irans Verhandlungsführer und Parlamentspräsident, Mohammed Bagher Ghalibaf, auf der Plattform X.
Der Iran hat laut iranischer Nachrichtenagentur Tasnim weiter keine Pläne, an Friedensgesprächen mit den USA teilzunehmen. US-Medien hatten zuvor berichtet, es könnte am Freitag eine neue Verhandlungsrunde geben.
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Eugen Epp
US-Präsident Donald Trump hält einem Medienbericht zufolge eine zweite Gesprächsrunde mit dem Iran in den kommenden drei Tagen für möglich. „Es ist möglich“, teilte Trump der „New York Post“ in einer Textnachricht mit. Er antwortete dabei den Angaben zufolge auf die Frage, ob Gespräche in den nächsten „36 bis 72 Stunden in Islamabad“ – also bis Freitag – erwartet würden.
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Phil Göbel
Der Irankrieg nagt an der deutschen Wirtschaft. Nun hat die Bundesregierung ihre Konjunkturprognose deutlich gesenkt – von einem auf 0,5 Prozent.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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