Schah-Sohn Pahlavi in Berlin mit Tomate beworfen. UN warnt vor Verarmung von 30 Millionen Menschen weltweit. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Phil Göbel
US-Präsident Donald Trump weist die US-Marine nach eigenen Angaben an, jedes Boot zu beschießen und zu zerstören, das in der Straße von Hormus Minen verlegt.
US-Minensuchboote seien zudem mit dreifacher Kapazität im Einsatz, um die Gewässer von Minen zu räumen, erklärt er.
US-Minensuchboote seien zudem mit dreifacher Kapazität im Einsatz, um die Gewässer von Minen zu räumen, erklärt er.
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Thomas Krause
Kurz nach dem iranischen Angriff auf drei Frachtschiffe hat das US-Militär nach eigenen Angaben einen Öltanker aufgebracht. In der Nacht zum Donnerstag sei im Indischen Ozean das sanktionierte und staatenlose Schiff „Majestic X“ gestoppt worden, wie das US-Verteidigungsministerium auf X schreibt. US-Einsatzkräfte seien an Bord des Frachters gegangen, der Öl aus dem Iran transportiert habe. Die Maßnahme sei im Zuständigkeitsbereich des Indopazifischen Kommandos der US-Streitkräfte (Indopacom) erfolgt.
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Thomas Krause
Trotz der US-Seeblockade vor der Straße von Hormus durchfahren einige Schiffe mit Verbindung zum Iran die Meeresenge. 34 sanktionierte Tanker oder Tanker mit Verbindungen zum Iran hätten das Gebiet der US-Seeblockade vom 13. bis 21. April durchfahren, schreibt der Datenanbieter Vortexa in einem Bericht.
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Thomas Krause
Sollte es zu einem internationalen Marineeinsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus kommen, könnten die Fähigkeiten der Deutschen Marine zur Suche und Räumung von Minen gefragt sein. Nach Überzeugung des Inspekteurs der Marine, Vizeadmiral Jan Christian Kaack, sind die entsprechenden Einheiten gerüstet. „Die Marine, das kann ich Ihnen versichern, wird bereit sein“, sagte Kaack bei einer Informationsveranstaltung beim 3. Minensuchgeschwader in Kiel.
Voraussetzungen für einen Einsatz seien das Ende der Kampfhandlungen im Einsatzgebiet, ein Mandat und ein Parlamentsbeschluss. „Zum Glück sind wir eine Parlamentsarmee“, sagte der Vizeadmiral.
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Phil Göbel
Der Irankrieg wird nach Einschätzung der Vereinten Nationen (UN) weltweit über 30 Millionen Menschen in die Armut treiben. Grund dafür seien vor allem Engpässe bei Kraftstoff und Düngemitteln, sagte der Chef des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), Alexander De Croo, der Nachrichtenagentur Reuters. Die Blockade von Frachtschiffen in der Straße von Hormus im Zuge des Kriegs habe die landwirtschaftliche Produktivität bereits verringert, erklärte der ehemalige belgische Ministerpräsident.
Dies dürfte die Ernteerträge belasten. „Die Ernährungsunsicherheit wird in einigen Monaten ihren Höhepunkt erreichen – und man kann nicht viel dagegen tun“, sagte De Croo. Selbst bei einem sofortigen Ende der Kämpfe seien die Auswirkungen spürbar und würden die Menschen in die Armut zurückdrängen.
Dies dürfte die Ernteerträge belasten. „Die Ernährungsunsicherheit wird in einigen Monaten ihren Höhepunkt erreichen – und man kann nicht viel dagegen tun“, sagte De Croo. Selbst bei einem sofortigen Ende der Kämpfe seien die Auswirkungen spürbar und würden die Menschen in die Armut zurückdrängen.
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Thomas Krause
Mohammad Reza Pahlavi, hat bei seinem Deutschland-Besuch die Bundesregierung für deren Umgang mit dem Regime im Iran scharf kritisiert. Es sei „eine Schande“, dass kein Regierungsmitglied mit ihm habe sprechen wollen, sagte Pahlavi bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Berlin. Demokratische Regierungen sollten „mit den Menschen sprechen, die die Stimme der Stimmenlosen" seien, betonte der 65-Jährige, der sich anbietet, den Iran als Übergangspräsident in eine demokratische Zukunft zu führen. Pahlavi rief dabei mehrfach dazu auf, das klerikale System der Islamischen Republik zu stürzen. „Das Regime war nie so brüchig wie jetzt“, sagte er. „Es ist eine verwundete Bestie.“
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Phil Göbel
Pahlavi bei Berlin-Besuch mit Tomate beworfen
Zwischenfall beim Besuch von Reza Pahlavi in Berlin: Der Exilpolitiker wurde mit einer Tomate beworfen. Ein Mann wurde festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Der Vorfall ereignete sich, nachdem der Sohn des 1979 gestürzten Schahs in der Bundespressekonferenz zu Gast war. Weitere Details nannte die Polizei nicht. Die soßenartige Flüssigkeit war auf der Schulter und am Hals Pahlavis zu sehen.
Michael Kappeler / DPA
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Phil Göbel
Im Krieg zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah sind im Libanon nach dortigen Angaben mehr als 50.000 Häuser beschädigt oder zerstört worden. Das teilte der Nationale Rat für Forschung mit, der Schäden im Krieg seit 2023 im Auftrag der Regierung untersucht.
Mehr als die Hälfte der Schäden und Zerstörung gab es demnach im südlichen Libanon und im Gebiet nahe der israelischen Grenze.
Mehr als die Hälfte der Schäden und Zerstörung gab es demnach im südlichen Libanon und im Gebiet nahe der israelischen Grenze.
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Phil Göbel
Der iranische Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi hat die Europäer zu einer entschlosseneren Haltung gegenüber der Führung in Teheran aufgerufen. „Wenn Sie glauben, Sie könnten mit diesem Regime Frieden schließen, irren Sie sich gewaltig“, so Pahlavi bei einem Besuch in Berlin. „Es wird niemals Stabilität geben, wenn auch nur eine abgeschwächte Version dieses Systems überlebt.“
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Thomas Krause
Minenräumung in der Straße von Hormus könnte Monate dauern
Die Räumung von Seeminen in der Straße von Hormus könnte nach Einschätzung des US-Militärs einige Zeit dauern. Eine Einschätzung des Pentagons, über die die „Washington Post“ berichtet, nennt einen Zeitraum von sechs Monaten, die es dauern könnte, bis vom Iran platzierte Minen geräumt sind. Ein Pentagonsprecher sagte der Zeitung zwar, dass die Angaben „ungenau“ seien, das US-Ministerium machte aber auch auf AFP-Anfrage zunächst keine näheren Angaben.
Die Sechs-Monats-Schätzung wurde den Mitgliedern des Ausschusses für Streitkräfte des Repräsentantenhauses im Rahmen einer vertraulichen Unterrichtung mitgeteilt, schreibt die „Washington Post“.
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Thomas Krause
Eine Serie an Hinrichtungen im Iran dauert an. Wie das Justizportal Misan berichtet, wurde am Morgen (Ortszeit) ein Mann exekutiert. Die iranische Justiz hatte ihm Zusammenarbeit mit dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad und Mitgliedschaft in einer Oppositionsgruppe zur Last gelegt.
Davor waren seit Montag bereits vier Exekutionen durchgeführt worden. Ein Todesurteil wurde im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar vollstreckt. Drei weitere Männer wurden nach Spionagevorwürfen hingerichtet. Menschenrechtler sprachen bei zwei von ihnen hingegen von politischen Gefangenen, die den oppositionellen Volksmudschaheddin angehört haben sollen. Die Exil-Gruppe ist im Iran verboten; sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Herrschaftssystem im Iran zu stürzen.
Davor waren seit Montag bereits vier Exekutionen durchgeführt worden. Ein Todesurteil wurde im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar vollstreckt. Drei weitere Männer wurden nach Spionagevorwürfen hingerichtet. Menschenrechtler sprachen bei zwei von ihnen hingegen von politischen Gefangenen, die den oppositionellen Volksmudschaheddin angehört haben sollen. Die Exil-Gruppe ist im Iran verboten; sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Herrschaftssystem im Iran zu stürzen.
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Thomas Krause
US-Präsident Donald Trump gibt dem Iran Berichten zufolge nur noch wenige Tage Zeit für einen Vorschlag zur Beendigung des Krieges. Teheran sieht sich jedoch mit der Blockade der für die Weltwirtschaft wichtigen Straße von Hormus in einer Position der Stärke. Vermittlerstaaten, darunter die Türkei, Pakistan und Ägypten, bemühen sich nach Informationen des „Wall Street Journal“ fieberhaft, ein neues Treffen der beiden Seiten zu arrangieren, möglicherweise für diesen Freitag. Die USA wie auch der Iran warnten, sie seien bereit, die Kämpfe wieder aufzunehmen.
Trump sei willens, die Waffenruhe um drei bis fünf Tage zu verlängern, melden das US-Nachrichtenportal „Axios“ und der Sender Fox News unter Berufung auf eine US-Quelle beziehungsweise einen Beamten des Weißen Hauses. Trumps am Dienstag verkündete Verlängerung der Waffenruhe ist demnach nur für einen kurzen Zeitraum angedacht. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt sagte zu Journalisten, Trump habe Teheran keine Frist für die Vorlage eines Vorschlags gesetzt. Er sei es aber, der den Zeitplan vorgebe. Der Iran sieht das aber anders. Die „Verliererseite kann die Bedingungen nicht diktieren“, schrieb ein Berater des Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf auf X.
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Eugen Epp
Auch CNN berichtet unter Berufung auf zwei mit den internen Gesprächen vertraute Quellen, dass Trump plane, den Iranern ein begrenztes Zeitfenster zu geben, um einen geeinten Vorschlag für neue Verhandlungen zu erarbeiten und den diplomatischen Prozess so wieder in Gang zu bringen. Ob dies auch an die Iraner übermittelt worden ist, ist demnach unklar.
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Eugen Epp
US-Präsident Donald Trump will der iranischen Führung Medienberichten zufolge nur wenige Tage geben, um sich auf einen geeinten Vorschlag zur Beilegung des Krieges zu verständigen. Er sei bereit, die Waffenruhe um drei bis fünf Tage zu verlängern, berichten das Nachrichtenportal „Axios“ und der Sender Fox News unter Berufung auf eine US-Quelle beziehungsweise einen Beamten aus dem Weißen Haus. Trumps am Dienstag angekündigte Verlängerung der Waffenruhe ist demnach nur für einen kurzen Zeitraum angedacht.
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Eugen Epp
Die US-Botschaft in Beirut legt Amerikanerinnen und Amerikanern dringend nahe, den Libanon zu verlassen. „Die Sicherheitslage ist weiterhin komplex und kann sich schnell ändern“, teilt die Botschaft in einer Sicherheitswarnung mit. US-Bürgerinnen und Bürgern sollten ausreisen, solange es noch kommerzielle Flugverbindungen gebe. Wer im Libanon bleibe, sollte Pläne für Notfallsituationen erstellen und die aktuellen Entwicklungen verfolgen.
Es gibt derzeit Hinweise darauf, dass die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon wackelt. Ein Abgeordneter der libanesischen Hisbollah-Miliz, Hussein Hadsch Hassan, sagte einem libanesischen TV-Sender, die Organisation sei der Waffenruhe nicht mehr verpflichtet. Zuvor hatten Israel und die proiranische Hisbollah sich mehrfach Verstöße gegen die zehntägige Waffenruhe vorgeworfen, die in der Nacht auf Freitag in Kraft getreten war.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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