US-Kriegsschiffe passieren die Straße von Hormus, unterdessen attackiert der Iran die Vereinigten Arabischen Emirate. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Tim Schulze
Iran greift Vereinigte Arabische Emirate mit Drohnen und Marschflugkörpern an
In den Vereinigten Arabischen Emiraten bricht Behördenangaben zufolge nach einem iranischen Drohnenangriff ein Großbrand aus. Betroffen ist eine Industriezone der Hafenstadt Fudschaira, wie das Medienbüro der Küstenstadt berichtet.
Dem emiratischen Verteidigungsministerium zufolge attackierte der Iran mehrere Teile des Golfstaats mit vier Marschflugkörpern. Drei davon seien abgefangen worden und einer ins Meer gestürzt. Wie die Nachrichtenagentur WAM unter Berufung auf das Ministerium berichtete, war die Luftabwehr im Einsatz.
In Fudschaida befindet sich einer der wichtigsten Häfen der Emirate. Frachtschiffe können dort anlegen, ohne die seit März vom Iran blockierte Straße von Hormus passieren zu müssen. In der Stadt beginnt zudem eine Erdöl-Pipeline, weitere Ölindustrieanlagen befinden sich dort.
Dem emiratischen Verteidigungsministerium zufolge attackierte der Iran mehrere Teile des Golfstaats mit vier Marschflugkörpern. Drei davon seien abgefangen worden und einer ins Meer gestürzt. Wie die Nachrichtenagentur WAM unter Berufung auf das Ministerium berichtete, war die Luftabwehr im Einsatz.
In Fudschaida befindet sich einer der wichtigsten Häfen der Emirate. Frachtschiffe können dort anlegen, ohne die seit März vom Iran blockierte Straße von Hormus passieren zu müssen. In der Stadt beginnt zudem eine Erdöl-Pipeline, weitere Ölindustrieanlagen befinden sich dort.
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Eugen Epp
US-Kriegsschiffe sollen Straße von Hormus durchfahren haben
US-Kriegsschiffe haben nach Angaben der US-Armee die bislang vom Iran blockierte Straße von Hormus durchfahren. Nach ihrer Durchfahrt durch die Meerenge befänden sich die Zerstörer nun im Persischen Golf, teilt das für die Golfregion zuständige Zentralkommando der US-Streitkräfte mit. Die Schiffe unterstützten die Mission „Projekt Freiheit“, heißt es – so wird der US-Marineeinsatz genannt, den US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte und bei dem internationale Schiffe aus der Straße von Hormus hinaus „geleitet“ werden sollen.
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Eugen Epp
Das deutsche Minenjagdboot „Fulda“ ist zur Vorbereitung eines möglichen Einsatzes in der Straße von Hormus in Richtung Mittelmeer ausgelaufen. Die „Fulda“ legte vom Marinestützpunkt Kiel-Wik aus ab. Das Schiff mit einer Besatzung von bis zu 45 Soldaten wird etwa zwei Wochen lang unterwegs sein. Dort wartet die Besatzung auf ein entsprechendes Mandat des Bundestags.
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Jacqueline Haddadian

Die USA dementieren, dass der Iran ein US-Kriegsschiff angegriffen habe. Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom teilte auf X mit, Berichte iranischer Medien, dass ein Schiff von zwei Raketen getroffen worden sei, seien falsch.
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Jacqueline Haddadian

Iranische Medien: Raketenangriff auf eine US-Fregatte
Und tatsächlich: Iranische Streitkräfte wollen US-Verbände daran gehindert haben, in die Straße von Hormus einzufahren. Durch Warnungen seien die „feindlichen Zerstörer“ an der Einfahrt gehindert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht. Unabhängig konnten die Angaben bisher nicht überprüft werden. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet von einem Raketenangriff auf eine US-Fregatte.
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Daniel Bakir
Trump will Schiffe durch Straße von Hormus geleiten - Iran droht mit Angriffen
Was passiert in der Straße von Hormus? Donald Trump hat angekündigt, die US-Marine werde am Montag beginnen, in der Meerenge festsitzende Schiffe heraus zu "geleiten". Der Iran beantwortete den Vorstoß mit einer Drohung: Jede ausländische Streitmacht, insbesondere die amerikanische Armee werde angegriffen, sollte sie sich der Straße von Hormus nähern und in diese eindringen. Trump hatte seinerseits erklärt, Eingriffe in die Aktion würden mit Gewalt beantwortet.
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Rune Weichert
Der Iran erklärt, die USA hätten über den Vermittler Pakistan auf den 14-Punkte-Vorschlag des Iran geantwortet. Derzeit prüfe der Iran die US-Antwort, heißt es in staatlichen iranischen Medien. „Zum jetzigen Zeitpunkt finden keine Atomverhandlungen statt“, wird ein Sprecher des iranischen Außenministeriums zudem von den Medien zitiert.
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Rune Weichert
In der Straße von Hormus ist erneut ein Schiff angegriffen worden. Die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) teilt auf der Plattform X mit, der Kapitän eines nordwärts fahrenden Massengutfrachters habe einen Angriff mehrerer kleiner Boote gemeldet. Zu dem Vorfall kam es demnach elf Seemeilen westlich der iranischen Stadt Sirik. Alle Besatzungsmitglieder seien wohlauf, und es seien keine Auswirkungen auf die Umwelt gemeldet worden, heißt es weiter. Zunächst reklamierte niemand den Angriff für sich.
Seit Beginn des Irankriegs ist es in der Straße von Hormus wiederholt zu derartigen Vorfällen gekommen. Der von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die wichtige Meerenge weitestgehend zum Erliegen gebracht. Die USA haben ihrerseits eine Seeblockade gegen den Iran verhängt.
Seit Beginn des Irankriegs ist es in der Straße von Hormus wiederholt zu derartigen Vorfällen gekommen. Der von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die wichtige Meerenge weitestgehend zum Erliegen gebracht. Die USA haben ihrerseits eine Seeblockade gegen den Iran verhängt.
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Phil Göbel
Außenminister Wadephul fordert sofortige Öffnung der Straße von Hormus
Bundesaußenminister Johann Wadephul hat in einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi eine sofortige Öffnung der Straße von Hormus und einen Verzicht des Iran auf Atomwaffen verlangt.
„Als enger US-Verbündeter teilen wir das gleiche Ziel“, erklärte Wadephul im Onlinedienst X. Der Iran müsse „vollständig und nachprüfbar auf Kernwaffen verzichten und die Straße von Hormus sofort freigeben“, wie es auch US-Außenminister Marco Rubio fordere, betonte Wadephul.
„Als enger US-Verbündeter teilen wir das gleiche Ziel“, erklärte Wadephul im Onlinedienst X. Der Iran müsse „vollständig und nachprüfbar auf Kernwaffen verzichten und die Straße von Hormus sofort freigeben“, wie es auch US-Außenminister Marco Rubio fordere, betonte Wadephul.
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Phil Göbel
Beunruhigende Nachrichten aus dem Libanon: Das israelische Militär forderte am frühen Morgen die Bewohner im Süden des Landes auf, ihre Häuser zu verlassen. Sie sollten sich mindestens einen Kilometer in offenes Gelände zurückziehen. Das Militär erklärt, es führe Einsätze gegen die Hisbollah durch, nachdem diese gegen das Waffenstillstandsabkommen verstoßen habe. Jeder, der sich in der Nähe von Hisbollah-Kämpfern oder -Einrichtungen aufhalte, könnte daher in Gefahr sein.
Zeitgleich berichten mehrere israelische Medien von mutmaßlichen Plünderungen durch israelische Soldaten. Die Zeitung „Jediot Achronot“ zitierte einen namentlich nicht genannten Reservisten, der berichtete, er habe mehrere Fälle von Plünderungen im Libanon erlebt.
Zeitgleich berichten mehrere israelische Medien von mutmaßlichen Plünderungen durch israelische Soldaten. Die Zeitung „Jediot Achronot“ zitierte einen namentlich nicht genannten Reservisten, der berichtete, er habe mehrere Fälle von Plünderungen im Libanon erlebt.
„Wir trafen an der Grenze viele Reserveeinheiten, sie nahmen einfach alles mit – Waffen, Souvenirs, Schmuck, Decken, Bilder“, berichtete der Soldat.
Plünderungen gelten international als Kriegsverbrechen.
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Rune Weichert
Die Vereinigten Arabischen Emirate geben nach wochenlangen Einschränkungen wegen des Irankriegs ihren Luftraum nach eigenen Angaben wieder frei. Der normale Flugbetrieb werde vollständig wieder aufgenommen, teilt die Luftfahrtbehörde auf der Plattform X mit, nachdem es zwei Monate nur begrenzt Sonderflüge gegeben hatte. Die Entscheidung sei nach einer umfassenden Begutachtung der Betriebs- und Sicherheitsbedingungen erfolgt, hieß es. Der Luftraum werde kontinuierlich überwacht, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Die Vereinigten Arabischen Emirate mit Tourismuszielen wie Abu Dhabi und Dubai waren in der Golfregion besonders von Angriffen betroffen, mit denen der Iran auf Angriffe der USA und Israel seit dem 28. Februar reagierte. Kurz nach Beginn des Krieges wurde der Flugverkehr teilweise wieder aufgenommen, etwa um gestrandete Passagiere auszufliegen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate mit Tourismuszielen wie Abu Dhabi und Dubai waren in der Golfregion besonders von Angriffen betroffen, mit denen der Iran auf Angriffe der USA und Israel seit dem 28. Februar reagierte. Kurz nach Beginn des Krieges wurde der Flugverkehr teilweise wieder aufgenommen, etwa um gestrandete Passagiere auszufliegen.
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Phil Göbel
Der Iran hat den USA in den Verhandlungen über ein Ende des Krieges nach Angaben eines ranghohen iranischen Regierungsvertreters die Öffnung der Straße von Hormus und ein Ende der US-Blockade vorgeschlagen.
Gespräche über das iranische Atomprogramm sollten auf später verschoben werden, sagte der Insider am Samstag. US-Präsident Donald Trump hat den Vorschlag bislang zurückgewiesen. Er sei mit dem jüngsten Angebot Irans „nicht zufrieden“, sagte Trump am Freitag im Weißen Haus.
Gespräche über das iranische Atomprogramm sollten auf später verschoben werden, sagte der Insider am Samstag. US-Präsident Donald Trump hat den Vorschlag bislang zurückgewiesen. Er sei mit dem jüngsten Angebot Irans „nicht zufrieden“, sagte Trump am Freitag im Weißen Haus.
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Phil Göbel
Iranischer Militär: Erneuter Konflikt mit USA „wahrscheinlich“ – Außenminister will verhandeln
Ein ranghoher iranischer Militärvertreter hält einen erneuten Konflikt mit den USA für „wahrscheinlich“. Es gebe Anzeichen dafür, dass die USA „sich nicht an Versprechen oder Vereinbarungen halten“, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Fars am Samstag Mohammed Dschafar Assadi vom zentralen Militärkommando Chamat al-Anbija.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi zeigt sich für ein Ende des Irankriegs verhandlungsbereit, insofern die USA Bedingungen erfüllen. Sein Land sei bereit, den diplomatischen Prozess fortzusetzen, falls sich „die übertriebenen Forderungen, die bedrohliche Rhetorik und die provokativen Handlungen der amerikanischen Seite“ änderten, zitierte der regierungstreue iranische Fernsehsender Press TV den Außenminister.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi zeigt sich für ein Ende des Irankriegs verhandlungsbereit, insofern die USA Bedingungen erfüllen. Sein Land sei bereit, den diplomatischen Prozess fortzusetzen, falls sich „die übertriebenen Forderungen, die bedrohliche Rhetorik und die provokativen Handlungen der amerikanischen Seite“ änderten, zitierte der regierungstreue iranische Fernsehsender Press TV den Außenminister.
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Phil Göbel
Trotz Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz dauern die gegenseitigen Angriffe an.
Das libanesische Gesundheitsministerium teilte laut der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mit, bei israelischen Angriffen auf Orte im Südlibanon seien zwölf Menschen ums Leben gekommen und 25 weitere verletzt worden. Eines der Opfer sei ein Kind. Die israelische Armee äußerte sich zu den Vorfällen zunächst nicht.
Das libanesische Gesundheitsministerium teilte laut der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mit, bei israelischen Angriffen auf Orte im Südlibanon seien zwölf Menschen ums Leben gekommen und 25 weitere verletzt worden. Eines der Opfer sei ein Kind. Die israelische Armee äußerte sich zu den Vorfällen zunächst nicht.
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Phil Göbel
Paukenschlag im Weißen Haus: Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth wollen 5000 Soldaten aus Deutschland abziehen. Die deutsch-amerikanische Beziehung – insbesondere die von Trump und Kanzler Friedrich Merz kriselt momentan. Größter Streitpunkt ist der Irankrieg.
Alle Infos hier:
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DPA · AFP · Reuters · SID
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