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IS-Terror: Kurden können Kobane weiter verteidigen

Die kurdischen Kämpfer können den IS aus Kobane zurückdrängen, die PKK rekrutiert verstärkt Kämpfer in Deutschland und der BND warnt vor Flugzeugabschüssen. Die Ereignisse des Tages im Rückblick.

Terrormiliz IS und kurdischen Volksschutzeinheiten liefern sich noch immer unerbittliche Kämpfe um die Grenzstadt Kobane

Terrormiliz IS und kurdischen Volksschutzeinheiten liefern sich noch immer unerbittliche Kämpfe um die Grenzstadt Kobane

+++ 18 Uhr: Kurden wehren erneuten Vorstoß bei Kobane ab +++

Die kurdischen Kämpfer im nordsyrischen Kobane haben erneut eine Offensive der Dschihadistengruppe IS abgewehrt. Die Extremisten hätten in der Nacht zum Sonntag versucht, die einzig noch offene Verbindungsroute Richtung Türkei im Norden zu kappen, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Zur Verstärkung der Kurden sollen über die türkische Grenze in den kommenden Tagen irakische Peschmerga nach Kobane einrücken.

Die IS-Kämpfer griffen nach Angaben der Beobachtungsstelle die vierte Nacht in Folge ein Viertel im Norden der belagerten Stadt Kobane an, um die Versorgungswege für die Kurden abzuschneiden

+++ 13.02 Uhr: Peschmerga-Verlegung nach Kobane frühestens am Montag +++

Die Verlegung 150 kurdischer Peschmerga-Kämpfer aus dem Nordirak in die umkämpfte syrische Stadt Kobane wird nach einem Medienbericht frühestens am Montag stattfinden. Das Online-Portal "Rudaw" berichtete aus Erbil unter Berufung auf einen Peschmerga-Offizier, Grund seien "technische Fragen" beim Transit der Kämpfer durch die Türkei. "Rudaw" zitierte den Offizier mit den Worten, die Peschmerga seien einsatzbereit und mit "den besten neuen amerikanischen Waffen" ausgerüstet. "Rudaw" hatte zuvor von einer geplanten Verlegung am Sonntag berichtet.

+++ 12.28 Uhr: IS-Miliz soll westliche Geiseln misshandelt haben +++

Die Terrormiliz IS soll ihre Geiseln auf brutale Weise misshandelt haben. Wie die "New York Times" berichtet, gehören Scheinexekutionen und Folter zum Repertoire der Dschihadisten. Die Zeitung beruft sich unter anderem auf fünf ehemalige Geiseln, die sich mit dem im August ermordeten US-Journalisten James Foley eine Zelle teilen mussten. Insgesamt befanden sich demnach mindestens 23 westliche Geiseln aus zwölf Ländern in der Gewalt des IS. Dabei hätten "unterschiedliche Reisepässe unterschiedliche Schicksale bedeutet": Europäische Geiseln seien nach Lösegeldzahlungen ihrer Regierungen frei gekommen - amerikanische und britische Gefangene hingegen wurden enthauptet oder befinden sich noch in Gewalt des IS.

+++ 11.45 Uhr: Britische IS-Geisel spricht in Propaganda-Video über Folter +++

Die Terrormiliz IS hat ein neues Video veröffentlicht, in dem eine britische Geisel über die Bedingungen der Haft spricht. Der Journalist, der seit mehr als zwei Jahren in der Hand der Terroristen ist, sitzt nach Angaben der Presseagentur PA an einem Schreibtisch, trägt orangefarbene Kleidung und liest ein Statement vor. "Einige von uns, die versucht haben zu fliehen, wurden von unseren Geiselnehmern mit Waterboarding gefoltert, so wie muslimische Gefangene von ihren amerikanischen Geiselnehmern mit Waterboarding gefoltert werden", lassen die Entführer den 43-Jährigen ablesen.

+++ 11.29 Uhr: Mehr als 800 Tote seit Beginn der Kämpfe um Kobane +++

Bei den Kämpfen um Kobane sind nach Angaben von Menschenrechtlern mehr als 800 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte starben während der vergangenen 40 Tage mindestens 481 Angreifer des IS und 302 Verteidiger der kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG). Des weiteren seien elf YPG-Unterstützer und 21 Zivilisten getötet worden.

+++ 10.57 Uhr: Kurden setzen erstmals deutsche Waffen ein +++

Beim Kampf gegen die Terrororganisation IS haben kurdische Kämpfer aus dem Irak nach Informationen der "Bild" erstmal deutsche Waffen eingesetzt. Beim Vormarsch auf die strategisch wichtige Stadt Sumar nahe Mossul hätten Peschmerga-Soldaten am Samstag "Milan"-Raketen auf ein Haus mit IS-Kämpfern abgefeuert, berichtete ein Reporter aus der Kriegsregion. Ein Mitarbeiter des kurdischen Präsidenten Masud Barsani habe bestätigt, dass das "Milan"-Raketensystem zur erfolgreichen Offensive beigetragen habe.

+++ 10.02 Uhr: PKK rekrutiert in Deutschland Kämpfer gegen IS +++

Die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK rekrutiert nach Informationen des "Spiegels" in Deutschland Kämpfer für die Auseinandersetzung mit der Terrormiliz IS. Unter Berufung auf Sicherheitskreise meldet das Magazin, es seien bereits etwa 50 Freiwillige aus der Bundesrepublik in den Irak und nach Syrien gereist. Demnach sprechen speziell geschulte Rekrutierer die potenziellen Aktivisten an. Nach einer ideologischen Schulung in den Niederlanden oder in Belgien werden die Freiwilligen ins türkische Grenzgebiet geschleust, wo sie eine militärische Ausbildung erhalten.

Die Ausreise der PKK-Kämpfer zu verhindern, fällt den deutschen Sicherheitsbehörden deutlich schwerer als bei islamistischen Terrortouristen. "Diese Leute sind nicht so blöd wie die Dschihadisten", sagte ein Geheimdienstler dem "Spiegel". Man könne sie kaum von normalen Reisenden unterscheiden.

+++ 05.31 Uhr: Kurden drängen IS weiter ab +++

Unterstützt durch Luftschläge der internationalen Koalition haben Kurden im Irak und in Syrien im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nach eigenen Angaben Boden gutgemacht. Im Nordirak hätten kurdische Peschmerga-Kämpfer am Samstag nahe Mossul die strategisch wichtige Stadt Sumar sowie umliegende Dörfer wieder unter ihre Kontrolle gebracht, berichtete ein Kurdenvertreter. In Syrien übernahmen die Volksschutzeinheiten (YPG) nach Angaben eines kurdischen Aktivisten einen wichtigen Hügel am Rande der Kurdenenklave Kobane nahe der türkischen Grenze.

+++ 0.01 Uhr: BND warnt vor Abschuss von Passagierflugzeugen +++

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist womöglich in der Lage, Passagierflugzeuge abzuschießen. Laut einem Bericht der "Bild am Sonntag" hat der Bundesnachrichtendienst Ende vergangener Woche Abgeordnete des Bundestages darüber informiert, dass die IS hochmoderne Luftabwehrwaffen besitze: tragbare, leicht zu bedienende Raketenwerfer, sogenannte Manpads.

Mehrere Fluggesellschaften, wie etwa Austrian Airlines und Qatar Airlines fliegen noch immer den Nordirak an.

kgi/DPA/AFP/Reuters / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(