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  • Massaker von Butscha: Die Trauer hält, Wiederaufbau geht voran

Jahrestag der Befreiung
Massaker von Butscha: "Das werde ich bis zum Ende meines Lebens nicht vergessen"

  • von Christine Leitner
  • 31. März 2023
  • 17:45 Uhr
Soldaten marschieren durch Butscha
Es ist der 31. März 2022, als die ukrainische Armee ihren Durchbruch in einem Vorort von Kiew meldet. Die russischen Besatzer haben sich zwar aus Butscha zurückgezogen, aber die eigentliche Arbeit geht jetzt erst los: Die Straßen sind mit zerstörten Militärfahrzeugen übersät, dazwischen liegen die Leichen erschossener Menschen.
© Rodrigo Abd / AP / DPA
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Soldaten marschieren durch Butscha
Gefesselter Mann
Selenskyj in Butscha
Beerdigung
Internationale Ermittler strömten nach der Befreiung von Butscha in den Kiewer Vorort, um Beweise für die russischen Kriegsverbrechen zu sammeln und zu dokumentieren. Bisher zählt die ukrainische Staatsanwaltschaft fast 11.000 Kriegsverbrechen, die die russische Armee allein in der Region um die Hauptstadt Kiew begangen haben soll. 700 davon wurden in Butscha registriert.
Wiederaufbau Butscha
Kind auf der Straße
Ein Rettungshelfer versorgt Kinder und Jugendliche im Heizzelt "Point of Invincibility" ("Punkt der Unbesiegbarkeit") mit warmen Getränken. Die Menschen in Butscha haben schwere Schicksale zu ertragen und zu verarbeiten. Der Siegeswille scheint trotzdem – oder gerade deswegen – ungebrochen.
Trauer
Menschenzug zur Beerdigung
Anfang März versammelten sich die Bewohner von Butscha, um acht Toten zu gedenken. Als die russischen Besatzer im letzten Frühjahr einfielen, errichteten die acht Männer eine Straßensperre. Ein Video zeigt, wie die Männer mit verbundenen Augen und gefesselten Händen über eine Straße auf einen Hof getrieben werden – wo sie anschließend erschossen wurden. Wie Reporter der "New York Times" herausfanden, handelte es sich um Zivilisten. Ihre Leichen wurden nach der Befreiung geborgen und beerdigt.
Gedenken der acht erschossenen Zivilisten
Japans Premier zum Überraschungsbesuch in Butscha
Präsident Selenskyj während der Gedenkveranstaltung zur Befreiung von Butscha. Sie "wurde zu einem Symbol dessen, dass die Ukraine in diesem Krieg gewinnen kann", schrieb er auf Telegram.
Ein Jahr nach dem Massaker von Butscha hadern die Menschen weiter mit den Erinnerungen – an Tote, Folter und Verwüstung. Trotzdem ist Butscha nicht nur ein Symbol russischer Kriegsverbrechen, glaubt der ukrainische Präsident.

Am 2. März 2022 drangen russische Streitkräfte in Butscha, einen Vorort der ukrainischen Hauptstadt, ein. Ende des Monats war Butscha dann nicht mehr nur ein Vorort, sondern das Zeugnis russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine. Die Bilder, die nach der Befreiung durch die ukrainische Armee um die Welt gingen, schockieren bis heute. Zwischen verwüsteten Gebäuden, Straßen und militärischen Gefährten lagen die Toten. Überlebende Zeugen berichteten von Massenerschießungen und Folter. 461 Menschen sollen nach ukrainischen Angaben getötet worden sien.

Präsident Wolodymyr Selenskyj war wenige Tage nach der Befreiung selbst nach Butscha gekommen. Die Bilder von damals zeigen einen Staatschef, der sich nur schwer beherrschen kann, um nicht in Tränen auszubrechen. Zum Jahrestag der Befreiung bezeichnete Selenskyj das Massaker als Ereignis, das "man sich im 21. Jahrhundert nicht vorstellen konnte". Gleichzeitig verbreitete der Präsident auf seinem Telegram-Kanal Optimismus: "(...) die Befreiung des Gebietes Kiew wurde zu einem Symbol dessen, dass die Ukraine in diesem Krieg gewinnen kann", so der Staatschef.

"Werde ich bis zum Ende meines Lebens nicht vergessen"

Die Erinnerungen bleiben trotzdem. Etwa an die Angehörigen, die von russischen Soldaten auf offener Straße erschossen wurden, wie Hinterbliebene dem Sender "Deutsche Welle" berichten. "Meine Mutter telefonierte gerade, als sie die Russen sah und Schüsse hörte. Aus Angst rannte sie los und schaffte es noch ins Haus, aber eine Kugel traf sie durch die Tür und durchbohrte ihre Leber. Meine Mutter ist verblutet", erzählt Tetjana. Sie selbst war zu dem Zeitpunkt in Kiew. Von dem Tod ihrer Mutter erfuhr sie aus der Nachbarschaft.

Valentin Didkowskij wird sich wohl ewig daran erinnern, wie die Russen einen Mann auf offener Straße vom Fahrrad schossen. Oder an die Leichen, die sich draußen türmten, während sich die Bewohner in ihren Häusern verstecken mussten. "Wissen Sie, das werde ich bis zum Ende meines Lebens nicht vergessen", sagt er dem "ZDF".

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Ermittlungen nach Massaker von Butscha gehen weiter

Die ukrainische Staatsanwaltschaft zählt fast 11.000 Kriegsverbrechen, die die russische Armee allein in der Region um die Hauptstadt Kiew begangen haben soll. 700 davon wurden in Butscha registriert. Ermittler des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) hatten Butscha zusammen mit Polizisten nach der Befreiung untersucht. Auch Freiwillige beteiligten sich.

Die Ermittlungen dauern noch an. Ein Grund: Die Täter sind kaum zu identifizieren, berichten die Staatsanwälte. "Das Hauptziel in dieser Phase der Ermittlungen ist, Zeugenaussagen und eine vollständige Beweisgrundlage zusammenzutragen. Oft gelingt es durch die Vernehmung russischer Kriegsgefangener, die Identität des einen oder anderen Kriegsverbrechers festzustellen", sagte Oleh Tkalenko, stellvertretender Leiter der Staatsanwaltschaft in der Region Kiew, dem Sender "Deutsche Welle".

Trotzdem sollen noch in diesem Jahr viele Verdächtige vor Gericht gestellt und Urteile erwirkt werden. Danach sollen die Betroffenen auf eine internationale Fahndungsliste gesetzt werden, sodass die Straftäter im Ausland festgenommen und an die Ukraine ausgeliefert werden können.

Auch Deutschland beschäftigt sich mit der Aufarbeitung des Massakers. Der Bundestag hat sich parteiübergreifend dafür stark gemacht, die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. "Es geht heute und künftig vor allem um eins: Gerechtigkeit für die Opfer und Überlebenden", sagte die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Luise Amtsberg (Grüne), am Mittwoch in einer Aktuellen Stunde. Die größte Schwächung des internationalen Völkerstrafrechts sei es, wenn Kriegsverbrechen ungesühnt blieben.

Quellen: "Deutsche Welle", "ZDF", "Tagesspiegel", mit Material von DPA und AFP

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