Geheimdokument

Artikel zu: Geheimdokument

Video: Trump plädiert in Prozess um Geheimdokumente auf nicht schuldig

Video Trump plädiert in Prozess um Geheimdokumente auf nicht schuldig

STORY: Ex-Präsident Donald Trump hat sich im Prozess um Geheimdokumente der US-Regierung für unschuldig erklärt. Der Kandidat für die Präsidentschaftswahl 2024 wies damit am Dienstag vor einem Bundesgericht in Miami Vorwürfe zurück, er habe beim Auszug aus dem Weißen Haus 2021 vertrauliche und streng geheime Dokumente widerrechtlich mitgenommen. Der Immobilienmilliardär wird mit insgesamt 37 Anklagepunkten konfrontiert. Und ihm wird zudem Behinderung der Justiz vorgeworfen. Der Prozessauftakt setzt den Startschuss für ein juristisches Ringen, das die Wahlkampagne Trumps monatelang begleiten wird. Experten gehen davon aus, dass es ein Jahr oder länger dauern könnte, bis ein Urteil gefällt wird. Medienberichten zufolge habe Trump das Gerichtsgebäude ohne Auflagen wie Reisebeschränkungen oder Hinterlegung einer Kaution verlassen können. Das Gericht habe aber entschieden, dass Trump keinen Kontakt zu potenziellen Zeugen in dem Verfahren aufnehmen dürfe. Vor dem Gerichtsgebäude hatten sich einige Unterstützer Trumps versammelt. Aber es waren deutlich weniger, als zuvor erwartet worden war.
Video: Trump wegen unsachgemäßen Umgangs mit US-Dokumenten angeklagt

Video Trump wegen unsachgemäßen Umgangs mit US-Dokumenten angeklagt

STORY: Der ehemalige US-Präsident Donald Trump ist einem Insider zufolge von einer Bundesjury wegen der Aufbewahrung von geheimen Regierungsdokumenten und Behinderung der Justiz angeklagt worden. Trump sieht sich in dem Bundesverfahren mit sieben Anklagepunkten konfrontiert, so eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Trump-Anwalt Jim Trusty sagte dem Sender CNN, dass die Anklagen Verschwörung, Falschaussagen, Behinderung der Justiz und illegale Aufbewahrung von Geheimdokumenten nach dem Spionagegesetz umfassen. "Die korrupte Biden-Administration hat meine Anwälte darüber informiert, dass gegen mich Anklage erhoben wurde, anscheinend wegen des Boxen-Hoax", sagte Trump zuvor auf seiner Plattform Truth Social. Er sei für kommenden Dienstag vor das Bundesgericht in Miami geladen worden. "Ich bin ein unschuldiger Mann", so der Ex-Präsident weiter. Laut seinem Anwalt wird Trump am Dienstag vor dem Gericht erscheinen. Der Sprecher der Republikaner im US-Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy, sagte die Anklage gegen Donald Trump sei ein "dunkler Tag" für die Vereinigten Staaten. "Die Republikaner im Repräsentantenhaus werden diese dreiste Machtausübung zur Rechenschaft ziehen", schrieb er am Donnerstag auf Twitter. Er stehe an der Seite des ehemaligen Präsidenten. Trump steht im Verdacht, illegalerweise Regierungsunterlagen bei seinem Auszug aus dem Weißen Haus mitgenommen zu haben. Ein amerikanisches Gesetz schreibt vor, dass Briefe, Notizen, E-Mails, Faxe und andere schriftliche Korrespondenz eines Präsidenten für die Nachwelt archiviert werden müssen. Das Justizministerium erklärte, es habe mehrfach versucht, sämtliche Dokumente zurückzubekommen. Im August letzten Jahres kam es schließlich zu einer Durchsuchung des Trump-Anwesens Mar-a-Lago in Florida, bei der das FBI die Kisten beschlagnahmte. Der ehemalige US-Präsident Trump strebt die republikanische Nominierung für die Präsidentschaftswahl 2024 an.