HOME

Jürgen Klinsmann: "Alles spielt sich in der Birne ab"

Als er im Sommer berufen wurde, war's eine Sensation. Seitdem hat er den Höllenjob der Republik: die Nationalelf bis zur WM 2006 titelreif zu machen. Bundestrainer Jürgen Klinsmann über seine Ideen, die er aus den USA mitbringt, die neue Angriffslust der Spieler - und ihre besondere Gabe.

Herr Klinsmann, in Ihrer aktiven Zeit galten Sie als Feind aller Verbandsmeier, seit sechs Jahren leben Sie in Kalifornien. Dass der DFB im Sommer nach der EM-Pleite ausgerechnet Sie zum Bundestrainer ernannte, ist so, als wäre Joschka Fischer in seiner Turnschuhphase Bundeskanzler geworden: eine Revolution.

Nein. Aber vielleicht ist es eine Revolution in meinem Leben. Es kam ja so unerwartet, und alles ging innerhalb von nur ein paar Tagen.

Als Spieler sagten Sie mal: "Nur das eine weiß ich genau: Ich werde kein Fußballtrainer." Warum der Sinneswandel?

Die WM 2006 ist eine gigantische Sache. Bei diesem Ereignis dabei zu sein, reizte mich wahnsinnig. Und warum gleich Cheftrainer? Wenn du viel Energie, Identifikation und Ideen in eine Sache steckst, wäre es frustrierend, wenn die Entscheidungsgewalt jemand anderem überlassen ist. Das würde mich irre machen.

Nach nur fünf Monaten trägt die Nationalelf Ihre Handschrift. Sie haben langjährige Mitarbeiter wie Sepp Maier gefeuert, Ihren eigenen Trainerstab installiert, junge Spieler geholt, alte ausgemustert, das WM-Quartier nach Berlin verlegt ...

Die Entfernung hat auch Vorteile. Ich kann unbelastet an meine Arbeit rangehen und sitze mit niemandem im Boot. Es gibt nichts, was mich unter Druck setzen könnte. Beim DFB bin ich keinem etwas schuldig. Es geht rein um die Sache. Und die Sache ist: qualitativ Dinge voranzutreiben, die die Mannschaft so stabil und stark machen, um hoffentlich Weltmeister zu werden. Da gibt es keine Kumpaneien, ich muss keine Rücksichten nehmen. Und dass es auf die Distanz geht, haben schon andere gezeigt. Carlos Alberto Parreira sitzt in Brasilien, seine Spieler sind in Europa.

Für den deutschen Fußball ist es neu.

Ja, das ist für viele schwer zu begreifen: Wie kann ein Bundestrainer in Amerika leben, warum sitzt der nicht Frankfurt? Ich kann dazu nur sagen: Deswegen spielt die Mannschaft doch nicht besser! Ich könnte nicht permanent in Meetings sitzen, um irgendeine Aktennotiz abzuwarten. Mir reicht ein Zehn-Minuten-Telefonat mit dem Vorstand, um zu sagen: Das machen wir, und das machen wir nicht. Zur Managertagung der Bundesliga geht eben Oliver Bierhoff. Wir haben mindestens jeden zweiten Tag eine Telefonkonferenz, mit Oliver, mit meinem Assistenten Joachim Löw, mit Torwarttrainer Andy Köpke und einem Mann vom DFB. Das klappt bestens.

Beim DFB-Bundestag präsentierten Sie Ihr Konzept per PowerPoint, einer Art animiertem Diavortrag. Der Vorstand soll tief beeindruckt gewesen sein.

Das gehört doch heute zum Handwerk. Unser Konzept hört bei der A-Mannschaft auf und fängt schon in der Jugend an. Es soll garantieren, dass alle Kräfte auf die Spieler ausgerichtet sind. Das ist unsere Denkweise. Unsere Idee baut Schritt für Schritt auf der Geschichte unseres Fußballs auf und unseren Stärken.

Könnten Sie etwas präziser werden?

Ein Beispiel nur: Vor dem ersten Spiel in Österreich haben wir ein Video produzieren lassen, das einen Bogen schlug von den WM-Titelgewinnen 1954, 1974 und 1990 bis zum verlorenen Endspiel 2002. Und zum Schluss, als emotionale Bindung, sah man das Feuerwerk, die Eröffnung des Berliner Olympiastadions, wo das WM-Finale stattfindet. Die Botschaft war: Das ist unser Ziel! Das Video stand unter dem Motto: "Herausforderung 2006". Wir haben es mit Musik unterlegt, die meiner Meinung nach genau dazu passt. Mit einem Song von Eminem: "Lose yourself".

Eine HipHop-Hymne für die DFB-Elf?

Der Text geht so los: "One shot, one opportunity". Ein Schuss, eine Chance. Genau darum geht es. Es muss jedem bewusst sein, dass so schnell keine WM mehr nach Deutschland kommt. Das ist unsere einmalige Chance. Und die dürfen wir nicht verpassen.

Die WM-Triumphe standen jeweils für ein Stück deutscher Geschichte, 54 für den wiedergefundenen Stolz, 74 für Ost-West-Konflikt und überwundene Ölkrise, 90 natürlich für die Wiedervereinigung. Wofür könnte 2006 stehen - für den Aufbruch, der diesem Land so dringend fehlt?

Vielleicht wissen wir erst ein paar Jahre danach, in welchem entscheidenden Moment diese WM kam. Deutschland liegt im Herzen Europas, es passiert so ungeheuer viel in der Welt, und wir Europäer haben eine gewisse Position auszufüllen. Und momentan suchen wir alle noch nach dieser Position.

Das Land steckt in zaghaften Reformen fest, und zaghaft war auch der Fußball unter Teamchef Rudi Völler: Wenn Ihr Plan aufgeht, könnte Ihre Mannschaft nicht sogar ein Symbol sein für ganz Deutschland, eine Lokomotive gewissermaßen?

Den Schuh ziehe ich mir nicht an. Ich glaube zwar, dass der Fußball ungeheuren Einfluss auf die Gesellschaft hat. Aber ich habe kein Gespür dafür, wie weit er greifen wird in den nächsten anderthalb Jahren. Das Wichtigste wird sein: Wie nimmt uns der Fan auf? Wir wollen, dass die Leute spüren, egal, wie ein Spiel ausgeht: Diese Mannschaft hat etwas vor.

Können Sie uns erzählen, wie es Ihnen bei Ihrem Debüt in Österreich erging?

Da war schon viel Nervosität, aber auch Gelassenheit, weil Joachim neben mir stand. Bei dem weiß ich, dass er sieht, was ich noch nicht sehe. Er kann ein Spiel von außen lesen. Und dann stellte sich dieses Gefühl ein, von dem ich immer nur gehört hatte: dass du keinen Einfluss mehr hast auf die Dinge. In dem Moment sind die Spieler der Zirkus.

Als Basketballfan haben Sie die Los Angeles Lakers in ihren Glanzzeiten gesehen. Deren Trainer Phil Jackson vertraut ebenfalls einem Stab von Experten. Ist sein System Ihr Vorbild?

Auf jeden Fall ein beeindruckendes Beispiel. Ich halte es für bemerkenswert, wie groß der Trainerstab bei den Basketballspielern ist. Der eine Coach ist für die Offensive zuständig, der andere nur für Fernwürfe. Trainer wie Jackson nutzen Spezialisten, die in ihren Gebieten besser sind, als die Trainer selbst es je sein könnten. Das Prinzip möchte ich übernehmen. Oliver Bierhoff ist einer der wenigen Profisportler, die neben ihrer Karriere ein BWL-Studium abgeschlossen haben. Andy Köpke hat sehr viel bei einem Sportvermarkter gelernt. Und bei Joachim Löw wusste ich von der ersten Sekunde an, der lässt selbst komplizierte Dinge einfach erscheinen.

Zum Beispiel?

Zum Beispiel die Viererkette in der Abwehr. Als Joachim die bei unserem Trainerlehrgang vor ein paar Jahren erklärt hat, in einer Minute, da haben wir alle nur große Augen gemacht. Und da saßen immerhin Welt- und Europameister rum. Während meiner aktiven Zeit hat es kaum jemand geschafft, mir in einer Minute zu erklären, wie sich wer wohin verschiebt.

Ausgerechnet in der Abwehr setzen Sie oft auf unerfahrene Kräfte. Robert Huth sitzt bei Chelsea sogar nur auf der Bank. Wie rechtfertigen Sie es vor den Konkurrenten, so einen gegen Brasilien spielen zu lassen?

Bei Robert hatten wir sofort ein gutes Gefühl. Gleich im ersten Training fegte er alle Stürmer weg, absolut fair, mit viel Blick für den Raum. Der hat diese Ruhe, die früher etwa Karl-Heinz Förster hatte.

Und was sagt Ihr Gefühl: Hat der Kader die Qualität, Weltmeister zu werden?

Es ist genügend Potenzial da, um was zu bewegen. Wir haben zwei Weltklassetorhüter und mit Michael Ballack einen Weltklassemann im Mittelfeld, dazu viele gute Leute auf internationalem Niveau. Schauen Sie doch, was die Griechen erreicht haben. Ich fand es phänomenal, mit wie viel Aufopferungsbereitschaft und Konzentration die diese EM eingefahren haben. Warum soll es nicht möglich sein, mit mutigem Fußball auch Argentinien zu schlagen? Erst recht zu Hause, wo uns 60000, 70000 Fans nach vorne treiben? Die Klasse ist da. Wir brauchen natürlich auch Glück.

Kann man das Glück zwingen?

Schon, ja. Wenn man sich nicht von der Überzeugung abbringen lässt, in der 89. Minute doch noch ein Ding zu machen. Das ist genau das, wovor man in der Welt Bammel hat: dass die Deutschen plötzlich den Schalter umlegen. Das ist uns gegeben. Das Kurzpassspiel, das die Franzosen beherrschen, war noch nie unser Ding. Für uns geht es bei der Beurteilung von Spielern vor allem darum: Kann der, wenn's drauf ankommt, den Schalter umlegen?

Es stimmt also: Fußball ist reine Kopfsache?

Ja, alles spielt sich in der Birne ab. Müdigkeit spielt sich im Kopf ab. Durchsetzungsvermögen, der Hunger, ein Tor machen zu wollen. Bei einer Ecke zu sagen: Und jetzt - egal, wo die Kugel hinfliegt - will ich diesen Ball, und ich köpfe ihn rein. Das ist alles. Und deshalb wollen wir Fachleute an unserer Seite, auch einen Sportpsychologen. Vor der WM wird sich ein enormer Druck aufbauen, und so ein Mann weiß, wie man diesen Stress bewältigen kann. Deswegen war Hans-Dieter Hermann jetzt auch in Asien dabei.

Auch diese Idee wird skeptisch beäugt.

Na ja, es ist eher schade, dass der Fußball in diesem Bereich bisher so zurückhaltend war. Der Umfang des ganzen Business hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht, nur in der psychologischen Betreuung haben wir uns nicht entwickelt. Das liegt sicher auch daran, dass das Thema sofort hochgekocht wird. Als ginge es darum, dass ein Sportpsychologe mit unseren Spielern über vermeintliche Probleme redet. In Wirklichkeit sollen die Spieler zum Beispiel lernen, sich selbst einzupegeln, wenn die Spannung zu hoch ist. Oder andersrum, Adrenalin aufzubauen vor dem Spiel.

Wie haben die Spieler in Asien reagiert?

Sehr positiv. Die Profis von heute sind ja generell aufgeschlossener, als wir das damals waren. Wir sind damals bis nachts um vier in die Kneipe gegangen und haben dann morgens um zehn beim Training die Biere rausgeschwitzt. Wenn ich jetzt meinen Spielern abends freigebe, sind die um zwölf wieder zurück. Sie wissen, dass sie unter ständiger Beobachtung der Medien stehen, sie sind viel eigenbewusster und wollen immer auf dem neuesten Stand sein, um sich zu verbessern.

Sie haben aus den ersten fünf Spielen vier Siege geholt. Aber wenn Sie nach der Pleite gegen Südkorea auch noch im Februar den Test gegen Argentinien verlieren ...

... ach, das ist wieder so typisch für uns Deutsche, zu sagen: Das ging ein paar Mal gut, jetzt musste ja der Rückschlag kommen. Wir gehen mit Niederlagen um wie mit Siegen: Wir wollen daraus lernen.

Dennoch, bei weiteren Misserfolgen werden die üblichen Reflexe kommen: Wozu brauchen die Nationalspieler amerikanische Fitnesstrainer, wozu einen Seelenklempner? Die sollen mehr rennen!

Diese Kritik werden wir aushalten. Wir loten vieles einfach mal aus und probieren. Wir sind auch als Trainer noch in der Lernphase. Wir kennen zur Genüge, dass wahnsinnig viel Zeit bei der Nationalelf totzuschlagen ist. Diese endlosen Mittagsruhen! Und abends erst! Die Zeit ist also da für die Persönlichkeitsbildung der Spieler. Und die halten wir für ganz wichtig.

Sie sind der erste Bundestrainer, der von Persönlichkeitsbildung spricht. Sie bieten Sprachkurse an, Computerstunden und Vorträge. Hilft das, besser Fußball zu spielen?

Wir glauben, es gibt eine parallele Entwicklung: die der Persönlichkeit und die des Spielers. Je mehr du außerhalb des Feldes an Selbstbewusstsein entwickelst, desto mehr Verantwortung kannst du auf dem Spielfeld tragen. Das ist sicher konträr zu dem, wovon man vor 15, 20 Jahren überzeugt war. Als ich bei Inter Mailand war, gingen wir vor der Saison dreieinhalb Wochen ins Trainingslager. An einem einzigen Abend durften wir ausgehen! Nach vier Tagen läufst du gegen die Wand, so viel Zeit musst du killen. Das Prinzip war: Nimm dem Spieler alles ab, er soll sich nur auf Fußball konzentrieren. Und die Folge war, dass die Profis zur Unselbstständigkeit erzogen wurden. Wir aber wollen Spieler, die eine Meinung haben. Das war das Wichtigste für uns vor dem Österreich-Spiel, gemeinsam zu klären: Für was wollen wir stehen? Was für einen Stil wollen wir entwickeln, wer sind wir eigentlich?

Und: Wer sind Sie?

Wir haben gesagt, wir wollen nach vorne spielen, Druck machen, agieren statt reagieren. Und haben die Jungs gefragt: "Passt das zu uns? Sind das wir?" Die haben gesagt: "Ja, genau so sind wir!" Da war klar: Das ist unsere Marschroute. Jeder steht dahinter. Das ist ein ganz wichtiger Ausgangspunkt für alles - auch außerhalb des Feldes. Wir greifen an. Das ist unser Stil.

Direkt nach dem EM-Aus unter Rudi Völler hätten wir mit Ihnen gewettet, dass die Gastgeber 2006 kleinlaut in das Turnier gehen werden. Sie haben wieder Leben in die Bude gebracht.

Weil so eine Stimmung unser Fußball nicht verdient hat. Er ist besser als sein Ruf. Wir Deutschen klammern uns nur noch zu oft an Traditionen.

Was meinen Sie damit?

Der Fußball heute lässt sich nicht verwalten und nicht festhalten. Er lebt. Der lebt im Hinterhof, auf dem Bolzplatz, der lebt, überall, wo ein Ball ist. Als Trainer und vor allem als Verband muss ich mich auf das einstellen, was die Leute beschäftigt, die diesen Ball kicken. Das heißt, wie tickt ein 20-Jähriger heute, ein Mertesacker, ein Lahm, ein Hinkel? Wie tickt ein 28-Jähriger, ein Ballack, Schneider oder Frings? Und wie tickt der 35-Jährige, Kahn oder Lehmann? Das sind drei verschiedene Generationen. Bei der ganzen Diskussion über die angeblich fehlenden Talente dachte ich immer: Wissen die überhaupt, wie die Kinder ticken? So, wie der DFB das jahrelang gemacht hat, war mir bewusst, dass sie die Kids gar nicht mehr ansprechen. Die Frage ist: Wie erreiche ich heute Kinder? Über eine Fernsehsendung? Übers Internet? Ich muss auf die Kommunikationsmittel setzen, die sie selbst benutzen, dann verstehen sie die Message.

Sie klingen manchmal tatsächlich wie ein Marketingmann ...

Ich möchte nur, dass die junge Generation versteht, um was es geht. Und noch etwas: Wie rede ich mit denen? Im Befehlston? Das ist nicht mehr zeitgemäß. Heute kriegen Jugendliche 20 Alternativen um die Ohren gehauen. Du kannst diesen Wettbewerb also nur gewinnen, wenn du sie lockst mit Motivation, mit Emotion, mit Spaß. Früher wurde Fußball aus der Not heraus gespielt: Man konnte sich mit Fußball hocharbeiten, wie in Amerika die Schwarzen im Basketball. Bei uns muss die Motivation heute von innen heraus kommen. Deshalb glaube ich, dass dieses Von-oben-Herab, dieses hierarchisch Denkende nicht mehr funktioniert. Nicht mehr im Sport. Und auch nicht mehr in der Gesellschaft.

Und nun klingen Sie wie ein Motivationsguru vor High-School-Studenten. Das Leben in den USA scheint Sie stark geprägt zu haben.

Auch dort ist nicht alles Gold, was glänzt, aber die Amerikaner haben zum Beispiel eine gewisse Risikofreude, dieses: "Let's do it! Wir probieren das jetzt." Und wenn es nicht klappt, können wir uns immer noch Gedanken machen. Ich mag diese Einstellung. Und dieser Optimismus würde verloren gehen, wenn ich jeden Tag in der Frankfurter Zentrale sitzen würde.

Wer länger in Amerika lebt, dem wird Deutschland ein bisschen fremd. Jammern Ihnen die Deutschen mitunter zu viel?

Ich glaube, es liegt in unserem Naturell als Deutsche. Wir wollen immer einen Fortschritt sehen, wir wollen immer, dass es weitergeht, bergauf geht. Mit Stillstand können wir nicht umgehen. Das hat auch mit unserer Geschichte zu tun, weil wir zweimal das Land wieder aufbauen mussten. Aber dies hat auch positive Folgen: Wir sind enorm ehrgeizig und willensstark, wofür uns viele beneiden.

So waren Sie selbst als Profi. Und dennoch wollten Sie auch Spaß haben: "Wenn ich ins Stadion komme, nehme ich bewusst wahr, dass die Menschen schreien. Ich genieße das, das törnt mich an", sagten Sie mal. Vermitteln Sie das auch Ihren Spielern?

Ja, wir versuchen es. In dem Moment, wenn du etwas mit Spaß machst, wird alles leichter. Das ist das Gegenteil von Tunnelblick: Es ist Weitwinkel. Nicht Kopf senken und durch die Mauer. Diese Momente hatte ich auch als Aktiver. Und nach dem Match habe ich mich gefragt: "Warum warst du heute so dicht?" Spaß ist die Grundlage für Erfolg. Davon bin ich überzeugt. Wir wollen, dass die Spieler sich auf die WM im eigenen Land wirklich freuen, von innen heraus freuen. Wenn wir das schaffen, löst sich alles, und der Blick wird weiter. Und die Jungs werden spielen, dass wir alle viel Freude haben.

print

Wissenscommunity