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Im Irak-Krieg waren Informationen des BND für die USA entscheidend. Nach Aussage des Ex-Generals James Marks bestimmten Mitteilungen des deutschen Geheimdienstes sogar den Beginn des Krieges. SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier gerät nun in Bedrängnis. Er war seinerzeit für den BND zuständig. Deutschland hat stets bestritten, Kriegspartei gewesen zu sein.
Seit der Bombardierung Bagdads herrscht bei den deutschen Sicherheitsbehörden höchste Wachsamkeit. Eine verdächtige Tasche vor der US-Botschaft erwies sich jedoch als ungefährlich.
Rund 4000 "Stolpersteine" sind in Hamburg ein Mahnmal für die Opfer der NS-Zeit. Gesche-M. Cordes hat Angehörige mit "ihren" Stolpersteinen fotografiert. Ihre Bildltexte berichten von den einzelnen Schicksalen.
Die USA haben ihren Krieg zum Sturz des irakischen Regimes begonnen, sich zunächst aber auf einen einzelnen Luftangriff in der Nähe von Bagdad beschränkt.
Im Irak sind einer US-Studie zufolge seit Kriegsbeginn fast 655.000 Menschen getötet worden. Diese Zahl wurde sowohl von der irakischen Regierung als auch von den USA als "völlig überzogen" zurückgewiesen.
Die USA haben den blutigsten Tag seit Beginn des Irakkriegs vor 22 Monaten erlebt. Insgesamt starben 37 Soldaten. US-Präsident George W. Bush rief die Iraker auf, sich nicht einschüchtern zu lassen und zur Wahl zu gehen.
Am 7. Oktober 2001 begann der "Krieg gegen den Terror" in Afghanistan - mit deutscher Beteiligung. Eine Bilanz zu zehn Jahren Kampf gegen die Taliban.
Bei einem überraschenden Besuch in Bengasi hat Außenminister Guido Westerwelle den Übergangsrat der Rebellen als legitime Vertretung des libyschen Volkes anerkannt. Dem Gaddafi-Regime sagte er ein baldiges Ende voraus.
Abwarten und Schach spielen heißt die Devise von Libyens Machthaber Gaddafi. Der Diktator ließ sich in Tripolis bei einer Partie mit dem Präsidenten des Weltschachverbands filmen. In der Rebellenhochburg Bengasi haben derweil zwei deutsche Minister Station gemacht.
Mit dem Atomschwenk könnte einer der letzten gesellschaftlichen Großkonflikte enden. Die Parteien stürmen in die Mitte. Die derzeitigen Verschiebungen rauben schier den Atem.
Selbst als US-Präsident Bush im März sein Ultimatum an Bagdad gestellt hatte, da soll Saddam Hussein immer noch nicht an Krieg geglaubt haben. Wie aus Verhören von Tarik Asis bekannt wurde, hätten Paris und Moskau versichert, dass keine Invasion bevorstehe.
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