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Was für ein Mensch ist Susanne Osthoff? Die Archäologin, die drei Wochen Geisel im Irak war, gab den stern-Reportern Peter Meroth und Christoph Reuter ein elfstündiges Interview. Hier schildern Meroth und Reuter ihre Eindrücke.
Vor sieben Jahren wurde Susanne Osthoff im Irak als Geisel gehalten. Im stern berichten Osthoff und ihre Tochter, dass das Gerücht, sie habe das Lösegeld selbst kassiert, ihr bis heute schadet.
Wer hat sie verraten? Wie wurde sie entführt? Woher kannte sie den Mann, der ihr zum Verhängnis wurde? Die Vorgeschichte von Susanne Osthoffs Entführung ist eine schillernde Kombination von verratenen Verrätern, aufrechten Idealisten, deutschen Verbindungen und irakischen Knastfreundschaften, von Wohnungsnot und Geldgier.
Nach einer möglichen Rückkehr würde Susanne Osthoff mit einem Preisschild durchs Land laufen: "Bin wertvoll! Werde freigekauft!" Damit wäre dem Aufbau im Irak nicht gedient, denn es wäre das Ende für alle anderen deutschen Initiativen im Lande.
Mit einem eindringlichen Appell hat sich die Schwester der im Irak entführten Susanne Osthoff direkt an die Bürger in Deutschland gewandt. Angeblich gibt es Kontakt mit den Entführern.
Es ist der Bundesregierung noch nicht gelungen, mit den Entführern von Susanne Osthoff im Irak Kontakt aufzunehmen. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sagte außerdem, dass es bisher kein Ultimatum gebe.
Wie Außenminister Frank Steinmeier bestätigte, ist die vor drei Wochen im Irak entführte Deutsche Susanne Osthoff von ihren Entführeren freigelassen worden. Nach stern-Informationen wurde möglicherweise ein erhebliches Lösegeld gezahlt.
Etwa 200 Menschen kamen im bayrischen Ebersberg zu einer Mahnwache für die im Irak entführten Susanne Osthoff zusammen. Ihre Schwester, Anja Osthoff, appellierte an die Solidarität der Deutschen.
Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes und lokale Behörden suchen nach Hinweisen auf Verbleib und Zustand der im Irak entführten Susanne Osthoff - vergeblich. Kanzlerin Merkel bekräftigte, dass sich Deutschland "nicht erpressen" lasse.
Politiker drängen Susanne Osthoff, nicht in den Irak zurückzukehren; Völkerrechtler argumentieren, der Staat müsse ihr bei einer zweiten Entführung nicht mehr helfen. Doch die Archäologin scheint unbeirrbar.
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