Polizeigewalt

Artikel zu: Polizeigewalt

Assa Traoré

Tod eines Schwarzen auf Polizeiwache: Verfahren in Frankreich endgültig eingestellt

Knapp zehn Jahre nach dem Tod eines jungen Schwarzen auf einer Polizeiwache nach einer brutalen Festnahme hat das höchste Berufungsgericht in Frankreich das Ermittlungsverfahren eingestellt. Der Anwalt der Familie des im Alter von 24 Jahren gestorbenen Adama Traoré kündigte umgehend an, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anzurufen. 
Demonstration für Adama Traoré

Adama Traoré: Pariser Berufungsgericht urteilt in Fall von Polizeigewalt

In Frankreich wird am Mittwoch das Urteil des höchsten Berufungsgerichts im Fall eines jungen Schwarzen erwartet, der nach einer brutalen Festnahme 2016 im Polizeigewahrsam gestorben war. Das Schicksal von Adama Traoré war damals zu einem Symbol für Rassismus und Polizeigewalt geworden. Ein Berufungsgericht in Paris hatte 2024 die Einstellung des Verfahrens bestätigt, in dem drei von Traorés Familie beschuldigte Polizisten als Zeugen vernommen worden waren. 
Lars Castellucci

Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung: US-Polizeigewalt "schockierend"

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Lars Castellucci (SPD), hat die USA zu einer unabhängigen Untersuchung der jüngsten tödlichen Schüsse auf US-Bürger in Minneapolis aufgerufen. "Die Bilder und Berichte aus den USA sind schockierend", sagte Castellucci dem Berliner "Tagesspiegel" vom Dienstag. "Demokratien müssen wehrhaft und durchsetzungsstark sein, aber sie dürfen ihre Bevölkerung nicht einschüchtern."
Proteste gegen Polizeigewalt in Minneapolis

Todesschüsse in Minneapolis: Obama und Clinton rufen zu Protest gegen Polizeigewalt auf

Nach dem zweiten tödlichen Schusswaffeneinsatz durch US-Bundesbeamte in Minneapolis haben die früheren US-Präsidenten Barack Obama und Bill Clinton zum friedlichen Widerstand gegen exzessive Polizeigewalt aufgerufen. Obama bezeichnete den jüngsten Vorfall am Sonntag als "Weckruf für jeden Amerikaner". Präsident Donald Trump kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an, bei dem der US-Bürger Alex Pretti von Grenzschutzbeamten erschossen worden war. Zugleich wies er den oppositionellen Demokraten die Schuld an dem Vorfall zu.