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VW Golf Sportsvan 2018: Bequemer und praktischer - der bessere Golf

Der VW Sportsvan wird gekauft, weil er weit komfortabler und zudem praktischer ist als der normale Golf - bei moderaten Mehrkosten. Nach drei Jahren am Markt gönnt Volkswagen seinem Golf-Van eine Auffrischung. 

VW Golf Sportsvan

VW Golf Sportsvan

Seit drei Jahren gibt es den Golf Sportsvan. Die geräumigere Variante des Golf wurde 2014 zum Sportsvan umbenannt, weil der Vorgänger "Golf Plus" vor allem bei älteren Herrschaften seine Kunden gefunden hat. Auch mit verjüngtem Name blieb der Sportsvan ein Kompromisskandidat: Er ist flotter und kleiner als der Touran, aber weniger aufregend als der SUV Tiguan - vom neuen T-Roc gar nicht zu reden. Er beweist aber, dass ein Kompromiss häufig die beste Lösung ist: Ob Sportsvan oder Plus, dieser Wagen bleibt vor allem bequem und praktisch.

Kleinere Anpassungen

Nach drei Jahren Bauzeit wird das Modell nun dezent aufgefrischt. Es gibt: leicht veränderte Stoßfänger, neue Halogenscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, neue LED-Scheinwerfer - allerdings nur als Option -, dafür serienmäßige Rückleuchten in LED-Technik, ein Paar neue Leichtmetallfelgen und eine neue Wagenfarbe mit dem Namen "Cranberry Red". Innen wurde auch ein wenig am den Dekorelementen gearbeitet - das soll reichen für die zweite Lebenshälfte. 

Die Basisdaten bleiben gleich. Vor allem sitzt man in der ersten Reihe des Sportsvan mit 573 bis 633 mm deutlich höher als im Standard-Golf (488 bis 574 mm), zudem haben Fahrer und Passagiere mehr Kopffreiheit. Beim Kofferraum von 590 bis 1520 Litern kommt der Sportsvan sogar fast an den Kombi Golf Variant heran (605 bis 1620 Liter).

Dezent retuschiert
VW Golf Sportsvan

VW Golf Sportsvan

Volkswagen hat den Sportsvan mit neuen Infotainmentsystemen geupdatet bis hin zu der Option von Sprach- und Gestensteuerung. Neu sind auch eine Reihe von Assistenzsystemen, die teilautomatisiertes Fahren bis 60 km/h ermöglichen, Fußgänger erkennen oder per Trailer Assist ein sicheres Rangieren mit dem Anhänger ermöglichen.

Etwas preiswerter

Zum Update gibt es auch drei neue Motorisierungen. Das Programm beginnt mit der Einstiegsmotorisierung, einem Ein-Liter-Dreizylinder mit 85 PS. Den 110 PS starken Dreizylinder in der nächst höheren Leistungsstufe gab es bereits beim Vorgänger. Neu zur Markteinführung sind zwei Vierzylinder-Benziner mit 1,5 Liter Hubraum und 130 PS beziehungsweise 150 PS Leistung. Erstaunlicherweise gibt es zum Start keine Diesel für den Golf Sportsvan, die sollen im nächsten Frühjahr folgen. 

Das Einstiegsmodell leistet mit drei statt vier Zylindern weiterhin 85 PS, kostet wie zuvor ab 20.475 Euro aufwärts. Der 150 PS starke 1.5 TSI kostet zwar mit mindestens 29.275 Euro deutlich mehr als sein Vorgänger - dafür gibt es allerdings auch das DSG-Getriebe, das bisher etwa 2000 Euro extra gekostet hat. Denkt man an die verbesserte Ausstattung, ist das patente Auto sogar etwas preiswerter geworden.

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Kra/Pressinform

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.