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Straßenfotodienst: Google kündigt Street View-Start in Deutschland an

Drei Jahre lang haben Googles Kamerawagen gebraucht, um ein dreidimensionales Bild von 20 deutschen Städten zu erstellen. Wer damit nicht einverstanden ist, muss jetzt schnell reagieren: Nur vier Wochen bleiben den Deutschen, um ihr Haus aus der Karte ausblenden zu lassen - und diese Zeit liegt auch noch in den Sommerferien.

Der Internetgigant Google nimmt seinen umstrittenen Straßenfotodienst Street View in Deutschland noch dieses Jahr in Betrieb. Damit setzt der US-Konzern sich über Bedenken von Datenschützern hinweg. Bis Jahresende soll Street View für die 20 größten Städte Deutschlands laufen, wie Google am Dienstag in Hamburg mitteilte.

Allerdings machte Google einige Zugeständnisse an die Datensicherheit: Gesichter und Nummernschilder auf den Bildern werden wie in anderen Ländern unkenntlich gemacht. Außerdem können Mieter und Eigentümer vier Wochen lang beantragen, dass ihr Haus ausgeblendet wird, wie Google mitteilte.

Die 20 Städte sind Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal. Ab kommender Woche können Mieter und Eigentümer online auf google.de/streetview den Standort ihres Hauses angeben und Google auffordern, ihr Haus herauszunehmen. Street View steht bisher in 23 Ländern zur Verfügung, darunter in zwölf europäischen Ländern.

Regierung plant Gesetz zu Street View

Für Google Street View ließ der Konzern überall in Deutschland Straßen und Häuser fotografieren. Diese Bilder sollen als Komplettansichten der Straßen online gehen. Touristen nutzen etwa den Service, um ihre Ausflüge in fremden Städten vorzubereiten. Auch geschäftlich lässt sich der Dienst nutzen, etwa für Werbung.

Datenschützer sehen das Vorhaben skeptisch. Erst im Juni erklärten die Justizminister der Länder, sie wollten den Datenschutz bei Street View und ähnlichen Angeboten anderer Firmen stärken. So solle eine Pflicht zur Verpixelung von Personen oder Autokennzeichen kommen. Auch sollen die Rohdaten dann vernichtet werden. Die Bundesregierung unterstützt die Pläne.

Google gab Mitte Mai außerdem zu, seit 2007 zusammen mit den Straßenfotos Daten aus offenen Funknetzen (WLAN) erfasst und gespeichert zu haben. Bei Bekanntwerden der Panne stellte Google die Fahrten in Deutschland ein. Viele Bürger hatten sich über die Fahrten beschwert.

Der für Google zuständige Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar kritisierte, dass die vierwöchige Widerspruchsmöglichkeit in die Sommerferien gelegt worden sei. "Meine Bedenken, das komplexe Widerspruchsverfahren so kurzfristig in Gang zu setzen, wurden leider nicht berücksichtigt", sagte er. Caspar kritisierte auch, dass Google keine Telefon-Hotline einrichten will, um Fragen der Bürger zu beantworten. Das lasse "durchaus Zweifel aufkommen, ob Google an einer einfachen und bürgerfreundlichen Umsetzung der Vorab-Widersprüche interessiert ist".

Die innenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Gisela Piltz, erklärte, Google habe "den zweifellos möglichen Nutzen von Street View" zu oft durch "selbstverschuldete Pannen und Geheimniskrämerei konterkariert". Sie forderte verbraucherfreundliche Widerspruchsrechte.

Claus-Peter Tiemann, APN / APN
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.