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Für Ahr-Flutgebiet Neues Warnnetz mit elektronischen Sirenen fertig

Eine elektronische Sirene steht auf dem Dach des Gemeindehauses in Rech. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild
Eine elektronische Sirene steht auf dem Dach des Gemeindehauses in Rech. Foto
© Thomas Frey/dpa/Archivbild
Mehr als ein Jahr nach der tödlichen Ahrflut mit teils zu späten Warnungen ist ein neues Netz mit elektronischen Warnsirenen in dem Flusstal fertig geworden. Die 85 Anlagen sollen an diesem Samstag (12. November) um 12.00 Uhr mit einem Probealarm getestet werden, wie der Kreis Ahrweiler mitteilte.

Mehr als ein Jahr nach der tödlichen Ahrflut mit teils zu späten Warnungen ist ein neues Netz mit elektronischen Warnsirenen in dem Flusstal fertig geworden. Die 85 Anlagen sollen an diesem Samstag (12. November) um 12.00 Uhr mit einem Probealarm getestet werden, wie der Kreis Ahrweiler mitteilte.

Die Warnsirenen auf Dächern und Masten könnten einheitlich auf Knopfdruck aktiviert werden. Neben Alarmtönen sollen ebenso Durchsagen in mehreren Sprachen gestartet werden können - das Rotweingebiet Ahrtal wird auch von zahlreichen ausländischen Touristen besucht. Bei einem Stromausfall können die Sirenen nach den Angaben "akkugepuffert" weiter funktionieren.

Eine Schlussrechnung liegt noch nicht vor - die Kosten der Warnsirenen und ihrer Installation werden laut einer Sprecherin der Kreisverwaltung bislang auf um die zwei Millionen Euro geschätzt. Ein Faltblatt soll über die Töne für Warnungen und Entwarnungen informieren. Bei der Ahr-Flutkatastrophe im Juli 2021 waren mindestens 134 Menschen getötet und Tausende Häuser verwüstet worden.

dpa

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