Katalonien

Artikel zu: Katalonien

Puigdemont im September in Brüssel

EuGH kippt Beschluss zu katalanischem Politiker Puigdemont - Keine praktischen Folgen

Im langen Rechtsstreit mit dem EU-Parlament kann der frühere katalanische Regierungschef Carles Puigdemont einen späten Erfolg vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verzeichnen - der aber keine praktischen Folgen mehr haben dürfte. Der EuGH kippte am Donnerstag in Luxemburg frühere Beschlüsse seiner Vorinstanz, des EU-Gerichts. Dieses hatte die Aufhebung der Immunität Puigdemonts aus dem Jahr 2021 bestätigt. (Az. C-572/23 P)
Zugunglück nahe Barcelona

Ein Toter und dutzende Verletzte bei neuem Zugunglück in Spanien

Zwei Tage nach dem schweren Zugunglück im Süden Spaniens mit mehr als 40 Toten ist es in der Nähe von Barcelona erneut zu einem tödlichen Unfall gekommen: Ein Nahverkehrszug rammte die auf den Gleisen liegenden Trümmer einer eingestürzten Mauer, dabei wurden ein Mensch getötet und dutzende weitere Insassen verletzt. Bei den Aufräumarbeiten nach der Zugkatastrophe im Süden des Landes wurde derweil am Mittwoch ein 43. Todesopfer geborgen.
Carles Puigdemont in Perpignan

Puigdemont: Katalanische Unabhängigkeitsbefürworter entziehen Madrid Unterstützung

Die Partei der katalanischen Unabhängigkeitsbefürworter, Junts per Catalunya (Zusammen für Katalonien), entziehen dem früheren Regionalpräsidenten Carles Puigdemont zufolge der spanischen Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez die Unterstützung im Parlament in Madrid. Die Führung von Junts habe beschlossen, "die Rolle der Opposition einzunehmen", sagte Puigdemont am Montag bei einer Pressekonferenz nach einem Parteitreffen in Perpignan in Südfrankreich. Ohne die Unterstützung der katalanischen Unabhängigkeitsbefürworter ist die Zukunft der Regierung in Madrid ungewiss.