US-Präsident Donald Trump plant eine Geleit-Aktion in der Straße von Hormus, die iranische Antwort folgt prompt. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Jacqueline Haddadian

Die USA dementieren, dass der Iran ein US-Kriegsschiff angegriffen habe. Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom teilte auf X mit, Berichte iranischer Medien, dass ein Schiff von zwei Raketen getroffen worden sei, seien falsch.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Jacqueline Haddadian

Iranische Medien: Raketenangriff auf eine US-Fregatte
Und tatsächlich: Iranische Streitkräfte wollen US-Verbände daran gehindert haben, in die Straße von Hormus einzufahren. Durch Warnungen seien die „feindlichen Zerstörer“ an der Einfahrt gehindert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht. Unabhängig konnten die Angaben bisher nicht überprüft werden. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet von einem Raketenangriff auf eine US-Fregatte.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Daniel Bakir
Trump will Schiffe durch Straße von Hormus geleiten - Iran droht mit Angriffen
Was passiert in der Straße von Hormus? Donald Trump hat angekündigt, die US-Marine werde am Montag beginnen, in der Meerenge festsitzende Schiffe heraus zu "geleiten". Der Iran beantwortete den Vorstoß mit einer Drohung: Jede ausländische Streitmacht, insbesondere die amerikanische Armee werde angegriffen, sollte sie sich der Straße von Hormus nähern und in diese eindringen. Trump hatte seinerseits erklärt, Eingriffe in die Aktion würden mit Gewalt beantwortet.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Der Iran erklärt, die USA hätten über den Vermittler Pakistan auf den 14-Punkte-Vorschlag des Iran geantwortet. Derzeit prüfe der Iran die US-Antwort, heißt es in staatlichen iranischen Medien. „Zum jetzigen Zeitpunkt finden keine Atomverhandlungen statt“, wird ein Sprecher des iranischen Außenministeriums zudem von den Medien zitiert.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
In der Straße von Hormus ist erneut ein Schiff angegriffen worden. Die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) teilt auf der Plattform X mit, der Kapitän eines nordwärts fahrenden Massengutfrachters habe einen Angriff mehrerer kleiner Boote gemeldet. Zu dem Vorfall kam es demnach elf Seemeilen westlich der iranischen Stadt Sirik. Alle Besatzungsmitglieder seien wohlauf, und es seien keine Auswirkungen auf die Umwelt gemeldet worden, heißt es weiter. Zunächst reklamierte niemand den Angriff für sich.
Seit Beginn des Irankriegs ist es in der Straße von Hormus wiederholt zu derartigen Vorfällen gekommen. Der von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die wichtige Meerenge weitestgehend zum Erliegen gebracht. Die USA haben ihrerseits eine Seeblockade gegen den Iran verhängt.
Seit Beginn des Irankriegs ist es in der Straße von Hormus wiederholt zu derartigen Vorfällen gekommen. Der von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die wichtige Meerenge weitestgehend zum Erliegen gebracht. Die USA haben ihrerseits eine Seeblockade gegen den Iran verhängt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Phil Göbel
Außenminister Wadephul fordert sofortige Öffnung der Straße von Hormus
Bundesaußenminister Johann Wadephul hat in einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi eine sofortige Öffnung der Straße von Hormus und einen Verzicht des Iran auf Atomwaffen verlangt.
„Als enger US-Verbündeter teilen wir das gleiche Ziel“, erklärte Wadephul im Onlinedienst X. Der Iran müsse „vollständig und nachprüfbar auf Kernwaffen verzichten und die Straße von Hormus sofort freigeben“, wie es auch US-Außenminister Marco Rubio fordere, betonte Wadephul.
„Als enger US-Verbündeter teilen wir das gleiche Ziel“, erklärte Wadephul im Onlinedienst X. Der Iran müsse „vollständig und nachprüfbar auf Kernwaffen verzichten und die Straße von Hormus sofort freigeben“, wie es auch US-Außenminister Marco Rubio fordere, betonte Wadephul.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Phil Göbel
Beunruhigende Nachrichten aus dem Libanon: Das israelische Militär forderte am frühen Morgen die Bewohner im Süden des Landes auf, ihre Häuser zu verlassen. Sie sollten sich mindestens einen Kilometer in offenes Gelände zurückziehen. Das Militär erklärt, es führe Einsätze gegen die Hisbollah durch, nachdem diese gegen das Waffenstillstandsabkommen verstoßen habe. Jeder, der sich in der Nähe von Hisbollah-Kämpfern oder -Einrichtungen aufhalte, könnte daher in Gefahr sein.
Zeitgleich berichten mehrere israelische Medien von mutmaßlichen Plünderungen durch israelische Soldaten. Die Zeitung „Jediot Achronot“ zitierte einen namentlich nicht genannten Reservisten, der berichtete, er habe mehrere Fälle von Plünderungen im Libanon erlebt.
Zeitgleich berichten mehrere israelische Medien von mutmaßlichen Plünderungen durch israelische Soldaten. Die Zeitung „Jediot Achronot“ zitierte einen namentlich nicht genannten Reservisten, der berichtete, er habe mehrere Fälle von Plünderungen im Libanon erlebt.
„Wir trafen an der Grenze viele Reserveeinheiten, sie nahmen einfach alles mit – Waffen, Souvenirs, Schmuck, Decken, Bilder“, berichtete der Soldat.
Plünderungen gelten international als Kriegsverbrechen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Die Vereinigten Arabischen Emirate geben nach wochenlangen Einschränkungen wegen des Irankriegs ihren Luftraum nach eigenen Angaben wieder frei. Der normale Flugbetrieb werde vollständig wieder aufgenommen, teilt die Luftfahrtbehörde auf der Plattform X mit, nachdem es zwei Monate nur begrenzt Sonderflüge gegeben hatte. Die Entscheidung sei nach einer umfassenden Begutachtung der Betriebs- und Sicherheitsbedingungen erfolgt, hieß es. Der Luftraum werde kontinuierlich überwacht, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Die Vereinigten Arabischen Emirate mit Tourismuszielen wie Abu Dhabi und Dubai waren in der Golfregion besonders von Angriffen betroffen, mit denen der Iran auf Angriffe der USA und Israel seit dem 28. Februar reagierte. Kurz nach Beginn des Krieges wurde der Flugverkehr teilweise wieder aufgenommen, etwa um gestrandete Passagiere auszufliegen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate mit Tourismuszielen wie Abu Dhabi und Dubai waren in der Golfregion besonders von Angriffen betroffen, mit denen der Iran auf Angriffe der USA und Israel seit dem 28. Februar reagierte. Kurz nach Beginn des Krieges wurde der Flugverkehr teilweise wieder aufgenommen, etwa um gestrandete Passagiere auszufliegen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Phil Göbel
Der Iran hat den USA in den Verhandlungen über ein Ende des Krieges nach Angaben eines ranghohen iranischen Regierungsvertreters die Öffnung der Straße von Hormus und ein Ende der US-Blockade vorgeschlagen.
Gespräche über das iranische Atomprogramm sollten auf später verschoben werden, sagte der Insider am Samstag. US-Präsident Donald Trump hat den Vorschlag bislang zurückgewiesen. Er sei mit dem jüngsten Angebot Irans „nicht zufrieden“, sagte Trump am Freitag im Weißen Haus.
Gespräche über das iranische Atomprogramm sollten auf später verschoben werden, sagte der Insider am Samstag. US-Präsident Donald Trump hat den Vorschlag bislang zurückgewiesen. Er sei mit dem jüngsten Angebot Irans „nicht zufrieden“, sagte Trump am Freitag im Weißen Haus.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Phil Göbel
Iranischer Militär: Erneuter Konflikt mit USA „wahrscheinlich“ – Außenminister will verhandeln
Ein ranghoher iranischer Militärvertreter hält einen erneuten Konflikt mit den USA für „wahrscheinlich“. Es gebe Anzeichen dafür, dass die USA „sich nicht an Versprechen oder Vereinbarungen halten“, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Fars am Samstag Mohammed Dschafar Assadi vom zentralen Militärkommando Chamat al-Anbija.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi zeigt sich für ein Ende des Irankriegs verhandlungsbereit, insofern die USA Bedingungen erfüllen. Sein Land sei bereit, den diplomatischen Prozess fortzusetzen, falls sich „die übertriebenen Forderungen, die bedrohliche Rhetorik und die provokativen Handlungen der amerikanischen Seite“ änderten, zitierte der regierungstreue iranische Fernsehsender Press TV den Außenminister.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi zeigt sich für ein Ende des Irankriegs verhandlungsbereit, insofern die USA Bedingungen erfüllen. Sein Land sei bereit, den diplomatischen Prozess fortzusetzen, falls sich „die übertriebenen Forderungen, die bedrohliche Rhetorik und die provokativen Handlungen der amerikanischen Seite“ änderten, zitierte der regierungstreue iranische Fernsehsender Press TV den Außenminister.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Phil Göbel
Trotz Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz dauern die gegenseitigen Angriffe an.
Das libanesische Gesundheitsministerium teilte laut der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mit, bei israelischen Angriffen auf Orte im Südlibanon seien zwölf Menschen ums Leben gekommen und 25 weitere verletzt worden. Eines der Opfer sei ein Kind. Die israelische Armee äußerte sich zu den Vorfällen zunächst nicht.
Das libanesische Gesundheitsministerium teilte laut der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mit, bei israelischen Angriffen auf Orte im Südlibanon seien zwölf Menschen ums Leben gekommen und 25 weitere verletzt worden. Eines der Opfer sei ein Kind. Die israelische Armee äußerte sich zu den Vorfällen zunächst nicht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Phil Göbel
Paukenschlag im Weißen Haus: Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth wollen 5000 Soldaten aus Deutschland abziehen. Die deutsch-amerikanische Beziehung – insbesondere die von Trump und Kanzler Friedrich Merz kriselt momentan. Größter Streitpunkt ist der Irankrieg.
Alle Infos hier:
Alle Infos hier:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Ungeachtet der Gesetzeslage wird US-Präsident Donald Trump sich die Fortsetzung des Irankriegs nicht vom Parlament genehmigen lassen. „Nie zuvor“ sei eine solche Genehmigung beantragt worden, sagt er vor Journalisten in Washington. „Warum sollten wir da eine Ausnahme bilden?“ Trump betont, dass er zugleich im Austausch mit dem Kongress stehe.
Zum Wochenende läuft theoretisch das Zeitfenster aus, in dem Trump den Krieg führen darf. Dem Gesetz War Powers Resolution von 1973 zufolge darf der Oberbefehlshaber der USA maximal 60 Tage lang die Offensive befehligen. Nach dieser Frist müsste sich Trump die Zustimmung des Kongresses einholen. Tut er dies nicht, wäre er gezwungen, die US-Truppen schrittweise abzuziehen. Auch frühere Präsidenten wie Bill Clinton und Barack Obama hatten Schlupflöcher genutzt und das Parlament umgangen.
Zum Wochenende läuft theoretisch das Zeitfenster aus, in dem Trump den Krieg führen darf. Dem Gesetz War Powers Resolution von 1973 zufolge darf der Oberbefehlshaber der USA maximal 60 Tage lang die Offensive befehligen. Nach dieser Frist müsste sich Trump die Zustimmung des Kongresses einholen. Tut er dies nicht, wäre er gezwungen, die US-Truppen schrittweise abzuziehen. Auch frühere Präsidenten wie Bill Clinton und Barack Obama hatten Schlupflöcher genutzt und das Parlament umgangen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
„Entweder wegpusten oder eine Vereinbarung abschließen“, sagt US-Präsident Donald Trump auf die Frage von Reportern, welche Optionen es zum Thema Iran gäbe. Trump äußert sich, wie schon oft zuvor, binnen weniger Minuten oberflächlich zu zahlreichen Themen, darunter seine geplante Reise nach China („Treffen mit Xi wird großartig werden“), dem G7-Treffen in Frankreich („werde wahrscheinlich teilnehmen“), Kritik an Europa („nicht glücklich mit Italien und Spanien“) dem neuen irakischen Präsidenten („unterstütze ihn“), dem US-Unternehmen Anthropic („hatten gutes Treffen“), US-Raketenbeständen („bin nicht besorgt“), der US-Fluggesellschaft Spirit Airlines („wenn wir helfen können, helfen wir“), Folgen des Irankriegs („wenn der Krieg endet, wird Kraftstoff billiger werden“) und der angekündigten Erhöhung der US-Zölle für Autos aus der EU („zwingt Unternehmen, Produktion in die USA zu verlagern“).
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rune Weichert
Trump: Unzufrieden mit jüngstem Vorschlag des Iran
US-Präsident Donald Trump zeigt sich unzufrieden mit einem neuen Vorschlag des Iran zur Beilegung des Konflikts. Die Verhandlungen fänden telefonisch statt, sagt Trump vor Journalisten. Die laufenden Gespräche kämen jedoch nicht voran. Er sei sich nicht sicher, ob es zu einer Einigung kommen werde.
Zuvor hatte die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtet, dass Teheran einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der ins Stocken geratenen Verhandlungen mit den USA vorgelegt habe. Der Vorschlag sei an den Vermittler Pakistan übermittelt worden. Details wurden nicht genannt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
DPA · AFP · Reuters · SID
due / mod / nik / km / urb / tkr