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Krieg im Kaukasus: Gespannte Lage zwischen Bush und Putin

Worte heizen den Konflikt weiter an: Russland wirft dem Westen Zynismus vor, weil er den "eigentlichen Aggressor" Georgien unterstütze. Die USA hätten die Situation in Südossetien weiter verschärft, hieß es. Unterdessen hat Georgien den UN-Sicherheitsrat zu Hilfe gerufen, der erneut tagt.

Angesichts der dramatischen Entwicklung im Krieg um die abtrünnige Region Südossetien hat Georgien den Sicherheitsrat zu Hilfe gerufen. Das höchste UN-Gremium sollte noch am späten Montagabend in New York zu einer neuerlichen Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Unklar war zunächst, ob bei den Beratungen im 15-Länder-Gremium auch schon eine Resolution eingebracht werden sollte, die Amerika vorlegen will. In westlichen Diplomatenkreisen hieß es, an dem Papier werde noch gearbeitet. Der Sicherheitsrat war in den vergangenen drei Tagen viermal ergebnislos zusammengekommen. Die USA wollen mit der jetzt angekündigten Resolution eine Abstimmung über eine Waffenruhe erzwingen.

Verhältnis zwischen USA und Moskau belastet

Der andauernde Konflikt belastet zunehmend das Verhältnis zwischen Moskau und Washington. US-Präsident George W. Bush warf Russland eine "überzogene Reaktion" vor. Scharf verurteilte Bush in Peking die Bombardierungen außerhalb Südossetiens. Die Gewalt sei "nicht akzeptabel". Der britische Premierminister Gordon Brown sagte, es gebe "keine Rechtfertigung" für den Einmarsch Russlands.

Russlands Regierungschef Wladimir Putin dagegen warf dem Westen Zynismus vor. Die USA hätten zur Störung der Lage beigetragen, indem sie bis zu 2000 georgische Elitesoldaten aus dem Irak mit US-Transportmaschinen in den Südkaukasus geflogen hätten, sagte Putin. Das Kontingent war vom georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili zurückgerufen worden. Es sei "zynisch", den "eigentlichen Aggressor" Georgien nun als Opfer vermeintlicher russischer Gewalt auszugeben, kritisierte Putin. Den früheren irakischen Diktator Saddam Hussein habe man einst wegen seiner Verbrechen gegen das eigene Volk hingerichtet, sagte der Regierungschef. Im Vergleich dazu nehme der Westen die georgische Regierung in Schutz, obwohl diese "ossetische Dörfer ausgelöscht" sowie Kinder und ältere Menschen ermordet habe, kritisierte Putin.

Den russischen Waffengang im Südkaukasus nannte der frühere Kremlchef eine "Friedensmission". Moskau habe die internationale Gemeinschaft oft vor georgischen Kriegsvorbereitungen gewarnt. "Aber niemand hat uns zugehört. Jetzt ist das Ergebnis da, das wir erwartet haben." Georgiens prowestlicher Präsident Saakaschwili warf Russland eine seit langem geplante Invasion vor sowie die Behinderung internationaler Hilfslieferungen nach Tiflis. Was nun geschehe, sei "der schlimmste Albtraum" für sein Land, sagte Saakaschwili in Tiflis. Zehntausende Georgier seien inzwischen auf der Flucht.

Der russische Präsident Dmitri Medwedew schlug eine OSZE-Hilfsmission in der Region Südossetien vor. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) könnte bei der Bewältigung der Kriegsfolgen helfen, sagte der Kremlchef. Medwedew beschuldigte Tiflis erneut, durch eine "barbarische Kriegsoperation" gegen eine friedliche Bevölkerung eine humanitäre Katastrophe ausgelöst zu haben. Das sagte der Kremlchef laut der Agentur Interfax in einem Telefonat mit der finnischen Präsidentin Tarja Halonen. Finnland hält derzeit den OSZE-Vorsitz inne.

Nato, EU und G7 wollen Waffenstillstand

Von verschiedenen Seiten gibt es verstärkte Bemühungen, den Konflikt zu entschärfen: Die Nato kündigte eine von der Regierung in Moskau beantragte Sondersitzung des Nato-Russland-Rats an. Das Treffen auf Botschafterebene solle am Dienstag in Brüssel stattfinden, sagte der russische Botschafter Dmitri Rogosin. Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer und US-Präsident George W. Bush hatten den Russen ein überzogenes Vorgehen in Südossetien vorgeworfen.

Die Gruppe der sieben führenden Industrienationen (G7) rief Russland zu einem sofortigen Waffenstillstand auf. Das US-Außenministerium erklärte, die sieben Außenminister der Gruppe hätten in einer Telefonkonferenz den internationalen Bemühungen um ein Ende des Kriegs um die abtrünnige Region ihre Unterstützung zugesichert. Russland müsse die territoriale Integrität Georgiens respektieren. Die EU-Kommission forderte ein sofortiges Ende der Kämpfe.

Bundeskanzlerin Angela Merkel telefonierte mit Saakaschwili und forderte ein sofortiges Ende der Auseinandersetzungen. Russen und Georgier müssten ihre Truppen zurückziehen und das Feuer einstellen, forderte Merkel nach Angaben des stellvertretenden Regierungssprechers Thomas Steg. Die Kanzlerin sehe keinen Grund, ihr Treffen mit Medwedew am Freitag in Sotschi am Schwarzen Meer abzusagen.

DPA/AP/Reuters / AP / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(